Ad hoc-Mitteilungen

Bayern schlägt Kompromiss zur Strompreisbremse vor

Strommasten auf einer Weide (Symbolbild).
Strommasten auf einer Weide (Symbolbild). pixabay.com pixabay.com

AUGSBURG/BERLIN (dpa-AFX) - Bayern will beim Bund-Länder-Treffen zur Strompreisbremse an diesem Donnerstag in Berlin einen Kompromiss zur Entlastung der Privatverbraucher vorschlagen. Kernpunkte seien eine Änderung des bisherigen Ökostromumlage-Systems sowie kurzfristige Senkungen der Steuern auf den Strompreis, kündigte der bayerische Umweltminister Marcel Huber (CSU) in der "Augsburger Allgemeinen" (Donnerstag) an.

Huber fordert je nach Erzeugungsart einen bestimmten Aufschlag für erneuerbare Energien auf den aktuellen Börsenpreis. "Statt eines garantierten Festpreises bewegt sich der jeweilige Abnahmepreis mit dem Börsenpreis auf und ab", erklärte der Minister. "Der Verbraucher wird bei sinkenden Börsenpreisen nicht unnötig belastet."

Huber verlangte zudem eine kurzfristige Entlastung der Verbraucher "durch eine deutliche Reduzierung der Stromsteuer oder durch ein Aussetzen der Mehrwertsteuer auf die EEG-Umlage". Dies würde die Umlage-Kosten für die Verbraucher um einen Betrag von 1,4 Milliarden Euro pro Jahr senken./bl/DP/zb

Der ARIVA.DE Newsletter
Bleiben Sie informiert mit dem wöchentlichen Marktüberblick.
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.
Quelle: dpa-AFX