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BASF klagt gegen teilweises Verbot des Pestizids Fipronil

Wissenschaftlerin mit Pipette (Symbolbild).
Wissenschaftlerin mit Pipette (Symbolbild). © xubingruo / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © xubingruo / iStock / Getty Images Plus / Getty Images www.gettyimages.de

LUDWIGSHAFEN (dpa-AFX) - Der weltgrößte Chemiekonzern BASF (BASF Aktie) wehrt sich gegen den durch die EU-Kommission deutlich eingeschränkten Einsatz des Pestizids Fipronil. BASF habe eine Klage gegen das teilweise Verbot beim Gericht der Europäischen Union eingereicht, teilte die im Dax notierte Gesellschaft am Dienstag mit. Das Unternehmen sei weiterhin davon überzeugt, dass der Rückgang der Bienenpopulation durch zahlreiche und komplexe Faktoren verursacht werde.

Zu den Firmen, die Produkte mit Fipronil herstellen, gehört neben BASF auch Bayer (Bayer Aktie) und Syngenta. Das Pflanzenschutzmittel darf zum Beispiel nicht mehr zur Behandlung von Maissamen eingesetzt werden. Das Einsatzverbot soll ab dem kommenden Jahr gelten, bis Ende Februar darf behandeltes Saatgut noch gepflanzt werden. Nach zwei Jahren soll die EU-Kommission das Teilverbot überprüfen.

Die Europäische Agentur für Lebensmittelsicherheit (Efsa) hatte Fipronil Ende Mai als "hohes akutes Risiko für Honigbienen" eingestuft, wenn es bei Mais eingesetzt werde. Für Maissaat soll das Mittel deshalb ebenso wie für Sonnenblumensamen verboten werden. Für Pflanzen, die vor der Blüte geerntet werden - zum Beispiel Rosenkohl oder Lauch - soll der Einsatz erlaubt bleiben. Ausnahmegenehmigungen soll es für Gewächshäuser geben./mne/he

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Quelle: dpa-AFX