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Bank of England hält Leitzins und Anleihekäufe konstant

Britisches Pfund: Münzen und Banknoten.
Britisches Pfund: Münzen und Banknoten. pixabay.com pixabay.com

LONDON (dpa-AFX) - Die britische Notenbank hält an ihrem hochexpansiven Kurs fest: Am Donnerstag beschloss der geldpolitische Ausschuss, sowohl das Niveau der Anleihekäufe als auch den Leitzins konstant zu halten. Das teilte die Bank of England in London mit. Der Zins, zu dem sich Geschäftsbanken Zentralbankgeld besorgen können, liegt weiter auf einem Rekordtief von 0,5 Prozent. Das Anleihekaufprogramm, das bereits seit Ende 2012 ausgeschöpft ist, hat ein Volumen von 375 Milliarden Pfund. Dies entspricht etwa 25 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung Großbritanniens, was unter großen Notenbanken ein Spitzenwert ist.

Beobachter hatten mit den Entscheidungen gerechnet. Die Bank of England scheint derzeit große Hoffnungen in ihr im Sommer 2012 aufgelegtes Kreditprogramm "Funding for Lending" zu setzen. Unter diesem Programm können sich die Banken sehr günstig refinanzieren. Bedingung ist, dass sie zugleich ihre Kreditvergabe ausweiten. Das erklärt, warum die Notenbank zurzeit keine große Neigung erkennen lässt, ihre Geldpolitik weiter zu lockern - obwohl die britische Wirtschaft unter einer ausgeprägten Wachstumsschwäche leidet. Abgesehen von einem Schub im dritten Quartal 2012, vermutlich ausgelöst durch die Olympischen Sommerspiele in London, ist die Wirtschaftsleistung Großbritanniens seit Ende 2011 rückläufig./bgf/jsl

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Quelle: dpa-AFX