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Bank of America schafft Mini-Gewinn

Die Bank of America (Bank of America Aktie) profitiert kaum von der Erholung des US-Häusermarktes. Mit ihrem Gewinn bleibt die US-Großbank weit hinter JP Morgan und Wells Fargo (Wells Fargo Aktie) zurück. Dennoch ist das Ergebnis besser als erwartet.

Die Bank of America hat sich im dritten Quartal knapp in den schwarzen Zahlen gehalten. Der Nettogewinn betrug 340 Millionen Dollar, wie die Großbank an der Wall Street am Mittwoch vor US-Börsenstart mitteilte. Im Vorjahr hatte das Finanzinstitut noch einen Gewinn von 6,2 Milliarden Dollar (Dollarkurs) ausgewiesen. Dennoch schlug sich die Bank of America mit ihrem Quartalsergebnis besser als erwartet.

Um eine Sammelklage von Aktionären aus der Welt zu schaffen, die sich übers Ohr gehauten fühlen, zahlte das Geldhaus im Rahmen eines Vergleichs zuletzt 2,4 Milliarden Dollar. Das belastete nun das Ergebnis. Die Kläger hatten der Bank vorgeworfen, sie über den wahren Zustand ihrer Finanzen bei der Übernahme der Investmentbank Merrill Lynch getäuscht zu haben. Die Bank of America hatte sich unter anderem mit diesem Zukauf derart verhoben, dass der Staat mit Steuergeldern einspringen musste. Es war eine der teuersten Rettungsaktionen während der Finanzkrise.

Die Einnahmen im abgelaufenen Quartal lagen nach GAAP-Rechnungslegung bei 20,4 Milliarden Dollar. Bei den Anlegern kamen die Zahlen vorbörslich gut an. Die Aktie stieg 1,5 Prozent.

Die Bank ist die Nummer zwei in den USA hinter JP Morgan. Mit etlichen Beteiligungsverkäufen - unter anderem den Anteilen an der China Construction Bank (China Construction Bank Aktie) - und Sparprogrammen musste das Institut schrumpfen, um die massiven Verluste im Hypothekengeschäft zu verkraften. Auch die Mitarbeiter mussten harte Einschnitte hinnehmen - ihre Zahl sank bis Ende Juni auf 275.500. Auch die Zahl der Filialen schrumpfte um 150 auf 5600.

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Quelle: Handelsblatt