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Auswertung der Linken: Kurzarbeit trifft auch Osten stark

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Das Logo der Partei "Die Linke". © Cineberg / iStock Editorial / Getty Images Plus / Getty Images © Cineberg / iStock Editorial / Getty Images Plus / Getty Images www.gettyimages.de

BERLIN (dpa-AFX) - In der Corona-Krise ist der Osten nach einer Auswertung der Linken verhältnismäßig genau so stark von Kurzarbeit betroffen wie der Westen. "Der Osten verträgt keine Augenwischerei: Sowohl in West- als auch in Ostdeutschland sind ein Viertel der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für Kurzarbeit gemeldet", sagte der Linke-Bundestagsabgeordnete Matthias Höhn der Deutschen Presse-Agentur. Basis ist eine Auswertung der Fraktion auf Basis einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage.

"Die Einschätzung der letzten Wochen, die neuen Länder kämen wohl durch eine andere Branchenstruktur besser durch die Wirtschaftskrise, ist leider nicht zu halten", so Höhn. "Zusammen mit der höheren Erwerbslosenquote, steigenden Preisen und einem problematisch großen Niedriglohnsektor von fast 35 Prozent der Beschäftigten bleibt der Osten strukturpolitischer Brennpunkt."

Laut Linke gibt es zwar Unterschiede bei den am meisten betroffenen Branchen zwischen Ost und West sowie innerhalb Ostdeutschlands. Im Verhältnis zur Gesamtzahl der Arbeitnehmer seien allerdings West und Ost gleichermaßen betroffen: Jeder Vierte sei von den Unternehmen für Kurzarbeit angemeldet worden. Insgesamt ist in der Corona-Krise für mehr als zehn Millionen Beschäftigte in Deutschland Kurzarbeit angemeldet worden./hoe/DP/stk

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Quelle: dpa-AFX