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Australiens Frau an der Spitze droht der politische Tod

Julia Gillards Tage an der Spitze der australischen Regierung sind gezählt: Die Laborpartei verliert immer mehr Ansehen bei ihren Wählern. Nur Gillards Vorgänger könnte das noch ändern. Schon spricht man von Putsch.

Julia Gillard, die erste weibliche Premierministerin Australiens, gehört zu den unbeliebtesten Regierungsvorsitzenden in der Geschichte des Landes. Das bestätigen neuste Meinungsumfragen. Die konservative Oppositionskoalition steht in der Wählergunst zwar schon länger an der Spitze. Zum ersten Mal aber zeigte sich diese Woche, dass der Souverän lieber Oppositionsführer Tony Abbott als Premierminister haben würde, als die 51-jährige ehemalige Gewerkschaftsjuristin.

Abbott und Gillard hegen eine tiefe Abscheu für einander. Sie teilen aber eines: Als Persönlichkeiten sie sind im Wahlvolk unbeliebt. Bisher war Abbott jedoch noch weniger populär als Gillard. Das hat sich nun geändert  und die Laborpartei ist in Panik. Mit Gillard an der Spitze würde die Regierungspartei bei den Wahlen am 14. September nicht nur garantiert verlieren, sondern in geradezu katastrophalem Ausmaß. Einige  vorerst noch anonyme - Stimmen in Labor-Kreisen meinen, ein Putsch gegen die Premierministerin und Parteivorsitzende sei nur noch eine Frage von Tagen oder Wochen. Ihr Vorgänger Kevin Rudd streitet bisher ab, er habe Ambitionen für das höchste Amt. Viele Beobachter in Canberra glauben aber, dass er einen Anlauf vorbereitet.

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Quelle: Handelsblatt