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Atomriese Areva reduziert Verlust

Siemens ist auch Hersteller von Zügen.
Siemens ist auch Hersteller von Zügen. pixabay.com pixabay.com

PARIS (dpa-AFX) - Der weltgrößte Atomkonzern Areva hat seine Verluste im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich reduzieren können. Das staatlich kontrollierte französische Unternehmen verbuchte nach Angaben vom Donnerstagabend für 2012 einen Fehlbetrag von 99 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte er noch bei 2,5 Milliarden Euro gelegen. Damals belasteten unter anderem das schwache Geschäft nach der Atomkatastrophe in Fukushima und der Ausstieg von Siemens (Siemens Aktie) aus dem ehemals gemeinsamen Kerntechnikunternehmen Areva NP das Ergebnis.

Der operative Gewinn des Konzerns lag 2012 bei 118 Millionen Euro. 2011 hatte es operativ noch ein Minus von 1,866 Milliarden Euro gegeben. Der Umsatz stieg um 5,3 Prozent auf 9,3 Milliarden Euro. Als Antwort auf die Krise nach Fukushima hatte Konzernchef Luc Oursel bereits Ende 2011 ein umfassendes Spar- und Umbaupaket geschnürt, das bis 2016 läuft. Allein in der Bundesrepublik soll es rund 1200 Stellen kosten.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Areva in der Kerntechniksparte mit Geschäftsfeldern wie Reaktorbau und Bergbau einen weiteren Anstieg der Erlöse um 3 bis 6 Prozent. Im Geschäft mit erneuerbaren Energien soll ein Umsatz von rund 600 Millionen Euro erzielt werden. Sorgen bereitet dem Unternehmen weiter der neue Europäische Druckwasserreaktor (EPR). Die Fertigstellung des ersten Exemplars auf der finnischen Insel Olkiluoto verzögert sich seit Jahren. Mit der Inbetriebnahme wird mittlerweile frühstens 2016 gerechnet./aha/DP/enl

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Quelle: dpa-AFX