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Asiatische Börsen erholen sich nach dem Huawei-Schock

Die Schockwellen nach der Verhaftung der Huawei-Finanzchefin in Kanada sind am Freitag an den asiatischen Börsen verebbt: Die Kurse klettern nach oben.

Die unerwartete Verhaftung der Huawei-Finanzchefin Meng Wanzhou in Kanada hatte am Donnerstag noch die Anleger in Asien, aber auch Deutschland geschockt. Der Dax fiel unter 11.000 Punkte auf ein neues Jahrestief. Doch das versöhnliche Ende der Achterbahnfahrt an der Wall Street am Donnerstag „hat das Investitionsklima verbessert“, urteilte die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei. Wenigstens in Ostasien: Am Freitagvormittag setzte sich der Kursrutsch an keinem ostasiatischen Markt fort.

Der japanische Nikkei-225-Index startete 0,7 Prozent im Plus und ging dann bis zur Mittagspause um 11.30 Uhr auf 21 524 Punkte zurück, 0,1 Prozent über den Schlusskurs vom Donnerstag. Der koreanische Kospi-Index nahm einen ähnlichen Verlauf, während der chinesische Shanghai Composite Index und der Hongkonger Hangseng-Index nahe um den Schlusskurs vom Vortag schwankten.

Als ein Grund für die Pause gilt, dass die Anleger die Arbeitslosenzahlen in den USA abwarten wollen. Ein anderer ist die Reaktion der Wall Street auf den Huawei-Schock. Am Donnerstag war der Dow-Jones-Index erst um 795 Punkte gefallen, bevor er fast wieder auf den Schlusskurs vom Dienstag stieg. Am Mittwoch hatten die US-Börsen wegen der Trauerfeier für den früheren US-Präsidenten Bush pausiert.

Denn Andeutungen der Notenbank Fed, dass die Zinsen langsamer als bisher gedacht angehoben werden könnten, überlagerten zwei große Sorgen: Dass die Verhaftung der Huawei-Chefin den Handelskrieg zwischen den USA und China verschärfen und den US-Markt in einen Bärenmarkt stoßen könnte. Darunter verstehen Investoren einen Markt, der um mehr als 20 Prozent an Wert eingebüßt hat.

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Quelle: Handelsblatt