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Argentinien riskiert im Schuldenstreit mit Hedgefonds die Staatspleite

Der argentinische Präsidentenpalast Casa Rosada in Buenos Aires.
Der argentinische Präsidentenpalast Casa Rosada in Buenos Aires. pixabay.com pixabay.com

NEW YORK/FRANKFURT (dpa-AFX) - Argentinien schaltet im Schuldenstreit mit Hedgefonds auf stur. Bei einer Anhörung vor dem New Yorker Berufungsgericht machte die Regierung am Mittwochabend deutlich, dass sie ihre Rechnungen bei den Gläubigern auf keinen Fall begleichen wird. Damit stehen die Zeichen auf Zahlungsausfall. Der zweite Staatsbankrott innerhalb von kaum mehr als zehn Jahren könnte näher rücken. Zunächst droht allerdings eine Hängepartie: Nach der Anhörung könnte sich die Entscheidung der Richter über weitere Wochen und Monate hinziehen.

Argentinien streitet mit einer Investorengruppe unter Führung der aggressiven US-Hedgefonds NML Capital und Aurelius Capital Partners. Der New Yorker Bezirksrichter Thomas Griesa hatte das südamerikanische Land Ende Oktober verurteilt, Schulden in Höhe von 1,3 Milliarden US-Dollar bei den Fonds zu begleichen. So lange dies nicht passiert, verbietet der Richterspruch der Regierung, Anleihen anderer Gläubiger zu bedienen./hbr/bgf

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Quelle: dpa-AFX