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Anleger in Asien hoffen auf Reformen in China

Die anhaltende Schwäche des japanischen Yen sorgt für kräftige Gewinne an der Börse in Tokio. Sony-Aktien legen deutlich zu, aber auch Honda und Nissan liegen gut in der Spur.

Die Hoffnung auf Wirtschaftsreformen in China hat am Dienstag die Aktienkurse in Fernost gestützt. Händler sprachen zudem von Schnäppchenjägern, welche die Kursverluste der vergangenen Tage zum Einstieg nutzten. In Japan profitierte die Börse weiter deutlich vom schwächeren Yen.

Der Nikkei-Index schloss 2,2 Prozent fester bei 14.588 Zählern. Der breiter gefasste Topix gewann 1,7 Prozent auf 1205 Punkte. Nach den jüngsten ermutigenden Konjunkturdaten aus den USA rechnen viele Börsianer damit, dass die US-Notenbank (Fed) bald das Ende der ultralockeren Geldpolitik einläutet.

Das treibt die US-Währung nach oben, der Yen gibt nach. Davon profitieren japanische Exportfirmen: Die Honda-Aktien gewannen 1,7 Prozent, die Papiere des Technologieunternehmens Advantest (Advantest Aktie) schlossen gut drei Prozent fester.

Auch die Aktienmärkte außerhalb Japans lagen im Plus, der entsprechende MSCI-Index notierte etwas fester. In China stieg der CSI300 ein Prozent, der Index der Börse Shanghai notierte 0,8 Prozent fester. Das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei sollte bei seinem am Dienstag zu Ende gehenden Kongress die Weichen für die Wirtschaftspolitik in den kommenden zehn Jahren stellen. Analysten halten Neuerungen im Finanzsystem für wahrscheinlich, auch dürften die Währungsreformen vorangetrieben werden.

Doch allzu weitreichende Änderungen werden nicht erwartet, weil mächtige Interessengruppen in der Partei und den wichtigen Staatsfirmen einen tiefgreifenden Wandel verhindern wollen. Mittelfristig dürften Reformen in China das Wachstum in der Region ankurbeln, sagte Evan Lucas, Marktstratege bei IG in Melbourne.

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Quelle: Handelsblatt