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Anlage-Profis verraten ihre Geheimrezepte zur Geldanlage

Neun hochkarätige Finanz-Experten haben uns verraten, sie das Vermögen ihrer Anleger auch 2013 mehren wollen. Und wir zeigen, mit welchen Zutaten Sie die Strategien der Profis am besten umsetzen.

2012 war ein gutes Aktienjahr. Mario, wie wird 2013?

Mario Gabelli: Zuletzt haben Anleger Geld aus dem Aktienmarkt abgezogen, unterm Strich war der Mittelfluss negativ. Aber schauen wir zuerst einmal nach China und Japan. Auf diese Länder, die ihre Konjunkturmotoren gerade wieder hochfahren, entfallen 20 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung von rund 75 Billionen Dollar (Dollarkurs). Weitere 20 Prozent entfallen auf Europa, das wirtschaftlich allerdings noch eine Baustelle ist. Die USA tragen 21 Prozent zur Weltwirtschaftsleistung bei. Das Nettovermögen der US-Verbraucher hat ein Allzeithoch erreicht. Derzeit bauen sie Schulden ab. Möglich gemacht hat das Fed-Chef Ben Bernanke  mit anderen Worten: Die US-Notenbank druckt Geld, druckt Geld, druckt Geld, und das hat die Kurse und Preise auf den Finanz- und Immobilienmärkten steigen lassen.

Kommen Sie bitte zum Punkt. Sind Sie optimistisch oder pessimistisch?

Gabelli: Nur langsam, ich bin auf dem besten Weg dorthin. Also, die Unternehmensgewinne sollten 2013 ordentlich steigen, 2014 wahrscheinlich sogar noch stärker. Die Zinsen werden ebenfalls steigen, aber das hat der Markt bereits berücksichtigt. Wenn man den negativen Mittelfluss und die relativ niedrigen Kurs-Gewinn-Verhältnis bedenkt, kann man nicht anders als optimistisch sein. Kurzfristig werden sich am Aktienmarkt eine Menge Schlaglöcher auftun, und insgesamt erwarte ich für dieses Jahr höchstens fünf Prozent Kurssteigerung. Allerdings war ich noch nie so begeistert von den Chancen, die sich bei einzelnen Aktien bieten: speziell Kapitalmaßnahmen wie Zusammenschlüsse, Übernahmen, Aufspaltungen, Abspaltungen und Ähnliches schaffen ein Umfeld, in dem man in diesem Jahr sehr viel Geld verdienen kann. Da herrscht richtig Goldgräberstimmung am Markt.

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