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Alles halb so wild?

Nach der Wahl in Italien waren die Märkte eingebrochen. Doch der Schock scheint schnell verdaut zu sein. Der Dax dürfte zulegen. Auch in New York und Tokio geht es aufwärts. Die Frage ist nur: wie lange?

Der Dax dürfte am Donnerstag mit gewinnen starten. Banken und Broker sehen den Index zum Start bei 7.717 Punkten, nachdem er gestern schon um ein Prozent auf 7.675 Zähler zugelegt hatte.

Die Sorgen um Italien - nach der Wahl waren die Börsen weltweit gefallen - scheinen die Anleger erfolgreich verdrängt zu haben. Die erste Auktion italienischer Staatsanleihen nach der Parlamentswahl war am Mittwoch einigermaßen glimpflich verlaufen. Das sorgte für Beruhigung. Die Zinsen stiegen zwar an, aber nicht so stark, wie manche Börsianer nach dem unklaren Ausgang der Wahl und der damit verbundenen Blockade bei der Regierungsbildung befürchtet hatten.

EZB-Chef Mario Draghi will an der lockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank festhalten. "Unsere Geldpolitik ist weiter akkommoditiv ausgerichtet. Wir sind weit davon entfernt, an eine Abkehr davon zu denken", sagte er am Mittwoch in München. Inflationsrisiken seien derzeit nicht erkennbar. Für das nächste Jahr veranschlagte Draghi ein Teuerungsrate von deutlich unter zwei Prozent.

In den USA legte Fed-Chef Ben Bernanke nach. Auch am zweiten Tag seiner Anhörung vor dem Kongress in Washington gelang es dem Notenbankchef, für gute Stimmung auf dem Parkett zu sorgen. Er bekräftigte den Kurs der Fed zur Stärkung der Konjunktur. Dies wurde von den Investoren als Wohltat empfunden, hatte doch zum Wochenauftakt die Furcht vor einem Aufflammen der Euro-Schuldenkrise schwer an den Nerven gezerrt. Die Aufregung um die Italien-Wahl ebbte auch deshalb ab, weil eine Versteigerung italienischer Staatsanleihen auf rege Nachfrage stieß. Dies besänftigte die Gemüter und ließ die Börsenbarometer steigen.

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Quelle: Handelsblatt