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Aktien Wien Schluss: ATX knapp behauptet

Die Hofburg in Wien.
Die Hofburg in Wien. © pixabay.com © pixabay.com

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Montag mit knapp behaupteter Tendenz geschlossen. Der ATX fiel geringfügig um 1,7 Punkte oder 0,07 Prozent auf 2311,60 Einheiten. Marktteilnehmer berichteten von einem über weite Strecken ruhigen Geschäftsverlauf und verwiesen auf fehlende Impulse. Die Meldungslage zu den heimischen Unternehmen blieb "sommerlich dünn". Auch der Konjunkturdaten-Kalender war nur sehr spärlich gefüllt.

Im Fokus stand erneut der EU-Sondergipfel in Brüssel. Nach einer Reihe von Zugeständnissen an die "sparsamen" Länder und sehr heftigen Diskussionen scheint eine Einigung zum Corona-Wiederaufbaupaket am vierten Tag zumindest in Reichweite. Es gebe einen "Rahmen für eine mögliche Einigung", sagte die deutsche Kanzlerin Angela Merkel. Es werde aber "nicht einfach werden".

Belastend für den ATX wirkten zu Wochenbeginn die Abschläge bei den Bankwerten. So schlossen Erste Group um 0,94 Prozent tiefer und BAWAG gaben um 1,58 Prozent nach. Raiffeisen zeigten sich um 0,84 Prozent tiefer.

Unter den Gewinnern fanden sich hingegen die heimischen Versorger. Verbund konnten einen Kursanstieg um 1,84 Prozent verbuchen und Aktien der EVN verbesserten sich um 0,69 Prozent.

Zu den größten Gewinnern zählten erneut Marinomed, die mit plus 5,10 Prozent an die klaren Freitagsgewinne anknüpften. Am unteren Ende des Kurszettels zeigten sich DO & CO mit einem Abschlag in Höhe von 4,15 Prozent.

AT&S schlossen um 2,33 Prozent befestigt. Der Leiterplattenhersteller und Technologiekonzern will in seinem obersteirischen Standort Leoben-Hinterberg - das Stammhaus - bis zu 120 Millionen Euro investieren. In einem ersten Schritt werden 44 Millionen Euro bis Frühjahr 2021 fließen, über das EU-Programm IPCEI sind bis zu 25 Prozent an Zuschüssen möglich.

Aktien von Strabag zeigten sich um 0,20 Prozent leichter. Der Baukonzern macht in Bulgarien beim größten Eisenbahnprojekt des Landes der vergangenen 50 Jahre mit. Ein Konsortium, an dem die Strabag 51 Prozent hält, hat einen 202 Millionen Euro schweren Auftrag für die Modernisierung einer elf Kilometer langen Strecke erhalten, wie die Strabag mitteilte./ger/APA/nas

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Quelle: dpa-AFX