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Aktien Osteuropa Schluss: Uneinheitlich - Verluste in Prag und Budapest

Osteuropa auf einem Globus (Symbolbild).
Osteuropa auf einem Globus (Symbolbild). © Juanmonino / E+ / Getty Images © Juanmonino / E+ / Getty Images www.gettyimages.de

BUDAPEST/MOSKAU/PRAG/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die wichtigsten Börsen Osteuropas haben am Dienstag keine gemeinsame Richtung gefunden. Während die Kurse in Prag und Budapest überwiegend nachgaben, ging es in Moskau nach oben. Ein Börsianer sprach von ruhigem Handel ohne bewegende Nachrichten. Die Marktteilnehmer hätten bereits im Hinterkopf, dass die US-Notenbank Fed nach zuletzt überraschend guten amerikanischen Konjunkturdaten im Dezember ihre Anleihekäufe drosseln könnte ("Tapering").

Der Prager Leitindex PX verlor 0,66 Prozent auf 1.016,72 Punkte. Im Fokus standen allen voran die Aktien von Ceske Energeticke Zavody (CEZ), die nach Zahlen um 0,80 Prozent auf 568,00 Tschechische Kronen zulegten.

Noch fester zeigten sich die Papiere des Wettanbieters Fortuna mit plus 1,72 Prozent auf 118,50 Kronen, nachdem die Analysten der UniCredit ihr Kursziel von 111 auf 141 Kronen erhöht hatten. Die Anteilsscheine von Central European Media erholten sich mit plus 1,23 Prozent weiter leicht von ihrem Rekordtief. Die Titel von Komercni Banka sanken um 1,34 Prozent.

In Budapest fiel der Leitindex Bux um 0,11 Prozent auf 18.727,94 Punkte. Größere Verluste wurden von den schwergewichteten Aktien von Magyar Olay es Gazipari (Mol) abgefangen, sie stiegen um 1,23 Prozent auf 14.445 Ungarische Forint. Gestützt wurden die Papiere des Energiekonzerns von der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH), der eine von der EU-Kommission verlangte Rückzahlung von millionenschweren staatlichen Beihilfen durch Mol kippte. Es gebe keinen Nachweis dafür, dass das Unternehmen hinsichtlich der Zahlung von Fördergebühren gegenüber seinen Wettbewerbern begünstigt worden sei, urteilte der EuGH.

Schwach präsentierten sich neben den Titeln der FHB Land Credit & Mortgage Bank und der OTP Bank auch die Papiere von MTelekom. Sie verloren 1,43 Prozent auf 275 Forint.

Der WIG-30 bewegte sich in Warschau mit einem Plus von 0,06 Prozent auf 2.655,20 Punkte kaum von der Stelle. Der breiter gefasste WIG legte um 0,10 Prozent auf 53.358,29 Punkte zu.

Der Warschauer Aktienmarkt holte laut Börsianern den freundlichen Wochenstart nach, den er am Vortag feiertagsbedingt ausgelassen hatte. Unter den Einzelwerten zählten Eurocash mit einem Kursplus von 5,23 Prozent auf 47,88 Polnische Zloty zu den größten Tagesprofiteuren. Die Analysten von Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) hatten zuvor die Papiere zum Kauf empfohlen. Die Titel des polnischen Braunkohleproduzenten Bogdanka stiegen um 1,80 Prozent auf 130,40 Zloty. Die Experten der UniCredit hatten zwar ihr Kursziel von 157 auf 153 Zloty gesenkt, das Kaufvotum aber bestätigt. Deutliche Verluste verzeichneten die Aktien von KGHM Polska Miedz mit minus 2,83 Prozent und JSW mit einem Abschlag von 1,21 Prozent.

Der Moskauer RTS-Interfax-Index legte um 0,66 Prozent auf 1.437,37 Punkte zu./emu/APA/la/he

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Quelle: dpa-AFX