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Aktien New York Schluss: Wall Street nach US-Daten und EZB-Zinsentscheid tiefer

Der New Yorker Times Square. Die Stadt ist der wichtigste Finanzplatz der USA.
Der New Yorker Times Square. Die Stadt ist der wichtigste Finanzplatz der USA. pixabay.com pixabay.com

NEW YORK (dpa-AFX) - Belastet von schlechten Zahlen haben die Standardwerte an der New Yorker Wall Street am Donnerstag mehrheitlich nachgegeben. Der Dow Jones Industrial schloss 0,30 Prozent tiefer bei 13.944,05 Punkten. Damit endete der Leitindex aber deutlich über seinem Tagestief bei gut 13.852 Zählern. Der marktbreite S&P-500-Index ging mit einem Abschlag von 0,18 Prozent auf 1.509,39 Punkte aus dem Handel. An der technologielastigen Nasdaq Börse hielten sich die Indizes etwas besser: der umfassende Composite-Index gab 0,11 Prozent auf 3.165,13 Punkte ab, der Auswahlindex Nasdaq 100 gewann aber 0,01 Prozent auf 2.746,50 Punkte.

Händlern zufolge belasteten vor allem enttäuschende Konjunkturdaten aber auch schwache Unternehmenszahlen aus den USA die Wall Street nach ihrer relativ stabilen Entwicklung der Vortage. Die Produktivität war im vierten Quartal stärker als erwartet gesunken. Zugleich waren die Lohnstückkosten in Amerika überraschend gestiegen. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe waren wie erwartet gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) ließ indes ihren Zins wie erwartet bei 0,75 Prozent. Im Zuge der Pressekonferenz von EZB-Präsident Mario Draghi geriet der Euro aber angesichts einer "kleinen verbalen Intervention", wie ein Analyst die Worte nannte, unter Druck. Das trübte auch die Stimmung./fat/he

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Quelle: dpa-AFX