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AKTIEN IM FOKUS 2: Daimler und BMW bewegt nach UBS-Studien

Kühlergrill mit Mercedes-Stern.
Kühlergrill mit Mercedes-Stern. pexels.com pexels.com

(neu: Schlusskurse)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Eine positive Studie der UBS zu Daimler (Daimler Aktie) und eine negativere zu BMW (BMW Aktie) haben am Montag die beiden Autoaktien in unterschiedliche Richtungen getrieben. So gewannen die Daimler-Papiere 1,13 Prozent auf 44,45 Euro hinzu, nachdem Analyst Philippe Houchois sie auf die "Most Preferred List" für den europäischen Autosektor gehoben hatte. Zudem setzte er Daimler auf die "Key Call List" und hob das Kursziel von 45,00 auf 55,00 Euro an. Die BMW-Aktie strich er von der "Most Preferred List" und senkte sein Anlageurteil von "Buy" auf "Neutral". Das Kursziel lautet unverändert 73,00 Euro. Die BMW-Aktie gab daraufhin um 0,39 Prozent auf 71,37 Euro nach. Der Dax legte zugleich um 0,46 Prozent zu.

Das Jahr 2013 sei für Daimler recht gut angelaufen und während des gesamten Jahresverlaufs dürfte der Autobauer Fortschritte machen. Es könnte seines Erachtens sogar an der Zeit sein, dem Management die Neuausrichtung der chinesischen Aktivitäten sowie die Umsetzung der Strategie in der Lkw-Sparte zu Gute zu halten. Ein Kauf der Papiere zum jetzigen Zeitpunkt könnte zwar als recht früh angesehen werden, doch seien im ersten Quartal - das den Tiefpunkt des Jahres markieren dürfte - positive Überraschungen möglich. Daimler ist nun sein bevorzugter Wert unter den Papieren der deutschen Autobauer.

BMW dagegen sei auf dem aktuellen Kursniveau zwar nicht teuer, doch müssten angesichts einer vermutlich stagnierenden Gewinnentwicklung die Bewertungsmultiplikatoren steigen, um höhere Kurse zu sehen, schrieb Houchois. Die Qualität der Gewinne und der Cashflows stimmten zuversichtlich, allerdings sei der Spielraum für deutlichere Prognoseanhebungen im laufenden Jahr begrenzt. Daher habe er die Papiere abgestuft, was im Einklang mit seiner leicht vorsichtigen Einschätzung des Sektors stehe. Kaum belastend für den Aktienkurs an diesem Tag sei hingegen der Rückruf von rund 30.000 Geländewagen vom Typ X5 in den USA, sagten Händler./mis/ck/he

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Quelle: dpa-AFX