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Aktien Frankfurt Ausblick: Handelsdaten aus China nähren Konjunktursorgen

Eingang der Frankfurter Börse.
Eingang der Frankfurter Börse. © Nikada/iStock Unreleased / Getty Images Plus/Getty Images © Nikada/iStock Unreleased / Getty Images Plus/Getty Images

FRANKFURT (dpa-AFX) - Außenhandelszahlen aus China dürften zum Wochenstart die Ängste der Anleger vor den Folgen des Handelsstreits zwischen China und den USA nähren. Der Zollstreit mit den USA hatte den chinesischen Außenhandel im November stark belastet.

Der XDax signalisierte knapp eine Stunde vor Handelsbeginn für den Leitindex Dax ein Minus von rund einem Prozent auf 10 680 Punkte. Das wäre ein neues Tief seit zwei Jahren. Die psychologisch wichtige Marke von 11 000 Punkten würde damit in noch weitere Ferne rücken. Der EuroStoxx 50 dürfte mit ähnlich hohen Verlusten in den Handel gehen.

Der Außenhandel Chinas hat im November erheblich langsamer zugenommen. Zudem drücken schwache Vorgaben von der Wall Street aus dem späten Handel am Freitag hierzulande auf die Kurse. Die US-Börsen waren vor dem Wochenende eingeknickt.

"An den globalen Börsen lassen Anleger weiter hohe Vorsicht walten", sagte Marktbeobachter Stephen Innes vom Broker Oanda. Er sieht deshalb eine anhaltende Flucht aus allem, was Risiken birgt - und damit auch aus Aktien.

Auf Unternehmensseite dürfte am Montag vor allem BASF (BASF Aktie) die Blicke auf sich ziehen nach einem am Freitagabend gesenkten Gewinnziel. Vorbörslich fielen die Aktien des Dax-Schwergewichts auf Tradegate um rund 4,5 Prozent im Vergleich zum Xetra-Schluss am Freitag. Sorgen über die Aussichten der Endabnehmermärkte dürften auf der Bewertung der Aktien lasten, sagte Analyst Laurence Alexander vom US-Broker Jefferies.

Papiere von Morphosys (MorphoSys Aktie) legten vorbörslich leicht zu, gestützt von einer Hochstufung auf "Buy" durch die Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie). Mit 115 Wirkstoffkandidaten in der Forschungspipeline habe der Antikörperspezialist die beste Risikostreuung in der Branche, schrieb Analyst Gunnar Romer in einer Studie./bek/jha/

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Quelle: dpa-AFX