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Aktien Frankfurt Ausblick: Dax schwach erwartet - Fed zündet nicht mehr

Die Frankfurter Innenstadt, im Hintergrund die Skyline (Symbolbild).
Die Frankfurter Innenstadt, im Hintergrund die Skyline (Symbolbild). © querbeet / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © querbeet / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

FRANKFURT (dpa-AFX) - Aktienanleger haben die Entscheidungen der US-Notenbank sowie die Aussagen des Fed-Chefs Jerome Powell vom Mittwochabend mit Enttäuschung aufgenommen. Der Dax dürfte daher am Donnerstag zum Auftakt fallen: Der X-Dax als Indikator für den Leitindex liegt knapp eine Stunde vor Handelsbeginn bei 13 100 Punkten - ein Minus von 1,2 Prozent im Vergleich zum Dax-Schluss am Mittwoch.

Die US-Notenbank Fed will den Leitzins angesichts der Corona-Krise offenbar über Jahre hinweg an der Nulllinie belassen. Die Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses erwarten überwiegend, dass sich an der gegenwärtigen Zinsspanne von null bis 0,25 Prozent bis ins Jahr 2023 nichts Wesentliches ändern wird. Zudem will die Fed die milliardenschweren Wertpapierkäufe "mindestens" im bisherigen Tempo fortführen. Das deckte sich mit den Erwartungen, reichte den Anlegern an der Wall Street aber nicht, die Kurse gaben ihre Gewinne größtenteils wieder ab.

Der Dax dürfte nun die untere Begrenzung der Handelsspanne der vergangenen Tagen testen, die von etwa 13 100 bis zu 13 300 Punkten reicht. Neue Impulse könnten am Nachmittag Daten aus den USA zum Bausektor, dem Arbeitsmarkt sowie zur Stimmung in den Unternehmen der Region Philadelphia geben.

Bei den Einzelwerten tat sich im vorbörslichen Aktiengeschäft auf Tradegate ebenfalls wenig. RWE-Aktien gaben um ein Prozent nach, belastet von einer gestrichenen Kauf-Empfehlung der französischen Bank Societe Generale. Dass Delivery Hero für bis zu 230 Millionen Euro die lateinamerikanischen Aktivitäten des Konkurrenten Glovo übernimmt, ließ die Papiere des Essensauslieferers leicht nachgeben./bek/zb

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Quelle: dpa-AFX