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Aktien Europa: Richtungslos - Konsolidierung nach Rekordjagd

Die EU-Flagge.
Die EU-Flagge. pixabay.com pixabay.com

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Europas wichtigste Börsen haben am Mittwoch ihre Konsolidierung nach dem jüngsten Höhenflug fortgesetzt und um ihren Vortages-Schlusskurs gependelt. Der EuroStoxx 50 stand am späten Vormittag bei 3.047,74 Punkten und damit 0,05 Prozent tiefer. In Paris verlor der Cac 40 0,07 Prozent auf 4.269,46 Punkte. Der Londoner FTSE 100 fiel um 0,19 Prozent auf 6.685,14 Punkte.

Anleger nutzten derzeit fast jede Ausrede, um ihre angesammelten Gewinne mitzunehmen, auch wenn die angeblich negativen Nachrichten nicht neu seien, kommentierte Händlerin Anita Paluch von der Varengold Bank in London. Marktanalyst Ishaq Siddiqi von ETX Capital verwies auf die Passivität der Märkte vor einem ganzen Kranz neuer US-Konjunkturdaten. Allein am Mittwoch werden die Einzelhandelsumsätze, die Verbraucherpreise, die Verkäufe bestehender Häuser sowie die Lagerbestände veröffentlicht.

Am Mittwochabend könnte dann das Sitzungsprotokoll der US-Notenbank Aufschluss über die weitere geldpolitische Richtung geben. Am Vorabend hatte der scheidende US-Notenbank-Präsident Ben Bernanke versichert, die Fed werde "so lange wie nötig" an ihrer ultralockeren Geldpolitik festhalten. Die US-Wirtschaft sei noch lange nicht da, wo sie sein sollte. Deshalb könne noch einige Zeit vergehen, bis der Offenmarktausschuss FOMC die Geldpolitik der Fed wieder in normale Bahnen lenke.

In der Branchenbetrachtung zeigten sich am Vormittag die Aktien aus dem Transport- und Freizeitbereich mit einem Gewinn von 0,20 als attraktivster Sektor. Am unteren Ende des Branchentableaus standen Telekomwerte mit minus 0,90 Prozent.

Unter den Einzelwerten gehörten im EuroStoxx 50 die Papiere von Inditex (Inditex Aktie) mit einem Verlust von 0,48 Prozent zu den größten Verlierern. Die US-Investmentbank Merrill Lynch hatte die Aktie des weltgrößten Bekleidungsherstellers zuvor abgestuft. Die Aktien von Roche verbilligten sich um 0,71 Prozent, obwohl der Schweizer Pharmakonzern mitgeteilt hatte, die EU-Zulassung für das Brustkrebsmittel Kadcyla erhalten zu haben./edh/rum

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Quelle: dpa-AFX