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Aktien Europa: Freundlich vor Notenbank-Berichten - CS Group fest

Die wehende Flagge der EU.
Die wehende Flagge der EU. pixabay.com pixabay.com

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Vor den Berichten der Notenbanken in London und Frankfurt haben die meisten Börsen in Europa zugelegt. Dazu trug auch eine Anleiheauktion in Spanien bei, die nach den Korruptionsvorwürfen besser als befürchtet verlaufen war. Der EuroStoxx 50 gewann bis zur Mittagszeit 0,65 Prozent auf 2.634,25 Punkte. Im bisherigen Wochenverlauf büßte er damit dennoch 2,80 Prozent ein. Der spanische IBEX-35-Index reagierte am Donnerstag besonders positiv und stieg um 1,16 Prozent. Für den Cac 40 ging es um 0,42 Prozent auf 3.658,34 Punkte hoch. Der Londoner FTSE 100 stieg um 0,11 Prozent auf 6.302,54 Punkte. Der Swiss-Market-Index (SMI) in Zürich hingegen gab um 0,30 Prozent nach.

Mit Blick auf die Unternehmensbilanzen rückten vor allem die Aktien der Credit Suisse (CS Group) in den Blick, die um 1,44 Prozent stiegen. Nach einem Gewinneinbruch will die Schweizer Großbank erneut stärker sparen. Analysten lobten vor allem die Aussagen über eine erfreuliche Ertragsentwicklung zum Jahresauftakt und die Fortschritte bei der Verringerung von Risiken in der Bilanz.

Im EuroStoxx fielen die Anteilsscheine von Sanofi um 2,29 Prozent. Umsatzeinbußen durch billigere Konkurrenzprodukte für wichtige Umsatzbringer haben dem französischen Pharmakonzern im abgelaufenen Geschäftsjahr zugesetzt. Auch der Gewinn ging zurück. In Amsterdam rückten die Papiere der Fluggesellschaft Air France-KLM nach Verkehrszahlen für Januar um 2,16 Prozent vor.

Auch in London gab es mehrere Unternehmen, die mit Geschäftsberichten Aufmerksamkeit auf sich zogen. Der britische Mobilfunkanbieter Vodafone setzt nach einem Umsatzrückgang im dritten Quartal auf Kostensenkungen und den Ausbau leistungsstärkerer Mobilfunknetze. Die Aktie stieg um 2,23 Prozent.

Europas zweitgrößter Reiseveranstalter Thomas Cook will nach zwei Verlustjahren noch härter sparen. Mit der Bündelung des Fluggeschäfts und der Straffung der Großbritannien-Sparte will die neue Konzernchefin Harriet Green die jährlichen Einsparungen von 100 Millionen auf 160 Millionen britische Pfund (118 Mio Euro) nach oben treiben. Trotz der schwierigen Wirtschaftslage entwickle sich das Geschäft in Deutschland, Großbritannien und Skandinavien besser, sagte Green. Die Aktie sprang um knapp zehn Prozent nach oben.

Außerhalb wichtiger Indizes gewannen auch die Aktien von Alcatel-Lucent 6,56 Prozent. Der seit Jahren angeschlagene Netzwerkausrüster ist zwar wegen des scharfen Konkurrenzkampfs, der Krise in Europa und einer Milliardenabschreibung wieder einmal tief in die roten Zahlen gestürzt, doch sei die Generierung von Barmitteln positiv gewesen. Der seit 2008 an der Konzern-Spitze stehende Chef Ben Verwaayen kündigte seinen Rückzug im Frühjahr an./ck/rum

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Quelle: dpa-AFX