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AKTIE IM FOKUS: HSBC fallen nach Zahlen auf tiefsten Stand seit 2009

Die Zentrale von HSBC in London.
Die Zentrale von HSBC in London. © JoeDunckley / iStock Editorial / Getty Images Plus / Getty Images © JoeDunckley / iStock Editorial / Getty Images Plus / Getty Images

LONDON (dpa-AFX Broker) - Die Anleger haben die HSBC-Aktien nach einer enttäuschenden Halbjahresbilanz der Großbank am Montag abgestraft. Die Papiere der Briten sackten bis auf 324,05 Pence nach unten und damit auf den tiefsten Stand seit mehr als elf Jahren. Zuletzt notierten sie als klares Schlusslicht im Stoxx-50-Index 4,85 Prozent niedriger bei 325,60 Pence.

Die HSBC rechnet wegen den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie mit einer Belastung von bis zu 13 Milliarden Dollar (Dollarkurs) durch Kreditausfälle. 2019 hatte dieser Posten die Bilanz gerade mal mit rund 2,8 Milliarden Dollar belastet. Im ersten Halbjahr fiel der Gewinn um rund drei Viertel auf zwei Milliarden Dollar. Damit schnitt die HSBC noch schlechter ab, als Experten befürchtet hatten. Die Erträge stagnierten trotz guter Geschäfte an den Kapitalmärkten. HSBC-Chef Noel Quinn kündigte an, das Umbauprogramm der Bank zu beschleunigen. Zudem soll die Dividendenpolitik überprüft werden.

Das Ergebnis vor Steuern habe die Konsensschätzung um 12 Prozent verfehlt, kommentierte Analyst Raul Sinha von der US-Bank JPMorgan in einer ersten Reaktion. Negativ aufgefallen seien vor allem der Zinsüberschuss und die Qualität der Vermögenswerte./edh/zb

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Quelle: dpa-AFX