Ad hoc-Mitteilungen

AKTIE IM FOKUS 2: Teamviewer mausern sich - Höchster Kurs seit Börsengang

Arbeit an einem Webseitendesign mit Programmiercodes (Symbolbild).
Arbeit an einem Webseitendesign mit Programmiercodes (Symbolbild). © scyther5 / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © scyther5 / iStock / Getty Images Plus / Getty Images www.gettyimages.de

(neu: mehr Details, Analystenstimmen)

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Überraschend gute Quartalszahlen haben die Papiere von Teamviewer am Montag auf das höchste Niveau seit dem Börsengang Ende September getrieben. In der Spitze ging es bis auf 27 Euro hoch. Damit ließen sie ihr bisheriges Hoch von 26,71 Euro vom ersten Börsentag am 25. September hinter sich. Zuletzt kosteten sie mit einem Plus von 5,3 Prozent 26,43 Euro.

Der Hersteller von Software zur Computer-Fernwartung und Videokonferenzen war im dritten Quartal rasant gewachsen. Sowohl die in Rechnung gestellten Umsätze als auch der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) hätten positiv überrascht, sagte ein Händler.

Die Prognosen für 2019 bestätigte das Unternehmen. Alles andere wäre auch verwunderlich gewesen, nachdem der Börsengang erst Ende September erfolgt sei, schrieben die Autoren des täglichen Bernecker-Börsenbriefes. Die Umsatzsteigerung sei beachtlich, was allerdings nicht darüber hinwegtäusche, dass Teamviewer mit einem Börsenwert von aktuell mehr als fünf Milliarden Euro schlicht überteuert sei, hieß es weiter.

Analysten jedoch trauen den Teamviewer-Aktien weitere Steigerungen zu. So liegt etwa das Kursziel von Mohammed Moawalla von der US-Investmentbank Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) derzeit bei 33 Euro. Alle wichtigen Kennziffern seien besser als erwartet ausgefallen, schrieb er in einer ersten Reaktion auf den Quartalsbericht.

Mit 29 Euro liegt das Kursziel von Expertin Sherri Malek vom Analysehaus RBC ebenfalls über dem derzeitigen Kurs. Die überlegene Wachstumsdynamik sei noch nicht angemessen eingepreist, schrieb sie.

Der größte deutsche Technologie-Börsengang seit dem Platzen der Dotcom-Blase verlief bislang holprig. Hatte der Ausgabepreis bei 26,25 Euro gelegen, ging es in der ersten Oktoberhälfte bis auf 21,38 Euro abwärts. Bis Anfang November hatten sich die Anteile dann bis zur Marke um die 25 Euro berappelt./ajx/la/fba

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.
Quelle: dpa-AFX