Ad hoc-Mitteilungen

AIG enttäuscht mit Sach- und Haftpflichtsparte

Der US-Versicherer AIG (AIG Aktie) kämpft weiter mit Problemen in seiner Sach- und Haftpflichtsparte. Die Nettoprämien in dem Bereich sanken im dritten Quartal um vier Prozent auf 8,43 Milliarden Dollar (Dollarkurs).

Die Schaden-Kosten-Quote verbesserte sich zwar um 3,4 Punkte - mit 101,6 signalisierte sie jedoch, dass AIG mit diesem Versicherungsgeschäft weiter Verluste macht. Analysten sagten, insgesamt mache AIG aber Fortschritte. Das Unternehmen stand im Zuge der Finanzkrise von 2008 am Abgrund und überlebte nur dank staatlicher Rettung. Analysten sagten, es gebe noch viel Raum für Verbesserungen. AIG-Aktien sanken nachbörslich um drei Prozent. Der Branche fällt es seit längerem schwer, die Preise in dieser Kernsparte zu erhöhen. Zudem belasten eine Reihe von Unwettern und Naturkatastrophen das Geschäft. Insgesamt vermeldete AIG einen Anstieg der Nettoeinnahmen von 17 Prozent auf 2,17 Milliarden Dollar. Der Betriebsgewinn belief sich auf 1,4 Milliarden Dollar und fiel damit etwas höher aus als von Branchenexperten erwartet.

„Wir bleiben zuversichtlich gestimmt für die Zukunft“, erklärte Firmenchef Robert Benmosche. Fehlspekulationen auf dem US-Häusermarkt hatten AIG in der Finanzkrise an den Rand des Ruins gebracht. Der Staat sprang mit einem Rettungspaket im Umfang von 182 Milliarden Dollar ein. Es war die teuerste Rettungsaktion zu jener Zeit. AIG hat seine Schuld beim Steuerzahler mittlerweile beglichen - und zahlt seit kurzem auch wieder eine Dividende.

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.

Der ARIVA.DE Newsletter
Bleiben Sie informiert mit dem wöchentlichen Marktüberblick.
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.