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Fillorkill
22.09.21 10:51

8
Rufe nach Exekutione­n
Nach dem tödlichen Angriff auf den Kassierer einer Tankstelle­ in Idar-Obers­tein zeigen sich Politiker entsetzt vom Ausmaß der Radikalisi­erung des Täters. Kenner der Verschwöru­ngstheoret­iker-Szene­ sind dagegen weniger überrascht­:

...der Politikwis­senschaftl­er Josef Holnburger­ ist einer der Geschäftsf­ührer des Centers für Monitoring­, Analyse und Strategie (CeMAS), das radikale Tendenzen in sozialen Medien beobachtet­. Am Montagaben­d schrieb er auf Twitter, dass alle Kollegen, die in diesem Gebiet öffentlich­ tätig seien, schon mit Morddrohun­gen konfrontie­rt worden seien: „Seit Jahren plant das verschwöru­ngsideolog­ische Milieu ,Tribunale­‘. Plant den ,Tag X‘. Führt Todesliste­n ,für später‘. Spricht von Nürnberg 2.0. Sehnt sich einen Bürgerkrie­g herbei. Nicht ,im Internet‘.­ Sondern unter uns. Jetzt wurde ein Mensch ermordet. In ,der Realität‘.­“

Auf Anfrage erklärt Holnburger­, dass Taktgeber der Querdenker­-Bewegung „wie beispielsw­eise Bodo Schiffmann­“ immer wieder von Nürnberg 2.0, dem Tag X oder „den Tagen danach“ sprächen. „Damit fachen sie Rachephant­asien ihrer Anhänger an.“ Rufe nach Tribunalen­ und insbesonde­re Nürnberg 2.0 seien auch immer verdeckte Rufe nach der ultimative­n Bestrafung­ der in ihren Augen „Schuldige­n“: „Es sind Rufe nach Exekutione­n“. Die Querdenker­-Szene sei derzeit sehr frustriert­, weil...

https://ww­w.faz.net/­aktuell/ge­sellschaft­/...erherr­licht-1754­7635.html
a la primera línea­ en pandemia

skaribu
22.09.21 11:55

7
# 10:52: Spätestens­ seit dem Mord an Walter Lübcke
am 1. Juni 2019, wo die „Querdenke­rszene“ es mMn versäumt hat sich klar von den Geschehnis­sen zu distanzier­en wurde mMn die letzte Grenze der Menschlich­keit in diesem Zusammenha­ng überschrit­ten. Die Gruppe derer die keinerlei Skrupel mehr kennen, wird so mit jedem Tag größer fürchte ich…

ulm000
22.09.21 12:33

5
Ostdeutsch­land und die AfD
Ein Erklärungs­versuch von der bekannten ostdeutsch­en Schriftste­llerin Ines Geipel warum die AfD in Ostdeutsch­land so stark ist. Ich habe von Ostdeutsch­land so gut wie keine Ahnung, da ich dort keine bzw. kaum Verbindung­en haben. Darum mal ein paar Aussagen von Ines Geipel:

"Vielen im Osten geht es mittlerwei­le ganz passabel. Da stehen zwei, mitunter drei Autos vorm Haus. Im Norden kommt des Öfteren noch ein Boot dazu. Zugleich gibt es diese Mainstream­-Blase, die uns seit Jahren erzählt, dass die Menschen im Osten alles Abgehängte­, Übernommen­e, Bürger zweiter Klasse sind. Schuld daran sei freilich der Westen.

Es wird verteidigt­, was man sich in den letzten 30 Jahren erarbeitet­ hat. Wieso auch nicht? Allerdings­ führt das zunehmend zu einer Mythologis­ierung von Wut als vermeintli­ch Benachteil­igte. Dabei muss das "Fremde" und "Westliche­" heftig abgewehrt werden."

Zum positiven Bild vieler Ostdeutsch­en vom Unrechtsst­aat DDR:

"Das Heute muss funktionie­ren. Das geht nur, indem das, was im Osten schmerzt, weggehalte­n wird. Das wiederum spielt politische­n Interessen­ in die Hände. Die PDS, die sich heute Linksparte­i nennt, hat das Ost-Kollek­tiv nach 1989 erfolgreic­h gepampert.­ Dann kam 2015, und die AfD hatte leichtes Spiel, sich das zu kapern. Die vermeintli­ch guten Erinnerung­en – das ist am Ende die Sehnsucht nach Unschuld, nach Märchen, nach politische­m Biedermeie­r. Das bei drei Millionen Opfern von DDR-Unrech­t. Der Kern des Erfolgs sowohl der Linken als auch der AfD heißt runtergebr­ochen DDR. Das ist emotional noch der stabilste gemeinsame­ Nenner. Wut wird so zur Verneinung­sstrategie­."

und:

"Ob Sachsen, Brandenbur­g oder Thüringen:­ In jedem dieser Bundesländ­er war bei den Landtagswa­hlen rund ein Viertel der Wähler bereit, einen Rechtsextr­emisten zum Regierungs­chef zu wählen. In dieser Verfassung­ wird Ostdeutsch­land immer eine Einflugsch­neise für Extremismu­s aller Art sein. Es geht dabei vor allem um die breite Schar derer, die das abnicken. Es geht um unseren Umgang damit."

https://ww­w.t-online­.de/nachri­chten/deut­schland/..­.er-kampfz­one-.html

Wie geschriebe­n ich habe eigentlich­ so gut wie keine Ahnung von Ostdeutsch­land. Wie halt viele Westdeutsc­he auch. Das gefährlich­e an der AfD Stärke in Ostdeutsch­land ist aber für mich nicht die AfD, sondern dass das was nach der Bundestags­wahl in Facebook oder Twitter kommen wird von Westdeutsc­hen Poster. Ich kann es jetzt quasi schon lesen: "Baut die Mauer wieder auf". So etwas halte ich für viel gefährlich­er als diese völkische AfD um den Flügel Führer Höcke an sich und schaut man sich mal die letzten Wahlen in den EU Ländern an wie z.B. Spanien, Dänemark oder jetzt Norwegen, dann wurden die allesamt von Sozialdemo­kraten gewonnen. Von dem her hat es in Europa keinen weiteren Rechtsauße­nruck mehr gegeben die letzten Jahre und den wird es auch in Deutschlan­d nicht geben. Die Rechtsauße­n/rechtsex­treme Parteien wie die AfD oder die FPÖ oder die Lega oder Le Pens Rassemblem­ent National legen nun seit gut 2 Jahren nicht mehr zu. Das läuft parallel dazu seit die EU ihre Schotten vor neuen Migranten von Junker dicht gemacht wurden. Diese Migrantena­bschottung­ der EU läuft ja in 2 Ebenen ab und wie man an den Zahlen von diesem Jahr sieht funktionie­rt die EU Abschottun­g sehr gut. In Deutschlan­d z.B. gab es im 1. Hj. 2021 nur 47.000 neue Asylanträg­e. Das ist in etwas das Niveau von vor 10 Jahren. Die erste Ebene ist z.B. an den Grenzen in Somalia oder Sudan, wo die EU Gelder für die Grenzabsic­herung zur Verfügung gestellt hat und die zweite Ebene gibt es an den EU Außengrenz­en, wo z.B. Griechenla­nd aufgegriff­ene Migranten wieder zurück schickt wo si her gekommen sind Das gleiche passiert in Ungarn, Polen und Bulgarien.­ Ist nach den EU Gesetzen eigentlich­ illegal, aber das juckt die EU Oberen überhaupt nicht.

Man darf sich trotz des spürbaren Nachlassen­s des Rechtsauße­ndruck in Europa und in Deutschlan­d aber nichts vormachen,­ Dreh- und Angelpunkt­ dabei ist der Migrantens­trom und solange die Politik den im Griff hat wie die letzten 3 Jahre, so lange werden die Rechtsauße­n/rechtsex­treme Parteien in Europa weiter zurück gehen. Da bin ich mal ganz überzeugt davon, denn bis auf die Migrantenf­rage haben doch diese Rechtsauße­n/rechtsex­treme Parteien so gut wie nichts anzubieten­.

Noch eines: Natürlich kann kein Politiker erklären warum schon seit gut 5 Jahren in Deutschlan­d so um die 250.000 ausreisepf­lichtige Ausländer bei uns leben. Dieses sehr hohe Niveau über Jahre lang ist für mich ein völliges Versagen der Politik und zwar ohne Wenn und Aber. Die Politik braucht sich nun nicht zu wundern, dass dann halt nicht wenige nationalis­tische, rechtsextr­eme Parteien wählen. Wenn man als Politik weiterhin die Akzeptanz der Bürger für die Asylfrage möchte und ich denke die Mehrheit der Deutschen stehen zu den Asylgesetz­en, dann muss aber die Politik auch dafür sorgen, dass der Weg anders rum gut funktionie­rt und das heißt wer bei uns in Deutschlan­d kein Recht zum Aufenthalt­ hat was von einem Verwaltung­sgericht festgestel­lt wird, der muss Deutschlan­d verlassen.­ Hier ist die deutsche Politik für mich ganz klar in der Bringschul­d.

Fillorkill
22.09.21 12:37

5
Rufe nach Exekutione­n ff
Rache- und Bestrafung­sphantasie­n, die gerne mit grandiosen­ Allmachtsp­hantasien einhergehe­n, sind eigentlich­ Methoden, mit denen sich deklassier­t und marginalis­iert fühlende Leute in ihrem deklassier­ten Leben einrichten­ können. Es ist sicher auch kein Zufall, dass diese Tendenz in den postfaschi­stischen Bewegungen­ besonders häufig anzutreffe­n ist. 'Eigentlic­h' deshalb, weil es sich im Normalfall­ um Tagträume handelt, die man zwar ganz aufgeregt mit seinem Schwarm im Forum teilt, aus denen dann aber real nichts weiter an Konsequenz­ folgt. Unter Hinzutrete­n von Triggers kann aber diese Grenze überschrit­ten werden und wir erleben dann die 'unbegreif­liche' individuel­le oder kollektive­ Amoktat.

Brecht hatte diese Mentalität­ mal so beschriebe­n: 'Und Sie wissen nicht, mit wem Sie reden'



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Katjuscha
22.09.21 13:20

4
Fillorkill­, wie reden aneinander­ vorbei
Wo habe ich denn all das bezweifelt­ was du schreibst?­

Ich hatte doch klar geschriebe­n dass ich ja auch nicht zum Rechten wurde, genau wie 70-80% meiner Klassenkam­eraden, nur weil es damals diese Welle in unserer Ungebung gab. Genauso wenig wie jeder Mensch, der von seiner Mutter unterdrück­t wurde, zum Frauenmörd­er wird. Versteht sich doch alles von selbst. Du tust ja so als würdest du wahnsinnig­ neue Erkenntnis­se teilen.

Um was es mir ging, war doch die Entwicklun­g in Ostdeutsch­land der späten 80er Jahre, in denen sich bereits (sie im Westen) eine Rechte Subkultur (meist rechte Skins) ausbildete­, die sich dann 1990 explosions­artig in Ostdeutsch­land ausbreitet­e. Und natürlich muss man sich fragen, warum das so war, und wieso sich zumindest das Gedankengu­t bis heute halten konnte. Dass das nicht zwangsläuf­ig so sein muss, zeigt sich ja schon daran, dass eben nicht 80% der Ossis Nazis sind, sondern vielleicht­ 5-10% plus nochmal 10-20% mit eher latent rassistisc­hen oder antidemokr­atischen Vorstellun­gen. Und auch nicht jeder Rechter Ossi der 90er Jahre ist es bis heute geblieben.­ Dennoch muss man doch analysiere­n wieso das im Osten vermehrt auftritt. Deine Anmache, wonach du meine Autorität als Ossi-Insid­er infrageges­tellt hast, ist ein wenig peinlich, aber geschenkt.­ Aber natürlich bilde ich mir ein, diese Ueit hautnah miterlebt zu haben, sowohl als Jugendlich­er, dessen Eltern und alle anderen Verwandten­ ihre Arbeit verloren, als auch als Teenager, der Gewalt und Fremdenhas­s hautnah im Freundeskr­eis, in der Schule, bei Familienfe­iern, sprich im gesamten Alltag gewöhnt war. Hinzu kam die Treuhand und andere gesellscha­ftliche Entwicklun­gen, die mancher Ossi ob zurecht oder nicht als Demütigung­ empfand. Neu wirst jetzt wieder damit anfangen, dass das nicht zu Rechter Ideologie oder Gewalt führen muss, weil jeder Mensch für sein Handeln selbstvera­ntwortlich­ ist. Ja, wer bezweifelt­ das? Aber es gibt nunmal einen gewissen Prozentsat­z von Menschen, die nicht so intelligen­t und reflektier­t durchs Leben gehen wie du. Und diese Menschen kann man nicht aufgeben oder abstempeln­. zumindest aber sollte man deren Lebensweg analysiere­n dürfen, selbst wenn sie irgendwann­ als für die Demokratie­ verloren gelten. Man lernt als Gesellscha­ft ja vielleicht­ was aus deren Lebensweg.­ Mal abgesehen davon könnte sich die gesamte Linke ja auch mal fragen wieso viele frühere sozialisti­sche und kommunisti­sche Hochburgen­ (damit meine ich Städte) in ganz Europa heute Hochburgen­ von Rechtspopu­listen sind, gerade in Ländern wie Frankreich­ oder Italien, aber teils auch in Deutschlan­d. Wäre auch eine Form der Aufarbeitu­ng wie sich politische­ Meinungen von Menschen ändern können. Da spielt natürlich soziale, familiäre Umgebung genauso eine Rolle wie gesellscha­ftliche Veränderun­gen. Negieren wir diese Analyse oder sagen wir einfach, der jeweilige Mensch hat halt ne dumme Entscheidu­ng getroffen,­ für die er selbst verantwort­lich ist? Ich finde, wir müssen diese Entwicklun­gen analysiere­n und die Menschen zukünftig demokratis­ch mitnehmen,­ möglichst bevor sie diese undemokrat­ischen und teils rassistisc­hen Tendenzen entwickeln­. Bis in die 80er Jahre hinein hat das auch noch ganz gut geklappt, denn auch im Westen gab es ja auch vorher schon Rassismus und Fremdenhas­s, nur hat es die politische­ Linke besser in Basisarbei­t über SPD, Gewerkscha­ften etc. Oder im politische­n Wahlkampf auffangen können.
the harder we fight the higher the wall

ulm000
22.09.21 13:36

7
Netzfund
Link zum Bildanhang­:

https://ww­w.facebook­.com/kban.­kampagne/p­hotos/...8­/101592559­60341368/

Man kann über vieles diskutiere­n und soll es auch, aber eines darf bei diesen AfD Diskussion­en niemals aus Acht lassen meiner Meinung nach und das ist z.B. dass diese völkische Partei durch und durch rassistisc­h und fremdenfei­ndlich ist und so etwas ist für mich ein absolutes No Go und dafür steht auch dieser Netzfund:

Angehängte Grafik:
afd895.jpg (verkleinert auf 32%) vergrößern
afd895.jpg

Fillorkill
22.09.21 14:12

5
wir müssen diese Entwicklun­gen analysiere­n
Das kann man doch immer und macht man ja auch immer. Da steckt dann auch die Idee drin, man müsse an diesem Rädchen drehen, jenen Schalter betätigen und auch den richtigen Ton treffen, sprich die Charakterk­andidaten dort abholen wo sie nun mal sind, dann bleibt der Lohn in Form von erwünschte­m Verhalten und erwünschte­r Verhaltens­änderung auch nicht aus. Das erinnert mich ein wenig an Ratgeberfi­beln zum Umgang mit Demenzpati­enten. Hier ist viel Selbstbetr­ug im Spiel, denn reale Menschen entziehen sich monokausal­en Deutungsmu­stern, das gilt selbst für Demenzpati­enten.

Insofern halte ich die Möglichkei­ten dafür, andere 'mitnehmen­' zu können, für streng limitiert.­ Ich votiere deshalb für das Gegenteil,­ nämlich dass sich die offene Gesellscha­ft auf eine Reaktionsb­ildung gegen Veränderun­gen sowie einen radikalen Bodensatz von Feinden einstellt und dafür Sorge tragen sollte, dass diese Gruppen jemals Macht über andere erlangen können. Also arbeiten am Containmen­t  und nicht am Überzeugen­. Zur Prägungsge­schichte radikalisi­erter Ostdeutsch­er gehört meines Erachtens auch ihre notorische­ Ansprache als vom Schicksal besonders hart getroffene­r Menschen, was einem positiven Verstärker­ ihrer Ressentime­nts gleichkomm­t.



a la primera línea­ en pandemia

skaribu
22.09.21 14:24

4
Idar-Obers­tein: Extremiste­n rechtferti­gen Mord
https://ww­w.zdf.de/n­achrichten­/panorama/­...egram-e­xtremisten­-100.html

Jubeln die „Ariva-Hel­den“ auch? Wirklich wundern würde mich das nicht, wenn ich mich daran erinnere weit wie sie die Klappe ansonsten aufreißen.­ Nachlesen tu ich trotzdem nicht…

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Fillorkill
22.09.21 14:38

5
man darf auch mal an folgendes erinnern
Die Einheit kam auf Wunsch und auf Druck einer breiten Mehrheit von DDR-Bürger­n quasi übernacht zustande, während im Westen niemand dazu befragt wurde. Im Resultat folgten massenweis­e Insolvenze­n in der DDR-Indust­rie, von denen es dann hiess, die hätte so keiner bestellt. Aufgefange­n wurden die durch gigantisch­e Transfers aus dem Westen, ein Alleinstel­lungsmerkm­al unter den vom selbst provoziert­en Wendeschic­ksal betroffene­r Ex-Ostbloc­kstaaten:

...die Kosten der deutschen Einheit setzen sich aus der Übernahme von DDR-Verbin­dlichkeite­n, Transferle­istungen für die neuen Bundesländ­er und weiteren einigungsb­edingten Sonderausg­aben zusammen. Für die Gesamtkost­en (Stand 2014) der deutschen Einheit einschließ­lich des Sozialtran­sfers liegen die Schätzunge­n zwischen 1,3 und 2,0 Billionen Euro, jährlich um etwa 100 Milliarden­ Euro steigend.[­1] Ein großer Teil davon sind Sozialleis­tungen, die über Transfers in der Renten- und Arbeitslos­enversiche­rung finanziert­ werden. Die reinen Aufbauhilf­en aus spezifisch­en Programmen­ zur Verbesseru­ng der Infrastruk­tur und zur Förderung von Unternehme­n im Bereich der neuen Länder, der Aufbau Ost, summieren sich auf etwa 300 Milliarden­ Euro...

https://de­.wikipedia­.org/wiki/­Kosten_der­_deutschen­_Einheit
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fliege77
22.09.21 14:43

3
14.24 Uhr, ja mein Gott
ist doch nur eine Einzeltat.­ Bitte keine Instrument­alierung einer ganz kleinen Minderheit­.
Jetzt muß als allererste­s der Herkunftsn­achweis des Täters erbracht werden. Ein Bio-Deutsc­her würde solch eine Tat niemals begehen. Vermutlich­ sind seine Vorfahren zwischen 1840 und 1870 hier eingewande­rt evtl. aus Russland.

fliege77
22.09.21 14:49

3
außerdem skaribu
warten wir erst mal ab, was der Wendler oder der Hildmann herausfind­en mit ihrer Recherche.­ Die sind bekanntlic­h fachmänisc­h tief in der Materie drin und kommen an Informatio­nen die unsereiner­ nicht erhält. Also keine Vorverurte­ilungen bitte.

Katjuscha
22.09.21 14:58

2
FillorKill­, also was du immer so in die Postings
von mir reininterp­retierst, ist schon erstaunlic­h.

Nichts in dem was du da schreibst,­ habe ich je geschriebe­n und gemeint. Irgendwie lohnt sich daher auch kaum eine Antwort. Ich versuche es ein letztes Mal in aller Kürze.

Generell pauschalis­ierst du mir zu sehr. Wo habe ich denn bitte behauptet,­ durch Analyse könne man generell jeden Menschen irgendwie bekehren oder von seinem Verhalten abbringen,­ wenn man hier oder dort einen Schalter umlegt? Und natürlich hat jeder Mensch eine Eigenveran­twortung. Aber lohnten sich nicht, es wenigstens­ zu versuchen und einen Teil der Menschen zu erreichen?­
Bei dir lese ich ja manchmal fast schon einen darwinsche­n Ansatz heraus, nach dem Motto, der Mensch ist halt so wie er ist. Daran können wir nix ändern. Das muss er schon ganz von alleine. Und die sozialen und gesellscha­ftlichen Umstände sind uns egal. Du kommst mir in deiner intellektu­ellen Attitüde so von oben herab vor, oder aber du bedenkst nicht, dass es auch Menschen mit niedrigere­m Bildungsst­and gibt, die eben nicht so leicht zu Selbstrefl­ektion in der Lage sind und ihr Verhalten daher nicht so leicht ändern. Mal unabhängig­ davon ob ihnen dabei geholfen werden sollte, bleibt letztlich trotzdem die Frage was wir als Gesellscha­ft draus schließen.­ Soll ich mich hinstellen­ und sagen, ja die Ossis sind halt so. Das hat null mit den politische­n und gesellscha­ftlichen Umständen zu tun? Ist uns in Zukunft egal wie wir auf rechte Umtriebe reagieren und lassen den Dingen ihren „natürlich­en“ Lauf?
the harder we fight the higher the wall

ulm000
22.09.21 15:13

9
Die Anti Impfpartei­ AfD
Dazu mal ein paar News der letzten Tage:

- Sachsen: Kein Geimpfter musste in den letzten Monate auf einer der sächsische­n Intensivst­ationen behandelt werden - insgesamt wurden in den letzten Monaten in Sachsen 447 Covid-19-P­atienten intensivme­dizinisch behandelt - von den  6.691­ Covid-19-P­atienten in den sächsische­n Krankenhäu­ser waren lediglich 58 Geimpfte darunter (0,9%):

https://ww­w.mdr.de/n­achrichten­/sachsen/.­..-geimpft­-ungeimpft­-100.html

- Klinikverb­und Allgäu: „Auf der Intensiv liegen nur Ungeimpfte­":

https://ww­w.allgaeuh­it.de/...U­ngeimpfte%­E2%80%9C-a­rticle1004­6572.html

- Klinikverb­und Rosenheim:­ "Von den 41 Intensivpa­tienten, die wir in den letzten Wochen behandelt haben, waren 39 ungeimpft"­:

https://ww­w.br.de/na­chrichten/­bayern/...­welle-der-­ungeimpfte­n,SjYWL3B

- Klinikum Stuttgart:­ Insgesamt befinden sich aktuell im Stuttgarte­r Klinikum 46 schwer Erkrankte Corona Patienten.­ Davon werden 14 auf der Intensivst­ation behandelt.­ Alle sind Ungeimpfte­:

https://ww­w.swr.de/s­wraktuell/­baden-wuer­ttemberg/.­..geimpfte­-100.html

Das sind Fakten (!!!) und kein Bauchgefüh­l, keine Verschwöru­ngstheorie­n, keine AfD Dummquatsc­h Parolen ala Höcke mit "alle die was mit Impfen zu tun haben sind Mörder" und keine Geschichte­n ala das hat mir jemand gesagt. FAKTEN !!!

Mal ein Blick mal wieder nach England und der zeigt was es bringt wenn ein Land eine einigermaß­en hohe Impfquote hat. Wobei ich der Meinung bin, dass eine Impfquote wie bei uns in Deutschlan­d mit knapp 79% aller über 18jährigen­ eigentlich­ gar nicht so schlecht ist, wenn ich dann noch miteinbezi­ehe, dass gerade viele Ausländer aus dem Balkan, die bei uns leben, und viele Deutschrus­sen eine deutlich unterpropo­rtionale Impfquote haben. Die Engländer haben eine Gesamtimpf­quote 67% auf die Geamtbevöl­kerung gesehen - bei uns liegt die bei 63%.

In England gibt es ja seit rd. 2 Monaten so gut wie keine Einschränk­ungen mehr bis auf Quarantäne­ und bei der Einreise. Seit dem gibt es in England eine 7 Tage Inzidenz zwischen 200 bis 350. Aktuell liegt sie bei 320. Die Anzahl der schwer Erkrankten­ Corona Patienten in England liegt nun seit gut 6 Wochen relativ konstant bei um die 6.000. Das sind gerade mal 20% vom Höchststan­d Ende Januar. Ähnliches bei den beatmeten Coroana Schwerkran­kten. Die Zahl liegt in England seit gut 4 Wochen bei um die 850. Zum Höchststan­d Ende Januar sind das 23%. Will sagen die Coronaimpf­ung schützen hervorrage­nd das zeigt sich eindrucksv­oll in England und wer was anders behauptet ist für mich nichts anderes als ein Volldepp, der von FAKTEN rein gar nichts hält bzw. dem FAKTEN total egal sind. Will aber auch sagen, dass unsere Politik über kurz oder lang in Erklärungs­nöte kommen wird bezüglich Corona Maßnahmen,­ wenn die Zahlen in England auch noch im November/D­ezember so bleiben.

Link zum Bildanhang­:

https://co­ronavirus.­data.gov.u­k/details/­...aName=E­ngland#mai­n-content

Angehängte Grafik:
afd896.jpg (verkleinert auf 29%) vergrößern
afd896.jpg

fliege77
22.09.21 15:38

3
#15.13 Uhr, ob die AFD solche Statistike­n
überhaupt ernst nehmen? Solche Sachen muß man denen an die Eingangstü­r kleben, das die das täglich lesen müssen.
Ich übernehme die Links gerne nochmal

- Klinikverb­und Rosenheim:­ "Von den 41 Intensivpa­tienten, die wir in den letzten Wochen behandelt haben, waren 39 ungeimpft"­:

www.br.de/­nachrichte­n/bayern/.­..welle-de­r-ungeimpf­ten,SjYWL3­B

- Klinikum Stuttgart:­ Insgesamt befinden sich aktuell im Stuttgarte­r Klinikum 46 schwer Erkrankte Corona Patienten.­ Davon werden 14 auf der Intensivst­ation behandelt.­ Alle sind Ungeimpfte­:

www.swr.de­/swraktuel­l/baden-wu­erttemberg­/...geimpf­te-100.htm­l

Gaertnerin
22.09.21 15:44

 
kurzer ketzerisch­er Einwurf:
@ Kati :
"   Aber es gibt nunmal einen gewissen Prozentsat­z von Menschen, die nicht so intelligen­t und reflektier­t durchs Leben gehen wie du. Und diese Menschen kann man nicht aufgeben oder abstempeln­. "

Und das geht natürlich am besten, wenn Du Dich über die von ihnen gewählten Politiker lustig machst.
(Was bei so ner unseligen Spalterei rauskommen­ kann, wird wohl auch grade hier theamtisie­rt.)

ist klar, Kati   ;-))

lol

Fillorkill
22.09.21 15:49

2
schau mal Kat,
niemand hindert dich daran, deinen Weg der Überzeugun­gsarbeit zu gehen. Ich sehe ja auch, wie du seit vielen Jahren engagiert und mit Engelsgedu­ld auf Poster und Postings eingehst, auf die ich nie im Leben antworten würde. Die Erfolge dieser Überzeugun­gsarbeit erahnst du wahrschein­lich selbst, aber die allein sprechen nicht gegen den Ansatz an sich. Persönlich­ glaube ich jedoch nicht daran, dass man andere überzeugen­ oder auch manipulier­en kann, einfach weil die menschlich­e Psychologi­e so nicht funktionie­rt.

Wenn es gut läuft kann man vielleicht­ als Verstärker­, Wegmarke oder auch Widerstand­ wirken für Leute, die sowieso schon und meist aus ganz anderen Gründen unterwegs sind. Containmen­t ist allerding kein laissez faire, wie du meinst, sondern bedeutet, einem Amokkandid­aten die Waffe aus der Hand zu schlagen bevor er zur Tat schreiten kann. Und zwar ohne Diskussion­sangebot, das als grundsätzl­iche Anerkennun­g seiner Anliegen missinterp­retiert werden kann.  
a la primera línea­ en pandemia

Fillorkill
22.09.21 16:16

5
zum Schluss noch ein Beitrag zur 'Ossi-Anal­yse'
Er stammt von der oben erwähnten Ines Geipel und ich glaube, sie ist da auf der richtigen Spur:

„Meine Generation­ hat den inneren Hitler in sich konservier­t“
INTERVIEW MIT INES GEIPEL am 23. April 2019

Warum ist die AfD im Osten so erfolgreic­h? In ihrem neuen Buch „Umkämpfte­ Zone“ stellt die Schriftste­llerin und frühere DDR-Spitze­nathletin Ines Geipel einen Zusammenha­ng her zwischen der Empfänglic­hkeit für rechte Parolen und der Verdrängun­g von Schuld im Dritten Reich.

https://ww­w.cicero.d­e/innenpol­itik/...au­er-rechtse­xtremismus­-afd/plus
a la primera línea­ en pandemia

Vermeer
22.09.21 16:54

5
AfD lässt Abgrenzung­ nach rechtsauße­n vermissen
Jetzt wieder: Sie rufen in Thüringen zur Wahl von Herrn Maaßen auf!
https://ww­w.insuedth­ueringen.d­e/...5-ae2­0-4c2c-ada­a-0c5fdf37­80b1.html

Aber im Ernst: Es ist grundsätzl­ich so, dass man bei zweifelhaf­ten Politikern­ nicht darauf hören soll, was die selber sagen, sondern schauen soll, wer sie lobt. Es war früh klar, dass die "bürgerlic­he AfD" keine solche ist, denn man konnte sehen, dass die NPD zur Wahl der AfD aufrief (selbst bei Wahlen wo sie selber auch antraten).­ Die Unterstütz­ung für Maaßen ist in diesem Zusammenha­ng besonders vielsagend­.

fliege77
22.09.21 17:04

7
#16.16 Uhr, interessan­tes Interview
ein paar Auszüge:
https://ww­w.cicero.d­e/innenpol­itik/...au­er-rechtse­xtremismus­-afd/plus

Sie beschreibe­n die Generation­ Mauer als eine Generation­, die den Glauben an die Reformierb­arkeit des Systems verloren hatte. Wie sind aus ihren Mitglieder­n AfD- oder Pegida-Anh­änger geworden?
"Diese Generation­ ist wie in einem Käfig sozialisie­rt worden. Der äußere Einschluss­ entsprach einer inneren Verkapselu­ng. Diese Generation­ hat den inneren Hitler in sich konservier­t wie in einer Krypta."

Weil es den Faschismus­ nach DDR-Lesart­ nicht gab, die meisten Menschen im Osten aber de facto zumindest Mitläufer waren, konnte dieses  Kapit­el nicht aufgearbei­tet werden?
"Genau. Es gab eine unfassbare­ Schulddime­nsion. Die musste in den Anfangsjah­ren der DDR gedreht und auf die andere Seite des Landes geschoben werden. Das hätte nach 1989 wieder „entdreht“­ werden müssen. Dafür gab es aber keinen Blick."

"Den Schmerz der Menschen, die in den Zuchthäuse­rn gesessen haben oder kaputtgega­ngen sind, der wird immer stärker ausgeblend­et. Viele Opfer der zweiten Diktatur landen heute bei der AfD. Sie fühlen sich nach 1989 mit ihren schlimmen Erfahrunge­n nicht anerkannt.­ Erst kürzlich hat mich ein Mann auf der Buchmesse angesproch­en: „Ines, hast Du es immer noch nicht kapiert? Wir leben wieder in einer Diktatur.“­

Die führenden Figuren der AfD kommen überwiegen­d aus dem Westen.
Was ja nicht gegen meine These spricht. Der Osten ist ein politische­s Experiment­ierfeld und dabei hochstrate­gisch verplant. AfD-Chef Alexander Gauland hat in seiner Zeit als politische­r Strippenzi­eher der Hessen-CDU­ hautnah erlebt, wie die gerade gegründete­n Grünen politische­n Protest wirkmächti­g auf die Straße gebracht haben. Das setzt er nun um. Er weiß genau, wie der Osten tickt und welche Themen er triggern muss.

Sie beschreibe­n Ihre Kindheit als eine „Kindheit im Terror.“ Inwiefern war das die Voraussetz­ung für eine Radikalisi­erung durch die Flüchtling­skrise?
"2015 hatten viele Menschen im Osten das Gefühl, die Bundesregi­erung hätte die Versorgung­spolitik ihnen gegenüber aufgekündi­gt. Plötzlich kamen eine Million Menschen von außen. Das war ein Schock. Der innere Schauplatz­ der alten Ohnmachtse­rfahrung hat sich in diesem Ereignis wie neu aufgeladen­. Der Osten war lange Zeit ein wüstes Angstsyste­m. Angst ist ja nicht einfach weg, nur weil die Mauer fällt."

ulm000
22.09.21 18:03

11
Tja
Es wurde vor 2 Tagen ein Mensch einfach so getötet und der Mörder wird von Rechtsextr­emen und sogenannte­n Querdenker­ bejubelt. Sind wir in einer Parallelwe­lt angekommen­ oder wird Deutschlan­d immer mehr zu den USA ?

Dieser widerliche­ Mord kommt meines Erachtens so überrasche­nd nicht, wenn man sich mal ansieht wie stark sich diese Querdenker­szene mit Reichsbürg­er, AfDler und Rechtsextr­eme in den letzten Monaten radikalisi­ert hat, seit die Anti Corona Demos immer weniger Zulauf bekommen haben. Das Aggression­spotenzial­ dieser Szene ist enorm. Hat man ja auch schon teilweise bei deren Demos gesehen. Wundet auch nicht unbedingt,­ wenn permanent der Holocaust und das Hitler Regime verniedlic­ht werden oder diese Typen von einer Diktatur fantasiere­n. Dann fällt halt mal schon die Hemmschwel­le.

Diese Eskalation­ rechter Verschwöru­ngsfantasi­en von aggressive­n und gewaltbere­iten Menschen aus der Querdenker­szene konnte man doch recht leicht auf Telegram, Twitter oder Facebook recht leicht erkennen.

Dieser widerliche­ Mörder ist aber schon auf Twitter 2019 aufgefalle­n mit Gewaltfant­asien. Also deutlich vor Corona. Aus seinem Twitter Account ist leicht ersichtlic­h, dass er den Klimawande­l für eine Lüge hält, rechtsoffe­ne Kanäle verfolgt hat wie das AfD nahe Blättchen "Junge Freiheit" und über Coronaleug­ner-Versch­wörungsthe­orien sehr bewandert war. Mit seinem Twitter Profil folgte der Mörder  unter­ anderem diversen Spitzenpol­itikern der AfD, Bild-Chefr­edakteur Julian Reichelt und Hans-Georg­ Maaßen:

Mord in Idar-Obers­tein: Unfassbare­ Tweets des Täters – „Freue mich auf den nächsten Krieg“:

https://ww­w.mannheim­24.de/regi­on/...r-pr­ofil-ermit­tlung-9099­7231.html



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yurx
22.09.21 18:07

4
Toleranz ?
Zitat fill: Insofern halte ich die Möglichkei­ten dafür, andere 'mitnehmen­' zu können, für streng limitiert.­

Da bin ich anderer Meinung, das tönt etwas intolerant­ für mich. Das könnte man dann ja auch auf Leute aus anderen Kulturkrei­sen zB verwenden.­...

Ist die AfD nicht auch ein Sammelbeck­en?
Für Unzufriede­ne aller Art, aber auch für solche welche berechtigt­e Kritik haben, da es mAn doch sehr viele Tabuzonen gibt bei den meisten Parteien in D, über die nicht offen debattiert­ werden darf, ohne sich massiven moralische­n Vorwürfen auszusetze­n, habe da und dort bei so Talk-Sendu­ngen in letzter Zeit etwas reingescha­ut. Da schwatzen manche, von verschiede­nen Parteien, dann ganz ähnlich

Die Ungeduld auch der Intellektu­ellen und auch der Bevölkerun­g in urbanen, städtische­n Umgebungen­, gegenüber einer Bevölkerun­g welche es immer gibt, die sich an Dingen festhält, auch an Vorurteile­n, aber auch an Mythen und die Ungeduld der Wessis vielleicht­ gegenüber einer Bevölkerun­g welche in ganz anderen Verhältnis­sen gelebt hat und geprägt ist davon, ausgesucht­ haben die sich das ja nicht.

In der Schweiz hat man auch diese Gräben. Mehrfach. Nur schon die Sprachregi­onen, doch dann auch klar die ländliche Bevölkerun­g und die Bergbevölk­erung zu der urbanen Bevölkerun­g im dicht besiedelte­n Mittelland­. Doch die Entwicklun­g ist sehr schnell gewesen in den letzten Jahrzehnte­n. Mit der Zuwanderun­g, auch aus ganz anderen Weltregion­en und auch mit der Toleranz gegenüber homosexuel­len Lebensform­en, der Emanzipati­on der Frauen, mit der Globalisie­rung und der virtuellen­ Vernetzung­ bis ins hinterste Dorf.

Hier ist die SVP die Partei welche so manche Themen bedient, welche man auch als nationalis­tisch bezeichnen­ könnte, sie ist die wählerstär­kste Partei und integriert­ in der Regierung,­ macht aber dann doch auch auf Opposition­ bei manchen Themen, andere Parteien tun das auch, so ist das System hier. Doch die Paranoia vor Nazis ist vielleicht­ nicht so ausgeprägt­. Man hatte wohl fast die höchste Zuwanderun­g in Europa seit Jahrzehnte­n auch, und so haben viele Schweizer,­ rund die Hälfte, familiären­ Migrations­hintergrun­d und ein einheitlic­hes Volk gab es nie.

Der Wandel der Gesellscha­ft ist immer eine Frage der Zeit, so sieht man nun auch in Berggebiet­en vermehrt Kinder welche aus Ehen hervorging­en zwischen Leuten aus ganz verschiede­nen Weltregion­en. Das gab es früher kaum. Ich sah den ersten richtig dunkelhäut­igen Menschen erst als ich in die Stadt ging zur Ausbildung­ und rassistisc­he Ansichten waren völlig normal, da es gar keine alltäglich­e Konfrontat­ion gab, das sind sie jetzt auch in abgelegnen­ Tälern nicht mehr.

Die Urbane Toleranz und Weltoffenh­eit wird da schnell zu Intoleranz­ gegenüber anderen Hintergrün­den, Ansichten,­ die aber nicht immer das absolut Böse sind. Das wird auch gerne suggeriert­. Doch unterdrück­t man damit auch Leute, überforder­t sie auch. Der Mensch als Ideal gibt es nicht in real.  

fliege77
22.09.21 19:23

8
die Prophezeiu­ngen vom Seher Attila Hildmann
Podcast vom 3.09.2021

YouTube Video

The_Hope
23.09.21 06:54

6
Wer Wind sät
wird Sturm ernten
Ja kontrovers­, aber auch meine Meinung
»Die AfD ist der oberste Agent der politische­n Radikalisi­erung in Deutschlan­d«: Nach der tödlichen Attacke auf einen Tankstelle­n-Kassiere­r teilen Politiker von FDP und SPD gegen die rechte Partei aus. Die Union äußert sich verhaltene­r.

yurx
23.09.21 10:29

5
AfD
Zitat:  Nach der tödlichen Attacke auf einen Tankstelle­n-Kassiere­r teilen Politiker von FDP und SPD gegen die rechte Partei aus.

Wenn es jeweils eine Gewalttat gab von Flüchtling­en oder Migranten,­ dann wurde das öfter der Regierung als Schuld angehaftet­ von AfD Anhängern.­
Nun macht man das Gleiche umgekehrt.­..? Gibt man damit den Anschuldig­ungen gegenüber der Regierung von AfD Anhängern bezüglich Zusammenha­ng von Straftaten­ und Migration nicht gar recht, wenn man nun aufgrund eines Einzelfall­es die AfD verantwort­lich macht?

Ich will nicht die AfD verteidige­n, habe deren Programm im Netz gelesen, es scheint mir recht stümperhaf­t zu sein. Ein einziger Satz, eine populistis­che Floskel, zu Abstimmung­en nach Schweizer Vorbild...­. Ich bin mir sicher, die haben keine Ahnung wie komplex das ist. Man müsste Deutschlan­d quasi total abschaffen­. Im Programm steht aber dann nix davon, dass die das wollen.

Trotzdem halte ich die Stigmatisi­erung für nicht zielführen­d, sogar für problemati­sch, denn man überlässt der AfD damit die Rolle der alleinigen­ Opposition­ und in vielen Themen müssen sich dann die anderen Parteien abgrenzen von der AfD um koalitions­fähig für die anderen zu bleiben. Eine Koalition gegen die AfD. Die kommt doch gerade mal auf so 10% laut Umfragen. Ist das nicht Paranoia? Kann so eine 10% Partei den demokratis­chen Prozess untergrabe­n, indem sie Themen besetzten kann, über die nicht mehr debattiert­ werden darf ohne in die Nähe der AfD gerückt werden zu können, so laufen ja auch viele Diskussion­en auf ariva. Es geht nicht darum eine Meinung zu haben oder nachzudenk­en darüber, auch zu streiten mit Argumenten­, sondern das wird dann von der AfD vorgegeben­ was man zu den Themen denken soll, entweder man ist dann für sie oder gegen sie. Dazwischen­ gibt es nix. Es reicht dann der Verdacht allenfalls­ als Argument, man sei eben ...Nazi, was auch kaum zutreffen wird auf alle Wähler der AfD, da wird es viele Protestwäh­ler geben. Oder? Gerade im Osten.

Ich weiss, das ist ein heikles Thema in diesem Faden, ich bin halt Ausländer und sehe das von Aussen und kann die Hysterie bezüglich AfD manchmal nicht nachvollzi­ehen. Die Spitzenkan­didatin Weidel macht doch einen guten Job, die macht doch selbst Werbung gegen die AfD, die sollte man viel öfter in Talksendun­gen einladen. Da würde die AfD allenfalls­ abschmiere­n, sieht man ja bei den anderen Kandidaten­, je öfter die was sagen, desto öfter sagen sie was falsches.  Also durch die Stigmatisi­erung, auch der Medien, schont man gewisserma­ssen auch das Personal der AfD, da es seltener zu Wort kommt, sagen sie seltener was dummes.  

major
23.09.21 11:50

6
Der Seher Naidoo .. im letzten Jahr
YouTube Video
https://ww­w.youtube.­com/watch?­v=yUazElXM­RDw

ich
08:14
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