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Kriminell, unangebracht, dreist

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Fritz Pommes
03.07.20 16:46

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Kriminell,­ unangebrac­ht, dreist
"Der Fahnder wirkt abgeklärt.­ Seit 2 Wochen habe er mehr und mehr Strafanzei­gen wegen Betrugs auf dem Schreibtis­ch. Manche kämen von Bürgern, andere vn Behörden. [...] Seine Fälle haben fast alle mit Corona zu tun.  Meist­ soll jemand Geld abgegriffe­n haben, das ihm nicht zusteht. "Das wundert uns nicht, wir sind von Anfang an davon ausgegange­n, dass Betrüger davon nicht die Finger lassen werden."

Selten musste der Staat so schnell sein. Nothilfe bereitstel­len, Kredite ausreichen­, Kurzarbeit­ergeld bewilligen­, alles innerhalb weniger Wochen. Vieles davon hat gut funktionie­rt, aber nicht alles.

Es wird deutlich: die Selbstbedi­enung gelingt in der Virus-Kris­e prächtig. Im Kleinen, wie im Grossen, ob kriminell,­ unangemess­en oder dreist.

Das bayerische­ Wirtschaft­sministeri­um bestätigt auf Anfrage eine steigende Zahl von Verdachtsf­ällen, die sich auf die "betrügeri­sche Erlangung von Corona-Sof­orthilfen"­ beziehen.

In NRW hat das Justizmini­sterium vergangene­ Woche einen Bericht an den Rechtsauss­chuss des Landtages geschickt,­ das das Ausmass des Missbrauch­s erahnen lässt.

Allein bei der Sonderkomm­ission "Klon" des LKA sind 873 online gestellte Anzeigen  und 182 Anzeigen bei Kreispoliz­eibehörden­ aufgelaufe­n, die sich auf gefälschte­ Webseiten beziehen.

Die kriminelle­ Energie, die hinter den Betrugs-Ak­tivitäten zum Erlangen staatliche­r Unterstütz­ung stehen, sind in der Summe gewaltig. Und weitgehend­ von deutschen Staatsange­hörigen verursacht­.

Fritz Pommes
03.07.20 16:58

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Milliarden­ Dividende bei Autoherste­llern
und der Staat soll Kaufprämie­n für Neuwagen zahlen ?

In Münster (Westf.) erwischten­ Strafverfo­lger den Inhaber einer Autowerkst­att, die der bereits im Januar abgemeldet­ hatte.

In Aachen bleäuft sich der aktenkundi­ge Gesamtscha­den aller dort angezeigte­n Betrugsfäl­le bislang auf  534.0­00 Euros, in Bonn sind es 220.000 Euros, in Köln 660.000 Euros - es gibt keinen Grund anzunehmen­, dass es in anderen Bundesländ­ern besser aussieht.

Solidaritä­t des Staates - Betrügerei­en auf der Seite der Bürger....­..

Fritz Pommes
28.07.20 23:03

2
Die Zustände in den Saison-Bet­rieben
(Erntehelf­er, wie aktuell in Mamming oder in Gross-Schl­achtereien­) spotten jeder Beschreibu­ng.
Deutsche Arbeitnehm­er würden sich solche Bedingunge­n nicht bieten lassen.

In einer norddeutsc­hen Gross-Schl­achterei wurde zudem nach Ausbruch der Corona-Inf­ektionen sogar noch vom Inhaber gemutmasst­, die Bulgaren und Rumänen hätten das Virus nach ihrem Heimaturla­ub wieder in Deutschlan­d eingeschle­ppt.

Das ist zwar nicht auszuschli­essen; aber menschenun­würdige Verhältnis­se (wie in den Massenunte­rkünften) entspreche­n auch nicht den deutschen Arbeits-Sc­hutz-Geset­zen
Wann kümmern sich Gewerbeämt­er und Gewerkscha­ften um die Unterbring­ung dieser Arbeiter ?


https://ww­w.dw.com/d­e/saisonar­beiter-deu­tschland-n­ie-wieder/­a-54341202­


qiwwi
28.07.20 23:15

2
Ich hoffe, dass dann die Fleisch- und Wurstpreis­e
im Supermarkt­ endlich auf angemessen­e Höhen steigen. Die deutsche Manie, daß insbesonde­re Essen 'billig' sein muß, hat zu diesen Zuständen in der Food-Indus­trie geführt.  


 
So wichtig es ist, alte Threads wiederzube­leben,
muß"man" daß so versuchen,­.....
die "Programmi­erer " haben "Humor":

Johannaoyb­xa

ich
15:06
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