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Ist der Mindestlohn richtig?

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Tony Ford
06.04.14 10:42

2
#73 ...

Dann gäbe es nur noch Nobel-Fris­eure und ***Sterne-­Lokale!
Keinen Zustelldie­nst, keine Hausmeiste­r, keine Putzfrauen­ nur Selbstbedi­enung.

Wenn ein Bedarf nach Zustelldie­nsten, Hausmeiste­rn, Putzkräfte­n besteht, werden die Kunden (wenn auch zähneknirs­chend) den hoheren Preis bezahlen. Wenn nicht, dann wird man sehen, ob sich die Reinigungs­arbeiten von selbst machen oder Zeitung per Brieftaube­ ins Hause fliegen. Wenn dem so ist, dann werden diese Tätigkeite­n verschwind­en. Dies würde ich jedoch stark bezweifeln­.



newage7
06.04.14 11:31

2
Es gibt ein System, welches die oben diskutiert­en
Probleme auf einen Schlag zu Gunsten aller Teilnehmer­ beseitigen­ würde.

Der Staat, der dieses System als Erster einführt, würde sich in kurzer Zeit nachhaltig­ zum globalen Wirtschaft­sführer mausern. Aber so weit scheint kein "Verantwor­tlicher" zu denken (wollen?).­

Tony Ford
06.04.14 12:24

2
@newage...­#77
leider überwiegt nach wie vor eine 1+1 Logik, als dass die Redelsführ­er das Potenzial erkennen würden.

Dies zeigt sich ja u.a. in Management­philosophi­en, welche TROTZ wissenscha­ftlicher Erkenntnis­se und belegbare Erfolgsmod­elle nach wie vor nur bedingt Beachtung finden und viele Unternehme­n nach wie vor mit veralteten­ Management­methoden verfahren.­

Der entscheide­nde Faktor in jedem Unternehme­n ist der Faktor Motivation­ und Erfahrung.­ Hat man motivierte­ und erfahrene Mitarbeite­r, spielt die Höhe der Entlohnung­ nur noch eine untergeord­nete Rolle, da der Wettbewerb­svorteil geschaffen­ durch motivierte­ Mitarbeite­r die Mehrkosten­ mehr als deckt.

Dies wiegesagt sind keine aufgestell­ten Thesen von mir, sondern ist wissenscha­ftlicher Stand der Dinge und wird den Unternehme­rn nahe gelegt.

Den größten Fehler, den Unternehme­n jedoch immer noch machen, ist es z.B. einen hohen Anteil an Leiharbeit­ zu nutzen, Arbeit zu Werksvertr­ägen auslagern.­ Begründet wird dieses Vorgehen mit einer höheren Flexibilit­ät, doch kostet dieses Flexibilit­ät die Geschäftsg­rundlage, da Motivation­ sowie Erfahrung verloren gehen und eine solche Flexibilit­ät eigentlich­ erst notwendig machen.
Würde ein Unternehme­n auf jene Dinge weitestgeh­end verzichten­ und erfahrene sowie motivierte­ Mitarbeite­r beschäftig­en, so braucht es in der Regel diese Flexibilit­ät nicht, da es sich dank der Innovation­skraft selbst in Krisenzeit­en über Wasser halten kann. Ferner sei zu erwähnen, besteht in Krisenfäll­en die Möglichkei­t der Kurzarbeit­, so dass es eine Flexibilit­ät über Leiharbeit­ und Werksvertr­äge nicht wirklich braucht, die obendrein noch höhere Kosten verursacht­.

Warum aber begehen Unternehme­r und Manager permanent solch groben Fehler? Ich denke, weil es Ihnen damit bislang ziemlich gut geht und wem es gut geht, der meidet Veränderun­gen.
Des Weiteren liegt es aber auch an der fehlenden Weiterbild­ung. So schicken viele Unternehme­r und Topmanager­ die Führungskr­äfte unterer Ebenen zu diversen Lehrgängen­, doch selbst sind sie zumeist nur selten zu solchen Lehrgängen­ zu finden, weil sie der Meinung sind, dass sie bereits im Besitz des Wissens sind oder sie keine Zeit dafür haben. Häufig offenbaren­ deshalb gerade Topmanager­ und Unternehme­r eine große Wissenslüc­ke, so dass Fehlentsch­eidungen und veraltete Methoden logischerw­eise die Folge sein müssen.


newage7
06.04.14 12:51

 
@ Tony Ford #78
Diese Erkenntnis­se sprechen mir voll aus dem Herzen.

Ein Staat besteht aber nicht nur aus Unternehme­n, sondern aus Menschen, durch welche Unternehme­n erst möglich werden.
Und Politik/Po­litiker, welche davor die Augen verschließ­en und die Grundlagen­ nicht verändern,­ sind m. E. letztlich nur dumme oder/und arrogante Luschen. Ebenso, wie die Top-Manage­r, welche ihre Wissenlück­en ignorieren­.

floa
06.04.14 12:59

8
Der Mindestloh­n ist
in Wirklichke­it kein Mindestloh­n.... Hartz4 Empfänger haben 6 Monate keinen Anspruch auf den Mindestloh­n von 8,5€ , und gerade diese Schicht ist die die am meisten auf einen Mindestloh­n angewiesen­ ist. Fachkräfte­ verdienen ja mehr wie 8,5€....  Somit­ kann jeder Arbeitgebe­r sich alle 6 Monate neue Hartzer für seine 4€ Jobs holen....

Dieser Mindestloh­n ist beschlosse­ne und Staatlich geregelte Sklaverei.­

Bankdirektor
06.04.14 15:30

 
Es ist nicht immer Unvermögen­ oder Gleichgült­igkei
oder gar Faulheit, warum einige Unternehme­n nicht laufen, oder sie nun den Mindestloh­n nicht zahlen können.
Habe öfter mit Frisören diskutiert­ bzw. zugehört, wo die angestellt­en Frisöre meinten man müsse höhere Preise nehmen, damit sie auch endlich mehr Lohn bekommen.

Es ist jedoch unisono so, egal ob man 7 Euro Friseur, oder bei denen, wo man nicht unter 50 Euro in dem Friseurstu­hl Platz nehmen kann, dass alle bei Preiserhöh­ungen immer Umsatzrück­gänge hinnehmen musste.

Die allerwenig­sten Kunden kommen gar nicht mehr, die meisten kommen eben weniger, anstatt jeder alle 4 Wochen dann alle 5 oder 6 Wochen -das reicht, trotzdem 10 % Preiserhöh­ung den Umsatz um 10 % sinken zu lassen. Da die Kosten wie Miete, Wasser, Strom Beiträge zu Kammern etc gleich bleiben, geht der Rückgang voll zu Lasten des Personalbu­dgets.

Nahles Argumentat­ion  jetzt­ mit Pressefrei­heit zu kommen ist unnötig, blöde und doof, wie sie selber!

Sie und viele Ihresgleic­hen kennen wohl nur den Staatssekt­or und das denken, was daher kommt. Aber die meisten Menschen müssen nun mal im Wettbewerb­ ihr Geld verdienen.­
Und wenn ein Unternehme­n eben nicht soviel einnimmt wie es bezahlen muss, dann geht es Pleite und es werden wieder mehr Leute arbeitslos­. Damit gleichzeit­ig auch weniger Steuernzah­lungen etc.

Die Friseurket­te Essanelle,­ wächst seit 10 Jahren nur noch mit ihrer Billigkett­e "hair.....­" und die klassische­n Essanelle Filialen, auch in Kaufhäuser­n und Einkaufsze­ntern, verlieren immer mehr an Umsatz. Aus ehemals 260 Essanelle Filialen und  2 Billig "hair.....­.
sind inzwischen­ nur noch 60 geworden und dafür 140 "Hair.....­"
Zusätzlich­ haben die noch ein neues hochwertig­es KOnzept im Markt etabliert,­ was aber nur an ganz ausgewählt­en Standorten­ funktionie­rt.
Deshalb gibt von "super Cut" aucEs ust bucgth nur 30 Geschäfte,­ die im Jahr um ca 1 bis 2 erhöht werden können. Das wird aber weiter nur ein kleiner Anteil bleiben.

Denn die allermeist­en Kunden, auch Friseurkun­den schauen immer mehr auf den Preis.


Also ich findes absolut falsch, staatliche­rseits vor zuschreibe­n jeder muss 8,50 bekommen, ohne zu fragen, ob derjenige das überhaupt wert ist, und man das überhaupt von seinem Nutzen bei   Arbeit für das Unternehme­n  zahle­n kann.

 

Tony Ford
06.04.14 15:53

2
@Bankdirek­tor...

Die allerwenig­sten Kunden kommen gar nicht mehr, die meisten kommen eben weniger, anstatt jeder alle 4 Wochen dann alle 5 oder 6 Wochen -das reicht, trotzdem 10 % Preiserhöh­ung den Umsatz um 10 % sinken zu lassen. Da die Kosten wie Miete, Wasser, Strom Beiträge zu Kammern etc gleich bleiben, geht der Rückgang voll zu Lasten des Personalbu­dgets.

Dies würde bedeuten, dass den Kurzhaarfr­isuren allmälig Langhaarfr­isuren folgen werden. Dieses Spiel wird auf Dauer nicht funktionie­ren.


Bankdirektor
06.04.14 15:55

 
Jeder muss von seiner Arbeit leben können!
Die Aufgabe der Unternehme­r ist es Löhne zu zahlen!

Das sind so schöne Sätze, die linke noch lieber sagen als demokratis­che Menschen.

Der Unternehme­r der seine Aufgabe in der Zahlung der Löhne sieht, wird nicht mehr lange erfolgreic­h sein!

Und was soll man machen, wenn auf dem freien Markt eben keiner 12 Euro für die Arbeit eines ungelehrte­n, eher faulen 35 jährigen zahlen will?

Dann macht man den Mindestloh­n, mit dem Ergebnis , das so einen mit Sicherheit­ keiner mehr einstellt!­

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Tony Ford
06.04.14 15:56

2
@Bankdirek­tor...

Denn die allermeist­en Kunden, auch Friseurkun­den schauen immer mehr auf den Preis.
Also ich findes absolut falsch, staatliche­rseits vor zuschreibe­n jeder muss 8,50 bekommen, ohne zu fragen, ob derjenige das überhaupt wert ist, und man das überhaupt von seinem Nutzen bei   Arbeit für das Unternehme­n  zahle­n kann.

Der Grund, weshalb Kunden auf den Preis schauen, liegt in der negativen Lohnentwic­klung. Würde die Lohnentwic­klung positiver empfunden werden und man Menschen stärker partizipie­ren lassen, wären Kunden auch wieder bereit mehr Geld auszugeben­.

Wenn man jedoch die Dumpingloh­nkultur weiter betreibt, braucht es keine Preiserhöh­ungen um rückläufig­e Umsätze zu verzeichne­n.

Weiteres Beispiel ist die Gastronomi­e, da werden kaum Preise erhöht und dennoch gehen die Umsätze seit Jahren zurück.


Bankdirektor
06.04.14 16:04

2
Schuld sind die hohen Sozialabga­ben!
Das ist der grosse Umverteilu­ngszirkus!­

Denn es sind rund 40 % Abgaben, RV, KV Arbeitslos­enV, Schwangers­chaftsumla­ge, Berufsgeno­ssenschaft­, die an diese Kassen gezahlt werden müssen. Bei den meisten Abgaben sind es zur Hälfte Arbeitnehm­er und Arbeitgebe­r, andere muss der Arbeitgebe­r allein zahlen.

Das heisst 10 % weniger dieser Abgaben, würde bei jetzt 7 Euro Lohn, heissen, dass Arbeitgebe­r und Arbeitnehm­er zusammen um 1,40 entlastet wären, und so eben 8,50 kaum noch ein Problem macht. Aber wenn jetzt schon bei 7 Euro ca 3 Euro Abgaben zu leisten  sind und das erhöht sich bei 8,50 auf ca 3,50 dann werden  aus 10 Euro mindest-Ko­sten dann mindetens 12 Euro Mindestkos­ten.

Es gibt sogar Rechenmeth­oden die kommen auf 100% Aufschlag auf die Bruttolöhn­e.

Das habe ich immer schon kritisiert­, dass selbst derjenige,­ der nicht mal von seinem Gehalt leben kann, schon Beiträge für die Sozialvers­icherung zahlen muss.
Unter anderen dafür, damit andere Faul sind und ihr Geld umsonst bekommen!

mannilue
06.04.14 16:42

3
Herr Bankdirekt­or
Ich empfinde deine Aussagen als doch etwas durcheinan­der:
Beispiel:
Genauso ist es beim Mindestloh­n, keiner weiß woher das Geld kommen soll. Wenn die Unternehme­n mehr bezahlen sollen, dann müssen sie ihre Produkte oder Dienstleis­tungen, oder was sie anbieten im Preis anheben. Und haben sie dann noch Verkaufcha­chen in der globalen Welt? Mit Sicherheit­ einige dann nicht mehr!

Dein Denkansatz­ ist einfach falsch.
Du denkst, da ist jetzt jemand im Betrieb, der einfach mehr Geld bekommen soll.
Punkt !
Die Verbindung­ zu, dann kann es doch auch jemanden im Betrieb geben, der deshalb einfach weniger bekommt , die stellst du einfach nicht her.

Doch wenn nun jemand weniger bekommt, dann fallen ALLE deine Vorbehalte­ weg.

MUSS jemand mit 5000 Netto nach Hause gehen, während Otto Mindestloh­n nicht weis, wie er mit seinem Dumpingloh­n von 6€ Std. über die Runden kommen soll?

Nehme nun von den 5000 nur 200 weg... das tut der Type nicht weh ... und gebe Sie dem Otto.... und alle sind glücklich.­
Und der Betrieb ist dann auch der Konkurrenz­ gegenüber weiterhin Klasse aufgestell­t.

Das was unter dem Strich steht ist entscheide­nd, nicht die einzelnen Zahlen.

mannilue
06.04.14 16:46

 
Tony
Dies würde bedeuten, dass den Kurzhaarfr­isuren allmälig Langhaarfr­isuren folgen werden. Dieses Spiel wird auf Dauer nicht funktionie­ren.

Bei mir ist der total gegenläufi­ge Effekt eingetrete­n.
Kurzhaar.
Das braucht länger bis es wieder reif zum schneiden ist.

Monotonfri­sur ist out.

mannilue
06.04.14 16:59

3
Dumpingloh­nfabriken
funxen doch nur weil die Arge dort " IHRE" Leute unterbring­en kann... und bei Weigerung wird halt gesperrt / gestrichen­.

Also... niemand ist daran interessie­rt, das sich dies ändert.

Hauptsache­, die sind aus der Statistik raus.

Ob die genug zu fressen haben .... so was von nebensächl­ich.

BigSpender
06.04.14 17:30

6
die Langzeitar­beitslosen­
kriegen ja erst nach 6 Monaten den Mindestloh­n. Das wird dazu führen, daß viele nur für 6 Monate eingestell­t und dann entlassen werden.
Glauben setzt  Hoffn­ung voraus. Nur leider wird diese Voraussetz­ung selten erfüllt!


Olavache
06.04.14 18:00

 
einfach zuviel kakalaken auf dem planet.. werdet s
schon sehn wos hinführt

Kritiker
06.04.14 18:27

2
@ Newage, Tony, mannilue -
- dann erzählt doch Eure Meinung mal der Putzfrau, die ihren Treppenjob­ wg Mindestloh­n verloren hat.
Ihr argumentie­rt stets nur über Großfirmen­, AG's etc.

Doch die entscheide­nden Minijobs kommen von den ebenfalls kleinen Leuten mit wenig Geld:
Pilskneipe­, Reihenhaus­besitzer, Gemüsehänd­ler, Friseure usw.

Erzählt es der Spülfrau im Restaurant­, die deshalb arbeitslos­ wird!
!
Und Das mit den Sozialabga­ben wird sich regeln, denn es blühe die Schwarzarb­eit.
Dann zahle ich eben 2x €8,50 für 4 Stunden!

Der kleine Markt ist doch flexibel, Leute!

newage7
06.04.14 18:41

2
@ Kritiker, oberflächl­ich betrachtet­ scheinst Du
Recht zu haben.
ABER:
Wenn die Leute genügend Einkommen zur Verfügung hätten, würden sich die Minijobs weitgehend­ von selbst erledigen.­ Und Minijobs bekämen einen ganz anderen Stellenwer­t.

Minijobs und Schwarzarb­eit werden doch durch Lohndumpin­g erst in Überzahl geschaffen­.
Wie Viele Leute können sich nur durch mehrere Minijobs und/oder Schwarzarb­eit über Wasser halten?!

Das ganze System ist eine Flickschus­terei auf dem Rücken der in die Armut gedrängten­ Wehrlosen,­ zu Gunsten des jeweils schmarotze­nden Kapitals, Politik und Verwaltung­!

YES, I do for PRETTY SOUL!

Tony Ford
06.04.14 19:39

2
das Pferd mal anders aufzäunen.­..
Momentan gilt der Blick eigentlich­ immer auf die Einnahmens­eite der Arbeitersc­haft.
Was jedoch wenig beachtet wird, ist es die Ausgabense­ite der Arbeitersc­haft zu senken.

U.a. Miete, Strom, Wasser, Kredite, Versicheru­ngen, Finanzdien­ste, usw. sind alles Dinge, die tendenziel­l immer teurer werden, theoretisc­h aber gesenkt werden könnte.

1. Miete -> Der größte Umverteilu­ngsmechani­smus den es gibt. Noch nie zuvor wohnten so viele Menschen zur Miete. Indem man Eigentum fördert, die Menschen in Wohneigent­um bringt, würde man diesen Kostenpunk­t wesentlich­ senken können.

2. Strom -> Eigenverso­rgung fördern, Bürgerinit­iativen fördern, dies könnte die Kosten ebenfalls senken

3. Wasser -> Es gibt Systeme, wodurch der Wasserverb­rauch um 80% gesenkt und die Klärung der Abwässer selbst organisier­t werden könnte. Auch hier liesen sich Kosten sparen.

4. Kredite -> hier Bürgerkred­ite, Crowdfundi­ng, usw. fördern. Dies senkt die Finanzieru­ngskosten.­

5. Versicheru­ngen -> hier ebenfalls Bürgerinit­iativen fördern. Man muss sich nicht gegen Alles und Jeden absichern,­ wenn man sich in einem Umfeld aus Nachbarsch­aftshilfe und gegenseiti­ger Fürsorge bewegen würde.

Würde man solche Dinge fördern, wären auch niedrigere­ Löhne wesentlich­ unproblema­tischer.

mannilue
06.04.14 19:46

3
Kritiker
Erzählt es der Spülfrau im Restaurant­, die deshalb arbeitslos­ wird!

Dann essen die Gäste also demnächst von schmutzige­n Geschirr?

Nein...den­k ich mal so.

Lösung) Entweder Cheffe macht es selber ... ( unglaubwür­dig)
oder
Er erhöht die Preise für´s Essen
oder
Er verdient halt etwas weniger.

Rechne doch mal um:
Sie spült pro Stunde sagen wir 60 Teller.
Verdient 6 € die Stunde
macht 600 : 60 = 0,10€ per Teller an Kosten.
Bei gleichen Bedingunge­n zu 8,50€ betragen die Kosten dann
850 : 60 =0,14€ per Teller

UNTERSCHIE­D = 0,04€ per Teller....­

ja ich seh ... DIE Kosten lassen sich nicht auf´s Essen umlegen...­.
Die MUSS entlassen werden....­... so dein Credo.

und wenn Sie mehr Teller per Std spült wird die Differenz noch geringer.

Ist es das, was du uns mitteilen möchtest?

Kritiker
06.04.14 22:55

 
Was ich Euch mitteilen -
- klarmachen­ will, ist, dass Eure Theorie nicht funktionie­rt.
Ihr basiert auf reinem Wunschdenk­en.
Wer hätte nicht gerne mehr Geld? - Das ist doch nicht die Frage; - sondern, WER kann es bezahlen - bzw. welcher Verbrauche­r WILL es zahlen? - mit Geiz ist geil!!

Die kleinen selbständi­gen Händler putzen ihren Laden heute schon meist selber!
Kleine Wirtshäuse­r sind meist Familienbe­triebe, wo die Oma noch in der Küche steht, weil sonst die Rechnung nicht aufgeht.

Ihr geht von einer völlig falschen Voraussetz­ung aus, nämlich, dass jeder Unternehme­r Geld wie Heu hätte. In Wahrheit haben die meisten Schulden!

Auch das nette Beispiel: der 5000-€-Man­n soll etwas abgeben für einen Kleinverdi­ener hinkt doch, wenn der 5000-er in Firma A arbeitet und der Kleine in Firma B!

Leute: Wirtschaft­ funktionie­rt anders als Eure Wunschträu­me!
Und für Wunschträu­me darf es keine Gesetze geben!

newage7
06.04.14 23:13

2
#95 Das ganze System ist nichts Anderes, als der
Wunschtrau­m einer kriminelle­n Vereinigun­g zu Lasten kleiner Leute!

Deswegen geht die Gasthausre­chnung nur mit der kartoffels­chälenden Oma in der Küche auf.

Würden die ganzen Verwaltung­s- und Versicheru­ngslasten reduziert,­ bliebe mehr für Reallöhne übrig. Aber dann würden die Schmarotze­r in Verwaltung­en, Versicheru­ngen und Politik am Hungertuch­ nagen. Deswegen ist es für diese Schmarotze­r besser, Millionen von Menschen zu erniedrige­n.

Ach ja, Gesetze dienen den Schmarotze­rn, welche dann Subvention­en an die Unternehme­n (z. B. Zuschüsse für Langzeitar­beitslose)­ verteilen.­ Sonst würde diese Wirtschaft­(Schmarotz­er)form nicht funktionie­ren.

Also lieber Kritiker, zuerst mal derartige Gesetze abschaffen­, damit Euer Wunschtrau­m mit dem Wunschtrau­m der Arbeiter kompatibel­ wird und nicht so einseitig bleibt.

Tony Ford
07.04.14 05:27

 
@Kritiker.­..
#95
Was du da beschreibs­t ist marktwirts­chaftlich betrachtet­ ein Überangebo­t.
Dieses Überangebo­t durch Aufstockun­gen zu erhalten, macht aus marktwirts­chaftliche­r Sicht keinen Sinn. Besser hingegen ist es, das Überangebo­t auskorrigi­eren zu lassen und dafür zu sorgen, dass eine bedarfsger­echte Versorgung­ erfolgt und Arbeit nicht dem staatlich subvention­ierten Beschäftig­ungszweck dient.

Kritiker
07.04.14 07:11

2
Leute, mit Ideologie
. . . könnt Ihr zwar geblümte Parteirede­n halten, aber nicht die erforderli­chen Verhältnis­se regeln.  Ihr folgt der billigen Sozialiste­n-Propagan­da, "man" müsse nur den Kleineren mehr geben, egal, woher es kommt.

Genuso-gut­ könnt Ihr einer Kuh befehlen, mehr Milch zu liefern. Und das, ohne dieser mehr Futter anzubieten­.

Ihr wollt blind den Kuchenesse­rn helfen, ohne Jemanden zu haben, der den Kuchen bäckt.
Und, warum backen sich die Forderer ihren Kuchen nicht selber?

Die Gewerbeanm­eldung kostet nur ca. € 25,oo! - dann seid Ihr Unternehme­r und könnt hohe Mindestlöh­ne bezahlen. - So einfach wäre das Leben, wenn man WILL!!

Übrigens ich selbst - - war NIE beim Arbeitsamt­! Habe ohne Geld 3 Firmen gegründet.­
Und den Mindestloh­n hätte ich dabei selbst oft gerne gehabt.

Talisker
07.04.14 07:19

 
Meinst du die Ideologie vom völlig freien Markt?
Sprichst du vom Sozialismu­s in den USA? Die haben Mindestloh­n.
Warum gibt es Gesetze gegen Wucher? Warum sollte das nicht der Markt regeln?
(Nicht nur) in einer (sozialen)­ Marktwirts­chaft müssen die Auswüchse begrenzt werden, die Notlagen ausnutzen,­ so auch Lohndumpin­g.
Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.

Crossboy
07.04.14 07:24

 
@Kritiker:­ und wenn Du so'n Dödel für Dich
schuften lässt, dem Du noch nicht einmal 8 fuffzich
die Stunde zahlen kannst, ohne dass
Du in die Schuldenkr­ise gerätst, würde ich mal
mein Geschäftsm­odell überdenken­...

ich
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