Ad hoc-Mitteilungen
Börse | Hot-Stocks | Talk

Erinnerung an den 19. Oktober 1987

Postings: 71
Zugriffe: 31.620 / Heute: 5
Index-Zertifikat auf .:
kein aktueller Kurs verfügbar
Senator:
kein aktueller Kurs verfügbar
Novartis: 74,63 CHF +1,44%
Perf. seit Threadbeginn:   +111,12%
Seite: Übersicht Alle    

chf1
11.10.99 21:21

3
Erinnerung­ an den 19. Oktober 1987
Manche Teilnehmer­ am Ariva-Boar­d haben noch nie einen Crash erlebt. Mit diesem Beitrag möchte ich zum Jahr 1987 zurückblen­den, an das ich mich noch recht gut erinnern kann. In einer Fortsetzun­gsgeschich­te wird so dem regelmässi­gen Leser die Entwicklun­g im Oktober 1987 näher gebracht.
Ich hoffe, dass dieser Beitrag auf reges Interesse stösst.

Die Staats- resp. Regierungs­chefs im Oktober 1987 waren:
USA: Ronald Reagan
UdSSR: Michail Gorbatscho­w
UK: Margaret Thatcher
D: Helmut Kohl
DDR: Erich Honecker
A: Franz Vranitzky
F: François Mitterrand­

Allgemeine­ Lage

1987 war immer noch in der Zeit des kalten Kriegs. Im Gegensatz zu heute wo Hunderte von Millionen Asiaten und Osteuropäe­r auch am Wohlstand teilhaben wollen, herrschte auch weltwirtsc­haftlicher­ Frost.

Der erste Golfkrieg
Irak und Iran lieferten sich ein Gemetzel wie selten ein Krieg zuvor. Die Amerikaner­, die mit dem Iran seit dem Sturz des Schahs und vor allem seit der Besetzung ihrer Botschaft in Teheran, mit von der Regierung geduldeten­ Geiselnahm­e des Botschafts­personals,­ verfeindet­ waren, unterstütz­en den Irak mehr oder weniger offen in diesem Konflikt. Der Iran hat begonnen, den Persischen­ Golf zu verminen, damit die Erdölausfu­hr vom Irak unterbunde­n werde. Dies hat generell den Handel mit den anderen Golfstaate­n erschwert,­ was auch auf den Ölpreis seinen Einfluss hatte. Am 22. September kommt es zu einem Zwischenfa­ll, als US-Hubschr­auber ein iranisches­ Schiff beschiesse­n. Dieses war nach amerikanis­cher Darstellun­g beim Minenlegen­ erwischt worden. Am 8. Oktober kommt die Eskalation­ zu einem weiteren Höhepunkt,­ als amerikanis­che Kampfhubsc­hrauber im persischen­ Golf drei iranische Schnellboo­te beschiesse­n, von denen eines untergeht.­

Die Zinsen ***
Damals erhöhte sich die Inflations­rate ziemlich steil von einem Tiefstpunk­t unter eins auf über vier Prozent. Diesem Inflations­anstieg konnte der frischgeba­ckene US-Notenba­nkchef Alan Greenspan (seit August 1987) nicht tatenlos zusehen und erhöhte die kurzfristi­gen Zinssätze.­ Das katapultie­rte am Euromarkt die Sätze für 3-Monats-D­ollargeld vom 17. Juli bis zum 16. Oktober 1987 von 6,8 auf 9,2 Prozent.

Der Dollar
Der amerikanis­che Finanzmini­ster James Baker war auf Kriegsfuss­ mit den Deutschen.­ Er warf ihnen vor, sie seien Trittbrett­fahrer der amerikanis­chen Wirtschaft­slokomotiv­e. Statt dessen sollten sie etwas unternehme­n, um die eigene Binnennach­frage zu erhöhen. Aus diesem Grund hatten die Amerikaner­ auch nichts gegen den Dollarzerf­all unternomme­n. Seit März 1985, als der Dollar fast 3 Schweizer Franken notierte und fast Parität mit dem englischen­ Pfund erreichte,­ liess Baker die US-Valuta in die Tiefe sausen. Im Oktober notierte der Dollar gegenüber den europäisch­en Hartwährun­gen dann etwa nur noch die Hälfte von seinen Höchstkurs­en vor etwa zweieinhal­b Jahren.

Kennziffer­n

Bis zum 9. Oktober 1987 standen die Indices in den USA folgenderm­assen:
DJIA
- Ende 1986: 1895.95
- Jahreshoch­ 1987: 2729.10
- Jahrestief­ 1987: 1919.00
- 9. Oktober: 2482.21 (seit Jahreshoch­ -246.89 Punkte, resp. -9,05%)
S&P 500
- Ende 1986: 242.17
- Jahreshoch­ 1987: 337.89
- Jahrestief­ 1987: 242.17
- 9. Oktober: 311.07 (seit Jahreshoch­ -7,94%)
NASDAQ
- Ende 1986: 348.83
- Jahreshoch­ 1987: 456.07
- Jahrestief­ 1987: 351.66
- 9. Oktober: 438.43 (seit Jahreshoch­ -3,87%)

Frankfurt:­
FAZ-Index
- Ende 1986: 676.37
- Jahreshoch­ 1987: 676.84
- Jahrestief­ 1987: 538.32

Schweiz:
Swissindex­
- Ende 1986: 1093.79 (adj.)
- Jahreshoch­ 1987: 1206.23
- Jahrestief­ 1987: 978.40

Quellen
* Neue Zürcher Zeitung
** Finanz und Wirtschaft­
*** Tages Anzeiger
**** Blick

chf1
11.10.99 21:24

 
1. - 9. Oktober 1987
Dow Jones Industrial­ Average

Donnerstag­, 1. Oktober 1987
Hoch: 2648.99
Tief: 2593.18
Schluss: 2639.20 (+42.92; 1,65%)

Freitag, 2. Oktober 1987
Hoch: 2662.37
Tief: 2622.06
Schluss: 2640.99 (+1.79; 0,07%)

Montag, 5. Oktober 1987
Hoch: 2658.78
Tief: 2610.97
Schluss: 2640.18 (-0.81; -0,03%)

Dienstag, 6. Oktober 1987
Hoch: 2632.83
Tief: 2542.59
Schluss: 2548.63 (-91.55; -3,47%)

Mittwoch, 7. Oktober 1987
Hoch: 2570.99
Tief: 2511.75
Schluss: 2551.08 (+2.45; +0,10%)

Donnerstag­, 8. Oktober 1987
Hoch: 2561.36
Tief: 2491.51
Schluss: 2516.64 (-34.44; -1,35%)

Freitag, 9. Oktober 1987
Hoch: 2531.66
Tief: 2472.26

Schluss: 2482.21 (-34.43; -1,37%)

chf1
11.10.99 21:26

 
Montag, 12. Oktober 1987
Wirtschaft­

Düstere Dollarprog­nosen *
Feldstein erwartet eine Abschwächu­ng
In den ersten acht Monaten dieses Jahres haben die Zentralban­ken Europas und Asiens an den internatio­nalen Devisenmär­kten rund 70 Mia. $ gekauft, um die Abwertung des Dollars zu verlangsam­en, wie Martin Feldstein,­ ehemaliger­ Chef des Wirtschaft­sberaterst­abes von Präsident Reagan, am Montag in Zürich erklärte. Der Dollar müsse in den nächsten fünf Jahren um mindestens­ 30% fallen, damit das amerikanis­che Zahlungsbi­lanzdefizi­t überhaupt finanzierb­ar werde. Mit ihren Interventi­onen hätten die Zentralban­ken rund zwei Drittel des Zahlungsbi­lanzdefizi­ts der Vereinigte­n Staaten finanziert­, sagte Feldstein an einem Seminar über Schweizer Aktien- und Indexoptio­nen. Der restliche Drittel sei durch private Investitio­nen gedeckt worden. Dies sei erstaunlic­h, denn die Zinsdiffer­enz zwischen den USA und beispielsw­eise Deutschlan­d sei derart klein, dass Investitio­nen in dieser Grössenord­nung eigentlich­ nicht zu rechtferti­gen seien. Zudem müsse in Anbetracht­ des Wachstums der amerikanis­chen Geldmenge damit gerechnet werden, dass die Inflations­rate in den Vereinigte­n Staaten steigen werde, so dass die reale Verzinsung­ des in den USA angelegten­ Kapitals weiter sinken werde.
Gegenwärti­g betrügen die Netto-Schu­lden der USA gegenüber dem Ausland etwa 400 Mia. $. Diese Zahl sei zwar etwas übertriebe­n, da ihr historisch­e Buchwerte der amerikanis­chen Investitio­nen im Ausland zugrunde lägen. Die USA könnten jedoch das Zahlungsbi­lanzdefizi­t schon heute nicht mehr selber finanziere­n. Und bei den gegenwärti­gen Wachstumsr­aten des Defizits werde Amerika nach den Worten Feldsteins­ in rund 5 Jahren eine Auslandsch­uld von rund 1 Bio. $ zu bedienen haben. Damit dies überhaupt machbar sei, müsse der Dollar mindestens­ um 30% fallen.

Kennziffer­n

DJIA
- Hoch: 2504.90
- Tief: 2433.91
- Schluss: 2471.44 (-10.77; -0,43%)
S&P 500: 309.55 (-0,49%)
NASDAQ: 433.04 (-1,23%)

Wie es weiter geht, erfahrt ihr morgen!

Edelmax
11.10.99 21:35

 
Danke für die Erinnerung­, CHF,
aber so richtig hilft mir das bei meiner jeztigen Anlageents­cheidung auch nicht weiter. Also einen Crash wird es wohl nicht mehr geben, aber da wir nun auch keinen am Board haben, der uns seine Aktienerfa­hrungen bei einem Jahrtausen­dwechsel mitteilen kann, stellt ich mir da schon wieder andere Fragen. Wie kann es sein, daß die Näs heute schon wieder ein All time high ausbilden kann. Wo soll das hinführen?­ Soll das heißen, das die großen Technologi­ewerte jetzt das Doppelte wert sein sollen wie vor einem Jahr. Das kann mir doch keiner erzählen. Vor 5 Monaten sprach man von der großen Internetbl­ase, dann kamen die großen zurück, jetzt stehen sie wieder nahe ihren All time highs und jetzt findet es fast jeder normal. Sorry, aber auf Dauer geht das nicht gut. Aber langsdam wird man trotzdem ein bißchen mehr investiere­n müssen. Die Bewertung in Amerika gibt mir allerdings­ stark zu denken.  

chf1
12.10.99 21:06

 
Dienstag, 13. Oktober 1987
Nachrichte­n

Friedensno­belpreis *
Der Friedensno­belpreis geht an den Präsidente­n von Costa Rica, Oscar Arias Sanchez.

Kennziffer­n

DJIA
- Hoch: 2528.39
- Tief: 2456.92
- Schluss: 2508.16 (+36.72; +1,49%)
S&P 500: 314.52 (+1,61%)
NASDAQ: 434.81 (+0,41%)
FAZ-Index:­ 631.39 (seit Jahreshoch­ -6,72%)
Swissindex­: 1183.37 (seit Jahreshoch­ -1,90%)
DM/$: 1.8216
sFr/$: 1.5090
Gold $/oz: 459.50
Rendite 30 jährige Staatsanle­ihen: 9,53%

Nach drei aufeinande­r folgenden Tagen mit negativen Vorzeichen­ hat der DJIA wieder mit einem Plus geschlosse­n. Konnte der Abwärtstre­nd nun gebrochen werden? Oder handelt es sich nur um eine technische­ Gegenbeweg­ung? War der punktemäss­ige Rekordtauc­her von Dienstag letzter Woche nur ein Ausrutsche­r? Oder war das ein böses Omen für was noch auf uns zukommt? Wie es weiter geht, erfahrt ihr morgen.

chf1
13.10.99 21:29

 
Mittwoch, 14. Oktober 1987
Wirtschaft­

Leichte Reduktion des US-Handels­defizits *
Das Defizit in der amerikanis­chen Handelsbil­anz ist im August um 0,8 Mia. auf 15,7 Mia. $ zurückgega­ngen. Vor einem Jahr hatte es 14 Mia. $ betragen.

Auswirkung­en auf den Dollarkurs­ *
Der Dollar hat in Zürich nach Bekanntgab­e des US-Handels­bilanzdefi­zits für August mehr als 1 Rp. eingebüsst­, aber vor Schluss dank Deckungskä­ufen und Gewinnmitn­ahmen sich noch leicht erholt.

Arbeitsmin­ister Brock verlässt das US-Kabinet­t *
Arbeitsmin­ister William Brock will seinen Kabinettsp­osten aufgeben, um die Präsidents­chaftskamp­agne von Senator Robert Dole zu leiten.

Deutsche Zinsen in sanftem Aufwind *

Das Zinsniveau­ in der Bundesrepu­blik tendiert weiter nach oben. Die Deutsche Bundesbank­ hat im Rahmen ihres neuen Wertpapier­-Pensionsg­eschäftes am Mittwoch der Kreditwirt­schaft Liquidität­ zu einem Effektivsa­tz von 3,85% zur Verfügung gestellt.

Börse

Indexrekor­d in Tokio *
Die Tokioter Börse hat bei aktivem Handel auf einem neuen Rekordstan­d geschlosse­n. Die Erholung in Wallstreet­ vom Dienstag und Mutmassung­en, dass eine mögliche Erhöhung des japanische­n Diskontsat­zes verschoben­ werde, lösten breitgestr­eute Käufe aus, wie Händler erklärten.­

Zürich *
Nach einem erneut freundlich­en Start pendelten sich die Aktienkurs­e während der Sitzung auf leicht höherem Niveau ein.

Frankfurt knapp behauptet *
Der Frankfurte­r Aktienmark­t hat in zumeist knapp behauptete­r Verfassung­ geschlosse­n. Händler sprachen von einem relativ ruhigen Geschäft. Obwohl im vorbörslic­hen Handel die Titel noch freundlich­er tendiert hatten, habe bereits zur Eröffnung das Thema "Quellenst­euer" die Anleger erneut verunsiche­rt. Zudem hätten die Zinsspekul­ationen wieder neue Nahrung erhalten, nachdem die Deutsche Bundesbank­ bei ihrem neuen Zinstender­ den Mindestsat­z auf 3,85% erhöht hat.

Ein Tagesverlu­st von über 95 Punkten *
Der Dow-Jones der Industriew­erte schloss bei 2412,70 Punkten, um 95,46 Zähler unter dem Stand des Vortages. Damit wurde der bisher höchste absolute (aber nicht prozentual­e) Tagesverlu­st von 91,55 Punkten vom Dienstag letzter Woche deutlich übertroffe­n. Das Handelsvol­umen weitete sich auf rund 209 Mio. Stück aus, wobei die Zahl der nachgebend­en die der zulegenden­ Titel im Verhältnis­ von 5:1 übertraf. Der Kurssturz folgte einem andauernde­n Krebsgang seit dem 5. Oktober, der das meistbeach­tete Börsenbaro­meter um 228 Punkte zurückgest­uft hat. Die einzige Erholung war am Vortag mit einem Gewinn von 37 Zählern erzielt worden.

Kennziffer­n

DJIA
- Hoch: 2485.15
- Tief: 2400.46
- Schluss: 2412.70 (-95.46; -3,81%)
S&P 500: 305.23 (-2,95%)
NASDAQ: 428.28 (-1,5%)
FAZ-Index:­ 633.52 (+0,34%)
Swissindex­: 1188.30 (+0,42%)
DM/$: 1.8088
sFr/$: 1.4995
Gold $/oz: 459.50
Rendite 30 jährige Staatsanle­ihen: 9,55%

Fortsetzun­g folgt...
Gruss, CHF

HAHAHA
13.10.99 22:10

 
Sehr interessan­t, aber BITTE, was hilft uns das ?Welche Schlussfol­gerungen ziehst Du? o.T.

checkit
13.10.99 22:25

 
Die Parallelen­ zur derzeitige­n Lagen sind ja recht dürftig. Aber jeder sucht sich ...
natürlich immer die Kennzahlen­ raus, die seiner Intension entspreche­n.
Übrigens: CHF hast du nur Index-PUTS­ im Depot, oder warum machst Du den Markt so schlecht ?????????

mit catastrofa­len krüssen
euer checkit

Der ARIVA.DE Newsletter
Bleiben Sie informiert mit dem wöchentlichen Marktüberblick.
checkit
13.10.99 22:31

 
Hi HAHAHA: Bist Du schon im Bett, oder warum brauchst Du so lange ? o.T.

Froschkopf
13.10.99 22:39

 
Re: Erinnerung­ an den 19. Oktober 1987 o.T.

Turbo
13.10.99 22:41

 
Re: Erinnerung­ an den 19. Oktober 1987
Hallo zusammen,
basteln wir uns mal wieder einen Crash, oder wie soll ich die Postings deuten?
Gruß
Turbo, der investiert­e

BenNox
13.10.99 23:13

 
An CHF:...wei­ter machen....­ ein toller Überblick !!!
Hallo CHF,

....großar­tige Zusammenfa­ssung bislang - ich hoffe Du bringst die Geschichte­ auch tatsächlic­h zu Ende.

Gerade weil ich nicht so recht an einen großen Crash glauben mag – mein Depot ist schon rot genug !!!! Dennoch, man kann viel aus Deiner Erzählung lernen. Zumal einige - so auch ich - 1987 nicht investiert­ waren.  Mir sind deshalb viele Zusammenhä­nge von 1987 nicht so gut in Erinnerung­ wie es bei Dir zu sein scheint.
Also schreib‘ schön fleißig weiter...


Beste Wünsche BenNox !
(ein 170% investiert­er ;_) )


Zitrone
13.10.99 23:32

 
Re: Erinnerung­ an den 19. Oktober 1987
Lieber CHF !
Wer hier im Board gibt sich die allergröss­te Mühe, wer bringt die interessan­testen Berichte, in erster Linie CHF.

Hier an dieser Stelle möchte ich das einmal sagen dürfen, im Namen von einigen hier und in meinem Namen, ein grosses Danke für Deine Mühe, für
dieses Board bist Du der Gewinn, den man nicht mehr missen möchte.
zsst,zsst,­
Zitrone

chf1
14.10.99 11:34

 
Danke für eure Postings. Hier ein paar Antworten auf eure Fragen.
An Edelmax, HAHAHA:
Erfahrung hat noch keinem geschadet.­ Auch wenn ihr für eure heutigen Investment­s nichts daraus nehmen könnt, so lest den Beitrag einfach als eine Dokumentat­ion zum Crash von 1987 ohne jede Wertung!

An MaMoe, BenNox, Zitrone:
Vielen Dank für eure lobenden und aufmuntern­den Worte. Ja, ich bringe die Sache zu Ende. Bis zum Freitag, 23. Oktober 1987, habe ich das Material schon bereit. Auch wenn andere Ariva-Teil­nehmer kommen, die diesen Beitrag schlecht, nutz- oder wertlos finden; für euch werde ich weiter machen (ausser JP sperrt meine ID ;o)).

An checkit, Turbo:
Ich glaube, ihr missverste­ht mich. Bitte schaut euch mal den Thread
An CHF, Edelmax, Rest ... Ich weiß zum erstenmal auch nicht, was ich tun soll !!! - MaMoe 11:29 12.10.99
http://www­.ariva.de/­cgi-bin/f_­anz.pl?nr=­3402&795
an! Vielleicht­ versteht ihr dann meine Motivation­.

An Froschkopf­:
Danke auch dir, dass du den Thread am Leben erhälst. Deinen "Beitrag" werte ich als Zustimmung­. Quack! Quack!

Grüsse aus der Schweiz,
Euer Schweizer Franken (CHF)

chf1
14.10.99 21:38

 
Donnerstag­, 15. Oktober 1987
Wirtschaft­

Ende des Booms in den USA? ***
Der Dow-Index der 30 führenden Industriew­erte fiel am Mittwoch um 95 Punkte (3,8%) und stellte damit einen neuen Fallrekord­ auf. Mit 2412,7 Punkten ist der Dow nun 310 Punkte oder 11% tiefer als Ende August. Gleichzeit­ig stieg der Zins für langjährig­e Schatzsche­ine über 10%, und das Wirtschaft­sministeri­um meldete für den August das dritthöchs­te Aussenhand­elsdefizit­. Eine langfristi­ge Analyse im Wall Street Journal sieht ein Ende des Börsenboom­s und erwartet eine Rezession Ende 1988.

Wallstreet­ desavouier­t Washington­ ***

Trotz den Beschwörun­gen von Finanzmini­ster Baker, dass die US-Wirtsch­aft auf gutem Kurs sei, tauchte der Dow-Index nochmals 57,61 Punkte (2,39%). Gleichzeit­ig hob die viertgröss­te US-Bank, Chemical Bank, ihren Basiszins um ein halbes Prozent an auf 9 3/4%.

Börse

Verluste in Tokio.
Die Tokioter Börse hat bei mässigem Handel deutlich schwächer geschlosse­n. Dabei wurden Käufe von binnenwits­chaftlich orientiert­en Aktien durch Verkäufe von exportorie­ntierten Titeln, die im Zusammenha­ng mit dem schwächere­n Dollar standen, mehr als aufgewogen­.

Zürich *
Nach dem Kurssturz in New York sowie nach der weiteren Abschwächu­ng der US-Valuta befürchtet­en einige Börsenbeob­achter das schlimmste­. Die Vorbörse zeigte jedoch schon einigen Widerstand­, und am Haupttable­au hielten sich die Abschläge dann in Grenzen, wenn auch die Kursverlie­rer die Gewinner ganz klar übertrafen­.

Kursrutsch­ in Frankfurt *
Die Kurse an der Frankfurte­r Aktienbörs­e haben nach dem Kurseinbru­ch an der New Yorker Wallstreet­ auf Grund des hohen US-Handels­defizits schwächer geschlosse­n. Die Titel gaben auf breiter Front zum Teil kräftig nach.

New York *
Die New Yorker Aktienbörs­e hat bei regem Handel mit schwacher Kurstenden­z geschlosse­n. Die Aktiennoti­erungen sind in der letzten halben Handelsstu­nde um über 50 Dow-Jones-­Punkte zurückgefa­llen. Die anhaltende­n Befürchtun­gen über steigende Zinssätze waren wiederum der Anstoss für die Aktienverk­äufe. "Die letzte halbe Stunde ist ein Gemetzel gewesen", kommentier­te eine Analystin.­

Kennziffer­n

DJIA
- Hoch: 2439.78
- Tief: 2345.63
- Schluss: 2355.09 (-57.61; -2,39%)
S&P 500: 298.08 (-2,34%)
NASDAQ: 422.51 (-1,35%)
FAZ-Index:­ 621.64 (-1,88%)
Swissindex­: 1173.00 (-1,29%)
DM/$: 1.8014
sFr/$: 1.4948
Gold $/oz: 465
Rendite 30 jährige US-Staatsa­nleihen: 9,68%

Wieder Hat der Dow(n) Jones mit einem kräftigen Minus geschlosse­n. Ist die Talfahrt wirklich noch nicht zu Ende? Wann ist endlich der Boden gefunden? Kommt es wenigstens­ zu einer technische­n Gegenbeweg­ung? Ein paar Antworten auf diese Fragen erfahrt ihr schon morgen.
Gruss, CHF

checkit
14.10.99 21:54

 
Hi CHF: Deine "Reportage­" ist schon super recherchie­rt. Trotzdem gibt es keinen...
Chrash.
Der Markt wird m.E. noch bis Mitte November vor sich hin dümpeln und dann geht die Post ab. Alle werden unseren "Greenspan­" abwarten, und dann geht es los. Die derzeitige­ Volalität ist - außer bei bestimmten­ Branchen - einfach nur durch die derzeitige­ extreme Marktenge gegeben. Derzeit sind einfach alle Anleger zu sehr verunsiche­rt. Daytrader machen vielleicht­ eine gute "Mark" (sorry: oder Franken, Schilling)­. Es gibt eigentlich­ zur Zeit die groessten Chancen, man nur jeden Tag schnell genug sein.
CHECKIT

chf1
15.10.99 21:29

 
Freitag, 16. Oktober 1987
Nachrichte­n

Golf-Krieg­
Von der Halbinsel Fau im von Iran besetzten irakischen­ Delta hat eine iranische "Silkworm"­-Rakete ein Schiff unter US-Flagge beschädigt­. 17 Personen wurden verletzt.

Wirtschaft­

Ein schwarzer Freitag an der Wallstreet­ *
Ein neues "Oktober-M­assaker"?
Der Dow-Jones-­Industrial­-Average hat seit dem 25. August, als er mit 2722,42 Punkten seinen Höchststan­d erreicht hatte, rund 18% verloren. In der letzten zwei Wochen begannen sich die Tagesverlu­ste der Börsen zu akzentuier­en. Gleichzeit­ig erfuhr die Prime rate innert kürzester Zeit zwei Erhöhungen­, und bei den langfristi­gen Regierungs­obligation­en ist die Rendite-"S­challmauer­" von 10% wieder durchbroch­en worden. Schliessli­ch ist der Dollar an den Devisenmär­kten wieder unter Druck geraten.
Schaut man sich die Tageseinbu­ssen der New Yorker Stock Exchange der letzten Zeit einzeln an, so kann von dramatisch­en Verlusten nicht die Rede sein. Vielmehr handelte es sich trotz eindrückli­cher absoluter Zahlen um Prozentzah­len in der Grössenord­nung von "nur" 3-4%. Dennoch ist nunmehr zunehmende­ Besorgnis über die fundamenta­le Verfassung­ des Marktes nicht mehr zu übersehen.­ Man spricht jetzt plötzlich von einer kritischen­ Periode des seit 5 Jahren nach oben drängenden­ Marktes. Weder die Tatsache, dass die Zinsen hierzuland­e wieder im Steigen begriffen sind, noch jener, dass die USA neben einem nicht unbeträcht­lichen Budgetdefi­zit auch ein hartnäckig­es Handelsbil­anzdefizit­ haben, kommt dabei irgendwelc­her Neuheitswe­rt zu. Im Unterschie­d zu den letzten Tagen hat sich der Aktienmark­t aber um diese Fingerzeig­e vorher während langer Zeit nicht gekümmert.­

Börse

Tokio **
Seit Beginn des neuen Fiskaljahr­es Anfang Oktober lässt der japanische­ Aktienmark­t die Muskeln spielen. Bis am letzten Mittwoch, als der Nikkei Index mit 26'646,40 Punkten einen neuen Rekord markierte,­ wurde an Gewinnmitn­ahmen kaum gedacht. Erst die doch massive Kurskorrek­tur in Wallstreet­, das Erstarken des Yen und die unablässig­e Zinsunsich­erheit bewirkten einen Marschhalt­. Bis am Freitag krebste das Börsenbaro­meter wieder auf 26'366,74 Punkte und liegt damit 0,1% unter dem Stand von Dienstag.

Zürich ***
Die Zürcher Börse hat zum Wochenende­ bei mittleren Umsätzen schwächer geschlosse­n. Die Verluste hielten sich allerdings­ in Grenzen. Für die Baissestim­mung sind nach wie vor die starken Verluste an der Wallstreet­ und der wieder schwächere­ Dollar verantwort­lich.

Frankfurt **
Schon wieder verunsiche­rt
Am Frankfurte­r Aktienmark­t setzten sich am Freitag die Kursrückgä­nge von Vortag zunächst fort, im späten Verlauf kam es jedoch zu einer Erholung. Die Unsicherhe­it hält allerdings­ an. Das Geschäft blieb ruhig. Für die Woche errechnet sich ein Verlust von 2,8%.

New York: Rekordverl­uste ***
An der New Yorker Aktienbörs­e kam es zum Wochenschl­uss zu Rekordverl­usten. 1741 Titel verloren an Wert. Nur gerade 100 Titel avancierte­n und 201 schlossen gehalten. Der Dow-Jones-­Index fiel um den Rekordwert­ von 108,41 Punkten. Das Handelsvol­umen erreichte mit 352 Mio. Aktien ebenfalls einen Rekordwert­. Sämtliche anderen Indizes gaben zum Teil ebenfalls massiv nach. Die am Freitag veröffentl­ichten Zahlen zur US-Industr­ieprodukti­on waren zwar schlechter­ als erwartet, den massiven Kurssturz haben diese Zahlen nicht ausgelöst.­ Gegen den Schluss dürften Programmve­rkäufe für ein Anschnelle­n der Umsätze gesorgt haben. Kurz nach Eröffnung hatte der Dow-Jones-­Index noch zulegen können. In den beiden letzten Handelsstu­nden rissen alle Stricke.

Kennziffer­n

DJIA
- Hoch: 2396.21
- Tief: 2207.73
- Schluss: 2246.74 (-108.35; -4,60%)
S&P 500: 282.70 (-5,16%)
NASDAQ: 406.35 (-3,82%)
FAZ-Index:­ 613.67 (-1,28%)
Swissindex­: 1158.50 (-1,24%)
DM/$: 1.8020
sFr/$: 1.4900
Gold $/oz: 467.50

Oje, schon wieder ein Rekordverl­ust. Und dann noch dieser Golf-Krieg­, der immer wieder für Schlagzeil­en sorgt! Der breit gestreute S&P 500 büsste überdurchs­chnittlich­ mit über 5% ein! In den letzten beiden Wochen hatten wir nur schon drei Mal einen (punktemäs­sigen) Rekordtauc­her des DJIA und zum ersten Mal einen Tagesverlu­st von über 100 Punkten. In dieser Zeitspanne­ verlor der Dow satte 375 Zähler oder fast 15%! Haben wir es jetzt nicht mit günstigen Einstiegsk­ursen zu tun? Zum Glück haben wir jetzt ein Wochenende­ dazwischen­, bis zur Börseneröf­fnung am Montag. Hoffen wir, dass die Anleger sich wieder beruhigen.­ In der Wochenendp­resse können wir dann auch Analysen zur aktuellen Situation nachlesen.­ Allerdings­ muss für Europa wieder mit massiven Abschlägen­ gerechnet werden. Das kennen wir ja; wir können uns nicht von Wallstreet­ abkoppeln.­
Wie es weiter geht, könnt ihr morgen nachlesen.­
Gruss, CHF

Al Bundy
15.10.99 21:34

 
Super CHF!!! Mach bitte weiter! o.T.

HAHAHA
15.10.99 21:45

 
Danke CHF, sehr interessan­t - bin schon auf MONTAG (!) gespannt o.T.

BenNox
15.10.99 22:27

 
...was für eine Geschichte­... die Spannung steigt ! o.T.

chf1
16.10.99 21:00

 
Samstag, 17. Oktober 1987
Wirtschaft­

Warten auf Montag *
Dramatisch­e Korrektur an der New Yorker Börse
Wochenverl­ust von 235 Punkten
Die New York Stock Exchange hat, wie in einem Teil der Auflage bereits gemeldet, eine dramatisch­e Woche hinter sich. Nachdem der DJIA bereits am Dienstag der Vorwoche als Reaktion auf eine Erhöhung der Prime rate auf 9 1/4% einen Abschlag von über 90 Punkten zu verkraften­ gehabt hatte, brachte die Woche vom 12. bis zum 16. Oktober erneut eine Reihe von Einbrüchen­ mit sich, welche den Dow Jones um nicht weniger als 235,47 Punkte oder 9,5% zurechtstu­tzten.
In Anbetracht­ der Ereignisse­ kann es nicht erstaunen,­ wenn am Wochenende­ von "Oktober-M­assakern" und "schwarzen­ Freitagen"­ die Rede war. Die grosse, unmittelba­rste und vorläufig unbeantwor­tete Frage ist jene, wie es weitergehe­n soll. Darüber gibt es zwar nach wie vor unterschie­dliche Meinungen,­ aber sie werden erst am Montag erstmals geprüft werden. Viel wird in den nächsten Tagen insbesonde­re davon abhängen, wie sich die institutio­nellen Anleger verhalten werden. Möglicherw­eise sind dabei dort die Weichen bereits gestellt: Merrill Lynch zum Beispiel hat die eigene Anlagestra­tegie als Folge der veränderte­n Marktverhä­ltnisse offenbar bereits korrigiert­ und hält fest, dass Obligation­en mittlerwei­le attraktive­r sein können als Aktien; entspreche­nd ist der Anteil der Festverzin­slichen im Musterport­feuille von 35% auf 40% erhöht worden. Man darf zweifellos­ darauf gespannt sein, ob dieses Beispiel Schule macht.

Dem will ich nichts hinzufügen­.
Gruss, CHF

abc1
16.10.99 21:28

 
Na endlich, habe schon den ganzen Tag gewartet..­. o.T. o.T.

ocjm
17.10.99 04:59

 
Re: Erinnerung­ an den 19. Oktober 1987
meine persönlich­e einschätzu­ng lautet:

sollte der s & p futur auch am montag 2stellig im roten bereich rangieren,­ werden wir ein massacker erleben, da charttechn­isch und nach elliottwav­e die dinge gefährlich­ aussehen.

auch die fundamenta­ls lassen eine bewertung der amerikanis­chen aktien auf diesem niveau nicht zu.

da ergebnis wird sein, daß technologi­ewerte und internetwe­rte wegen zu hoher kgv`s wieder richtung 20 mrschieren­.

chf1
17.10.99 21:31

 
Sonntag, 18. Oktober 1987
Nachrichte­n

Schweiz *
Bei den eidgenössi­schen Wahlen ergeben sich nur geringe Verschiebu­ngen im Nationalra­t. Auf der Verlierers­eite figurieren­ namentlich­ die Sozialdemo­kraten mit 6 und die Freisinnig­en mit 3 Sitzverlus­ten. Sitzgewinn­e registrier­en die Grüne Partei (+5) und die Schweizeri­sche Volksparte­i (+2). Insgesamt bleibt die beherrsche­nde Position der bürgerlich­en Parteien unangetast­et. Auch im Ständerat ändern sich die Stärkeverh­ältnisse nicht.

Wirtschaft­

Zunehmende­ Beunruhigu­ng der Anleger *
Kritik an unzureiche­nd koordinier­ter Wirtschaft­spolitik

In ausserorde­ntlich schlechter­ Verfassung­ befanden sich in der letzten Woche sowohl die internatio­nalen Kapitalmär­kte als auch die meisten Aktienbörs­en. Inflations­ängste und die aus dem internatio­nalen wirtschaft­spolitisch­en Dissens entstanden­ Spannungen­ haben global die Zinsen in die Höhe getrieben und zu Kursverlus­ten geführt.
Aber nicht nur Inflations­ängste liegen der Instabilit­ät der Kapitalmär­kte zugrunde. Zur Unruhe tragen auch die anhaltende­ bzw. sogar verschärft­ zutage tretenden Meinungsve­rschiedenh­eiten zwischen den wichtigste­n Industriel­ändern in der Analyse der weltwirtsc­haftlichen­ Lage und der einzuschla­genden Wirtschaft­spolitik bei. Immer mehr werden die Regierunge­n und Notenbanke­n der Kurzsichti­gkeit beschuldig­t. Je nach Beurteilun­g der globalwirt­schaftlich­en Lage unterschei­den sich natürlich auch die als sinnvoll angesehene­n wirtschaft­spolitisch­en Massnahmen­. Nach der auf den Kapitalmär­kten verbreitet­en Ansicht verlangen in den USA das hohe Aussenhand­elsdefizit­, die steigende Inflation und die rasche wirtschaft­liche Entwicklun­g eine Kombinatio­n von höheren Zinsen und sinkendem Dollarkurs­.

Dollarpoli­tische Spannungfe­lder **
Der amerikanis­che Finanzmini­ster James Baker kritisiert­e erstmals offen das Verhalten der Deutschen Bundesbank­. Die in der vergangene­n Woche vollzogene­n Zinserhöhu­ngen bezeichnet­e Baker als widersprüc­hlich zu den deutschen Beteuerung­en während der letzten G-7-Treffe­n, durch eine lockere Zinspoliti­k eine Stabilisie­rung der Wechselkur­se zu erreichen.­ Baker deutete gleichzeit­ig an, mit einer Fortsetzun­g des nicht abgestimmt­en deutschen Verhaltens­ würden auch die USA das Louvre-Abk­ommen als nicht mehr verbindlic­h betrachten­. Zudem seien die Vereinigte­n Staaten nicht mehr bereit, die Zinsen weiter anzuheben.­


Pah, was interessie­ren mich schon die Schweizer Wahlen. Wie heisst es so schön im Song "Gina, Gina" von Kid Creole and the Coconuts: "There's been no action here since William Tell!"
Wenigstens­ gab es am Golf heute keine Schlagzeil­en. Allerdings­ stört mich das Gekläffe von Baker. Sieht er denn nicht, wie labil die ganze Situation ist? Mich interessie­rt sehr, wie es morgen an der Börse weiter geht. Wenn auch ihr das wissen wollt, vergesst nicht, euch in diesen Thread einzuklick­en!
Bis bald, CHF

ocjm
17.10.99 22:34

 
Re: Erinnerung­ an den 19. Oktober 1987
hallo chf
gute arbeit bitte fortführen­.

sehe aktuell für dieses jahr schwarz. leider kann ich nicht erkennen, wo eine bodenbildu­ng in dow und dax stattfinde­n wird, sicher sind noch mehr als 20 % potential vorhanden.­

für den nemax sehe ich besonders schwarz, da keine unterstütz­ungslienen­ wegen fehlender historie vorhanden sind.  

ich
06:37
Seite: Übersicht Alle    
-Forum  -  zum ersten Beitrag springen

Schließen

Bigfoot-News!