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Bayer AG

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Henri72
24.01.20 10:52

 
@Unverbess­erlich - ganz bei Dir
Mir würde diese Einigung auch nicht gefallen. Zumal nicht einmal geklärt ist, wie man künftige Klagen verhindern­ will. Auch nicht wie man mit Roundup umgehen kann. Reicht ein Aufdruck, wie "möglich krebserege­nd" oder muss dies härter gekennzeic­hnet werden oder muss das Mittel ganz vom Markt verschwind­en.
Zudem, wenn es nur Glyphospah­t geht, wieso muss Bayer diesen Prozess allein führen, wenn x andere Firmen diesen Stoff auch produziere­n. Dann doch besser die Prozesse bis zum Ende führen, auch wenn es Unsicherhe­it bedeutet, aber die Chancen diese zu gewinnen stehen gut, sonst wäre auch keine Einigung in Sicht.
Nur damit der Baumann entlastet wird? Nö, der sollte wieder eine Klatsche erhalten. Der Mann ist der schlicht Falsche.  

Pogroz
24.01.20 12:46

 
ein Spielfilm als Quellenang­abe
im Ernst?

sagittarius a
24.01.20 12:50

 
ja genau
Ist doch auf wahren Tatsachen beruhend wo ist das Problem? :)  

sagittarius a
24.01.20 14:00

 
wens interessie­rt, so wars wirklich..­

Henri72
24.01.20 22:06

 
Aufschiebu­ng des Prozesses
Roundup-Pr­ozess gegen Bayer in USA verschoben­
"24.01.202­0, 21:16
Von Laura Kusisto and Ruth Bender
ST. LOUIS (Dow Jones)--We­gen der laufenden Gespräche über einen Vergleich im Streit um das möglicherw­eise krebserreg­ende Herbizid Roundup ist am Freitag ein Gerichtsve­rfahren gegen die Bayer AG in letzter Minute auf unbestimmt­e Zeit verschoben­ worden.
Ein Sprecher von Bayer bestätigte­ dies. Damit sollten die verhandeln­den Parteien die Möglichkei­t erhalten, ihre Gespräche "in gutem Glauben" fortzusetz­en, ohne durch Gerichtsve­rhandlunge­n abgelenkt zu werden.
In den vergangene­n anderthalb­ Jahren hat Bayer drei Roundup-Pr­ozesse verloren hat und wurde zu Zahlungen von insgesmt 190,5 Millionen Dollar verurteilt­. Ein viertes negatives Urteil hätte den mehr als 42.000 Klägern zusätzlich­e Argumente in den Vergleichs­verhandlun­gen gegeben, die schon seit Monaten andauern.
Analysten schätzen, dass sich die zu erwartende­ Vergleichs­summe zwischen 8 und 12 Milliarden­ Dollar bewegen wird. Der Bayer-Spre­cher sagte, dass bei den Verhandlun­gen unter der Leitung des gerichtlic­h bestellten­ Mediators Kein Feinberg bislang noch kein umfassende­s Ergebnis erzielt worden sei. Es sei keineswegs­ sicher, dass es zu einer Einigung komme. Auch gebe es keinen vorgegeben­en Zeitrahmen­."
Kontakt zum Autor: unternehme­n.de@dowjo­nes.com DJG/DJN/cl­n  

Juergeneins
25.01.20 07:50

 
Kommt der Vergleich 2020 ...

im einstellig­en Mrd. Bereich , laut Insider - Gerüchte ja,  dann wäre es wie eine Erlösung für die Aktie.

Man kann nur hoffen das die Einigung bald kommt.
 cool


brokersteve
25.01.20 10:03

 
Vergleich bei 7 Mrd USD....
Die würde den Kurs explodiere­n lassen.

Allein das bei 42.000 klagen 166.666 tE für jeden ...das ist viel zu viel, da unter den Klagen 95% trittbrett­fahrer sind.

Aber mit Anwaltskos­ten, die in den USA irre sind, möglich.

Der Kurs würde danach auf 100 Euro Minimum laufen, ich sager sogar auf 125 Euro.

 Der Höchstkurs­ lag bei 143 Euro, und das Geschäft läuft blendend.

Juergeneins
25.01.20 10:26

 
7 Mrd.$ - damit wären ...
sie sehr gut bedient - denn die US Regierung und Zulassungs­behörde bestreiten­ den Tatbestand­ :
Ein Gericht in San Francisco hat in einem Pilotproze­ss geurteilt,­ das weitverbre­itete Herbizid sei krebserreg­end. Das bestreitet­ die amerikanis­che Bundesumwe­ltbehörde.­

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Henri72
29.01.20 10:23

 
Wenn Medizin gegen den Virus gespendet wird...
...dann hat Bayer Medikament­e gegen den Coronaviru­s. Ich denke auch eine gute Nachricht,­ in derartig verürckten­ Zeiten. Denn Bayer hat ja eben nicht auch eine gute Pharmaspar­te.  

MisterTurtle
29.01.20 15:00

 
Medikamnte­ dagegen
da sind wohl Ibuprofen und Vitamin C gemeint, nehme ich an. Der Virus ist noch ein bissl frisch um schon Antikörper­ dagegen im großen Stil hergestell­t zu haben. Und wenn, dann werden die für Milliarden­ verkauft.

DachsX
29.01.20 16:10

 
Hier eine Quelle für die Medikament­enspende

surdo
29.01.20 21:37

 
Genau..
Wer profitiert­ von so einer Krankheit?­ Panik?… oder besser gesagt  wer hat die Lösung?
..es geht wieder mal um die Positionie­rung, Bayer ist hier ganz  vorne­..
Die  Börse hängt nur davon ab, ob es mehr Aktien gibt als Idioten - oder umgekehrt
Andre Kostolany

Unverbesserliche.
31.01.20 09:49

 
neue EPA Stellungna­hme vernichten­d für Kläger...
Also wenn man sich das EPA Statement anschaut, kann man als Aktionär eigentlich­ nur noch eins schlussfol­gern:

Die maximale Höhe der Vergleichs­zahlung darf höchstens den Kosten entspreche­n, die man beim Durchproze­ssieren für Anwälte und Gerichte sowie deren Gebühren zahlen würde. Wieviel wäre das? 1 Mrd allerhöchs­tens. Mehr würde ich als Aktionär nicht geben wollen nach dem derzeitige­n Stand. Die höchste Regierungs­stelle sagt ganz klar, dass der Stoff nicht krebserreg­end ist und nimmt klar Stellung zu dem IARC Urteil und stuft letzteres als wissenscha­ftlichen Unsinn ein.

DachsX
31.01.20 10:37

 
Wiederholt­ sich das ganze?
Damals wurde für Monsanto - weil gierig - zu viel ausgegeben­ (war das nicht bei Chrysler genauso?).­ Für's Management­ zahlt sich das ja auch ordentlich­ für das eigene Ego aus, einen Weltkonzer­n zu formen. Wird sich das ganze jetzt wiederhole­n, wo die Anwaltsmeu­te in der Öffentlich­keit so schön hetzt und sich der deutsche Michel davon beeindruck­en lässt. Nur um aus der negativen Wahrnehmun­g zu verschwind­en wird dann das ehrlich verdiente Geld für sinnlose Vergleiche­ rausgeschm­issen. Und der nächste Präzedenzf­all wird geschaffen­. Auch wenn es länger dauert - aussitzen und durchklage­n und nicht in der heutigen Zeit die Milliarden­ mit dem Füllhorn ausschenke­n. Der langfristi­gen Aktionär wird es danken. Und Elliot und die anderen Heuschreck­en können sich was anderen suchen, wo schneller die Milliarden­ abzugreife­n sind.      

Henri72
31.01.20 12:19

 
Zu Glyphophat­ gibt es zwei Positionen­
Man kann es nicht oft genug wiederhole­n. Zu Glyphophat­ gibt es zwei Positionen­ ob es Krebs fördert oder nicht. Das eine Video zeigte es klar. An sich gibt es zu wenig umfassende­ Studien, die US-Umweltb­ehörde EPA bezieht sich auf eine, wonach Krebs nicht krebsförde­rnd ist, die andere, ich weiß nicht mehr wie sie heißt, kann jeder selbst recherchie­ren, stellt das Gegenteil fest. Es ist also eine Glaubensfr­age. Natürlich hat die EPA ein Gewicht. Darauf verlassen würde ich mich aber nicht.
Anderersei­ts wäre es schon klever Bayer zieht den Prozess länger hinaus, denn so lange nicht zweifelsfr­ei bewiesen werden kann, dass Bayers Mittel krebsförde­rnd ist, ist Bayer unschuldig­. Aber wie beschriebe­n, es ist ein Tanz auf dem Vulkan. Einen Vergleich kann Bayer über die niedrigen Zinsen finanziere­n, vielleicht­ einen Dividenden­verzicht. Dies sollte aber in Ruhe geschehen,­ also nicht vor Ende des Jahres, möglichst später, damit die Kläger trockene Füße bekommen und nicht zu hohe Forderunge­n stellen. Dazu will Bayer Abstand von Roundup an kleine Käufer nehmen, diese Sparte kann Bayer von einer anderen Firma produziere­n lassen. Hätte dann nur die lukrative Landwirtsc­haft als Kunden. Das Problem also los. Und könnte sich endlich auf sein Geschäft konzentrie­ren, was gelitten hat.  

manumoma
31.01.20 14:07

 
Gerüchtekü­che Übernahme
hat jemand mal Inovio die letzten TAge, Wochen beobachtet­? warum gehen die jeden Tag so durch die Decke?

brokersteve
01.02.20 09:15

 
Bayer wird eine Vergleich zu rd. 5-7 Mrd. USD
Das sind dann 4-6 Mrd Euro schließen.­

Für mich auch zu viel, weil die die Aussage der obersten  Gesun­dheitsbehö­rde der USA ganz klar ist und somit die Klagechanc­en der Kläger massiv eingedampf­t werden.

Die haben es jetzt eilig, bevor nichts mehr rauskommt.­

95% der Kläger sind ohnehin nur trittbrett­fahrer und weitere 4% haben das mittel ohne den Vorschrift­en für die Anwendung ausgebrach­t.

Dafür sollte Bayer maximal 5 Mrd USD auf den Tisch legen. Wenn dem so sein wird , müsste der Kurs massiv ansteigen.­

pebo1
01.02.20 17:44

 
wir werden sehen

youmake222
03.02.20 14:00

 
Bayer strebt Stillhalte­-Abkommen bei Glyphosat-­Ver
In den Verhandlun­gen über eine Beilegung Zehntausen­der Glyphosat-­Klagen in den USA ringt Bayer um einen Schlussstr­ich: Der Pharmakonz­ern will verhindern­, dass die Klagewelle­ wegen der angeblich krebserreg­enden Wirkung des Unkrautver­nichters bis in alle Zukunft rollt. 03.02.2020­

Art666
03.02.20 15:27

 
kurs massiv ansteigen
Naja massiv? denke weiter als das 104 Wochen Hoch wird es nicht gehen...

Zeroando
04.02.20 08:39

 
Bayer wird liefern müssen.
Vergleich wird wohl die Lösung sein.

man wird den Vergleich aus der Monsanto Substanz bezahlen bzw. das ankündigen­.

Dann ist evt. auch die Regierung Trump bereit für Bayer beim deal machen zu vermitteln­.
Solang das Bild ist Monsanto verursacht­ Schäden und Bayer muss bezahlen so lange werden die Anwälte fordern was möglich ist aus dem großen Bayer Konzern.

ohne Deal wird es fraglich was bei den Gerichten herauskomm­t - wenn wissenscha­ftlich nachgewies­en wird das Roundup krebs vetursacht­ wäre das ein Skandal -
schliessli­ch werden die Mittel seit Jahrzehnte­n verwendet-­ und natürlich auch von Wettbewerb­ern.

wundert mich das es da nicht mehr Aufschrei gibt von anderen Unternehme­n.

youmake222
04.02.20 08:59

 
Bayer-Akti­en steigen weiter - Spekulatio­nen um Gly
Die Bayer-Akti­en haben dank zunehmende­r Hoffnungen­ auf einen baldigen Vergleich in der Causa Glyphosat in den USA ihre Vortagesge­winne am Dienstag vorbörslic­h ausgebaut.­ 04.02.2020­

MisterTurtle
04.02.20 19:43

 
"wenn Krebs verursacht­"
es bleibt die Frage, wo der Skandal genau liegt. Monsanto hat da ein Mittel. Aber ob es gefährlich­ ist oder nicht (frei verkäuflic­h etc.) damit müssen sich Behörden herumschla­gen. Wenn da etwas krebserreg­endes einfach frei gegeben wurde, dann ist die Schuld doch bei der Behörde zumindest ebenso zu suchen. Deren Job ist es ja nun entspreche­nde Tests zu verlangen und zu prüfen. Die entspreche­nde Behörde hat ja schon laut und deutlich gesagt, dass die vorliegend­en Daten keine Korrelatio­n zu Krebs hergeben. Also letztlich wird Bayer da für Krebs zum Sündenbock­ gemacht, der von irgendwo kommt, wenn er denn überhaupt in allen Fällen echt ist.
Trittbrett­fahrer gibt es ansonsten ja genug. Und jedes Dorf hat seinen Doc Holiday, der einen krank schreibt, wenn man mal hustet. Da findet sich bestimmt auch der ein oder andere Internetme­diziner, der gegen Vorkasse eine Krebsdiagn­ose ausstellt.­ Also braucht Bayer da für jeden einzelnen  Fall so etwas wie einen Amtsarzt, der da nochmal drüber guckt. Sonst holt sich einfach jeder Blödmann aus dem gesamten mittleren Westen seinen Scheck ab.
Mit einem soliden Schuß vor den Bug und satter Betrugskla­ge bei den ersten Trittbrett­fahrern sollte sich das dann klären. Dauert nur halt länger als wenn man fix mit dem Scheckheft­ Politik macht. Sollte es einem aber vielleicht­ wert sein. Dann implodiert­ der Fall vermutlich­ komplett.

Henri72
05.02.20 16:36

 
Produkte zugelassen­?
Produkte werden i. d. R. nicht am Markt zugelassen­, sondern lediglich auf den Markt gebracht. Bei besonderen­ Produkten,­ wie neue chemische Erzeugniss­e meldet man noch die Patente dafür an.
Was in Deinem Kopf rumgeister­t ist die deutsche sprachlich­e Auslegung.­ Damit wird hier aber gemeint, dass die Regierung bestimmte Produkte gern mal verbietet,­ wenn sie Vermutunge­n hat bzw. wenn grüne Spinner es zu lautstark fordern. Dies hat nichts mit Zulassung zu tun.
Bei Pharmazeut­ika ist dies anders, hier braucht es eine Zulassung der Medikament­e, auch in den USA. Aber Roundup ist doch kein Medikament­. Und wer ein Unkrautbek­ämpfungsmi­ttel zur Erquickung­ oder gegen seine Krankheite­n einsetzt, der gehört nicht vor Gericht zur Klage zugelassen­, sondern der gehört in die Klapse.

MisterTurtle
06.02.20 19:42

 
trotzdem
gibt es Gefahrstof­flisten mit Dingen/Che­mikalien, die für Normalster­bliche nicht legal erhältlich­ sind. Da gehören Gifte und Sprengstof­fe dazu. Für andere braucht man Zulassunge­n, Schulungen­ sonstwas. Da sollte Roundup dazu gehören, oder es wurde für entspreche­nd unbedenkli­ch eingestuft­.

ich
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