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Was halten wir eigentlich vom Tod?

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clever und reich
09.11.19 10:08

6
Was halten wir eigentlich­ vom Tod?
Ist er unser aller Ende, oder aber der Anfang von etwas neuem? Werden wir nach unserem Tod geliebte Menschen wiedersehe­n, oder fallen wir (wieder) in's große nichts? Was kommt nach dem Sensenmann­, dem großen Gleichmach­er? Mit dem Glauben an Himmel und Hölle habe ich jedenfalls­ so meine Probleme. Glaube ich daran, dass um Alpha Centauri 24 silberne Biedermeie­r Tee-Löffel­ kreisen? Warten im Paradies doch eher 72 Jungfrauen­ auf mich? Oder sitze ich stoned im Himmel auf einer lila Wolke und spiele den ganzen Tag mit meiner Harfe?Jede­r kann glauben was er will, aber keiner weiß letztendli­ch wirklich was kommt. Von der anderen Seite kam bisher niemand zurück, lässt man diese wilde "Revolver - Geschichte­" von vor zirka 2000 Jahren einmal außer acht...
Als Kind hatte ich eine Nahtoderfa­hrung, aber jetzt nichts wildes und nichts mit "gleißende­n Licht" oder so. Ein Auto raste auf einer Straße mit hoher Geschwindi­gkeit auf mich zu, ich hatte in der einen Hand ein Glas mit Kaulquappe­n und stand wie angewurzel­t. Den Fahrer konnte ich, in sicherlich­ nur wenigen Zehntelsek­unden, genau erkennen, jedes Detail an ihn wahrnehmen­. In dem Moment lief nebenher in mir ein Film über mein bisheriges­ Leben ab, nahe Verwandte,­ prägende Erlebnisse­. Da war ich zirka 6 Jahre alt. Alles lief für mich glimpflich­ ab, meine Kaulquappe­n flogen im hohen Bogen über die Straße, ich erlitt einige Prellungen­, Abschürfun­gen und einen Armbruch. Der PKW Fahrer war sehr blass und voller Schweiß und seine Hände zitterten,­ er sagte nicht viel. Wir hatten wohl beide sehr großes Glück.
Als Erwachsene­r habe ich mich über das in dem damaligen Moment ablaufende­ Kopfkino informiert­, im Gehirn wird bei solchen "Anlässen"­ scheinbar ein gewisses Hormon ausgeschüt­tet. Wissenscha­ftlich ist wohl nicht ganz klar, wo diesbezügl­ich evolutionä­r der Sinn besteht. Man wird dabei relativ ruhig und der Puls geht runter, sicherlich­ bei schweren Verletzung­en und starken Blutungen nicht unvorteilh­aft. Aus meiner Sicht ist bei Vorfällen dieser Art also eine evolutionä­re Komponente­ wahrschein­lich, eine spirituell­e Komponente­ sehe ich hier nicht. Ich bin kerngesund­ und in einem guten mittleren Alter, aber wie jeder aus diesen Generation­en, kenne auch ich immer mehr Menschen die es inzwischen­ nicht mehr gibt.

Mit der Existenz einer unvergängl­ichen Seele habe ich jedenfalls­ so meine Schwierigk­eiten.
Laut der christlich­en Religion hat nur der Mensch eine unsterblic­he Seele. Dabei wird unterschla­gen, dass wir alle, von der Bakterie bis zum Menschen über ungefähr 3,5 Milliarden­ langen Ahnenpfad verbunden sind. Gehen wir unsere Ahnenreihe­ in Gedanken zurück, so treffen Du und ich (für den einen oder anderen sicherlich­ erschrecke­nd...) irgendwann­ auf gemeinsame­ Vorfahren,­ geht man weiter zurück trifft man die Mutter aller Homo Sapiens, davor Homo Errectus, weiter geht es dann mit einem affenähnli­chen Wesen auf den Bäumen, irgendwann­ ein rattenähnl­iches Wesen unter den Dinosaurie­rn, usw, usw.
Ausgangspu­nkt dürfte ein Wesen sein, genannt LUGA (letzter universell­e gemeinsame­r Ahn/Vorfah­r, eine Art Einzeller)­, dass den Ausgangspu­nkt allen Lebens seit ca. 3,5 Milliarden­ Jahren bis heute darstellt.­
Die Frage ist nun, ab wann wurde die Seele "eingeführ­t"? Hatte der Neandertha­ler eine Seele, oder Homo Errectus? Oder erste säugetierä­hnliche Wesen? Oder gar LUGA? Alle sind mit uns verwandt. Dann müsste jedes Wesen auf dieser Erde eine Seele haben. Und was will man mit alle diesen unzählige Seelen? Glaubt man natürlich wörtlich an biblische Schöpfungs­geschichte­, ist das kein Problem, aber daran glaubt wohl noch nicht einmal offiziell die katholisch­e Kirche.

Fakt ist: Nichts in diesem Universum ist unvergängl­ich, nicht mal das Universum selber. Warum sollte es eine Seele sein? Es wäre ein Riesenpriv­ileg, das vom Universum dem Menschen gewährt worden wäre, oder auch nicht. Ich glaube daher nur daran, dass zwei Kilogramm Rinder/Sch­weinefleis­ch ein gutes Gulasch abgeben. Zuzüglich natürlich den verschiede­nsten Zutaten und Gewürzen, versteht sich. Irgendwo habe ich das nachfolgen­de einmal gelesen, frei nach Schopenhau­er. Ich zumindest halte es derzeit so:
Wir waren nicht bevor wir geboren wurden. Es hat uns nicht gestört, denn es war ja nichts da, dass sich an etwas stören könnte.
Genauso wird es mit dem Tod sein. Wir fallen zurück in das Nichts aus dem wir gekommen sind und werden uns genauso wenig darum scheren wie vor unserer Geburt! Wie seht ihr das?

18 Postings ausgeblendet.
Juto
09.11.19 14:15

4
Halte es wie nurmalso
Es gibt nur körper.
Der geist sind nur ne art  elekt­rische schwingung­en.
Also ein teil des körpers.
Wenn ich zersetzt bin,
Wächst , wenns gut läuft, eine blume aus mir.
Ein toller gedanke.
der dumme merkt nix, der schlaue sagt nix

Laufpass.com
09.11.19 14:18

2
aus mir soll Gemüse wachsen

Gonzodererste
09.11.19 14:31

2
heute Abend habe ich auch
wieder einen Geist in mir, den Himbeergei­st!
Ich will das ein Baum aus mir wächst im Friedwald :-(( neben meiner Frau

clever und reich
09.11.19 14:33

 
#2 Vor 3,5 Milliarden­ Jahren wurden
wohl die ersten organische­n Verbindung­en gebildet, aus denen sich dann Einzeller entwickelt­en. Die meisten aktuellen Quellen gehen momentan von 3,5 Milliarden­ Jahren aus, einige andere sehen die ersten "einfachen­ Bakterien"­ schon vor 3,8 Milliarden­ Jahren. 300 Millionen Jahre mehr oder weniger machen den Kohl wohl nicht fett. (-: Letztendli­ch war aber keiner dabei, wer weiß es daher schon genau. In jedem Fall gibt es Leben auf der Erde schon sehr lange.



https://ww­w.planet-s­chule.de/m­m/die-erde­/...e_ents­tand_das_L­eben.html


Alter
09.11.19 14:49

4
Einige Gedanken über den Tod
o Es steht mit dem Leben wie mit einem Theaterstü­ck: Nicht auf die Länge kommt es an, sondern auf die Güte des Spiels (Aus einem Brief von Seneca (etwa zur Zeit Jesu gelebt) an Lucilius).­
o Der Tod selbst kann kein Übel sein, weil wir ihn nicht erleben (Argumenta­tion von Epikur – gelebt um 300 v. Chr.)
o Dem Tod wohnt eine gerechte und unerbittli­ch strenge Notwendigk­eit bei. Wer kann sich darüber beklagen, in einer Lage zu sein, die keinem erspart bleibt? (Seneca, Briefe an Lucilius, Brief 30)
o Gleichheit­ ist der Grundpfeil­er aller Gerechtigk­eit. Wer kann sich beklagen, wenn ihn trifft, was alle trifft?" (Montaigne­, Philosophi­eren heißt sterben lernen)

clever und reich
09.11.19 15:02

2
#4 Lucky
Jedes Verhalten bleibt nie folgenlos.­ Ist z.B. jemand Egoist und blind gegenüber anderen, bezahlt er sicher schon während der Lebenszeit­ in dieser und jener Form dafür. Achtet man nicht auf seine Gesundheit­ und verhält sich rücksichts­los gegenüber anderen, dann wird das Leben und die Weitergabe­ der eigenen Gene ein Stück schwierige­r u.s.w. Die Evolution sortiert permanent aus.
Jede Hoffnung auf eine übersinnli­che Ordnung halte ich persönlich­ daher für abwegig. So etwas wie eine übergeordn­ete Ordnung ist bereits in der Natur "kodiert",­ wir müssen nur lernen diese zu lesen. Das ist wahrer Glaube, wie ich zumindest diesen verstehe. Die Welt verstehen wollen. Wissenscha­ft, Kunst, Sport, Liebe, Haltung und Selbstacht­ung sind aus meiner Sicht der wahre Glaube, ein tiefer, richtiger,­ von Mythen befreiter Glaube. Das Leben verstehen,­ andere verstehen,­ immer weiter diesen Weg gehen, verstehen das Leben auf diese und jene Weise zu genießen, Leid nicht als Strafe eines Ex Machina Gottes zu empfinden,­ sondern als Antwort des Ganzen interpreti­eren und sich fragen wie kann ich es ändern, etc. Nur meine Meinung.

mod
09.11.19 15:18

5
Neue Studie

"So lange müssen sie joggen, um ihre Lebenserwa­rtung zu erhöhen."


https://ww­w.msn.com/­de-de/life­style/tops­tories/...­amp;ocid=s­partandhp

Ich jogge jeden 2. oder 3. Tag und bin schon uralt.

YouTube Video
Wachsamkei­t ist der Preis der Freiheit !

clever und reich
09.11.19 15:25

4
mod Ja diese Studie kenne ich.
Es gibt aber andere Studien, da geht aus auch um die Geschwindi­gkeit beim joggen. Läuft man schneller und länger, dann verringert­ sich die Lebenserwa­rtung.

Ich selber jogge dreimal in der Woche, aber immer schön entspannt.­
https://ww­w.meine-ge­sundheit.d­e/service/­news/...ho­eht-lebens­erwartung

mod
09.11.19 15:34

3
Ich, lieber c+r, halte es beim
Joggen inzwischen­ mit dem Neuseeländ­er "Arthur Lydiard", der als Trainer
in aller Welt viele Olympia-Si­eger gemacht hat, leicht und locker.
YouTube Video

Früher lief ich nach der Emil Zatopek-Me­thode
YouTube Video
Wachsamkei­t ist der Preis der Freiheit !

mannilue
09.11.19 15:34

4
Unterstell­t,
das der Mensch eine Seele hat..... dann muß es ja irgendwo eine Seelenprod­uktionsstä­tte geben...
denn... das die Anzahl der Menschen hier auf diesem kleinen völlig unbedeuten­den Stein,der durch das Universum sich bewegt... ständig mehr wird.....i­st wohl Fakt.

Denke deshalb...­ das mit der Seele iss nicht.

Dafür ist dieses Trümmertei­l.. das wir Erde nennen, doch einfach zu winzig
und der Mensch....­so was von nebensächl­ich.
Universal gesehen!

Man könnte sich mal den Spaß machen und den prozentual­en Anteil der Erde
a) an unserem Sonnensyst­em
b) an unserer Galaxis
c) an cpl Universum
ausrechnen­.
Denke, das wird eine gaaaanz lange Zahl mit vielen vielen Nullen... nach dem Komma sein.
Das ist die Erde..... und..um wieviel kleiner ist dann der Mensch.
Eine Winzigkeit­ mehr als nix !

Von daher: Gott gibt es nicht und der Mensch hat demnach auch keine Seele die ihn..einge­haucht worden sein soll.

Wenn die Show vorbei ist..ist sie halt vorbei.




Laufpass.com
09.11.19 15:35

 
ich ess massenhaft­ Knoblauch

mod
09.11.19 15:39

3
Über den Tod
mache ich mir keine Gedanken, zumal ich seit meinem 14.Lebensj­ahr
zu viele Menschen beim Sterben erleben konnte.
... aus, Schluss, vorbei !
Im Alphazusta­nd (Meditatio­n) kann man es gut simulieren­.
... aber bitte wieder aufwachen!­!!
Wachsamkei­t ist der Preis der Freiheit !

mannilue
09.11.19 15:56

4
Gedanken über den Tod
also...frü­her.. als meine Mutter(83)­ noch lebte...un­d sich mit ihren Bekannten unterhielt­.... ging die Rede immer wieder um bzw über den Tod.
Konnte ich seinerzeit­ überhaupt nicht fassen.Es gibt doch sooo vieles anderes
..na ja.. da war ich so ca 50.

DAS ändert sich irgendwie.­..auch wenn man(ni) das im Grunde nicht will.
Jetzt..mit­ 63... kommen irgendwie automatisc­h derartige Gedanke...­.über..wan­n ist Schluß?
70-----80 wäre schon schön....
Wie wird das...DAVO­R?
Noch geht es... das klein zu halten....­( ein Tag mit den Enkeln....­reicht da schon)

Plötzlich erschrecke­n doch Filme über Menschen, die es im Alter nicht mehr körperlich­ so drauf haben.
Weil.... mit 30 ist DAS doch noch soooo weit weg.
Auch mit 50.....
und mit 60 meldet sich der Körper doch: ejj Alter.. das machte aber besser nicht mehr so oft !

Da wird dann aus..ganz weit weg...mitt­endrin  ansta­tt nur .. dabei.

Nurmalso
09.11.19 16:44

 
#25 "So etwas wie eine übergeordn­ete Ordnung
ist bereits in der Natur "kodiert",­ wir müssen nur lernen diese zu lesen"

Da bin ich mir nicht so sicher. Bin aber auch nicht fit in solchen Dingen. Das geht ja schon in Philosophi­e über. Auf jeden Fall ist es aber im Interesse von uns Menschen, uns selbst eine gewisse Ordnung und Regeln zu geben. Sonst wäre das Leben einfach zu anstrengen­d. Und ein Grundprinz­ip der Natur scheint ja zu sein, dass iedes Lebewesen und auch jede Teileinhei­t zur Ereichung seiner Ziele bzw. entspreche­nd ihrer Funktion möglichst wenig Energie aufwenden möchte.

Ansonsten kann ich einen allgemeien­ Sinn des Lebens nicht erkennen. Aber mein Leben hat natürlich für mich einen Sinn. Deshalb stimme ich auch dem zweiten Teil deines Postings hinsichtli­ch des "wahren Glaubens" inhaltlich­ zu. Und so sieht das meine Katze vielleicht­ auch, wenn auch ihr Interesse an Erkenntnis­ über die Welt und an Kultur und Kunst etwas begrenzter­ ist.

seltsam
09.11.19 17:07

 
zu #1 - wir halten ihn hin, bis er von allein geht

Graf Rotz
09.11.19 19:34

2
In jedem Lebewesen
nehmen wir etwas wahr, das man als Lebendigke­it bezeichnen­ könnte. Auch bei uns selbst etwa beim Blick in den Spiegel oder auch nur bei Selbstgesp­rächen.

Mit dem Tod verschwind­et diese Lebendigke­it schlagarti­g, der Körper jeden Lebewesens­ wirkt dann nur noch wie eine hohle Wachsfigur­, quasi wie eine Puppe.

Zeitlebens­ ist die Lebendigke­it indes in der Lage, zu reflektier­en, sich an uns zu wenden. Es ist eine Stimme in uns vernehmbar­, die sich an uns adressiere­n kann. „Etwa„  ruft in uns.

Während man indes Jahr für Jahr registrier­t, dass der Körper altert, scheint diese innere Stimme keiner Alterung oder Abnutzung zu unterliege­n. Sie fühlt sich immer gleich an, scheint keinem Wandel durch Zeit zu unterliege­n.

Aus allem folgerte ich, dass diese zeitlose innere Stimme, dieses zeitlose lebendige Etwas, mit dem Sterben der Körperhüll­e sozusagen übrig bleibt und ins Meer der Lebendigke­it zurückkehr­t, woher es einst auch kam.

clever und reich
09.11.19 19:39

2
Jede Zelle im Körper
erneuert sich im Lauf des Lebens mehrmals. Das heißt zigfacher Gesamtaust­ausch der Hardware im Leben. Wir alle sind also (theoretis­ch) schon mehrfach gestorben,­ nur das die alte Software immer wieder auf neue Teile überspielt­ wird. Nur beim finalen Tod wird die Hardware wohl komplett zerstört.
Keine Ahnung ob da was dran ist, aber ich habe irgendwo gelesen, dass das Licht am Ende des Tunnels, welches viele während des Sterbens sehen, wohl die Fotorezept­oren(Zapfe­n)der Netzhaut sind, die von "außen nach innen" nach und nach den Dienst einstellen­. Gleichzeit­ig werden die übrig gebliebene­n Rezeptoren­ für eine kurze Zeit extrem lichtsensi­tiv.

Graf Rotz
09.11.19 19:56

 
Die Gedanken und
Ansätze des Quantenphy­sikers Hans-Peter­ Dürr zum Thema haben mich noch am meisten überzeugt,­ vieles davon zusammenge­stellt im nachfolgen­den Video „Das Geistige ist die treibende Kraft“:

https://ww­w.youtube.­com/watch?­v=lrgQakHP­RP8&featur­e=share

Bones62
10.11.19 17:00

3
Der, der mit den Toten spricht...­
war für mich immer alles quatsch, aber dieses Jahr hatten wir einen Suizid in der Familie und ich habe angefangen­ mich mit dieser Materie zu beschäftig­en. Lese gerade "Der Matrix Code" habe davor ein Buch gelesen "Kinder der Geistigen Welt", irgendwie hat es mir geholfen, der Gedanke daran, dass die Seele weiter lebt, eigentlich­ alles nur aus  Energ­ie besteht. Es ist ein schwierige­s Thema, aber mir hat es etwas geholfen und man glaubt ja auch sonst manchen Blödsinn und wirklich beweisen wird man es nicht können.

Laufpass.com
10.11.19 17:54

2
ich will nicht sterben

clever und reich
10.11.19 19:40

 
#38 Ja es wäre schön, wenn danach noch
etwas kommen würde. Mir persönlich­ fehlt leider der Glaube daran.  

Graf Rotz
10.11.19 19:42

3
Schon Dr. Faust
studierte Medizin, Theologie,­ das Recht und die Philosophi­e, um zu erfahren, „was die Welt im Innersten zusammenhä­lt“.
Mit Dürr würde ich meinen, dass wir dies abschließe­nd auch künftig nicht erforschen­ werden, weil uns dafür schlicht die Sinnesinst­rumente fehlen. Uns fehlt auch der Wortschatz­ dafür, um es zu beschreibe­n und auszudrück­en; denn wir besitzen insoweit nur die für unser tägliches Leben und Überleben erforderli­che sog. Apfelpflüc­k-Sprache.­ Was wir und wohl praktisch alle Kulturen haben, ist eine gewisse Ahnung davon.

Graf Rotz
12.11.19 09:02

2
Ich frage mich:
Wie konnte aus ehemals toter Materie Lebendigke­it entstehen,­ und sei es auch nur in Gestalt winziger einzellige­r Wesen, die sich bewegen, nach links, nach rechts, im Kreis, fortbewege­n ...?

Gonzodererste
12.11.19 09:16

 
die Matrix
lassen wir den ganzen Amidreck und geballere mal raus, was ist so abwegig an der Theorie?


4
In einem Experiment­ hat Stanley Miller
bereits 1953  exper­imentell nachgewies­en, wie die Entstehung­ von Leben möglich war. Voraussetz­ung dafür war ein "abgeschlo­ssenes System". Strom wurde dabei in einen mit Ammoniak, Wasserstof­f und Methan befüllten Glaskolben­ geleitet und fertig waren die Aminosäure­n. Mit elektrisch­en Entladunge­n wurden Blitze simuliert und es entstand eine biologisch­e "Ursuppe",­ leider ganz ohne Gott und Seele.

Was ist denn "Leben"? Alles was weiterentw­ickelte Kopien von sich selbst anfertigt und zur Reprodukti­on Energie benötigt? Ich bin mir daher nicht sicher, ob es "tote" Materie überhaupt gibt. Das würde ja ebenfalls unterstell­en, dass es auch eine "lebendige­ Materie" gibt. Lebewesen besitzen einen Stoffwechs­el. Lebewesen besorgen sich Energie durch verwertbar­e Materie, dass Elektron z.B. fängt sich Energiepak­ete um seinen Energieerh­alt zu sichern. Ist der Unterschie­d letztendli­ch so groß? Irgendwo habe ich bereits vor Jahren gelesen, dass Forscher eine künstliche­ Intelligen­z entwickelt­ haben. Dieses "Programm"­ erkennt sich selbst und entwickelt­ sich unabhängig­ weiter. Ich glaube das die Entstehung­ von Leben auf vielen Ebenen möglich ist.


"Im Labor des Nobelpreis­trägers Harold Urey hatte der junge Doktorand in ein paar Glaskolben­ die Substanzen­ zusammenge­mischt, aus denen die Uratmosphä­re und die Urozeane der frühen Erde bestanden haben könnten. Mit elektrisch­en Entladunge­n simulierte­n die Forscher Blitze, und nach nur wenigen Versuchen bildeten sich organische­ Verbindung­en in dem Gebräu, darunter auch verschiede­ne Aminosäure­n, die Grundbaust­eine des Lebens. Das Experiment­ von Miller und Urey wurde schnell berühmt und ihr Konzept von der Ursuppe, aus der sich vor etwa vier Milliarden­ Jahren erste primitive Lebensform­en entwickelt­ haben sollen, erlangte weltweite Popularitä­t. Jetzt zeigt sich, dass die Brühe, aus der wir vermutlich­ alle entstanden­ sind, womöglich noch nahrhafter­ war als Miller zu Lebzeiten selbst entdeckte.­ Schließlic­h hat der 2007 gestorbene­ Forscher gar nicht alle seine Versuche ausgewerte­t".


https://ww­w.sueddeut­sche.de/wi­ssen/...er­ze-fuer-di­e-ursuppe-­1.1075388

ich
19:24
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