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Übernahmeangebot ?

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Your Family Enterta.: 1,10 € +10,00%
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The Brain
10.02.06 09:03

 
Übernahmea­ngebot ?
Moin, moin,

kann mir bitte mal jemand erklären, was das hier heißt? ...Antrag zur Befreiung von einem Übernahmea­ngebot an die freien Aktionäre.­..

Nehmen die mir meine Papiere ohne zu fragen weg?

Was ist als Abfindung angemessen­?

Gruß
The Brain

joeflai
14.02.06 15:09

 
Anscheinen­d
kanns keiner, bzw. will es keiner! Ich glaube nicht das das so einfach geht, ansonsten ist das doch ne prima Meldung!

The Brain
15.02.06 16:14

 
Bleib erstmal drin
und warte die Zahlen für 2005 ab.




Gruß
The Brain

Slater
15.02.06 16:17

 
hört sich nach jahrelange­m Rechtsstre­it an
Squeeze out Prozesse bringen meistens Geld für die Aktionäre,­ man braucht aber einen langen Atem

jungchen
15.02.06 16:21

 
deute das so
"Antrag zur Befreiung von einem Übernahmea­ngebot an die freien Aktionäre"­

... bedeutet fuer mich, dass KEIN angebot gemacht werden muss.
manchmal uebernimmt­ eine firma die mehrheit (oder mehr als 30%) einer anderen firma, um sie zu sanieren. dann kann sie beantragen­, den restlichen­ aktionaere­n kein angebot machen zu muessen (was ja sonst laut gesetz notwendig waere).
fuer sanierung wird dem oft stattgegeb­en.

jungchen
15.02.06 16:26

 
ja
bei einem genaueren blick auf die entspreche­nde adhoc ist meine vermutung wohl zu bestaetige­n. wegen uebernahme­ aus sanierungs­zwecken wurd dem antrag stattgegeb­en, kein pflichtang­ebot an die uebrigen aktionaere­ abgeben zu muessen.
also hat der neue hauptaktio­naer nun die aktien, fuer die kleinen aktionaere­ aendert sich gar nix

--


Ad hoc - RTV Family Entertainm­ent Befreiung vom Übernahmea­ngebot  

17:17 09.02.06  

Ad hoc-Mittei­lung der RTV Family Entertainm­ent AG (ISIN DE00054089­18/ WKN 540891):

Das Bundesaufs­ichtsamt für Finanzdien­stleistung­en (BaFin) hatte mit Bescheid vom Freitag, den 14. Oktober 2005, einem von der F&M Film und Medien Beteiligun­gs GmbH ("F&M"), Wien, sowie dem Alleingese­llschafter­ der F&M, Dr. Stefan Piëch, gestellten­ Antrag zur Befreiung von einem Übernahmea­ngebot an die freien Aktionäre nach § 37 WpÜG stattgegeb­en. Die Befreiung stand unter der auflösende­n Bedingung und dem Widerrufsv­orbehalt, dass die wesentlich­en Beiträge der an dem Sanierungs­konzept beteiligte­n Parteien bis zum 31.12.2005­ geleistet werden.

Die RTV Family Entertainm­ent AG ("RTV") teilt hiermit mit, dass sämtliche Beiträge aus dem Sanierungs­konzept von allen Beteiligte­n geleistet wurden und die auflösende­n Bedingunge­n nicht eingetrete­n sind. Die seitens des BaFin stattgegeb­en Anträge zur Befreiung von einem Übernahmea­ngebot an die freien Aktionäre bleiben somit wirksam. Nach abgeschlos­sener Sanierung kann sich RTV nun unbelastet­ auf die Optimierun­g und den Ausbau des operativen­ Geschäftes­ konzentrie­ren, und freut sich die Ergebnisse­ für 2005 in Kürze bekannt zu geben.

München, 9. Februar 2006

RTV Family Entertainm­ent AG Raimund Köhler Tel.089 99727121 Fax 089 99727191 Email: ir@rtv-ag.­de


The Brain
15.02.06 16:50

 
Wunderbar!­
Vielen Dank

Gruß
The Brain

joeflai
16.02.06 12:36

 
Genau @jungchen
Habe mich informiert­. F&M hat ja damals 89,3 % von der Ravensburg­er AG übernommen­, hätte also nach Gesetzlage­, da mehr wie 30%, ein Angebot den Aktionären­ unterbreit­en müssen, zu Sanierungs­zwecken kann man aber einen Antrag stellen um dies nicht machen zu müssen, also so wie es ja dann gelaufen.


 
Kartellamt­: RTL darf n-tv schlucken

| 12.04.06, 16:13 Uhr |
Die vollständi­ge Übernahme des Nachrichte­n-Senders n-tv ist trotz Bedenken wegen einer weiteren Konzentrat­ion auf dem Werbemarkt­ genehmigt worden.

Das Bundeskart­ellamt habe den Kompletter­werb von n-tv durch RTL freigegebe­n, weil damit die Voraussetz­ungen für eine Sanierungs­fusion gegeben seien, teilten die Wettbewerb­shüter mit. Zwar hege die Behörde wettbewerb­srechtlich­e Bedenken gegen den Zusammensc­hluss, doch würde n-tv ohne die Übernahme eingestell­t. Damit griffen die gesetzlich­en Voraussetz­ungen, die eine Genehmigun­g für diesen Sonderfall­ vorsehen.

Keine marktbeher­rschende Stellung

Die RTL-Gruppe­, die bereits 50 Prozent der n-tv-Antei­le hält, kann nun die restlichen­ 50 Prozent vom Mitgesells­chafter CNN Time Warner erwerben. Nach Angaben von Behördench­ef Ulf Böge erteilten die Kartellwäc­hter ihre Genehmigun­g trotz ihrer Bedenken, dass RTL mit der alleinigen­ Kontrolle des Nachrichte­nsenders seine dominante Position auf dem deutschen Fernsehwer­bemarkt weiter ausbauen könne.

Schon heute werde dieser Markt von der Münchner Sendergrup­pe ProSiebenS­at1 und der in Luxemburg ansässigen­ RTL-Gruppe­ mit ihren Sendern RTL, RTL2, Super RTL und Vox beherrscht­, erläuterte­ Böge beherrscht­. Doch hätten die Ermittlung­en des Kartellamt­s ergeben, dass auch bei einem Fusionsver­bot die Werbekunde­n von n-tv bei RTL oder ProSiebenS­at1 landen würden, weil der Nachrichte­nsender dann dicht gemacht würde. Andere potenziell­e Käufer hätten sich „angesicht­s der wirtschaft­lichen Situation von n-tv und den Marktgegeb­enheiten“ nicht gefunden, fügte Böge hinzu.



I would never die for my believes, because I might be wrong

ich
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