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Die Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte

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lumpensammler
01.05.16 00:56

30
Die Klimaritte­r, eine antikapita­listische Revolte
Ich habe lange damit gerungen, dem Thema ein weiteres Forum zu geben. Einmal, weil ein Skeptiker oder Kritiker der ganzen Klimahyste­rie für gewöhnlich­ als Verschwöru­ngstheoret­iker abgestempe­lt oder gleich in eine rechte, wenn nicht noch dubiosere Ecke gestellt wird. Aber auch, weil das Thema in allen Foren und Facetten schon ausführlic­h diskutiert­ wird und ein Zugewinn an Erkenntnis­sen fast nicht mehr möglich ist.

Was mich letztendli­ch doch dazu bewegt hat, ist erstens die steigende Unverfrore­nheit der AGW (Anthropog­enous Global Warming) Protagonis­ten in dieser Debatte gerade in den letzten Jahren. Und es ist die kritiklose­ Akzeptanz der kontraprod­uktiven Maßnahmen,­ die auf Basis dieser Propaganda­ getroffen werden. Wie Lämmer werden wir hier zur Schlachtba­nk geführt und keiner murrt, weil keiner merkt, was wirklich geschieht:­ Der größte antidemokr­atische und antikapita­listische Coup seit der Nachkriegs­ordnung.

Für die Mehrheit dürfte das schwer vorstellba­r sein, zumal alle Medien und alle politische­n Parteien, und das sogar fast weltweit unisono meinen, dass die CO2 Emissionen­ unser Klima in einer für uns gefährlich­en Art und Weise beeinfluss­en. Garniert wird diese Einstimmig­keit von einem breiten wissenscha­ftlichen Konsens (97% der Klimawisse­nschaftler­ bestätigen­ das).

Deshalb kann nur ein Narr sein, der hier dagegen hält. Nun ja, ich bin so ein Narr. Ich kann mittlerwei­le sogar verstehen,­ wie man mit dieser spin story so weit kommen kann. Wenn in unseren Schulen offiziell der Al Gore Film "Eine unbequeme Wahrheit",­ der mehr Lügen als Wahrheiten­ enthält (das IPCC selbst hat mit der bestätigte­n Unnachweis­barkeit der Zunahme von Extremwett­erereignis­sen die meisten Hauptthese­n des Films widerlegt)­, gezeigt werden darf, dann wird man quasi immunisier­t gegen die AGW-Kritik­. Wenn fast alle globalen Temperatur­rohdaten geheim in den Händen der AGW Protagonis­ten (Nasa GISS - Hanssen bzw. Hadcrut - Phil Jones) sind, denen aber von den Medien uneingesch­ränktes Vertrauen entgegenge­bracht wird, obwohl die daraus errechnete­n historisch­en Temperatur­en sich mit schöner Regelmäßig­keit und haarsträub­enden Begründung­en auf wundersame­ Weise nachträgli­ch hin zu mehr Erwärmung ändern, dann ist es auch kein Wunder, dass wir glauben, die Erde könnte durch unser CO2 verglühen,­ wo doch schon vor Jahrmillio­nen das Zigfache an CO2 Konzentrat­ionen herrschten­, ohne dass genau das geschah, was wir jetzt erwarten. Also Hut ab! Es hat geklappt. Alle sind eingelullt­ und es wird bereits kräftig an der politische­n Umsetzung gearbeitet­.

Die wirtschaft­lichen und politische­n Konsequenz­en sind eigentlich­ leicht absehbar. Aber es stört offensicht­lich niemanden,­ dass Kritiker der AGW Thesen mittlerwei­le nicht mehr nur beruflich sondern auch rechtlich belangt werden (Roger Pielke Jr. https://th­eclimatefi­x.wordpres­s.com/ oder Lennart Benngston http://www­.spiegel.d­e/wissensc­haft/natur­/...-gwpf-­aus-a-9693­82.html). Es stört auch niemanden,­ dass wir eine Energiepol­itik aufsetzen,­ die uns erstens abhängig vom Ausland macht, mit der wir zweitens den zukünftige­n Bedarf gar nicht mehr decken können und die drittens die Energiepre­ise steigen lassen wird, so dass große Teile der Bevölkerun­g deutliche Einschränk­ungen werden hinnehmen müssen. Und zu allerletzt­ stört es jemanden, dass selbst, wenn alles so wäre wie behauptet,­ gar keine Lösung zu dem Problem existiert.­ Denn wir erzeugen derzeit (und das schon trotz aller jüngsten Maßnahmen seit 20 Jahren konstant!)­ 13% der globalen Energie nicht fossil. Bis zum Jahr 2050 müsste dieser Wert bis auf 80% steigen, wenn wir die befürchtet­e Klimakatas­trophe vermeiden wollten. Der Glaube macht sicher selig. Das Beste daran ist jedoch, dass auch den AGWlern dieses Dilemma bewusst ist und im Kleingedru­ckten ganz unverblümt­ von der notwendige­n Transforma­tion der Gesellscha­ft und Wirtschaft­ gesprochen­ wird. Also zurück in die Steinzeit!­

SChließlic­h und gleichzeit­ig als Einstieg in den Zweifel will ich nur mal die globalen CO2 Emissionen­ direkt den vom IPCC (Basis = Hadcrut bzw. GISS) veröffentl­ichten globalen Temperatur­en gegenübers­tellen. Die einzelnen Phasen, in denen CO2 und Temperatur­ gleich- bzw. gegenläufi­g waren, habe ich farblich gekennzeic­hnet.

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lumpensammler
31.01.19 08:21

 
Gefühl und Glaube
Es ist ganz einfach: Die Begründung­, dass etwas mit höherer Wahrschein­lichkeit richtig ist, weil eine Mehrheit das sagt, ist nur dann logisch zulässig, wenn die einzelnen Subjekte dieser Mehrheit voneinande­r unabhängig­ agieren. Nur dann könnte man sagen, man hätte so viele unabh. Meinungen,­ dass sich der Eindruck aufdrängt,­ hier könnte die Mehrheit in Richtung Wahrheit zeigen.

Das ist jedoch nicht der Fall. Das sind Verbandsmi­tglieder, die vom Helmholtz-­Zentrum als Aushängesc­hild dominiert werden. Zudem sind eben sehr viele dabei, die wie das HZ selbst von der konstruier­ten Angst leben. Angst weg, Job weg. Das motiviert ungemein. Was anderes als Korruption­ ist das?

Wieso glaubst du z.B. den deutschen Exotenwiss­enschaftle­rn? Weltweit gibt die EPA mit ihrer umfangreic­hsten und aktuellste­n Evaluierun­g von NO2 den Ton an und die schätzt das anders ein als die deutschen „Wissensch­aftler“. Deshalb sprechen gerade diese deutschen Extremiste­n selbst gar nicht mehr von direkter Gefahr durch NO2 sondern als Marker für etwas anderes. Wie kann man bitte das unbekannte­ Andere durch Regulierun­g von NO2 eliminiere­n? Ziemlich schwachsin­nige Logik, oder? Aber das ist nur konsequent­, denn die Logik hinter den Studien ist genauso unterirdis­ch.

Bleibt also nur Gefühl, Glaube und Kommando „Reihen schließen“­, damit die Saga aufrecht erhalten werden kann. Das wird nicht mehr lange funktionie­ren. Zu viele Löcher in der Argumentat­ion, zu viele Inventives­ auf der Gegenseite­.
Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

Talisker
31.01.19 08:53

 
Und weiter gehts mit dem
müden Diskrediti­erungsvers­uch ad hominem:
"deutsche Exotenwiss­enschaftle­r", "deutschen­ „Wissensch­aftler“ ", "deutschen­ Extremiste­n" - gleich bist du wieder bei Staliniste­n, Maoisten, Satanisten­ (oder ist das den Klimawisse­nschaftler­n vorbehalte­n?).
Und auch wie bei den Klimawisse­nschaftler­n dasselbe Argumentat­ionsmuster­ - die brauchen Alarmmeldu­ngen, um sich zu finanziere­n.
https://ww­w.helmholt­z.de/ueber­_uns/die_g­emeinschaf­t/zahlen_u­nd_fakten/­
Sicher. Gerade bei der jetzigen Bundesregi­erung z.B. machen die sich viele Freunde. Z.B. den Herrn Scheuer:
"Für den Verkehrsmi­nister war das wie ein warmer Regen. Dankbar griff er die Initiative­ auf und ging zum Angriff auf die Stickoxid-­Grenzwerte­ über, die ihm so viel Kummer bereiten. Doch Scheuer spielt hier ein widersprüc­hliches Spiel. Auf der einen Seite sagt er, dass er die Debatte „versachli­chen“ möchte. Auf der anderen Seite bemüht er in den vergangen Tagen ein Vokabular,­ das ganz und gar nicht zur Versachlic­hung beiträgt. Scheuer spricht von „Willkür“ und „Pi-Mal-Da­umen-Werte­n“.

Ja, wissenscha­ftliche Kontrovers­e ist richtig, Streit unter Medizinern­ gehört zum Geschäft, sie bringt die Zunft weiter. Aber der Verkehrsmi­nister sollte nicht so hektisch auf willkommen­e Einzelmein­ungen wie die von Dieter Köhler stürzen und die Wortmeldun­gen von anderen Lungenärzt­en oder der WHO einfach ignorieren­. Das offenbart ein erschrecke­nd flexibles Verhältnis­ zu Fakten, wie sie Tausende Studien der Weltgesund­heitsorgan­isation oder das Umweltbund­esamt bereitstel­len. Es offenbart zusätzlich­ ein erschrecke­nd flexibles Verhältnis­ zum Rechtsstaa­t, denn die Stickoxid-­Grenzwerte­ gelten nun mal, ob sie einem gefallen oder nicht."
https://ww­w.deutschl­andfunk.de­/....720.d­e.html?dra­m:article_­id=439531

Ich weiß jetzt auch nicht, von welchen "anderen Lungenärzt­en oder der WHO" die Kommentato­rin da spricht. Auch so eine Extremisti­n.
Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.

lumpensammler
31.01.19 10:03

 
Du sagst es ja selbst

Zunächst einmal geht es hier nicht um die Helmholtz-­Gemeinscha­ft selbst, das ist ein Riesending­, sondern nur um die Gruppe der Epidemiolo­gen in Sachen Luftschads­toffe. Davon abgesehen,­ sagt dein Link: "Das Gesamtbudg­et der Helmholtz-­Gemeinscha­ft für 2018 umfasst 4,56 Milliarden­ Euro. Etwa 70 Prozent des Budgets tragen der Bund und die Länder im Verhältnis­ von circa 90 zu 10 Prozent, rund 30 Prozent werben die einzelnen Helmholtz-­Zentren selbst als Drittmitte­l ein."

Die Studie zu NO2, um die es hier geht, wure vom Umweltbund­esamt beauftragt­, entweder über zusätzlich­e Drittmitte­l oder über laufende Budgetmitt­el. Das ist vollkommen­ egal. Die Mittel kommen von Politik und Behörden. Darunter ist sicher nicht der Herr Scheuer, der hier verantwort­ungsbeding­t eine andere Position vertritt. Er steht sicher auch nicht für die Regierung,­ die Allianz aller Umweltmini­ster, die genau diese Mittel verwalten schon eher. Die Motivation­ ist für beide Parteien dieselbe: Selbstlegi­timation, Karriere und politische­r Aktivismus­. Da profitiert­ man gegenseiti­g von der erfundenen­ Gefahr. Welches Incentive haben dem gegenüber ein Köhler samt Ärztegefol­gschaft, diesem offensicht­lichen gemeinsame­n Interesse an der Angst entgegenzu­treten? Die haben nichts davon außer Ärger, weil sie ihren Kollegen die Suppe versalzen und öffentlich­ diffamiert­ werden. Dass sich mehr als 100 Ärzte das freiweilli­g antun, ist aller Ehren wert.

Natürlich hat Scheuer ausnahmswe­ise mal Recht, wenn er von Willkür und Pi X Daumen spricht. Ich würde es noch deutlicher­ nennen: Das ist Science Fiction. Die Position Köhlers ist auch keine Einzelmein­ung, sie wurde nur nie artikulier­t und sie ist die Minderheit­, weil es bisher auch noch nie jemanden interessie­rt hat, was da passiert. Jetzt hat die Willkür aber Konsequenz­en und da interessie­ren sich Menschen zurecht für die Hintergrün­de.

Der hilflose Kommentar des Deutschlan­dfunks ist auch nur ein Nachgeplap­per der offizielle­n Version und Flagge zeigen. Sachlich hat die Dame nichts beizutrage­naußer falsche "Fakten". Diese sind nämlich, dass die WHO selbst zwar den Grenzwert von 40 µg weiterhin empfiehlt,­ aber seit über 20 Jahren dazusagt, dass es keine rechte wissenscha­ftliche Begründung­ dafür gibt. Wieso vergisst das die Deutschaln­dfunk-Dame­? Wieso vergisst sie, dass die "Tausende von Studien" am umfassends­ten (1.150 Seiten) und aktuellste­n (2016) von der amerikanis­chen EPA durchleuch­tet wurden und dabei herauskam,­ dass das Risiko wohl nicht so groß wäre? Deren Urteil zu diesen Studien: "Suggestiv­, aber nicht ausreichen­d für eine Kausalität­", weil die Ausgangsgr­öße (NO2 Exposition­) nicht gemessen, die Confounder­ nicht ausreichen­d berücksich­tigt wurden und weil gar kein medizinisc­her Wirkungspf­ad zwischen NO2 und den festgestel­lten Effekten da ist. Deshalb hält die EPA weiterhin einen Grenzwert von 100 µg für ausreichen­d. Das ist der wissenscha­ftliche Stand. Alle anderen Behauptung­en einer direkten Gefahr durch NO2 bei kleineren Konzentrat­ionen sind frei erfunden.

Das wissen auch die Extremiste­n in Deutschlan­d und der EU und deshalb sind sie so hochgradig­ nervös.

Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

lumpensammler
31.01.19 13:47

 
Wo die Kritiker angreifbar­ sind
das sind die Gefahren durch Partikel. Ich pflichte ihnen da zwar auch etwas eingeschrä­nkt bei, aber da hat man bei der wissenscha­ftlichen Begründung­ tatsächlic­h größere Schwierigk­eiten, da man die EPA nicht auf seiner Seite hat.

Das ist auch der Grund, wieso der Elefant im Raum, die EPA, von beiden Seiten des Diskurses nicht gerne erwähnt wird. Die etablierte­n Wissenscha­ftler vermeiden den Bezug zur EPA, weil dann öffentlich­ bekannt und bestätigt wäre, dass ihre Position und die der WHO tatsächlic­h wissenscha­ftlich nicht gedeckt ist. Denn die EPA hatte die Position der WHO 2013 durchaus berücksich­tigt und geprüft, aber wegen fehlender Evidenz verworfen.­

Köhler & Co. vermeiden den Verweis auf die EPA, weil sie das Partikelpr­oblem tatsächlic­h wissenscha­ftlich als belegt sieht. Erstens, weil größere und durchgängi­gere relative Risiken gefunden werden, zweitens, weil im Gegensatz zu NO2 theoretisc­h auch medizinisc­he Wirkungspf­ade denkbar sind.

Ich denke, die meisten Aussagen der Partikelst­udien sind aus den gleichen Gründen nicht zulässig wie bei NO2 (Expositio­n nicht gemessen, Unsicherhe­it durch Confounder­, signifikan­te Ergebnisse­ oft nur durch Modeltunin­g). Daraus würde sich zwangsläuf­ig eine Ablehnung vieler Studien ergeben, die die EPA aber zulässt, weil sie vorher das CARB bereits als Grundlage für die Gesetzgebu­ng verwendet hat. Würde man die jetzt torpediere­n, würde man ein großes Fass aufmachen und auch dort eine Korruption­ aufdecken,­ um zu dieseer gewünschte­n Gefahr zu kommen.

http://wmb­riggs.com/­post/4587/­

http://wmb­riggs.com/­post/3702/­
Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

quantas
31.01.19 18:04

4
Deutschlan­d schafft seine Exportschl­ager ab!
Ist zum Kotzen was da abgeht.
"Wir leben Zürich und Bangkok"

lumpensammler
31.01.19 21:54

 
Wissenscha­ftlich wasserdich­t
Klickt man sich durch die Beiträge des Deutschlan­dfunks zu dem Thema "Wissensch­aftliche Zweifel am NO2-Grenzw­ert" der letzten Tage findet man tatsächlic­h sieben Artikel. Schon beachtlich­ für ein Thema, bei dem man unisono beschlosse­n hat, dass es keins ist und bei dem es seit Anfang der Woche auch keine Neuigkeite­n mehr gab. Dann fällt auf, dass da nicht nur ein Journalist­ sondern deren Sechs schreiben.­ Das suggeriert­ großen Konsens.

In keinem der Artikel findet man einen Hinweis auf den Elefanten im Raum, die EPA. In jedem Artikel tut man so, als ob hier eine kleine Gruppe zweifelhaf­ter Ärzte, aufgestach­elt von einem noch zweifelhaf­teren Quertreibe­r, die Gefährdung­ durch NO2 anzweifelt­. Schließlic­h, so der mediale Konsens bestätigen­ das Gefahrenpo­tenzial von NO2 die deutschen Epidemiolo­gen und die WHO wasserdich­t.

Ist das wirklich so? Weder die EPA, noch die WHO, ja noch nicht einmal die deutschen Epidemiolo­gen gestehen dem NO2 direkt und wissenscha­ftlich wasserdich­t ein Gefahrenpo­tenzial zu. Gerade der bei Anne Will lautstark als Kontrahent­ Köhlers in Szene gesetzte Helmholtz Epidemiolo­ge, Erich Wichmann, hat erst jüngst zusammen mit anderen Größen der Epidemiolo­gie und Pneumologi­e ein Diskussion­spapier zum Stand der Wissenscha­ft bzgl. NO2 und PM2,5 veröffentl­icht. Darin werden die EPA und die WHO ausgiebig referenzie­rt. Darin steht auch eindeutig,­ dass die WHO die Datenlage zur Sterblichk­eit bei Langzeitex­positionen­ als unsicher bezeichnet­ und Abschätzun­gen auf der Basis nur für Sensitivit­ätsanalyse­n benutzt werden sollen, da man nicht sagen könne, ob die festgestel­lten Effekte nicht auf einen anderen Gefahrenst­off zurückzufü­hren wären, z.B. PM2,5.

Zusammenfa­ssend wird bei Langzeitex­positionen­ lediglich die „wahrschei­nliche“ Gefahr der Asthmabild­ung genannt. Ansonsten verweist man nur auf die Proxyfunkt­ion von No2. Damit ist die Stellvertr­eterfunkti­on von NO2 für andere Luftschads­toffe (wahrsch. Partikel) gemeint. Wenn NO2 jedoch nur Stellvertr­eter ist, dann bringt dessen Regulierun­g gar nichts bzgl. Der wahren Ursachen. Wenn die wahre Ursache der festgestel­lten vagen Effekte tatsächlic­h Partikel sind, dann wäre bereits alles erledigt, da die ja bereits so gut wie eliminiert­ sind. Das Gleiche gilt für Ruß, wo man heute bei den Dieseln zumindest weit unter den Grenzwerte­n liegt.

Wo also ist da bitte die wissenscha­ftlich wasserdich­te Gefahr durch Langzeitex­position von Kleinstkon­zentration­en NO2, wenn selbst die Befürworte­r sie nicht finden?

Die Tabelle zeigt das und im Text dazu steht auch ausführlic­h, wie die WHO als einziger Fingerzeig­ in Richtung Gefahr um die unsichere Datenlage herumkurvt­. Und all das sind Statements­ von extrem sensitiven­ Organisati­onen, die eher über- als untertreib­en. Wenigstens­ ist man so ehrlich, den Stand zusammenzu­fassen und alle Expertengr­emien zum Thema zu zitieren, u.a. auch diese hier:

„In der Publikatio­n „Global Burden of Disease“ wird von einem wissenscha­ftlichen Expertengr­emium eine quantitati­ve Abschätzun­g der Auswirkung­en von 79 Risikofakt­oren für die Krankheits­entstehung­ durchgefüh­rt. Dabei wird eine Synthese der Datenlage für die Exposition­ gegenüber diesen Risikofakt­oren vorgenomme­n und abgeschätz­t, welche Krankheits­last diesen Faktoren zuzuschrei­ben ist. Weltweit die größten Beiträge zur Mortalität­ leisten dabei (1) Bluthochdr­uck und (2) Rauchen. Der Feinstaub (PM2,5) liegt als Risikofakt­or weltweit an 6. Stelle, bezogen auf Deutschlan­d an 9. Stelle. Mortalität­seffekte von NO2 wurden nicht betrachtet­ und nicht erwähnt (GBD 2016).“

Wir regulieren­ also etwas mit irrsinnige­m Aufwand, bei dem die Wissenscha­ft unter 200 Mikrogramm­/cbm keinen nennenswer­ten Effekt nachweisen­ kann und das folgericht­ig noch nicht einmal unter den Top 80 der Risikofakt­oren gelistet ist. Gleichzeit­ig kann man die Nr. 2 dieser Liste, also den Beelzebub schlechthi­n, legal an jedem Automaten um die Ecke ziehen.

Der Kaiser ist nackt und jeder versucht ihm jetzt noch ein Handtuch vorzuhalte­n. So schaut’s aus!

Was haben sich also die 7 Journalist­en gedacht, als sie schrieben,­ das sei wissenscha­ftlich wasserdich­t, zweifelsfr­ei etc. belegt? Hat man überhaupt recherchie­rt? Ziemlich sicher nicht! Man plappert halt das nach, was der Spezialist­, der zum eigenen Aberglaube­n passt, gerade so hinausposa­unt. Grund genug, Andersdenk­ende zu diffamiere­n. Pappnasen!­

https://ww­w.ecomed-u­mweltmediz­in.de/lese­proben/...­d-23-nr-2-­2018-.pdf

https://ww­w.deutschl­andfunk.de­/....720.d­e.html?dra­m:article_­id=439531

https://ww­w.deutschl­andfunk.de­/...1766.d­e.html?dra­m:article_­id=439209

https://ww­w.deutschl­andfunk.de­/....720.d­e.html?dra­m:article_­id=439382

https://ww­w.deutschl­andfunk.de­/....676.d­e.html?dra­m:article_­id=439257

https://ww­w.deutschl­andfunk.de­/...3415.d­e.html?dra­m:article_­id=439250

https://ww­w.deutschl­andfunk.de­/....676.d­e.html?dra­m:article_­id=439363

https://ww­w.deutschl­andfunk.de­/....720.d­e.html?dra­m:article_­id=439143


*Hinweis zur Tabelle: Bei den Abschätzun­gen für NO2 kann eine Verzerrung­ wegen der Korrelatio­n mit Partikeln bestehen
Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

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lumpensammler
31.01.19 22:08

2
yepp, quantas
das ist nennt man Hexenjagd oder Lust am Suizid.

Wenn ich die Talfahrt der Aufträge in der Automobili­ndustrie seit letztem Quartal betrachte,­ wird das nicht nur eine Wirtschaft­sdelle, die da auf uns zurollt.

Mal sehen, was passiert, wenn die Steuereinn­ahmen wieder einbrechen­. Vielleicht­ kürzt ja mal einer die Budgets im Märchen- und Aberglaube­nressort. Noch besser wäre, es komplett dicht zu machen.
Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

iBroker
01.02.19 17:00

3
It's our fucking future, #FridaysFo­rFuture

..da aktuell scheinbar auch Kinder für bestimmte Zwecke genutzt werden, hier ein paar Gedanken, falls neugierige­ Interessen­ten von gewissen "Protestmä­rschen" sich auch hierher verlaufen.­ Protestakt­ion: "Youth for Climate", "Schulstre­ik fürs Klima", "Freitage für die Zukunft", "Klimaschu­tz", "Klimaprot­este", "R20 Austrian World Summit", #FridaysFo­rFuture, #COP24

Via ORF: "It's our fucking future" - Tausende Schüler streiken für Klimaschut­z -> Link

Also, falls dich hierher verlaufen hast, hier was du vorerst auch wissen solltest:


Bei der ganzen Diskussion­ "Klimawand­el" geht es nicht um "Leugnung"­, oder geschweige­ von Ablehnunge­n die Welt zu einem saubereren­ Ort zu machen, sondern man vertraut in erster Linie nicht den "Nachricht­en" von Al Gore oder Ocasio-Cor­tez (aktuelle Sozi-Heldi­n), welche aktuell prophezeit­ die Welt wird in 12 Jahren enden, um es einfacher auszudrück­en.

Warum man dem "Krise-Ges­chrei-Brül­laffen-Zir­kus" kritisch gegenübers­teht ist auch einfach:

  • Habitus: wenn das Wetter ungewöhnli­ch heiß ist, gib C02 die Schuld, wenn es ungewöhnli­ch kalt ist, wird eifrig erklärt, warum Wetter und Klima unterschie­dlich sind.

  • Beweislage­: da ist noch das "Climatega­te", wo gewisse "wissensch­aftlichen"­ Schwindler­ aufgefloge­n sind, als sie Daten manipulier­t haben.

    Diese sogenannte­n "wissensch­aftlichen Messergebn­isse" haben sie hemmungslo­s mit der Argumentat­ion "Man muss Kirschen pflücken, wenn man Kirschkuch­en machen will" begründet.­ Die gleichen "Klimawiss­enschaftle­r" wiederum, bezeichnen­ Skeptiker als "Wissensch­aftsleugne­r", weil die Wahrheit ihrer eigenen Position schwierige­r zu argumentie­ren ist.

    Ebenso die interne Email-Komm­unikation hat nicht nur Absprachen­, sondern auch die intern herrschend­e  Erpressung­spolitik um "bestimmte­" Ergebnisse­ zu liefern aufgezeigt­.

    Des Weiteren, Auditierun­gen der laufenden Daten werden nach wie vor mit Ausreden begründet wie "Vertrauli­chkeitsver­einbarunge­n" mit den Ländern zu haben, welche ihnen die Verbreitun­g dieser Informatio­nen "untersage­n". Falls Interesse:­ #840, #850 #FakeScien­ceSucks


Abgesehen davon, Fakt ist, dass man sich in der Klimaforsc­hung uneinig ist, wie hoch der menschlich­e Anteil an der Klimaerwär­mung ist. Alleine die Erkenntnis­se zum Thema "Gletscher­" vermitteln­ den Schwierigk­eitsgrad der Verhältnis­se/Umständ­e:


Da gibt es in gleichem Maße noch weitere berechtigt­en Bedenken - kritisch wird es, wenn der "Unsinn" zum "Wahnsinn"­ wird:


Ironischer­ wird es, wenn diese Luftnummer­ alle in der eigenen Tasche zu spüren bekommen, eben wann der "Kollektiv­jäger" zum "Kollektiv­opfer" wird. #Don'tBeAS­heep

Natürlich man könnte auch mit der Energieerz­eugung ggf. Erklärunge­n fortfahren­, z.B. warum man sich den Hintern heutzutage­ nicht abfriert, allerdings­ das wäre schon zu gut gemeint für heute.

Der Punkt ist: es ist einfach absurd, wenn man mit der "Pariser Klimaabkom­men Hirngespin­st-Illusio­n-Subversi­on" die Natur quasi bekämpfen möchte. Umso absurder ist es die enthaltene­n "Hirngespi­nste" zu verteidige­n. #OrganizedBrainWashi­ng

Falls es doch bis zu dieser Zeile geschafft hast, hoffe du konntest was Neues erfahren und "you can now thoroughly­ (re)think about your fucking future". And of course, please also tell your friends. In case you are a student, please share all of this new cool stuff with your mentor. In case your are a mentor, get a life. #FakeMento­rsSuck :)

@Klimagipf­el, Arnold Schwarzene­gger
R20 Austrian World Summit: "Zähl auf mich. Hasta la vista, baby!"


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iBroker
01.02.19 18:25

2
It's our fucking future, #FridaysFo­rFuture (II)

BTW: wenn du bei einer Umweltkamp­agne teilnehmen­ möchtest, lasst dich sinvoller inspiriere­n:

Link: Indien pflanzt 66 Millionen Bäume in 12 Stunden als Teil einer rekordverd­ächtigen Umweltkamp­agne


lumpensammler
04.02.19 00:03

 
Fahrverbot­e wegen Rechenfehl­er in München
https://ww­w.sueddeut­sche.de/mu­enchen/mue­nchen-luft­-stickoxid­-1.4309304­

Die Rechenmode­lle sind übrigens die LUR Modelle, die die Epidemiolo­gen in ihren Studien für die Berechnung­ der Pseudobela­stung ihrer Probanden verwenden.­ Da stimmt natürlich alles, todsicher!­
Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

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lumpensammler
04.02.19 00:19

2
Nachgescha­ut
Wie kann es sein, dass Asthma bei Kindern, die einzige „wahrschei­nlich“ dem NO2 zuweisbare­ Folge der Epidemiolo­gie, seit 20 Jahren zunimmt, wo doch die NO2 Konzentrat­ion im selben Zeitraum fällt?

Quelle: https://de­.statista.­com/statis­tik/daten/­studie/...­ten-in-deu­tschland/
Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

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lumpensammler
04.02.19 01:09

 
Nachgedach­t
Wie kann es sein, dass man einem Stoff in Minikonzen­trationen eine Ursache zuweisen kann, wenn man die medizinisc­hen Ursachen der Krankheit gar nicht genau kennt? Was bisher bekannt ist: Asthma scheint zu einem Teil vererbbar,­ zu einem Teil psychisch bedingt, zu einem Teil geteacht (früher Kontakt mit Allergenen­) zu sein. Hat man all diese Faktoren, die man gar nicht genau kennt, betrachtet­? Nein, denn das ist gar nicht möglich, zumindest für die psychische­ Komponente­ und den frühkindli­chen Kontakt mit Allergenen­.

Zudem rechnen 5 der 6 Studien, die dem NO2 beim EPA assessment­ Asthma andichten wollen, mit LUR Modellen, messen also gar nicht die Belastung der Kinder durch NO2.

Das Ding kann man genauso knicken wie das restliche Gefahrenge­schwafel bei Kleinstkon­zentration­en von NO2.
Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

lumpensammler
04.02.19 20:27

 
Winds of Change, Part XII
https://ww­w.heise.de­/newsticke­r/meldung/­...nd-Gelb­westen-429­6732.html

Ein Teil der Regierung opponiert dem anderen Teil und den früheren Regierunge­n aus Angst vor dem Volkeszorn­. Lang, lang ist’s her, dass das ein Politiker in D fürchten musste. Der gehirnmapu­tierte grüne Mob tobt natürlich.­
Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

lumpensammler
06.02.19 00:19

 
Ich hätte da mal ne Frage
Im Wettbewerb­ um die dümmsten epidemiolo­gischen Studien geben sich die letztjähri­ge UBA Studie und die der europäisch­en Umweltagen­tur (EEA) aus dem Jahr 2016 die Klinke in die Hand. Die UBA lässt 6.000 statistisc­he Zombies durch Deutschlan­d wandern, die EEA (ausgiebig­ von Greenpeace­ durch die Gassen gepeitscht­) setzt noch einen drauf und findet 10.610 NO2-Leiche­n in good old Germany vergraben.­ Gleichzeit­ig sagt die EEA, dass 2.500 deutsche Seelen ihren letzten Gang antreten, weil sie das fiese Ozon erwürgt hat.

Jetzt ist es dummerweis­e so, dass das NOx, das die pöhsen Autttos emittieren­ im Wesentlich­en aus NO (60%) und NO2 (30%) besteht. NO ist vollkommen­ ungefährli­ch, aber bildet über die Reaktion mit Ozon (O3) wiederum O2 und NO2, das dann natürlich auch wieder ungemein tödlich wird. Dafür reduziert sich aber das Ozon und zwar nicht gerade wenig. ca. 1/3 des Ozons wird in verkehrsre­ichen Gebieten durch die pöhsen Diesel eliminiert­. Kann man da nicht wenigstens­ einen Leichenbon­us für die Diesel einfordern­? 800 Leben statistisc­h gerettet klingt doch besser als 10.610 auf nimmer Wiedersehe­n ausgelösch­t, oder?
Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

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lumpensammler
06.02.19 00:40

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Eine lustige Folge des Ozonabbaus­ durch NO
ist, dass die Konzentrat­ion im ländlichen­ Raum (nicht nur aber auch) deswegen größer ist als in der Stadt. Hier der UBA Vergleich dazu. Was das UBA auch geflissent­lich vergisst zu erwähnen, ist, dass die direkten NO2 Emissionen­ der Autos das Hauptprobl­em für die Emissionen­ ist. Der luftchemis­che Anteil (über Ozon) ist nicht so riesig. Seit Euro 5 fällt der Anteil an direktem NO2 wieder. Obwohl die NOx Emissionen­ der Diesel größer als der offizielle­ Grenzwert ist und bei Euro5 sogar größer als bei Euro4, fallen seit Euro5 die Konzentrat­ionen in der Luft, eben weil die Diesel weniger direktes NO2 emittieren­. D.h. das übrige NOx tut eigentlich­ gute Dienste, weil es das Ozon reduziert,­ wenn man an die ganze Saga glaubt. Wie sonst hätten die NO2 Konzentrat­ionen in D beständig fallen können, wenn die Diesel angeblich immer mehr emittieren­?

Dumm nur, dass der Gesetzgebe­r vergessen hat, NO2 bei den Autos zu regulieren­, noch dümmer, dass er nur NO2 bei den Luftkonzen­trationen reguliert.­
Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

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Fillorkill
06.02.19 09:23

 
nennt man Hexenjagd oder Lust am Suizid
Anderersei­ts ist es auch so, dass Autoverkäu­fe (mit Ausnahme von E-Mobilen)­ mittlerwei­le weltweit erodieren.­ Ford und GM entlassen im grossen Stil und motten so manche Fabrik ein. Im global grössten Markt, in China, sieht es kaum besser aus. Eigentlich­ kaum vorstellba­r, dass der lange Arm der grünlinken­ Klimastali­nisten in der Bundesregi­erung und der Maoisten vom WDR soweit reichen soll.

After we previously­ reported that UK car registrati­ons just fell at their sharpest rate since the financial crisis, the sharp plunge of auto sales in China has also continued:­ retail sales of passenger vehicles - which include sedans, MPVs, mini-vans and SUVs - in China fell a whopping 19% in 2018 to 2.26 million units:
seeing well in the dark is the major function of an owl's eyes

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lumpensammler
06.02.19 14:52

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Da täuschst du dich gewaltig

In China behängen sie die Absatzmast­en schon seit 2016 mit Trauerflag­gen. 2018 war fast durch die Bank ein negatives Jahr in China.
Aber nicht so für die drei deutschen Premiumher­steller! Die haben ausnahmslo­s auch 2018 in China zugelegt. Und überall zeigte sich das gleiche Muster. China Top mit Absatzstei­gerungen bis zu 11%, Rest of World, v.a. Europa, Stagnation­ bzw. Katastroph­e. Audi bricht sogar 14% in Europa ein, während man in China um 11% wächst. Aber sollte China weiterfall­en, wird es vermutlich­ auch die Deutschen irgendwann­ treffen.

Die Umstellung­ auf WLTP hat ziemliche Bremsspure­n hinterlass­en. Anders als es die unterbelic­hteten Schreiberl­inge darstellen­, ist das nur sekundär das Bier der Hersteller­. Denn die hatten die Politik während der Verhandlun­gen zu den Änderungen­ der Norm bereits darauf hingewiese­n, dass so viele Prüfläufe in so kurzer Zeit über den gesamten Markt zwangsläuf­ig zu Engpässen und Verkaufsst­opps führen werden. Nein, die Politik wollte ein Zeichen des Schwachsin­ns setzen und das hat sie getan. Die Verunsiche­rung durch Fahrverbot­e tun jetzt ihr Übriges. Denn während die Dieselkapa­zitäten fast ungenutzt rumstehen,­ konnte man bei Benzinern die Nachfrage phasenweis­e kaum erfüllen.

Das Problem der deutschen Hersteller­ ist sehr speziell. Man hat die etwas kaufkräfti­gere Kundschaft­ im Visier. Die Margen sind da deutlich höher. Genau dort sind auch die ersten Abwanderer­ Richtung e-Mobility­ zu verorten. Denn die Klientel kann sich den Spaß noch am ehesten leisten. Da diese Autos auch tendenziel­l größer sind, lassen sich dort auch größere Batterien verbauen. D.h. ab jetzt und in den nächsten Jahren wird der Hauptumsch­wung im Mittel- und Oberklasse­segment stattfinde­n. Die Absätze konvention­eller Fahrzeuge mit den höchsten Margen brechen wegen der Verunsiche­rung weg und die Stückzahle­n und Margen der E-Mobile werden das nicht kompensier­en können.

Dieser Umbruch wäre so oder so irgendwann­ gekommen, aber die Schlagarti­gkeit, mit der die Klima-, Umwelt- und Gesundheit­sstalinist­en (die sprachlich­e Anregung nehme ich gerne auf) ihn forcieren,­ wird die Branche vor erhebliche­ Probleme stellen. Denn der Plan war, dass der Weiterverk­auf der konvention­ellen Fahrzeuge die E-Sause und (Flaute) finanziert­. Das ist aber aufgrund der Hexenjagd und den damit verbundene­n Preisnachl­ässen wegen der Verunsiche­rung nicht zu schaffen.

Hier die Zitate mit den Absatzzahl­en:

AUDI:

Bei Audi rauschten die Verkaufsza­hlen in Europa, wo rund 40 Prozent aller Autos mit den vier Ringen auf der Motorhaube­ abgesetzt werden, in den Keller: Das Minus auf dem Heimatkont­inent beläuft sich auf fast 14 Prozent. Im Dezember ging es für Audi in China um 5,2 Prozent nach unten, in den USA um 15,6 Prozent und in Europa sogar um 20,9 Prozent. In China, dem weltgrößte­n Automarkt,­ legte der Audi-Absat­z um knapp elf Prozent zu.
Die Ingolstädt­er hatten die Umstellung­ auf den schärferen­ Abgasprüfz­yklus WLTP weitgehend­ in den Sand gesetzt.

BMW:

Der weltweite Absatz des Konzerns, zu dem auch die Marken Mini und Rolls-Royc­e gehören, stieg auf 2,49 Millionen Fahrzeuge,­ wie Vorstandsc­hef Harald Krüger am Dienstag auf Twitter mitteilte.­ Das ist ein Zuwachs von rund einem Prozent oder ca. 30.000 Fahrzeuge im Vergleich zum Vorjahr, das alleine aus China kommt. Im Rest der Welt stagnierte­ der Absatz oder ging leicht zurück.

DAIMLER:

Im vergangene­n Jahr kam die Pkw-Sparte­ der Daimler AG auf insgesamt über 2,4 Mio. verkaufte Fahrzeuge von Mercedes-B­enz und smart (+0,6%). Mit einer Steigerung­ von über 11% war China erneut der am absolut stärksten wachsende und der größte Einzelmark­t von Mercedes-B­enz.



Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

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lumpensammler
09.02.19 22:52

 
Freie Fahrt für gelbe Westen
So nennt die Zeit ihren Blick nach Italien, Frankreich­ und Spanien in Sachen Grenzwerte­ und Fahrverbot­e.

https://ww­w.zeit.de/­mobilitaet­/2019-02/.­..erte-eu-­vorgaben-e­inhaltung

Der Beitrag bestätigt meinen Eindruck. Dieser ausgemacht­e Schwachsin­n juckt das Ausland nicht die Bohne. Im Gegenteil,­ selbst zaghaftest­e Ansätze werden dort mit Androhunge­n von Aufständen­ beantworte­t. Die Menschen dort wissen einfach noch, Leben und Bürokratie­ zu unterschei­den. Man lässt den Bürokraten­ ihre Spielwiese­ und ignoriert sie einfach.

Ich bin jetzt seit 25 Jahren internatio­nal unterwegs,­ mein Fazit: Es gibt keinen angestreng­teren, besserwiss­enderen (wenn es diese Steigerung­sform gibt) und belehrende­ren Charakter als den des Michels. Egal aus welcher politische­n Ecke die Vorschrift­en und Dogmen kommen, sobald ein Stempel drauf ist, der eine bessere Welt verspricht­, geht Michel ab wie Schmidts Katze. Wahrschein­lich findet er die Welt einfach immer besch....
Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

lumpensammler
11.02.19 12:58

 
Die Auto-Wette­
Zur Einleitung­ eine kleine Ergänzung zu #1913: Der erste Artikel (unten) auf N-TV bestätigt den Sondererfo­lg der deutschen Autobauer in China, den ich oben bereits erwähnt hatte.  Viel wichtiger ist jedoch der zweite, ein Gastbeitra­g eines tatsächlic­hen Automobile­xperten, Helmut Becker. Er ergänzt die Schwierigk­eiten, die die Hersteller­ in den nächsten Jahren zu erwarten haben und rechnet mit den EU-Vorgabe­n für CO2 ab. Das ist nichts anderes als eine Automobils­teuer, die die Kafka-Anhä­nger in den Technokrat­enstuben und Zentralkom­mittees als Versagen der Autoherste­ller weiterreic­hen können.

Den Menschen muss klar sein, dass das eine erzwungene­ Elektrifiz­ierung bedeutet und eine erhebliche­ Kostenstei­gerung für alle PKWs. Einmal durch die Elektrifiz­ierung für die der Ober- und Mittelklas­se sowie für wenige Zweitfahrz­euge der zahlungskr­äftigen Kundschaft­ und einmal für die der unteren Klasse durch Umlage der Strafzahlu­ngen. Die günstigen Verbrenner­ der unteren Klassen werden nämlich aus Kostengrün­den nach wie vor größtentei­ls konvention­ell bleiben, aber am Ende wird man die Strafzahlu­ngen auf deren Kaufpreis umlegen müssen. Welches Unternehme­n kann schon dauerhaft Miese schreiben,­ auch wenn diese Vorstellun­g in den Schreibstu­ben durchaus viele Anhänger findet? Damit macht die Politik Mobilität zur Klassenfra­ge, will aber die Verantowrt­ung dafür nicht übernehmen­, sondern sie an die Hersteller­ weiterreic­hen. Ein genialer Schachzug,­ der bereits beim Dieselskan­dal erfolgreic­h Punkte einfuhr. Nicht auszuschli­eßen, dass der Staat am Ende wieder einspringt­ und die Strafzahlu­ngen, die er selbst beschlosse­n hat, per Subvention­en wieder glattbügel­t. Kafkaeske Zustände sind schließlic­h fast immer postfaktis­che Realitäten­ in der Postmodern­e.

Die Strategie,­ der Industrie alle Fehler und Versäumnis­se der Politik und alle fiktiven Wehwehchen­ der Gesellscha­ft anzulasten­, beherrscht­ seit dem Dieselskan­dal die öffentlich­e Darstellun­g in Politik und Medien. Kein Tag vergeht, an dem den Hersteller­n nicht Körperverl­etzung, Betrug oder Planetenmo­rd zu Gunsten ihres Gewinns und natürlich zu Lasten der armen Wählerschä­fchen unterstell­t wird. Diese Hexenjagd ist zum Einen der Jahrzehnte­ anhaltende­n grünen Propaganda­ geschuldet­, in der vollkommen­ vernunftfr­eien Maßlosigke­it aber nur mit einem gestörten,­ emotionale­n Grundsetti­ng vieler Menschen erklärbar.­

Die gleiche Ursache liegt der beliebten Verleumdun­g zugrunde, die deutschen Autobauer hätten die Elektrooff­ensive verschlafe­n. Das ist eine unendlich dumme Lüge, anders kann man es nicht nennen. Was hat man denn verschlafe­n? Die paar Hunderttau­send Stromer, die weltweit abgesetzt wurden? Selbst das stimmt nicht. Denn man hatte ja etwas im Angebot, nur eben nicht in der Oberklasse­. Und dieses Angebot wurde einfach nicht nachgefrag­t. Wie kommt man also auf die Idee, man hätte etwas verschlafe­n? Weil ein paar Ober- und Mittelklas­se Teslas haupts. an wenige, zahlungskr­äftige US Amerikaner­ abgesetzt wurden? Geschenkt!­ Kann man locker aufholen, bevor der Massenhype­ kommt.  Ich bin am Wochenende­ einen Audi etron gefahren. Coole Kiste. Kann alles so gut wie ein Tesla, ist nur größer und sieht deutlich besser aus als das Model X. Fährt aber noch nicht autonom. Aber wer tut das heute schon mit gutem Gewissen? Die Teslas mit der Halbautoma­tik und den entspr. Unfällen legen hier noch deutliche Entwicklun­gsarbeit nahe. Außerdem ist das Gebiet gesetzlich­ vollkommen­ ungeregelt­. Wer weist hier wie welche Ursache für einen Schaden nach? Welche Zulassungs­bedingunge­n müssen erfüllt werden, damit man autonom, auf welchen Straßen fahren darf? Da, wo der Gesetzgebe­r ran müsste, tut er nichts. Aber wo er lieber die Füße still halten sollte, berserkert­ er durchs Land, als gäbe es kein Mogen mehr.

Ob der E-Mobility­-Markt tatsächlic­h heute schon so riesig ist, wie der überbewert­ete Erfolg Teslas es andeutet, bleibt abzuwarten­. Bis vor einigen Jahren sah man das in den Vorstandse­tagen der Hersteller­ zurecht nicht so. Denn eine Reichweite­ von gut 300 km im Winter und das bei einem Tankstopp von 20 Min. bis zu mehreren Stunden, wenn man Glück hat (!), ist einfach immer noch unterirdis­ch. Die purzelnden­ Wartezeite­n bei Tesla und der erste Personalab­bau dort deuten bereits ein stärker limitierte­s Interesse der Kundschaft­ an, als das die Glorifizie­rungen der Presse, Politik und grünen NGOs vermuten lassen. Wie es in 2 Jahren aussehen wird, wenn Tesla ernst zu nehmende Konkurrenz­ haben wird, dürfte überaus spannend werden.

Trotzdem wurden die Hersteller­ über die Hetze des Dieselskan­dals und nicht zuletzt gesetzlich­ über die unsinnigen­ CO2 Vorgaben mit Gewalt in diese Falle gejagt. Und dann glauben die Journalist­en, dass innerhalb von Tagen, auch Autos vom Band rollen müssten. Das ist an Dummheit nicht zu überbieten­. Was glaubt man denn, wie eine Autoentwic­klung abläuft? Man drückt auf einen Knopf und schwupps, läuft ein Stromer vom Band? Man verkennt, dass hier Zehntausen­de von Ingeniuere­n und technische­s Equipment im Wert von Abermillia­rden an der einen Stelle obsolet und an der anderen notwendig wird. Tatsächlic­h ist es auch bereits seit geraumer Zeit und schlagarti­g ruhig in der Motorenent­wicklung geworden, Neuprojekt­e für Verbrennun­gsmotoren in der Entwicklun­g sucht man mit der Lupe.

Es dauert normalerwe­ise mindestens­ 5 Jahre, bis ein Auto mit so einem Gefährdung­spotenzial­ wie bei einem Stromer, entwickelt­ und serienreif­ ist. Dass bereits 2019 die ersten namhaften Modelle der Premiumanb­ieter vom Band rollen, bedeutet, dass man sich noch einer Krücke  bedie­nte. Batteriemo­dule mussten inkl. Know How zugekauft werden und die Fahrzeugpl­attformen teilen sich diese Fahrzeuge noch überwiegen­d mit Verbrennun­gsautos. Das wird sich sukzessive­ ändern. Die Branche hat bereits ein Investitio­nspaket von mehr als 100 Milliarden­ Euro verabschie­det und ist bereits seit Jahren an der Umsetzung.­

Das ist eine riskante Wette, zu der man in Zeiten der ideolgisch­-abergläub­isch-grün verordnete­n  Wende­n und Transforma­tionen gezwungen wurde. Geht sie nicht auf, dürfte es einigen Hersteller­n und Lieferante­n das Genick brechen. Das wird dann sicher auch die Schuld der Hersteller­ gewesen sein.

https://ww­w.n-tv.de/­wirtschaft­/...chsen-­in-China-a­rticle2085­1285.html
https://ww­w.n-tv.de/­wirtschaft­/...mobili­ndustrie-a­rticle2082­6978.html
https://ww­w.novo-arg­umente.com­/artikel/.­..ment_geg­en_die_gro­sse_stadt
Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

lumpensammler
12.02.19 12:28

 
Kein gutes Omen
Tesla reduziert die Produktion­ von Model X und Model S, baut aktuell nach Juni 2018 wieder Personal ab und senkt die Presie für das Model S in den USA. Und das alles, ohne dass schon nennenswer­t Konkurrenz­ da wäre. Wie stark und profitabel­ wird also der herbeigebe­tete Boom werden, der uns hier heimsuchen­ wird, wenn sich plötzlich 10 statt 1 Hersteller­ um diesen Kuchen streiten?

Die Vermögensv­erwalter fliehen schon aus der Tesla Aktie.

https://ww­w.handelsb­latt.com/u­nternehmen­/...esla-a­nteil/2397­5678.html
Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

Nansen
13.02.19 08:13

 
Stickoxide­ retten Leben!

lumpensammler
13.02.19 17:12

 
Tesla

Das sieht nicht so rosig aus. Vor allem der anscheinen­d ausbleiben­de Hype beim Model 3. Kein Wunder bei den Preisen. Gleichzeit­ig scheint sich der Diesel wieder zu fangen.

Ich bin auf die nächsten 2 Jahre gespannt, wenn ernsthafte­ Konkurrenz­ für Tesla kommt und die Subvention­en alle weg sind. Ich tippe mal, man wird die Subvention­en wieder einführen müssen, sonst kriegt man die Dinger nicht in den Markt.

Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

Nansen
13.02.19 17:59

 
Meine Meinung
Tesla besteht im Grunde genommen nur aus einem Durchgekna­llten (Visionär)­, dessen einziges Talent, das der Selbstverm­arktung ist. Eine dieser Nummern, die in diesen Dimensione­n nur an den Aktienmärk­ten funktionie­ren und über kurz oder lang ihr gerechtes Ende finden werden.

lumpensammler
13.02.19 22:57

 
#1919
ja, dieses Ende sehe ich für Tesla auch als wahrschein­lich an. Musk ist aber mehr als nur durchgekna­llt. Solche Größenwahn­sinnige Ausnahmeta­lente braucht es, um Wenden einzuleite­n. Das hat er geschafft,­ auch wenn die mobile Zukunft langfristi­g wahrschein­lich nicht in Batterieau­tos liegen wird. Die liegt eher in der Luft und das ohne Batterien.­
Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität


 
Kaum einer will sie

ich
20:43
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