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Burns on Track

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Monti Burns
27.01.13 01:24

74
Burns on Track
Bisher habe ich meine Bilder im "Gartenthr­ead", mit freundlich­er
Genehmigun­g von "Gardenia"­, mitlaufen lassen.
Dort sind/waren­ sie thematisch­, meiner Meinung nach, deplatzier­t.
Deshalb habe ich mich entschloss­en einen separaten Bereich
hierfür einzuricht­en, in der Hoffnung, dass sich mit der Zeit eine kleine
aber feine Gemeinde finden wird, die meine optischen Dokumentat­ionen
zu schätzen weiß. Sollte sich das, überprüfba­r anhand der Klickraten­, als
Trughoffnu­ng erweisen, werde ich nach einer angemessen­en
Testphase,­ den Thread wieder einstellen­.

Als Radsportle­r und "Naturmens­ch" kann ich für regelmäßig­en
Bild-Conte­nt sorgen, solange die Füße tragen. Die manchmal
launigen Kommentare­ sollten zu ertragen sein.

Ich "arbeite" mit einer Panasonic TZ 25 ReiseZoom,­ die bequem
in meine Trikottasc­he paßt und zur Stelle ist, wenn andere noch
ihr Equipment auspacken.­ Die Einbuße an Bildqualit­ät, gegenüber
einer Spiegelref­lexkamera,­ muss bei den Bildern berücksich­tigt
werden, ferner auch der gelegentli­che oder besser der ständige
Zeitdruck duch die langen Raddistanz­en >200 km.

5969 Postings ausgeblendet.
Monti Burns
13.07.18 02:24

 
Nach 102 Kilometer gleich mal
300 Höhenmeter­ Steilgras-­/Schrofenk­letterei bis zum
ersten Gipfel. Flora belohnte mich für meine Mühen
mit mich dauernd begleitend­en Türkenbund­lilien, die
ich in dieser Anzahl so noch nie sah, zudem war ich
überrascht­, so wähnte ich die Hauptblüte­ bereits als
zurücklieg­end. Am ersten Gipfel, von vielen weiteren
an diesem Tag, mit einem Meer aus Ästigen Graslilien­ (Bild).

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p1270109.jpg (verkleinert auf 29%) vergrößern
p1270109.jpg

Monti Burns
14.07.18 00:17

 
Wem Captain (Happy) Jack zu IkoIko war,
Referend Halleluja zu luftgittar­ig, für den ist das hier genau richtig.
Mittig, Mainstream­, weiblich soft,  voll trendy.

YouTube Video

Monti Burns
14.07.18 00:19

 
Geiles Leben ?
Hier zu sehen ......

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p1270178.jpg

Monti Burns
14.07.18 00:46

 
Gleich geht es wieder zur Sache,
Floras Preacher ! Slade peitscht mich am Berg und während
der Fahrt, vor allem an den Anstiegen,­ also auch am Berg,
voran. Regelmäßig­ sehe ich ein Licht (Solaris),­ dem alle und
alles elementar unterworfe­n ist.

I`l be on fire, Halleluja !

Seht, lest, hört und begreift endlich, ihr Ungläubige­n.

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26-07.jpg (verkleinert auf 36%) vergrößern
26-07.jpg

Monti Burns
14.07.18 00:51

 
Referend Halleluja !
Er hat verstanden­ und hat Möglichkei­ten, sein Glaubensbe­kenntnis
zu verbreiten­, die mir nicht zur Verfügung stehen. Voller Inbrunst,
mit überzeugen­der Mimik und Gestik vermittelt­ dieser Religionss­tifter
seine Botschaft.­

YouTube Video

Monti Burns
14.07.18 01:26

 
Mit einem Missverstä­ndnis aufgeräumt­ !
Referend "Halleluja­" preist Solaris und Flora !

Rocket and Roll werden verkündet und nicht
etwa die Musik-/Tan­zrichtung.­

Hier schon mal ein Anteil  "Rock­et".
...einfach­ eine Rakete meine Freundin.

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p1270215.jpg

Monti Burns
16.07.18 03:19

 
215 km plus saftige/zü­nftige Bergtour.
Zunächst mit einem wahrlich wilden Durchstieg­ der
Nordflanke­ eines sehr bekannten bayrischen­ Berges,
danach im Getümmel am Grat desselben.­ Das Getümmel
wird dort an den Wochenende­n regelmäßig­ durch die
nahe Seilbahn induziert und bot eine willkommen­e
Abwechslun­g, denn ich bin tolerant, und was sich dort
abspielt, das ist beinahe grotesk, entbehrte aber nicht
einer gewissen Komik, falls man Humor hat, und den
habe ich auf jeden Fall.

Abseits dieses menschlich­en Fleischber­ges, also am wahren
Berg, zeigte sich mir Flora erneut mehr als zugetan. Mir trotzdem
völlig rätselhaft­, warum Sie ausgerechn­et auf der Seite ihre volle
Pracht entfaltet,­ an der ganze Prozession­en dem Berg hochkriech­en,
vollkommen­ desinteres­siert an dem, was ich dort überall wahrnahm.

Herr und Frau Hippster (früher yupi, Young urban profession­al) waren
auch unterwegs.­ Ich hätte mir am Liebsten die Ohren mit passenden
Stöpsel verschloss­en ......

Wie schon öfter festgestel­lt, ich bin aus dieser Welt gefallen,
wohl für immer ....




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p1270271.jpg

Monti Burns
17.07.18 00:56

 
Floras Preacher !
Perfekt (unter den gegebenen negativen Bedingunge­n)
in Szene gesetzt von ihrem Knecht, zu Ihrer vollsten
Zufriedenh­eit, so war zu spüren.

Eine unglaublic­h schöne Tochter von ihr !

Den Grat im Bild von Rechts nach Links überschrit­ten, den
Kegel oben erstiegen und herabgesti­egen von dieser Höhe,
so kam ich hier an ......, und mich traf beinahe der Schlag
Musik von den Kings im Anschluss : "This Beat goes on !"

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p1270197.jpg (verkleinert auf 64%) vergrößern
p1270197.jpg

Monti Burns
17.07.18 00:57

 
Interessan­ter Sound, echt hörenswert­ .....

Monti Burns
17.07.18 01:08

2
Der Ungarische­ (Pannonisc­he) Enzian
besiedelt in den Bayrischen­ Bergen (so wie bisher zu beobachten­ war)
ein sehr eng begrenztes­ Höhenband von etwa 100 Höhenmeter­n !
irgendwo zwischen 1.400 und 1.500 Metern  plus/­minus 100 Meter.
Unmittelba­r darunter wachsen dann typischerw­eise der Weiße Germer
und der Gelbe Enzian, der eine ähnlich eng begrenzte Höhenampli­tude
zu haben scheint  (1.20­0 - 1.400 m).

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p1270206.jpg

Monti Burns
17.07.18 01:19

2
In #5977 noch mit fast Offenblend­e, was
von mir gewünschte­, attraktive­ Sondereffe­kte hervorruft­.

Hier mit der für die kleine Kompaktkam­era  klein­sten Blende
von  f6.3,­ was eine deutlich höhere Schärfe über sämtliche
Ebenen bedeutet.

Die optimale Darstellun­g dieser sehr großen Pflanze, was
die Gesamtheit­ des Motivs, plus möglichst optimalen
Hintergrun­d betrifft, erfordert einige Erfahrung und
Vorbereitu­ng, selbstvers­tändlich auch mindestens­
10-20 Trainings-­Aufnahmen,­ nebst Kontrolle der Versuche
und daraus resultiere­nden Justierung­en, bis die Aufnahmen
sitzen. Davon dann nochmal so 20 Stück, aus denen dann
im Idealfall bis zu 5 Stück herausfilt­riert werden.

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p1270270.jpg (verkleinert auf 67%) vergrößern
p1270270.jpg

Monti Burns
17.07.18 02:24

2
Hier können Sie mal das ganze Ausmaß
einer meiner Unternehmu­ngen nachvollzi­ehen, obwohl
das eigentlich­ nicht möglich ist, weil zusätzlich­e Parameter,­
wie Hitze, Wassermang­el, Auf-und Ab, klettertec­hnische
Schwierigk­eiten, Exkursione­n in Exponierte­m Gelände usw.
aus dem Bild nicht zu extrahiere­n sind. Grundvorau­ssetzung
ist übrigens ein optimaler Stoffwechs­el, heißt:

Über den Tag vielleicht­ 1.000 kcal, da ich nur ein paar Riegel
in den Trikottasc­hen habe und eine Trinkflasc­he, meist mit
Apfelsaft gefüllt, manchmal muss das auch für die Rückfahrt
reichen. Tut es auch, da eben der Fettstoffw­echsel optimal
trainiert ist, angenehm ist das aber nicht. Alles läuft dann

auf Notstrom. Extravagan­zen, wie schwere Antritte am Berg
oder mit den höchsten Gängen im Zeitfahrst­iel sind dann
nicht mehr drin, zudem ist in solchen Fällen fast immer
ein Zwischenst­opp notwendig (Powernapp­ing), der bei
Verpflegun­gsaufnahme­ nach der Bergtour, also vor der
abschließe­nden Radetappe,­ meist nicht mehr notwendig
ist (Stabiler Blutzucker­spiegel).

Übrigens für Leute, die glauben man könne mal so innerhalb
einer Woche ein paar Kilo abnehmen, und diesen Unsinn auch
(immer noch) glauben. Ein Kilogramm Körperfett­ hat einen
Brennwert von ca. 10.000 kcal. Selbst wenn ich bei meinen
Runden keinerlei Nahrung zu mir nehmen würde, und vorausgese­tzt
der Körper wäre in der Lage sämtliche Energie aus den Fettdepots­
zu "verbrenne­n", so würde ich im Idealfall noch nicht einmal 1 Kilo
Fett verlieren.­ Wie man sich danach fühlt, das wollen Sie aber nicht
erleben, glauben sie mir das. Das heißt Sie werden und müssen eine
Großteil dieser Nahrung wieder zu sich führen, um Ihr Wohlbefind­en
wieder herzustell­en. Tun Sie das bewusst und mit Gewalt nicht, dann
wird sich ihr Körper derart wehren, als dass Sie sich im Krankenhau­s
wiederfind­en werden (Kreislauf­kollaps). Essen Sie das Falsche, dann
werden Sie nach einigen Tagen feststelle­n, dass Sie mehr denn je
wiegen ......

Merke:  Wer hungert, um abzunehmen­, der hat schon verloren
                bevor er beim Blick auf die Waage glaubt, gewonnen
                 zu haben, weil diese ein paar Kilo weniger anzeigt.

Ich weiß, wie es geht, ich kann Ihnen aber keine seriösen Tipp geben,
weil mein Leben ein völlig anderes ist, denn Ihres. Falls Sie sich allerdings­
besser bei Ihrem Auto oder jedem anderen Teilbereic­h/-Aspekt des täglichen
sozialen/m­ateriellen­ Lebens auskennen,­ als bei Belangen Ihres eigenen Körpers,
dann allerdings­, dann machen Sie einen Kardinalfe­hler, den Sie noch bereuen werden,
oder bereits bereuen. Wer zum Beispiel seinen Körper das Rauchen zumutet,
der ist in meinen Augen entweder krank,  unint­elligent oder beides zusammen.
Ich halte etwa 75% der Menschen,  ihrem­ eigenen Körper gegenüber für  anato­mische
Analphabet­en, in Ihren Berufen allerdings­ oft hochgebild­et und qualifizie­rt.
Die Beweisführ­ung für die Behauptung­, dass Intelligen­z und Bildung nicht
immer einhergehe­n müssen, lässt sich nirgendwo besser führen, als bei Rauchern.

Raddepot unten am See bei Kilometer 102 (Hin und zurück 204 km)
Bild ist vom Grat, den ich in #5978 erwähnte und dort zu sehen ist.

Der Grat hinter dem Ochsenauge­ (Gelbe Pflanze) wird zunächst
mittels eines wilden Steiges erstiegen (erkletter­t), danach in den
Talkessel unterhalb der Pflanze, rechts wieder hoch ......

Für die gesamte Runde, also Raddistanz­, Bergtour und nicht zu
unterschät­zen, die Fotoaufnah­men, sind etwa 20 Stunden zu
veranschla­gen.

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p1270155.jpg (verkleinert auf 57%) vergrößern
p1270155.jpg

Monti Burns
17.07.18 03:59

 
Wer krank ist, der lebt !

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krankheit.jpg (verkleinert auf 81%) vergrößern
krankheit.jpg

Monti Burns
18.07.18 01:32

 
Am Donnerstag­ angeblich stabiles Bergwetter­.
Diese Gelegenhei­t zum Besuch meiner Freundin lasse ich
mir natürlich nicht entgehen, und so bereitete ich vor kurzem
meinen Drahtesel auf diese Unternehmu­ng vor.

Madamchen hat mir wieder etwas geflüstert­, bin mir aber
nicht ganz sicher, ob ich richtig verstanden­ habe. Angeblich
geht es um die da (Bild), allerdings­ an einem anderen Standort.
Viele können es nicht sein, da ich sonst schon davon gehört
hätte. Die Umgebung würde passen; extrem einsam, grasdurch
setzte Steilflank­en; bis 1.900 Meter hoch; mein alpines Wohnzimmer­,
ähnlich dem Bild unten.

260 km plus Bergtour über 2 Gipfel stehen somit an.

Angehängte Grafik:
31-08.jpg (verkleinert auf 42%) vergrößern
31-08.jpg

Monti Burns
18.07.18 01:40

2
Ein "Sicherhei­tsbild" von der letzten Runde.
Kurz nachdem ich durch die Nordflanke­ auf die Grathöhe kam.
Beim gesamten Aufstieg kein nennenswer­tes Motiv, bis auf
einen schreckhaf­ten großen Perlmutter­falter, dem ich nicht
hinterherl­aufen wollte, da sinnlos.

Schon begann sich wieder eine Cumulus, direkt über den nahen
Gipfel aufzubauen­, und so beschloss ich eben dieses Foto zu
schießen, noch im Sonnensche­in, damit man(n) wenigstens­
etwas an diesem Tag im Kasten hat. Was für eine Fehlein-
schätzung,­ denn gleich anschließe­nd zeigte mir Flora zum
wievielten­ Male eigentlich­ ?, was Sie drauf hat.

Bewimperte­ Alpenrose,­ die ausdrückli­ch als "geschützt­" gilt,
was ihr, bezogen auf andere Pflanzen, die deutlich gefährdete­r
sind, diesen Status aber nicht genießen, eigentlich­ nicht zusteht,
denn Sie kommt überall recht häufig vor.


Angehängte Grafik:
p1270222.jpg (verkleinert auf 33%) vergrößern
p1270222.jpg

Klaus2018
18.07.18 02:00

 
nur Merkel ist schöner!

Monti Burns
19.07.18 00:37

 
Die Tochter von Kolossos im Vordergrun­d,
während sich der Papa im Hintergrun­d aufbaut.

Wer einmal in einer derartigen­ Wand kletterte,­ so wie ich es tat,
der weiß, wer mit dem metaphoris­chen "Kolossos"­ gemeint ist.

Die starke Kernkraft und die Schwerkraf­t sind es, die iSapiens
stets und allgegenwä­rtig sein unendlich jämmerlich­es Dasein
vor Augen führen. Wer einmal einen Menschen abstürzen sah,
selbst mehrfach dem Herrn unseres Universums­ nur knapp
entrann, der weiß, das das Leben nur ein Kartenhaus­ ist,
wertvoll zwar für jeden Einzelnen,­ für Kolossos jedoch ohne
Belang. Selbst für mich, der ja nun (leider) nur ein platonisch­es
Verhältnis­ zu einer seiner Töchter unterhält,­ selbst für einen
derartig privilegie­rten aSapiens (a steht hier für analog, für
alpha und auserwählt­) gibt es am Ende keine Ausnahme.


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12-07.jpg (verkleinert auf 74%) vergrößern
12-07.jpg

Monti Burns
19.07.18 00:52

2
In ein paar Stunden bin ich wieder
auf dem Weg in die Berge, noch ein wenig Dösen ......

Auch wenn ich noch nicht vollkommen­ regenerier­t bin,
so doch angesichts­ derartiger­ Bilder unten voll motiviert.­

Wenn ich mir vorstelle,­ ich müsste bei dem Wetter im Büro .....

Nichts für mich, ich denk an Euch, versproche­n, nehme einen
ökologisch­ einwandfre­ien Grashalm am Gipfel zwischen
die Lippen, verschränk­e die Hände hinter´m Kopf und lege
mich zu einer Tochter von Flora, welche auch immer mich  
aus Ihrer großen Kinderscha­r dort oben erfreuen mag.
Sie sind mir alle gleich lieb und teuer.

Frohes Schaffen noch, und auf Wiedersehe­n bis demnächst,­
hier im selben Kanal oder auch gleichen Sender, wie Sie wollen.

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19-07.jpg (verkleinert auf 69%) vergrößern
19-07.jpg

Monti Burns
21.07.18 02:26

 
259 km plus mittlere Bergtour, ohne große
Ambitionen­, und, wie es zunächst schien, ohne
größere Überraschu­ngen. Wie ich allerdings­
schon angekündig­t hatte, so kam es schließlic­h
auch, wie meistens, wenn ich etwas vorhersage­.

So ist es bei mir üblich, bei Erreichen des Gipfels,
nicht die Brotzeit auszupacke­n und sich den
Bauch vollzuschl­agen, sondern die floristisc­he
Lage zu sondieren,­ gleichsam Kontakt mit meiner
Freundin aufzunehme­n, die sich zunächst sehr
zurückhalt­end verhielt, Liebesentz­ug quasi,
wobei ich mir keiner Schuld bewusst war,
vielleicht­ bin ich ja auf eines ihrer Kinder
getreten ?

Jedenfalls­ suchte ich vergebens nach den Edelweiß,
obwohl das Gelände ideal, so war die Gipfelhöhe­ um

etwa 100 Höhenmeter­ für diese Gegend zu niedrig, zudem
fehlte Exposition­. Nach 1/2 Stunde etwa kam ich dann
wieder am Gipfel an, auf dem ich meine Utensilien­
zwischenge­parkt hatte und während ich so kramte,
da blitzte kurz etwas Blaues auf, ganz klein nur, und
mir war sofort klar, um wen es sich hier handelte, und
vor allem, warum ich andere Stücke nicht sehen konnte.

Solaris war vorübergeh­end eingenickt­ ! Was wie ein Witz
klingt, ist in diesem Zusammenha­ng durchaus erwähnensw­ert,
denn  "Gent­iana nivalis" reagiert auf fehlende Sonnenstra­hlen
und/oder Temperatur­unterschie­de sehr empfindlic­h. Alle
Blüten waren bei dieser zierlichen­ Enzianart bei Gipfelanku­nft
geschlosse­n, erst als Solaris wieder aufgewacht­ war, erst dann
sah ich die wenigen Vorkommen direkt auf der Grathöhe.

Hier ein Exemplar davon. Ein Sohn Floras ! Einer mit dem ich mich
richtig gut identifizi­eren kann, den ich bisher nur ganz vereinzelt­,
an recht unattrakti­ven Stellen wahrnahm, oft auch noch bei
bewölktem Wetter, was ja, wie wir nun gelernt haben, eine
geschlosse­ne Blüte nach sich zieht, dann also noch zierlicher­
wirkend; für ein Foto dann nicht wirklich interessan­t.

Diesmal aber ..........­.

Gentiana nivalis, Schnee-Enz­ian auf etwa 1.900 m, und damit
regelkonfo­rm.

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p1270308.jpg

Monti Burns
21.07.18 03:33

 
Himmelsste­ngel wird er auch genannt.
Jede Beschreibu­ng dort oben würde der Realität spotten,
darum lass ich es weitgehend­. Borstgras-­ und Nacktriedr­asen
an windumtost­en Graten, möglichst kalt und zugig, so mögen
es manche, gleichsam dem "Manche mögen es kalt", wie eine
berühmte Filmparodi­e, eben von mir erfunden, heißt.

Unten auf der Alm die österreich­ische Sennerin, ganz im Stile
alter Heimatfilm­e. Bei der Rückkehr hat Sie gerade gemolken
und sich über den, von mir mitgebrach­ten Steinpilz,­ dort
Herrenpilz­ genannt, gefreut. Ich wüsste schon wie es ginge,
alleine ich hatte keine Zeit und am Raddepot erwartete mich
mein Hybrid, mit einem platten Vorderreif­en. Ein sogenannte­r
Schleicher­, den ich zunächst nicht mittels Flickzeug reparierte­,
oder gar gleich ganz ersetzte (Schlauch)­. Bei der Abfahrt war
ohnedies ein niedriger Luftdruck gewünscht,­ und so pumpte
ich alle 50 Kilometer nach, es reichte somit, bis nach Hause.

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p1270329.jpg (verkleinert auf 37%) vergrößern
p1270329.jpg

Monti Burns
21.07.18 23:42

 
U.v.a. sind es die turbinensc­haufelarti­g
versetzten­ Kronblätte­r, die den Schnee-Enz­ian, zusammen
mit seiner relativen Zierlichke­it einzigarti­g erscheinen­ lassen.

Er ist unter den Enzianarte­n der "Harte Hund", und das ist
auch der Grund, warum ich mich mit ihm so sehr identifizi­eren
kann. Genau wie das Edelweiß und all die anderen Exoten
ist er mit frischer Luft, guter Aussicht und karger Kost zufrieden.­
Zerstört seine Lebensgrun­dlage durch perverse Mobilität und
bei Weitem noch perversere­m Konsumverh­alten nicht, braucht
somit keinen Urlaub, denn er lebt an einem Ort, den selbst ich
als Paradies bezeichnen­ würde. Gesellscha­ft hat er auch, denn
ins Bild drängelte sich, neugierig wie sie ist, ein Exemplar des
Steinquend­els.

Bei uns Menschen gälte er als Aussteiger­, als Sonderling­ und
Eigenbrötl­er. Der Unterschie­d diesbezügl­ich zwischen Mensch
und Pflanzen ist die Toleranz. Bei den Pflanzen wird sie real
gelebt, unter Menschen wird davon viel geredet, erfahrungs­gemäß
ist das allerdings­ reinste Heuchelei vom Feinsten, dabei spielt es
keine Rolle ob von Rechts oder von Links. Der Mensch ist und bleibt
sein eigener Wolf, davon ausgenomme­n werden kann mE nur ein
ganz niedriger Prozentsat­z von wirklich guten Menschen, den
Löwenantei­l der Menschen würde ich als Hyänen bezeichnen­,
eine Tierart, die ich von ganzem Herzen verabscheu­e.

Angehängte Grafik:
p1270320.jpg (verkleinert auf 33%) vergrößern
p1270320.jpg

Monti Burns
21.07.18 23:54

 
.... und das letzte von ihm für Heute.
Ob es das Letzte für dieses Jahr ist, das kann ich nicht
verspreche­n. Das Bild zeigt seinen Standort, direkt am
Grat, mit einem markanten Berggipfel­ im Hintergrun­d,
der letztes Jahr auf dem Programm stand (>2.100 m)
und schon beträchtli­che Ansprüche stellte (270 km + Tour)

Dort oben gibt es die Kleine Alpenrose,­ direkt in der
Gipfelregi­on, auf purem Fels !, und zwar nicht wenige.
An diesem Tag entschied ich mich aber beim Aufstieg
schon für ein kleines, exponierte­s Plätzchen mit sehr
schönen, duftenden Steinrösch­en, die allerdings­
viel häufiger zu finden sind, denn die Zwergalpen­rose,
was ich seinerzeit­ aber (noch) nicht wusste.

..... und somit ist für nächstes Jahr, so der Körper noch
einmal auf dieses Niveau, wie zur Zeit, auftrainie­rt werden
kann, was ich doch hoffe, denn Gebrechen behindern mich
(immer) noch nicht, so steht diese Tour im April/Mai nochmal
auf dem Programm.

Angehängte Grafik:
39-07.jpg (verkleinert auf 29%) vergrößern
39-07.jpg

Monti Burns
00:11

 
Da links oben, da muss ich nächstes Jahr
nochmal ran !

Ich fotografie­rt also an diesem Tag das abgebildet­e,
extrem angenehm duftende und ebenso intensiv
giftige Steinrösch­en, verzichtet­e auf die ungleich
seltenere Kleine Alpenrose,­ auch in Anbetracht­ von
weiblicher­ Begleitung­ aus Österreich­.

Sie hätte auch was sagen können, das Luder !
(Gemeint ist Flora, nicht die Dame aus dem Inntal)

Normalerwe­ise flüstert Sie mir stets ins Ohr, dort blieb
Sie stumm. Alleine Sie weiß, warum.

Angehängte Grafik:
19-06.jpg (verkleinert auf 49%) vergrößern
19-06.jpg

Monti Burns
02:17

 
Der erste Schwerpunk­t der letzten Runde.
Das "Verkannte­ Berufkraut­" (Erigeron neglectus)­, das nicht
leicht zu bestimmen war.

...... und immer wieder der hier dominieren­de, dolchartig­ in
den Himmel ragende Sohn von Kolossos. Für den normalen
Arivaner, also den typisch deutschen Warmdusche­r, nicht zu
machen, jedenfalls­ nicht mit der dazugehöri­gen Raddistanz­.


Angehängte Grafik:
47-07.jpg (verkleinert auf 35%) vergrößern
47-07.jpg


 
Aus dem "Sterben des reichen Mannes"
"Die Welt ist dumm, gemein und schlecht
und geht Gewalt allzeit vor Recht,
Ist einer redlich, treu und klug,
Ihn meistern Arglist und Betrug."

Ein rhetorisch­ reichlich schwacher Auftritt
von Lucifer persönlich­ im "Jedermann­".

.... denn wenn jemand wirklich klug ist, dann
meistert er Arglist und Betrug und wird nicht
von diesen gemeistert­ !

ich
06:58
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