Häuser werden Marken: „Fünf Freunde“ und „Lady Di's love affair“

Dienstag, 04.12.2018 09:21 von

Nicht nur Beton, auch Inspiration – das brauchen Bauherren, möchten sie Wohnungen in deutschen Städten verkaufen. Häuser bekommen immer ausgefallenere Namen. Manches ist Geschmacksache.

Klar, man könnte auch einfach eine Wohnung inserieren. Wäre aber zu einfach, klingt ja nach nichts. Bauherren in Deutschland kleiden ihrer Objekte in immer ungewöhnlichere Namen - in der Hoffnung, dass die Käufer noch tiefer in die Tasche greifen. Auf einmal heißen Häuser „Ahoj“, „Joli Coeur“ und „Karree Monte Venezia“. Manche klangvoll gemeinten Namen laden mindestens zum Schmunzeln ein. Macht aber auch nichts, im Moment stimmt die Nachfrage trotzdem.

Die Mondänen

Eine neue Art zu leben versprechen die Bauherren des „The Monaco“, einem gläsernen Wohnhaus in München. Das wollen auch andere - und die Namen ihrer Objekte sind Beleg dafür: „Parco Cavallo“ heißen Wohnblöcke an der Straubinger Trabrennbahn, am Potsdamer Filmpark kann man im „Casa Blanca“ wohnen. Es gibt „La Provence“ (Berlin), das „Wings“ (Frankfurt), „Big City Life“ (München) und „One place to be“ (Düsseldorf).

„Mit den Namen soll die Einzigartigkeit und das Besondere unterstrichen werden, teilweise mit Bezug zum Viertel, teilweise aber auch nur so“, erklärt der Immobilienfachmann des Instituts der deutschen Wirtschaft, Michael Voigtländer. „Wobei derzeit eigentlich jede Art von Immobilie verkäuflich ist.“ Niedrige Zinsen und Zuzug in die Städte lassen seit Jahren Nachfrage und Preise steigen.

Die Hochgewachsenen

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