Dürrs Service-Geschäft läuft auf Hochtouren

Mittwoch, 06.11.2013 11:20 von

Der Anlagenbauer Dürr modernisiert derzeit viele alte Produktionsanlagen von Autobauern. Der Gewinn stieg deutlich an. Vorstandschef Ralf Dieter sieht die Firma daher auf einem guten Weg, die Jahresziele zu erreichen.

Der Maschinen- und Anlagenbauer Dürr profitiert von veralteten Produktionsanlagen in der Autoindustrie. Von Januar bis Ende September dieses Jahres stieg der operative Gewinn (Ebit) um 13 Prozent auf 134,1 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie die Dürr AG am Mittwoch in Bietigheim-Bissingen mitteilte. Der Umsatz blieb mit 1,7 Milliarden Euro nahezu unverändert.

Ein besonderer Schub sei aus dem Service-Geschäft gekommen, erklärte Dürr-Chef Ralf Dieter. „Bei Umbauten und Modernisierungen erwarten wir ein nachhaltiges Marktwachstum, da viele Automobil-Produktionsanlagen in die Jahre gekommen sind.“ Insgesamt lag der Auftragseingang in den ersten neun Monaten mit 1,8 Milliarden Euro 8 Prozent über dem Vorjahreswert.

Zudem sieht sich der Maschinen- und Anlagenbauer auf gutem Weg, den angepeilten Umsatzrekord in diesem Jahr zu erreichen. Die Projektanfragen aus der Automobilindustrie, dem Hauptkunden des Lieferanten von Lackier- und Montageanlagen aus Bietigheim-Bissingen, lägen auf gutem Niveau, sagte Vorstandschef Ralf Dieter. Die Jahresziele seien zu erreichen.

Für 2013 hat sich das vom ehemaligen Deutsche-Bahn-Chef Heinz Dürr kontrollierte Unternehmen vorgenommen, den Umsatz um bis zu neun Prozent auf 2,6 Milliarden Euro zu steigern. Von Juli bis September lag der Umsatz mit 614 Millionen Euro leicht unter der Prognose von Analysten, die im Mittel mit 618 Millionen Euro gerechnet hatten. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) erhöhte sich wie erwartet um elf Prozent auf knapp 52 Millionen Euro.

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