Die angehenden Platzhirsche

Montag, 16.11.2015 20:40 von

Die Bankenbranche muss um ihre Vorherrschaft über die Skyline von London bangen. Der Technologie- und Mediensektor treibt Bau neuer Bürohäuser wesentlich stärker an als die Konkurrenz. Die Stadt könnte davon profitieren.

Zu langweilig und nach außen hin viel zu konventionell – so fiel das Urteil des US-Konzerns Google über die Pläne seiner Architekten für die Londoner Zentrale aus. Eigentlich sollte das Gebäude mit einer Bürofläche von mehr als 74.000 Quadratmetern in der Nähe des Bahnhofs King’s Cross nächstes Jahr fertig sein. Doch jetzt müssen die Architekten erst einmal mit einem neuen Entwurf kommen, der dem Google-Topmanagement zusagt. Bis dahin wird ein Teil des Grundstücks von einem Theater genutzt und das Unternehmen hat in einigen Gebäuden drum herum vorübergehend Büros angemietet.

Es ist vor allem das Wachstum von Technologiekonzernen wie Google, das Experten zufolge den Londoner Büromarkt antreibt. Von den Büroimmobilien, die sich derzeit noch im Bau befinden, sind 44 Prozent der Flächen für Unternehmen aus der Technologie-, Medien- und Telekommunikationsbranche vorgesehen. Auf die Bankenbranche entfallen nur 27 Prozent. Zu diesen Befunden kommt eine aktuelle Deloitte-Studie.

Mit Facebook breitet sich ein weiterer amerikanischer Tech-Riese in London aus. Das Unternehmen hat seit 2013 in mehreren Schritten immer größere Flächen angemietet, dich sich allerdings schnell als zu klein herausstellten. Im September hat Facebook daher erneut einen Mietvertrag unterschrieben – für ganz neue Büros im Londoner Westen. Das Gebäude soll im ersten Quartal 2017 bezugsfertig sein. Unternehmen wie Amazon und der Onlinespiele-Entwickler King haben ebenfalls größere Büroflächen in London bezogen.

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