Sanofi: Hoher Zinsertrag und 25 Prozent Puffer

Autor: Hussam Masri

Der französische Pharmakonzern Sanofi ist nach Analystenangaben der Branchenprimus in Europa und rangiert weltweit auf Platz vier. Seine Aktionäre will das Unternehmen in diesem Jahr mit der 23. Dividendenerhöhung in Folge belohnen, wobei der Anstieg zum Vorjahr um drei Cent auf 2,96 Euro gering ausfällt. Auch für 2018 und 2019 trauen Analysten dem Konzern weitere kleine Anhebungen zu und bezeichnen die prognostizierten Dividendenrenditen in der Nähe von 4,00 Prozent als Argument für den Pharmatitel.

Daneben verweisen Analysten auf die Finanzstärke als Basis für externes Wachstum durch Übernahmen. Im vergangenen Jahr sei es jedoch lediglich zu einem Tausch von Geschäftsbereichen mit Boehringer Ingelheim gekommen. Dadurch habe Sanofi eine weltweit führende Position im Bereich der verschreibungsfreien Medikamente erlangt. Beim Umsatzspitzenreiter des Konzerns, dem Diabetes-Präparat Lantus, sinken allerdings die Erlöse durch die Generika-Konkurrenz seit dem Wegfall des Patentschutzes im Jahr 2015. Nicht zuletzt deshalb blieb auch der Konzernumsatz 2016 mit 33,8 Mrd. Euro bei einem kleinen Minus von 0,7 Prozent zum Vorjahr unter den Erwartungen von Analysten. Umsatzzuwächse in der Biotechnologie-Sparte Genzyme und im Impfstoffgeschäft sorgten dafür, dass die Generika-Konkurrenz keinen größeren Schaden anrichtete. Das Nettoergebnis verbesserte sich währenddessen um 9,8 Prozent auf 4,7 Mrd. Euro.

Die Abhängigkeit vom Diabetes-Geschäft will der Konzern künftig reduzieren. Analysten verweisen darauf, dass dieses Vorhaben mühsamer als gedacht verläuft. Auch Konzernchef Olivier Brandicourt hat für 2017 einen vorsichtigen Ausblick präsentiert und geht von einem weiteren Übergangsjahr aus. Demnach werden bestenfalls stabile Gewinne erwartet, während die Sparanstrengungen weiter vorangetrieben werden. Neue Medikamente sollen den Rückgang beim Diabetes-Mittel Lantus auffangen. Im Abschlussquartal 2016 konnte Sanofi hier schon Erfolge vorweisen und übertraf nach Medienangaben beim Umsatz und Gewinn die Analystenerwartungen.

4,90 Prozent p.a. Festzins und 25 Prozent Puffer bis zur Barriere

Die Kursentwicklung der Sanofi-Aktie ist für die Zinszahlung der DekaBank 4,90 % Sanofi Aktienanleihe Plus 04/2018 nicht von Bedeutung, denn der Zinsertrag in Höhe von 4,90 Prozent p.a. bezogen auf den Nennbetrag von 1.000,00 Euro wird nach der einjährigen Laufzeit automatisch und marktunabhängig ausgezahlt. Weitere Erträge sind in keinem Fall möglich, während für Aktienkursverluste ein Puffer von knapp 25,00 Prozent gegeben ist. Zur Rückzahlung des Nennbetrags in bar muss die Sanofi-Aktie bis zum Bewertungstag, dem 05.04.2018, durchgängig über der Barriere in Höhe von 75,00 Prozent des Startwerts, also des Schlusskurses vom 07.04.2017, notieren.

Lag der Kurs des Basiswerts im Beobachtungszeitraum bei kontinuierlicher Beobachtung mindestens einmal auf oder unter der Barriere, schließt aber am Bewertungstag auf oder über dem Basispreis, der bei 100 Prozent des Startwerts liegt, erfolgt die Rückzahlung ebenfalls zum Nennbetrag.

Sollte die Barriere hingegen während der Laufzeit berührt oder unterschritten worden sein und die Aktie am 05.04.2018 unterhalb des Startwerts schließen, erhält der Anleger Sanofi-Aktien als Rückzahlung. Bruchteile werden in bar ausgezahlt. Dabei entsteht ein Verlust gegenüber dem ursprünglich investierten Nennbetrag, dem ausschließlich die Zinszahlung als fester Ertragsbestandteil gegenübersteht. Selbst ein Totalverlust des Nennbetrags ist möglich, da die erhaltenen Sanofi-Aktien wertlos sein könnten.

Außerdem unterliegt die Zahlung des Nennbetrage und des Zinses dem Emittentenrisiko. Demnach wäre insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank als Emittentin der Aktienanleihe mit Verlusten bis hin zum Totalverlust zu rechnen.

Die DekaBank 4,90 % Sanofi Aktienanleihe Plus 04/2018 mit der WKN DK0KGU steht vom 20.03.2017 bis zum 07.04.2017* (15:00 Uhr) zur Zeichnung bereit und wird zu 100,00 Prozent des Nennbetrags (1.000,00 Euro je Stück) ohne Ausgabeaufschlag angeboten.

*Vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung der Zeichnungsfrist.

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Doppelt ausgezeichnet: Die DekaBank wurde bei den FERI EuroRating Awards und den ZertifikateAwards als beste Emittentin für Primärmarkt-Zertifikate ausgezeichnet. Damit wird die Leistungsfähigkeit der DekaBank bei Zeichnungsprodukten erneut von externer Stelle bestätigt. Mehr Informationen:  www.zertifikateawards.de; www.feri-fund-awards.de

Disclaimer: Werbeinformation: Die hierin enthaltenen Informationen stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf des Finanzinstruments dar und können eine individuelle Beratung nicht ersetzen. Diese Werbeinformation enthält nicht alle relevanten Informationen zu diesem Finanzinstrument. Für vollständige Informationen sollten potenzielle Anleger den jeweiligen Prospekt der DekaBank einschließlich etwaiger Nachträge (der „Wertpapierprospekt“) sowie die Endgültigen Bedingungen lesen. Diese Dokumente sind bei der Emittentin, DekaBank Deutsche Girozentrale, kostenlos erhältlich oder können unter www.dekabank.de oder https://zertifikate.deka.de heruntergeladen werden. Eine Haftung für die Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit dieser Werbeinformation ist ausgeschlossen. Sollten Kurse / Preise genannt sein, sind diese freibleibend und dienen nicht als Indikation handelbarer Kurse / Preise. Die hier genannten Werte dienen der Erläuterung des Auszahlungsprofils dieses Finanzinstruments. Die Werte sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

 

Über den Autor

Hussam Masri verantwortet als Managing Director die Einheit Produktmanagement bei der DekaBank. Er ist in dieser Funktion verantwortlich für alle Fonds, Zertifikate und Vermögensverwaltungsprodukte, die an private Sparkassen-Kunden vertrieben werden, sowie für die Product-Sales-Einheit.