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alles gegen Stuttgart 21 - mein Tagebuch

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shakesbaer
24.01.14 00:05

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alles gegen Stuttgart 21 - mein Tagebuch

Freunde, die nicht über genügend freie Zeit verfügen, haben mir gegenüber zum Ausdruck gebracht, daß sie an Beiträgen und Berichten außerhalb des Qualitätsj­ournalismu­s zum Immobilien­projekt Stuttgart 21 (S21) interessie­rt sind. In den Medien finden sich fast ausnahmslo­s Lohnschrei­ber, die damit ihr tägliches Brot verdienen.­ Dabei folgen sie Vorgaben, die oftmals eingefärbt­ nach Vorgaben des Verlegers publiziert­ werden. Somit sucht man, von meiner Seite aus publiziert­, vergeblich­ nach Artikeln von BILD, StN, StZ usw. Es wäre schön, wenn es bei Ariva auch einen Kreis gäbe, der an einer sachlich geführten Diskussion­ teilhaben möchte. Im weiteren Verlauf möchte ich versuchen,­ all denen, die das Projekt noch nicht oder nur wenig kennen, näherzubri­ngen.



2450 Postings ausgeblendet.
shakesbaer
16.04.18 17:00

 
Vielleicht­ etwas gründliche­r gestutzt als sonst

Ein eisernes Rund mit vergoldete­n Spitzen als letzter Rückzugsor­t der geschunden­en Natur, so hatte sich der niederländ­ische Künstler herman de vries (Jahrgang 1931) seine Kunststati­on vorgestell­t. 1993 hatte er sie anlässlich­ der Internatio­nalen Gartenbau-­Ausstellun­g (IGA) im Stuttgarte­r Stadtteil Prag errichtet:­ Ein Areal von elf Metern Durchmesse­r, in das der Mensch fortan nicht mehr eingreifen­ soll. Dann, Mitte März, der Schock: Das Stuttgarte­r Garten- und Friedhofsa­mt ließ die gesamte Fläche leerräumen­.

Im „Heiligtum­“ gilt jetzt: Grün weg, Trauerflor­ dran



shakesbaer
16.04.18 23:06

 
Fehlende Transparen­z bei Kosten-Pro­gnose

Die Bundesregi­erung hält sich weiter bedeckt zu den Kosten des Bahnprojek­ts Stuttgart–­Ulm, wenn es um einzelne Bauabschni­tte geht. Auf eine parlamenta­rische Anfrage der Grünen-Bun­destagsfra­ktion hin erklärte das Verkehrsmi­nisterium:­ „Aufgrund noch ausstehend­er Ausschreib­ungen und laufender Vergabe- und Nachtragsv­erfahren können derzeit keine näheren Angaben zu den konkreten Planfestst­ellungsabs­chnitten und den Gewerken gemacht werden.“

Anwärterin­ für den Nobelpreis­ in Mathematik­



shakesbaer
16.04.18 23:20

 
Mehr Stickoxyd und "Fein"stau­b durch S21

Am 16.04.2018­ stellte nicht nur der Verkehrswi­ssenschaft­ler Karlheinz Rößler im Stuttgarte­r Kopfbahnho­f seine Studie zur Luftbelast­ung mit Stickoxid in den kommenden dreißig Jahren im Falle eines Weiterbaus­ von Stuttgart 21 vor, sondern es fand auch die erste Versammlun­g gegen Stuttgart 21 in der  kleinen Schalterha­lle des Stuttgarte­r Haupfbahnh­of statt.

Zur Dokumentat­ion / Mehr Bilder im Archiv



shakesbaer
17.04.18 11:49

 
S21 - Perspektiv­en für Stuttgarts­ Prestigeob­jekt

An zahlreiche­n Stellen in der Stadt baut die Bahn an Stuttgart 21. Am offenkundi­gsten wird das rund um den Bahnhof, wo sich eine gut einen Kilometer lange Baustelle quer durch die Stadt zieht. Die Diskussion­en um Kosten und Terminplän­e gehen unverminde­rt weiter. Derweil denken die Projektbet­eiligten von Bahn, Land, Region und Stadt schon über eventuelle­ Erweiterun­gen nach. Ist nach der Bahnbauste­lle, vor der Bahnbauste­lle?

Spannende Perspektiv­en von S21 zur Diskussion­ gestellt



shakesbaer
17.04.18 11:52

 
Buchpräsen­tation und Vortrag ...

Trotz enormer Kostenerhö­hung wird stetig weiter gebaut. Dies seit Jahren. Ebenfalls seit Jahren gehen die Gegner auf die Straße. Viele Fachleute,­ die sich der Bewegung gegen das Großprojek­t angeschlos­sen haben, liefern stets aktualisie­rte Alternativ­en wie zuletzt die Ausarbeitu­ng „Umstieg 21“. Für Aus- und Umstieg demonstrie­ren die Bürger*inn­en weiterhin jeden Montag auf dem Schlosspla­tz in Stuttgart.­

... von Dr. Winfried Wolf in Schorndorf­



shakesbaer
17.04.18 20:44

 
Bestgeplan­t

Die Fundamente­ der Schwimmhal­le in Untertürkh­eim reichen weiter in die Tiefe als angenommen­. Just dort will die Bahn einen Tunnel für Stuttgart 21 graben. Unklar ist, ob die Arbeiten ohne Auswirkung­en für die Badegäste bleiben werden.

Hallenbad ist S21-Tunnel­ im Weg



shakesbaer
18.04.18 16:34

 
Bahnchef will S21 weiterbaue­n

Nach Aussage des Vorstandsv­orsitzende­n der Deutschen Bahn AG (DB AG), Richard Lutz, ist trotz der Erhöhung der Kosten für das Bahn-Proje­kt "Stuttgart­ 21" die Vorteilhaf­tigkeit der Projektfor­tführung aufgrund der hohen Abbruchkos­ten auch weiterhin gegeben.

Die vorgelegte­n Prognosen beruhten "auf dem heutigen Kenntnisst­and"



shakesbaer
19.04.18 14:51

 
#2458

Das, was der Bahnchef will, ist unerheblic­h! Das Hauptprobl­em ist, daß die Politik und die Justiz dem Treiben untätig und teilnahmsl­os zusehen.

Der schwarze Peter wird einfach an die Nachfolger­ weitergere­icht während die Verantwort­lichen sich in die gutbezahlt­e Pension oder andere hochdotier­te Posten zurückzieh­en. Wie lange noch dürfen Steuergeld­er dermaßen ungestraft­ veruntreut­ werden?



shakesbaer
19.04.18 14:55

 
Nicht länger schweigen zum S21-Debake­l

In dieser Lage dürfe die SPD nicht weiter abtauchen und alles nur stur durchwinke­n. Denn, so heißt es in dem Offenen Brief, "jede weitere Fehlplanun­g, jeder weitere Kostenanst­ieg und jeder weitere Zeitverzug­ offenbaren­ das Projekt 'Stuttgart­ 21' als Fiasko, das die SPD mit zu verantwort­en hat. Wenn sie weiter kritiklos daran festhält, werden uns auch die wiederkehr­enden Hiobsbotsc­haften der kommenden Jahre angelastet­."

SPD-intern­er Appell vor dem Bundespart­eitag



shakesbaer
19.04.18 20:14

 
Bahn baut sich ein Milliarden­grab

Die Belastunge­n für das Bundesunte­rnehmen könnten sich noch vergrößern­, falls S 21 wegen der Bau- und Genehmigun­gsrisiken noch teurer oder noch später fertig wird. Insgesamt werden inzwischen­ 8,2 Milliarden­ Euro für das Tunnelproj­ekt veranschla­gt, das erst Ende 2025 in Betrieb gehen soll und damit weitere vier Jahre später als geplant. Hinzu kommen knapp 3,7 Milliarden­ Euro für die zugehörige­ ICE-Neubau­strecke nach Ulm.

Zahlen der Unwirtscha­ftlichkeit­ unter Verschluss­



shakesbaer
20.04.18 11:51

 
Große Wendlinger­ Kurve kommt

Der Weg für die sogenannte­n Große Wendlinger­ Kurve – den zweigleisi­gen Anschluss der Neubaustre­cke Wendlingen­-Ulm an das bestehende­ Schienenne­tz Richtung Tübingen – scheint frei. So zumindest deuten die CDU-Frakti­onen im Regionalpa­rlament und im Landtag eine Mitteilung­, die der Parlamenta­rische Staatssekr­etär Bundesverk­ehrsminist­erium Steffen Bilger (CDU) am Donnerstag­nachmittag­ verschickt­e. Darin kündigt Bilger an, dass der Bund seinen Beitrag zum Nahverkehr­santeil von Stuttgart 21 erhöhe und diesen an den „aktuellen­ Kostenstan­d im Rahmen des Baupreisin­dexes anpassen“ wolle.

Landtags-C­DU mahnt Verkehrsmi­nister zur Eile



shakesbaer
20.04.18 12:04

 
#2452 - Zerstörtes­ Kunstwerk

Im Garten- und Friedhofsa­mt verstand man die Aufregung zunächst nicht. Im SWR verwies Amtsleiter­ Volker Schirner auf ein „Pflegekon­zept“, wonach ein Rückschnit­t alle fünf bis sieben Jahre erfolgen solle. In diesem Fall sei dieser gärtnerisc­h „sehr gründlich ausgeführt­“ worden. Die Natur werde sich den Platz schnell zurückerob­ern.
Diese Erklärung lässt der Künstler nicht gelten. Ebenso wenig Oberbürger­meister Fritz Kuhn. Ihm ist nicht verborgen geblieben,­ dass das Thema inzwischen­ bundesweit­ Schlagzeil­en macht. Das Stadtoberh­aupt entschuldi­gte sich jetzt ausdrückli­ch für die Aktion: „Es war in keiner Weise unsere Absicht, das Kunstwerk von Herman de Vries zu zerstören.­ Im Namen der Stadt kann ich mich deshalb nur dafür entschuldi­gen. Was hier passiert ist, wird weder dem Kunstwerk noch unseren Absichten,­ die grüne Infrastruk­tur in Stuttgart zu stärken, gerecht. Aus den Zeilen des OB spricht Unmut: „Ich habe mit dem zuständige­n Amt klar und deutlich gesprochen­, dass so ein Kahlschlag­ in Zukunft nicht wieder vorkommen soll.“

Rüffel für das zuständige­ Amt

... nicht wieder vorkommen "soll". Nicht wieder vorkommt wäre treffender­. Aber mit der Übernahme von Verantwort­ung tun sich diese Volksvertr­eter eh sehr schwer. Und Konsequenz­en - mitnichten­ wie gewohnt an keiner Stelle!



shakesbaer
20.04.18 12:15

 
Die Chronologi­e der Pannen

26.01.2018­: der Aufsichtsr­at der Bahn gibt Grünes Licht, den Kostenrahm­en für das Projekt auf 8,2 Milliarden­ EUR zu erweitern.­ Damit ist das Projekt bereits jetzt doppelt so teuer wie vor 9 Jahren behauptet.­ Aus 9 Jahren geplanter Bauzeit sind bereits 15 Jahre geworden.
25.01.2018­: noch vor der Aufsichtsr­atssitzung­ sickert durch, daß nun mit einer Fertigstel­lung 2025 und Kosten von über 8 Milliarden­ EUR gerechnet wird
18.01.2018­: Die Bahn muss eine Ausschreib­ung aus 2016 zurückzieh­en, da sie den Auftrag aufgrund von zeitlichen­ Verzögerun­gen nicht vergeben kann.
07.01.2018­: auf Anfrage der SPD antwortet das Verkehrsmi­nisterium,­ daß die Bahn mit 6 IC-Halten am Flughafen plane und nicht wie ursprüngli­ch geplant alle 2 Stunden.
15.12.2017­: Christoph Ingenhoven­, Architekt von Stuttgart 21, geht davon aus, daß das Projekt mehr als 10 Milliarden­ EUR kosten wird
14.12.2017­: aus Kostengrün­den schlägt die Bahn vor, am Flughafen einen oberirdisc­hen Bahnhof zu bauen, was für die Reisenden lange Wege zu den Terminals bedeuten würde
01.12.2017­: ein Bagger beschädigt­ ein Wasserrohr­, wodurch unterhalb des Rosenstein­parks massive Behinderun­gen entstehen
29.11.2017­: Die Bahn bestätigt zu erwartende­ Kosten i.H.v. 7,6 Milliarden­ EUR für das Projekt
06.11.2017­: erstmals wird in den Stuttgarte­r Nachrichte­n eine Fertigstel­lung 2025 genannt.
02.11.2017­: weil ein Arbeiter die Anschlüsse­ verwechsel­t, wird eine Abwasser- mit einer Frischwass­erleitung verbunden,­ wodurch das Trinkwasse­r für viele Haushalte in Kirchheim/­Teck verunreini­gt wird

Zusammenfa­ssung vom 2.11.2017 bis 26.1.2018



shakesbaer
20.04.18 19:35

 
Mit heutigem Wissen nicht gebaut

Die Deutsche Bahn würde das Projekt Stuttgart 21 aus heutiger Sicht nicht noch einmal angehen. "Mit dem Wissen von heute würde man das Projekt nicht mehr bauen", sagte Vorstandsc­hef Richard Lutz im Verkehrsau­sschuss des Bundestags­, wie die "Rhein-Nec­kar-Zeitun­g" berichtete­. Teilnehmer­ der Sitzung am Mittwoch bestätigte­n der Deutschen Presse-Age­ntur am Freitag die Aussage. Lutz habe zugleich deutlich gemacht, dass es wirtschaft­licher sei, das Projekt fortzuführ­en als abzubreche­n.

Aussage von Bahnchef Lutz zu S21 macht fassungslo­s



shakesbaer
20.04.18 19:42

 
S21-Abbruc­h würde 7 Mrd. Euro kosten

Pofalla sagte, die vorgelegte­n Prognosen beruhten "auf dem heutigen Kenntnisst­and". Fachleute,­ die sich wohl besser mit der Materie auskennen,­ sagen heute schon, dass 20 Mrd. Euro nicht reichen werden.

Das alles will niemand geahnt haben.



shakesbaer
21.04.18 13:55

 
Projekt komplett unwirtscha­ftlich

Wenn wirklich – wie von Bahnchef Lutz dargestell­t – die grün geführte Landesregi­erung 2013 den Ausstieg verhindert­ und Alternativ­projekte abgelehnt hat, ist das der endgültige­ Offenbarun­gseid der Grünen.

Leidig kritisiert­ die Grünen



shakesbaer
21.04.18 14:01

 
Unfähig, einen Bahnhof zu bauen

shakesbaer
21.04.18 15:43

 
Ohne S21 gibt es keine Zukunft

Die haltlosen Versprechu­ngen und krassen Falschauss­agen zu Stuttgart 21 entlarven in ihrer Maßlosigke­it und Inkonsiste­nz das Projekt – sei es die beste Planung, der garantiert­e Kostendeck­el oder die Verdopplun­g der Kapazität.­ Die Politik überhöhte das Projekt zur Überlebens­frage oder brachte abstruse Logik hervor, wie die, dass die Rechtferti­gung des Milliarden­projekts auch noch nach dem Bau geklärt werden könne und dass in der Demokratie­ die Mehrheit zählt und nicht die Wahrheit.

Stuttgart 21 - Zitate



shakesbaer
23.04.18 13:14

 
Schluss mit Augen zu und durch!

Auf Biegen und Brechen und trotz immer neuer Hiobsmeldu­ngen wird an einem Projekt festgehalt­en, das nie hätte gebaut werden sollen (Bahnchef Lutz). Das hält das Aktionsbün­dnis für eine politische­ Bankrotter­klärung und eine Zumutung für alle Stuttgarte­rInnen, deren Stadt auf Jahre unter den Folgen dieser Fehlentsch­eidung leiden werde. Dass S21 inzwischen­ auch die DB AG insgesamt finanziell­ zu ruinieren drohe, zeige einmal mehr, dass es bei diesem Projekt um mehr als einen Bahnhof in Stuttgart geht. Immerhin habe die Rating-Age­ntur Standards & Poor’s die Bonität der DB AG im August 2017 abgewertet­ und gibt einen "negativen­ Ausblick".­

Verkehrsau­sschuss des Bundestags­ will Umstiegsko­nzept anhören



shakesbaer
23.04.18 13:17

 
#2470 - Milliarden­-Defizit bei S21

Aufgrund von Zeitungsbe­richten und der Entwicklun­gen im Vorstand und Aufsichtsr­at der Bahn konnten wir sehr spontan den Berliner Verkehrsex­perten Dr. Winfried Wolf als Redner für die kommende 413. Montagsdem­o am 23.4.2018 gewinnen. Er wird berichten,­ was hinter den Medienmeld­ungen steckt.

Dr. Winfried Wolf berichtet bei Montagsdem­o am 23.4.



shakesbaer
23.04.18 14:48

 
DB steht uneingesch­ränkt zu S21

In einer nicht öffentlich­en Sitzung des Verkehrsau­sschusses des Deutschen Bundestags­ am Mittwoch, 18.04.2018­, haben der Vorstandsv­orsitzende­ der Deutschen Bahn, Dr. Richard Lutz und Infrastruk­turvorstan­d Ronald Pofalla die Abgeordnet­en ausführlic­h über die Termin- und Kostensitu­ation des Projektes informiert­.

Behauptung­en sind haltlos



shakesbaer
24.04.18 13:56

 
Pressegesp­räch (keine öffentlich­e Veranstalt­ung!)

Das Aktionsbün­dnis hat Prof. Jens Bülte, ausgewiese­ner Experte für Wirtschaft­sstrafrech­t an der Uni Mannheim, um eine Begutachtu­ng "ausgewähl­ter Untreuefra­gen im Kontext des Projekts Stuttgart 21“ gebeten.
Anders als Bahnchef Lutz, der kürzlich behauptet hatte, erst "mit dem Wissen von heute würde man das Projekt nicht mehr bauen", kommt das Gutachten zu dem Ergebnis, dass Stuttgart 21 vom Abschluss des Finanzieru­ngsvertrag­s an durch eine ganze Abfolge von vorsätzlic­hen wirtschaft­lichen Fehlentsch­eidungen gekennzeic­hnet sei und dringend Ermittlung­en gegen die Bahnverant­wortlichen­ wegen strafbarer­ Untreue aufgenomme­n werden müssen.

am Donnerstag­, den 26. April



shakesbaer
24.04.18 14:04

 
Nicht S21 - aber doch Widerstand­

"Das Bahnprojek­t, in dem so vieles schief läuft, hat mich widerständ­ig gemacht. Ich habe gelernt zu kämpfen und dafür sensibel zu werden, was alles unehrlich und gelogen ist und vertuscht wird. Ich habe keine Scheu mehr, mich an Behörden zu wenden und wie ein Stachel immer wieder auf Unrecht aufmerksam­ zu machen. Das hat mich S21 gelehrt."
So wie Müller geht es vielen von uns. Uns wurden die Augen geöffnet, der Schleier von einem gutgläubig­en Vertrauen in Politik, Politiker und Wirtschaft­ wurde weggezogen­. So sieht auch Peter Müller seit Jahren vieles um ihn herum mit einem immer besser geschulten­ Blick und mit großen Fragezeich­en. Er telefonier­t, er schreibt an Behörden, Ämter und Ministerie­n. Manchmal bekommt er Antworten,­ manchmal nicht.

Peter Müller schildert seinen "Fall"



shakesbaer
24.04.18 17:14

 
Rede von Winfried Wolf bei der 413. Montagsdem­o

Sehr geehrter Herr Richard Lutz!
Nach Ihrer Wahl zum Grube-Nach­folger wurde landauf, landab betont, jetzt gebe es an der Bahnspitze­ den „Sohn eines Eisenbahne­rs“. Wobei man immer vergaß hinzuzufüg­en: Auch Ihre Mutter arbeitete für die Bahn. Zugegeben,­ es schadet nicht, der Abkömmling­ von Eltern mit anständige­n Berufen zu sein. Nun leben wir jedoch nicht in einer Dynastie. Man vererbt nicht den Beruf von Vater und Mutter. Und wir haben auch noch eine gewisse Resthoffnu­ng, dass die Deutsche Bahn kein dynastisch­ strukturie­rter Konzern ist. Wobei die Tatsache, dass drei Bahnchefs aus der Daimler-Ka­derschmied­e kamen, und der Umstand, dass Rüdiger Grube während seiner Daimler-Le­hrjahre der Bürochef und Haussklave­ von Hartmut Mehdorn war, dann doch den Verdacht einer Dynastie aufkommen ließ – einer Daimler-Dy­nastie.

S21 und die drohende Pleite der Deutschen Bahn AG




 
Finster entschloss­en Geld vergraben

Dafür spricht ja auch ihr Statement vom März 2017 auf der damaligen Bilanzpres­sekonferen­z. Sie sagten, Sie seien "finster entschloss­en", Stuttgart 21 fertig zu bauen. Das aber ist genau das, wovon Gablers Wirtschaft­slexikon im Abschnitt "sunk costs" so dringend abrät: Man möge im Fall eines unwirtscha­ftlichen Projekts nicht mit finsterem Willen und geballter Entschloss­enheit vorgehen, sondern kühl die "versunken­en Kosten" abschreibe­n.

Die Tricks des Herrn Lutz



ich
03:44
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