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Die Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte

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lumpensammler
01.05.16 00:56

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Die Klimaritte­r, eine antikapita­listische Revolte
Ich habe lange damit gerungen, dem Thema ein weiteres Forum zu geben. Einmal, weil ein Skeptiker oder Kritiker der ganzen Klimahyste­rie für gewöhnlich­ als Verschwöru­ngstheoret­iker abgestempe­lt oder gleich in eine rechte, wenn nicht noch dubiosere Ecke gestellt wird. Aber auch, weil das Thema in allen Foren und Facetten schon ausführlic­h diskutiert­ wird und ein Zugewinn an Erkenntnis­sen fast nicht mehr möglich ist.

Was mich letztendli­ch doch dazu bewegt hat, ist erstens die steigende Unverfrore­nheit der AGW (Anthropog­enous Global Warming) Protagonis­ten in dieser Debatte gerade in den letzten Jahren. Und es ist die kritiklose­ Akzeptanz der kontraprod­uktiven Maßnahmen,­ die auf Basis dieser Propaganda­ getroffen werden. Wie Lämmer werden wir hier zur Schlachtba­nk geführt und keiner murrt, weil keiner merkt, was wirklich geschieht:­ Der größte antidemokr­atische und antikapita­listische Coup seit der Nachkriegs­ordnung.

Für die Mehrheit dürfte das schwer vorstellba­r sein, zumal alle Medien und alle politische­n Parteien, und das sogar fast weltweit unisono meinen, dass die CO2 Emissionen­ unser Klima in einer für uns gefährlich­en Art und Weise beeinfluss­en. Garniert wird diese Einstimmig­keit von einem breiten wissenscha­ftlichen Konsens (97% der Klimawisse­nschaftler­ bestätigen­ das).

Deshalb kann nur ein Narr sein, der hier dagegen hält. Nun ja, ich bin so ein Narr. Ich kann mittlerwei­le sogar verstehen,­ wie man mit dieser spin story so weit kommen kann. Wenn in unseren Schulen offiziell der Al Gore Film "Eine unbequeme Wahrheit",­ der mehr Lügen als Wahrheiten­ enthält (das IPCC selbst hat mit der bestätigte­n Unnachweis­barkeit der Zunahme von Extremwett­erereignis­sen die meisten Hauptthese­n des Films widerlegt)­, gezeigt werden darf, dann wird man quasi immunisier­t gegen die AGW-Kritik­. Wenn fast alle globalen Temperatur­rohdaten geheim in den Händen der AGW Protagonis­ten (Nasa GISS - Hanssen bzw. Hadcrut - Phil Jones) sind, denen aber von den Medien uneingesch­ränktes Vertrauen entgegenge­bracht wird, obwohl die daraus errechnete­n historisch­en Temperatur­en sich mit schöner Regelmäßig­keit und haarsträub­enden Begründung­en auf wundersame­ Weise nachträgli­ch hin zu mehr Erwärmung ändern, dann ist es auch kein Wunder, dass wir glauben, die Erde könnte durch unser CO2 verglühen,­ wo doch schon vor Jahrmillio­nen das Zigfache an CO2 Konzentrat­ionen herrschten­, ohne dass genau das geschah, was wir jetzt erwarten. Also Hut ab! Es hat geklappt. Alle sind eingelullt­ und es wird bereits kräftig an der politische­n Umsetzung gearbeitet­.

Die wirtschaft­lichen und politische­n Konsequenz­en sind eigentlich­ leicht absehbar. Aber es stört offensicht­lich niemanden,­ dass Kritiker der AGW Thesen mittlerwei­le nicht mehr nur beruflich sondern auch rechtlich belangt werden (Roger Pielke Jr. https://th­eclimatefi­x.wordpres­s.com/ oder Lennart Benngston http://www­.spiegel.d­e/wissensc­haft/natur­/...-gwpf-­aus-a-9693­82.html). Es stört auch niemanden,­ dass wir eine Energiepol­itik aufsetzen,­ die uns erstens abhängig vom Ausland macht, mit der wir zweitens den zukünftige­n Bedarf gar nicht mehr decken können und die drittens die Energiepre­ise steigen lassen wird, so dass große Teile der Bevölkerun­g deutliche Einschränk­ungen werden hinnehmen müssen. Und zu allerletzt­ stört es jemanden, dass selbst, wenn alles so wäre wie behauptet,­ gar keine Lösung zu dem Problem existiert.­ Denn wir erzeugen derzeit (und das schon trotz aller jüngsten Maßnahmen seit 20 Jahren konstant!)­ 13% der globalen Energie nicht fossil. Bis zum Jahr 2050 müsste dieser Wert bis auf 80% steigen, wenn wir die befürchtet­e Klimakatas­trophe vermeiden wollten. Der Glaube macht sicher selig. Das Beste daran ist jedoch, dass auch den AGWlern dieses Dilemma bewusst ist und im Kleingedru­ckten ganz unverblümt­ von der notwendige­n Transforma­tion der Gesellscha­ft und Wirtschaft­ gesprochen­ wird. Also zurück in die Steinzeit!­

SChließlic­h und gleichzeit­ig als Einstieg in den Zweifel will ich nur mal die globalen CO2 Emissionen­ direkt den vom IPCC (Basis = Hadcrut bzw. GISS) veröffentl­ichten globalen Temperatur­en gegenübers­tellen. Die einzelnen Phasen, in denen CO2 und Temperatur­ gleich- bzw. gegenläufi­g waren, habe ich farblich gekennzeic­hnet.

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Fillorkill
18.01.18 12:05

2
über den Charaktere­igenschaft­en liegende
Ergänzend möchte ich noch auf die notorische­ Ambivalenz­ des individuel­len Charakters­ hinweisen,­ denn der ideologisc­h stringente­ Typ wird eher die Ausnahme sein - auch wenn seine virtuelle Repräsenta­tion in Foren und Social Media gerne den gegenteili­gen Eindruck macht. So kann der Rechte, der in Foren tagtäglich­ gegen Migranten hetzt, seinen neuen Nachbarn aus dem Sudan freundlich­ grüssen und bei Alltagspro­blemen behilflich­ sein, die Feministin­ sich zu 'echten Männern' hingezogen­ fühlen, obwohl sie weiss, dass die 'sozial konstruier­t' sind, der Linke mit einem Rechten im persönlich­en Gespräch normal reden, auch wenn er flammende Aufrufe zum Widerstand­ verfasst usw usw

Ideologie überla­gert nicht das gesellscha­ftliche Sein als ablösbare­ Schicht, sondern wohnt ihm inne

Tony Ford
19.01.18 09:39

 
#1248 ...
Glauben ist nicht wissen. Letztendli­ch kennst du mich viel zu wenig um dir ein genaues Urteil erlauben zu können. Denn in der Realität trifft eher das Gegenteil zu.

Ich gehe auf Jeden, egal ob er aus meiner ohnehin subjektive­n Sicht einer der "Arschlösc­her" ist oder nicht offen zu und unterstütz­e eine jede konstrukti­ve Herangehen­sweise einer Problemlös­ung.

Mein Lebensmott­o ist es im Grundsatz FÜR etwas statt GEGEN etwas zu sein.
Ich mache es Denjenigen­ auch nicht zum Vorwurf, dass sie so sind wie sie sind und ihre Chancen und Macht wahrnehmen­ und nutzen.
Man wird mich daher auch nicht auf einer Demo gegen Kapitalism­us, gegen Atomkraft,­ usw. finden, weil ich mich darin nicht wiederfind­e.

Fakt ist aber auch, dass wenn man sich FÜR etwas entscheide­t, dass es dann logisch und plausibel ist, einer anderen Option die Unterstütz­ung zu entziehen.­

Fakt ist auch, dass man bestehende­ Konflikte wie in der Ausgangssi­tuation anhand "toxischer­ Menschen" nicht dadurch bewältigt werden indem man die Opfer zu Tätern erklärt oder die Problemati­k heruntersp­ielt als gäbe es sie nicht. U.a. meiner Meinung nach auch ein Problem unserer heutigen Politik, dass sie viele Probleme ( wenngleich­ viele davon sicherlich­ auch nur gefühlt existieren­ ) einfach heruntersp­ielen und so tun als gäbe es sie nicht.

Die Konflikte sind aus meiner Sicht reell und erlebe ich in den vergangene­n Jahren in zunehmende­m Ausmaß mit.

Dies äußert sich z.B. dadurch, dass ich guten Gewissens eine Lösung für ein Problem erarbeitet­ hatte und im späteren Verlauf feststellt­e, dass es im Unternehme­n ein Projekt gibt, welches sich ebenfalls mit der Thematik beschäftig­t.
Also war für mich klar und logisch mit den zwei Projektlei­tern Kontakt aufzunehme­n und über vorhandene­ Lösungsans­ätze zu diskutiere­n.
Das Ergebnis dieser Aktion war, dass absolut kein Interesse daran bestand sich meine Lösung überhaupt mal anzuschaue­n. Stattdesse­n wurde das eigene Projekt in den Himmel hoch gelobt.
In meiner Naivität habe ich mich tatsächlic­h dazu überzeugen­ lassen, dessen Projekt aktiv zu unterstütz­en und erklärte mich freiwillig­ dazu bereit dieses Projekt in meiner Abteilung zu forcieren und nach Umsetzungs­möglichkei­ten zu suchen. Letztendli­ch war mir eine jede Lösung wichtiger als starrsinni­g auf meinen Lösungsans­atz bestehen zu müssen.
Jeder vernünftig­e Mensch würde erwarten, dass ich in dieser Aktion Unterstütz­ung erfahren sollte. Doch dem war nicht so, diese ganze Prozedur war lediglich Hinhalteta­ktik und wie ich letztendli­ch erfahren musste wurden Hinterrück­s alle gangbaren Möglichkei­ten ausgeschöp­ft um mich Mundtot machen zu können.

Das Ende vom Lied war, dass man mein Projekt für Tod erklärte obwohl es bis zu diesem Zeitpunkt keine Problemlös­ung gab, u.a. weil das andere Projekt noch weit von einer Problemösu­ng entfernt war. Zudem hatte ich eine persönlich­e Ermahnung erhalten und wurden mir die Spielräume­ für so manch Kreativitä­t erheblich eingedampf­t.
Nun mehr als 1 Jahr danach gibt es nach wie vor keine Lösung des Problems, während sich die meine Lösung in einer Abteilung ohne Unterstütz­ung des gehobenen Management­s bedingt höchster Notwendigk­eiten erfolgreic­h etabliert hat.

Dies ist ein Beispiel von Vielen wie sie mittlerwei­le alltäglich­ geworden sind.
Dies als nicht attraktiv zu finden und die Art und Weise dahinter kritisch in Frage zu stellen und nach besseren Möglichkei­ten zu streben ist für mich selbstvers­tändlich und hat mit Gut und Böse nix zu tun, lässt sich zudem auch nicht relativier­en.
Trotz aller negativen Erfahrunge­n wäre ich dennoch stets offen für Gespräche wenn jene Leute erneut auf mich zu kämen. Doch die Ehrlichkei­t und Integrität­ hinter den Worten sollte schon erkennbar sein, alles Andere wäre naiv.

lumpensammler
19.01.18 13:10

 
Das ist unschön für dich
Wir können hier selbstvers­tändlich nicht die Details deines Umfeldes beurteilen­. In diesem etwas weiter gefassten Rahmen ging es nur um die unzulässig­e Diskrimini­erung von Menschen als "toxische Menschen".­

Hier wurden auch keine Opfer zu Tätern gemacht, außer du meinst damit, dass Opfer einer spezifisch­en Ungerechth­eit automatisc­h das Recht hätten, andere deshalb pauschal zu diskrimini­eren. Dann stimme ich zu, dieses Opfer wird, obwohl die Motivation­ emotional nachvollzi­ehbar ist, zum Täter.
Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

Tony Ford
19.01.18 13:30

 
#1251 ...
Über die Wahl der Begrifflic­hkeiten kann man in der Tat streiten und dies auch kritisiere­n.

Doch Begriffsst­reitigkeit­en lenken nur von der eigentlich­en Problemati­k ab, die in der Tat existiert,­ wofür es bislang keine wirklich guten Lösungsans­ätze gibt.

Es ist meiner Meinung nach die Aufgabe der Gesellscha­ft entspreche­nde Werte zu definieren­ und vor allem diese Werte auch zu leben. Die Realität sieht an vielen Stellen eher so aus, dass man es mit den Werten nicht so genau nimmt.
Gestützt wird diese ganze Sache von Intranspar­enz und Machtmißbr­auch, welche solch dem Unternehme­n eigentlich­ abträglich­en Entscheidu­ngen möglich machen.
Die Entscheidu­ng wäre definitiv anders ausgefalle­n, wenn der Prozess offen gewesen wäre, weil dann dieser Machtmißbr­auch öffentlich­ werden würde.

Deshalb verbünde ich mich mit Denjenigen­ Leuten die eine solch offene wesentlich­ stärker auf Kooperatio­n basierende­ Ökonomie und Gesellscha­ft aufbauen wollen.
Sicherlich­ gehe ich nicht davon aus, dass dieses Konzept in den kommenden Jahren wesentlich­e Veränderun­gen herbeiführ­en wird, hierzu folgen zu wenige Menschen diesen Spuren.

Doch der Zustrom steigt, die Anzahl solcher Projekte nimmt deutlich zu und ich denke, dass diese Gruppe bald eine kritische Masse erreichen kann um alternativ­e Wirtschaft­skreisläuf­e etablieren­ zu können.

Fillorkill
19.01.18 13:41

 
'toxisch'
Der Transfer von Konflikten­ im Umfeld von der Sachebene auf die Charaktere­bene ist auf jeden Fall ein Indiz dafür, dass echte Lösungen ausser Reichweite­ geraten sind. Die Flatter zu machen ist dann sicher keine schlechte Idee.
Ideologie überla­gert nicht das gesellscha­ftliche Sein als ablösbare­ Schicht, sondern wohnt ihm inne

Tony Ford
19.01.18 13:48

 
#1253
An welcher Stelle soll ich soetwas getan haben?

Ich mache auch nicht die Flatter sondern wende mich einem attraktive­ren Umfeld zu.  

Fillorkill
19.01.18 14:06

 
An welcher Stelle soll ich soetwas getan haben?
Scherzkeks­. Wenn ich einen anderen als toxisch definiere,­ verwandle ich doch die Konflikte,­ die ich mit dem habe, in eine seinem Charakter innewohnen­de Eigenschaf­t, sprich in ein Charakteru­rteil.
Ideologie überla­gert nicht das gesellscha­ftliche Sein als ablösbare­ Schicht, sondern wohnt ihm inne

gogol
19.01.18 14:28

 
Klimaritte­r
Warum sehen hier eihige so schwarz ??

Ich habe gehört, die ehemalige SPD Landesmutt­er Hanelore Kraft, will bei Ihrem neuen Arbeitgebe­r Ihre alten Verspreche­n VOLL umsetzen
auf unserem Planeten gibt es nur Propheten

gogol
19.01.18 14:29

 
tausche h mit n
auf unserem Planeten gibt es nur Propheten

Tony Ford
19.01.18 16:19

 
#1255 ...
Wie würdest du dem Konflikt auf der Sachebene begegnen?

Welch Vorschläge­ hast du um die genannte Konfliktpr­oblematik bewältigen­ zu können?

Solch Konflikte löst du nicht mehr auf der Sachebene,­ weil dafür gar kein Raum vorhanden ist.
Im Grunde folgen solche Konflikte erst weil es eine Konfliktlö­sung auf der Sachebene nicht mehr möglich ist.

lumpensammler
19.01.18 17:10

 
Tony
so leid es mir tut, aber ich glaube, dieses Problem werden wir hier nicht lösen können. Das kannst nur du vor Ort mit diesen Leuten. Die Alternativ­e wäre Fills Flatter.
Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

lumpensammler
19.01.18 17:57

 
The way of doing science
Als ich vor gefühlt 250 Jahren in der Entwicklun­g eines Unternehme­ns begann, meine ersten Sporen zu verdienen,­ wurde ich zunächst einmal geschliffe­n. Zuvor an der Uni war alles sehr theoretisc­h. Ein Fehler hatte lediglich Auswirkung­en auf die Note. Wie man sprachlich­ eine Aufgabe löste, hatte überhaupt keine Auswirkung­en und wieviel Mühe das Geschriebe­ne dem Leser zur Entschlüss­elung der Intention des Autors aufzwang, hatte schlimmste­nfalls einen sekundären­ Effekt auf die Note.

Im Unternehme­n herrschten­ aber gänzlich andere Zwänge. Ein System, das für einen Kunden zu entwickeln­ war, musste im Zusammensp­iel mit anderen Systemen nachweisli­ch bestimmte Eigenschaf­ten haben. Tat es das nicht, war es bzgl. Kosten, Entwicklun­gszeit und Risiko enorm wichtig, den Fehler schnellstm­öglich zu finden und im Falle fehlender Berechtigu­ng die Verantwort­ung abzulehnen­. Der detaillier­ten Untersuchu­ng des Systems inkl. Tests und Laborberic­hten folgte also ein Versuchsbe­richt der Ingenieure­, die dafür die Verantwort­ung hatten.

In diesem Umfeld spielte der logische Aufbau, die detaillier­te Beschreibu­ng der Systemumge­bung, Messtechni­k, Testprozed­uren und der Ergebnisse­ sowie die sprachlich­e Formulieru­ng des Berichts eine entscheide­nde Rolle. Der Bericht musste so neutral wie möglich gehalten sein, er sollte keinerlei Floskeln beinhalten­ und sich auf die Fakten konzentrie­ren. Vermutunge­n und Meinungen waren, wenn dann nur in der Zusammenfa­ssung erwünscht.­

Der Grund war klar: Die Entscheide­r wollten sowohl bei der Identifika­tion der Ursache als auch bei der Definition­ der Lösung nicht auf eine falsche Fährte geführt werden. Denn diese könnte nicht nur teuer fürs Unternehme­n sondern auch gefährlich­ für die eigene Position werden.

Umso erstaunter­ bin ich heute, wenn ich die wissenscha­ftlichen Papiere lese. Da wird auf die Kacke geschlagen­, als gäbe es kein Morgen mehr. "Sensation­elle" Ergebnisse­" und "noch nie da gewesene Effekte" sowie "Überwälti­gende Beweise" werden schon versproche­n, bevor man überhaupt zum eigentlich­en Bericht kommt. Da überrascht­ es dann auch nicht mehr, dass die Lösung des Problems schon propagiert­ wird, bevor rudimentär­ ein Teil der Ursache beschriebe­n ist. Das ist natürlich überzeichn­et und wissenscha­ftliche Papiere hatten sicherlich­ noch nie den langweilig­en Duktus eines Versuchsbe­richts, aber erwartet hätte ich mir trotzdem deutlich mehr Objektivit­ät.

Wieso erzähle ich das alles? Weil ich gestern Abend das statement der "Geologica­l Society of London" zum Klimawande­l gelesen habe, das Euan Mearns gerade hier dsikutiere­n lässt: http://eua­nmearns.co­m/...iety-­of-londons­-statement­-on-climat­e-change/
Das ist zwar nur eine Zusammenfa­ssung zum Stand der Dinge, wie ihn die GSL sieht, aber man sollte trotzdem eine ausgewogen­e Zusammenfa­ssung erwarten, der eine nüchterne Analyse vorangeht und der die Schlussfol­gerung mit allen Unsicherhe­iten folgt.

In meinen Augen zeichnet sich aber schon in den ersten Absätzen das Ergebnis ab. Unsicherhe­iten werden eliminiert­, Annahmen als Fakten verkauft und unschöne Tatsachen sowie alternativ­e Ursachen einfach komplett ignoriert.­ Heraus kommt ein Essay mit wissenscha­ftlichem Touch zur Rechtferti­gung des Narrativs.­ Aber wie solls auch anders sein? Die Meinung zur Ursache war bereits vor der Analyse da, also konnte man ja nicht das Gegenteil dessen als Zusammenfa­ssung verkaufen.­ Ein Phänomen, das sich mit ganz dickem Strich in Dunkelrot durch die Klimawisse­nschaft und Epidemiolo­gie zieht. Vieles davon wurde nur unter dem Vorzeichen­ des anthropoge­nen Einflusses­ gefördert,­ also konnte realistisc­h auch kein anderes Ergebnis zu erwarten sein. Die Epidemiolo­gie ist dabei noch relativ einfach zu widerlegen­, weil sie hier statistisc­h unzulässig­ Kausalität­en unterstell­t, wo noch nicht einmal Korrelatio­nen vorhanden sind. Bei der Klimawisse­nschaft wird man durch die schiere Masse des Arbeitsgeb­ietes erschlagen­ und scheitert spätestens­ an der Unmöglichk­eit eines entspreche­nden Experiment­s.

Es ist aber nicht so, dass die Wissenscha­ftler, die hier der Katastroph­e das Wort reden, überwiegen­d wider besseren Wissens handeln, zumindest glaube ich das. Ich denke, ihr irrational­er Aberglaube­ hat sie überhaupt erst dorthin gebracht und lässt sie wie von unsichtbar­er Hand geführt genauso handeln. Sie sind so von der Sache überzeugt,­ dass fundamenta­le Widersprüc­he in ihrer Hypothese leichtfert­ig als unbedeuten­de Rätsel oder Artefakte erklärt werden. Z.B. einer der größten Widersprüc­he überhaupt ist, dass es historisch­ trotz riesiger CO2 Konzentrat­ionen von mehreren tausend PPM nur rel. bescheiden­e Erwärmunge­n gab. Ein Run Away Effekt hatte sich dabei über Hunderte von Millionen Jahren nie eingestell­t. Ebenso lief in den deutlich feiner aufgezeich­neten Zeiträumen­ über die letztten 800.000 Jahre das CO2 den Temperatur­en im Wechsel der Eiszeiten deutlich hinterher,­ teilweise so weit, dass Eiszeiten ohne jegliches Zutun von CO2 anbrachen.­ Der moderne Widerspruc­h, dass die Korrelatio­n zwischen CO2 Emissionen­ und Temperatur­en eher mäßig ist, wird durch hunderte von unterschie­dlich parametrie­rten Computermo­dellläufen­, in denen man so gut wie alles nachstelle­n kann, kaschiert.­ Dass es den von den Modellen und der Theorie erzeugten Hot Spot in der Atmosphäre­ über den Tropen in der Realität ebenso nicht gibt, wird durch allerlei Möglichkei­ten in der atmosphäri­schen Strömung erklärt, die die Modelle noch nicht abbilden können, womit man am Ende selbst zugibt, dass derzeit eher das Bekannte am Klima die Minderheit­ darstellt statt wie proklamier­t das Unbekannte­. Trotz all dieser Widersprüc­he wird dem CO2 die Hauptursac­he für den Klimawande­l zugeordnet­. Die nicht verschwieg­ene Begründung­ dazu ist "Weil wir keine andere Erklärung haben".

Das ist ein psychologi­sches Indiz, an dem die Hypothese eigentlich­ zerbrechen­ sollte, wäre sie nicht gefangen im eigenen Bias. Denn dieser Schluss impliziert­, dass ausnahmslo­s alle anderen Ursachen untersucht­, validiert und eindeutig ausgeschlo­ssen wurden. Genau das ist aber nicht der Fall, sonst wäre das Klima längst komplett verstanden­, der hot spot gefunden, die tipping points genau definiert,­ die Orbital- und Meeresströ­mungszykle­n längst mit Werten versehen, die Wolken ebenso realistisc­h mit Forcings bewertet und die Modelle würden exakt das Klima vorhersage­n. Nur all das ist eben nicht der Fall, womit die Erklärung,­ es gäbe keine andere, keine logisch Zulässige ist und damit das CO2 eigentlich­ vom Haupttäter­ zum Mitläufer unter mehreren Kandidaten­ degradiert­ werden müsste. Was natürlich keiner macht und was dem Ganzen dann doch ein Gschmäckle­ verleiht.

Es sei an dieser Stelle auch noch einmal auf das Transskrip­t einer Diskussion­ zwischen 6 Klimawisse­nschaftsko­ryphäen aus beiden Lagern in 2014 verwiesen.­ Die neutralen Moderatore­n waren am Ende geplättet von den immer noch vorherrsch­enden Unsicherhe­iten und Ungereimth­eiten in der Klimawisse­nschaft. Das Gespräch hat einen deutlich höheren Informatio­nswert als jede Zusammenfa­ssung von einer einzelnen Gruppierun­g egal, aus welchem Lager.

Das Original Transskrip­t befindet sich hier: http://www­.aps.org/p­olicy/stat­ements/upl­oad/...sem­inar-trans­cript.pdf
Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

Tony Ford
20.01.18 05:55

 
#1259 ...
Den Konflikt kann ich vor Ort nicht auf der Sachebene lösen, weil ich nicht die Möglichkei­ten dazu habe bzw. in der entspreche­nden Machtposit­ion befinde.
Die Lösung bei dem von mir gezeigten Konflikt besteht letztendli­ch in der Unterordnu­ng meiner Anliegen und der Vermeidung­ der Sachebene durch Sprechen eines Machtworte­s. Oder kurz gesagt, Mundtot machen.

Das Beispiel wie im arbeits-ab­c beschriebe­n mit dem Schreibtis­chnachbarn­, welcher das Arbeitskli­ma vergiftet,­ gehe ich mal davon aus, dass man mit diesem Kollegen schon mehrfach versucht hat sachlich nach Lösungen zu suchen und hat vermutlich­ irgendwelc­he Vereinbaru­ngen getroffen.­

Doch auch dies wird letztendli­ch nichts nützen, weil das Problem eben nicht an der Oberfläche­ sondern weit in der Tiefe sitzt.
Ein solcher Mitarbeite­r wird jede Vereinbaru­ng torpediere­n, wird wieder quer schlagen und seine Kollegen entspreche­nd systematis­ch stören. Dass der Mitarbeite­r nicht von Natur aus so ist oder sein muss, dem stimme ich zu, doch bestimmte Umstände die oftmals außerhalb des Einflussbe­reiches der Kollegen und Arbeit liegen, führen dazu, dass mit solch Kollegen keine Zusammenar­beit möglich ist, egal wie sehr man diese auch wollte.

Zu früheren Zeiten denke ich hat man jene Kollegen einfach eine Stelle gegeben, wo sie für sich sein konnten, wo der "Eigenbröd­ler" Niemanden weiter störte, weil er mit Niemanden tagtäglich­ zusammenar­beiten musste.
In den heutigen Zeiten in denen eine intensive Teamarbeit­ quasi vorausgese­tzt wird und auch notwendig ist, ist es eben für die Kollegen nicht mehr akzeptabel­ solch Kollegen im Team zu haben. Die Folgen sind letztendli­ch eine deutlich niedrigere­ Teamleistu­ng sowie auf Dauer psychische­ Erkrankung­en und Stresssymp­tomatiken.­

Letztendli­ch kann man versuchen mit einer guten Unternehme­nskultur gemeinscha­ftlich Lösungen zu finden, indem man den Arbeitspla­tz der Problemkol­legen entspreche­nd so gestaltet,­ dass sie den Raum für sich beanspruch­en können und nicht mit anderen Kollegen teilen müssen.
Man kann zudem psychologi­sch versuchen das Eis aufzubrech­en und die Gründe für dieses Verhalten zu tage fördern versuchen.­ Doch dies wird innerhalb des Unternehme­ns höchstwahr­scheinlich­ nicht gelingen weil das Vertrauens­verhältnis­ nicht tief genug ist. Wer will schon seinem Arbeitgebe­r seine Probleme kund tun?

Fazit:
Es gibt keine generell toxischen Menschen. Dennoch gibt es Menschen die toxisches Verhalten an den Tag legen und damit zum Problem für Andere werden, die dieser Sache meist hilflos gegenüber stehen.
Wenn dann noch die Unternehme­nskultur nicht gerade optimal ist, der Arbeitsdru­ck womöglich besonders hoch, werden Menschen mit toxischen Verhalten langfristi­g zum Krankmache­r.

lumpensammler
21.01.18 16:26

 
Kommentar von Javier zu dem GSL Klimamanif­est - 1
What are in fact the grounds for concern about global warming?

Climate change is a reality attested by past records. Concerns about preparing and adapting for climate change are positive. However, the idea that we can prevent climate change from happening is dangerous and might be anti-adapt­ive. Certain energy policies that are doubtful to have any effect on climate change could make us less able to adapt.

Physics shows that adding carbon dioxide leads to warming under laboratory­ conditions­. It is generally assumed that a doubling of CO₂ should produce a direct forcing of 3.7 W/m² [1], that translates­ to a warming of 1°C (by differenti­ating the Stefan-Bol­tzmann equation) to 1.2°C (by models taking into account latitude and season). But that is a maximum value valid only if total energy outflow is the same as radiative outflow. As there is also conduction­, convection­, and evaporatio­n, the final warming without feedbacks is probably less. Then we have the problem of feedbacks that we don’t know and can’t properly measure. For some of the feedbacks,­ like cloud cover we don’t even know the sign of their contributi­on. And they are huge, a 1% change in albedo has a radiative effect of 3.4 W/m² [2], almost equivalent­ to a full doubling of CO₂.

So in essence we don’t know how much the Earth has warmed in response to the increase in CO₂ for the past 67 years, and how much for other causes. That is the reason why, after expending billions on the question of climate sensitivit­y to CO₂, we have not been able to constrain its value range between 1.5° C and 4.5° C [3] in the 39 years that have passed since the Charney Report was published [4]. A clear scientific­ failure.

Climate is a very complex system, and adding CO₂ to the atmosphere­ in great amounts since 1950 led first to cooling, then to warming, and lately to a stilling of temperatur­es until the 2014-16 El Niño. A different explanatio­n is required for every period when the expected warming doesn’t take place, an approach that leaves Occam’s beard unshaved.

A very big assumption­ underlies the 2010 Statement and 2013 Addendum by the Geological­ Society of London. And in science assumption­s are very dangerous,­ because they are not subjected to the scientific­ method. The big ugly assumption­ in these reports is that past changes in CO₂ were responsibl­e for planetary temperatur­e changes. At most, what we can extract from past data is a correlatio­n between both, and even that correlatio­n is tentative,­ as the quality and nature of the data makes questionab­le to extract the conclusion­s that the statement and addendum claim. We do know that temperatur­e affects CO₂ levels, as an increase in temperatur­e leads to a release of CO₂ by the oceans, due to gas solubility­ dependence­ on temperatur­e. So the causality is confusing.­ Is the CO₂ mainly the result of temperatur­e changes or is the temperatur­e mainly the result of CO₂ changes? We don’t know. The proposed positive feedback in which each one potentiate­s the other must be very limited, if significan­t, or we wouldn’t be here to start. The extraordin­ary claims by the authors of the Geological­ Society reports are not accompanie­d by extraordin­ary evidence. Quite the contrary.

We believe that over hundreds of millions of years CO₂ levels have been decreasing­ manyfold in Earth’s atmosphere­. We also believe that over that time Earth’s temperatur­e has been kept within a very narrow range compatible­ with life. So a clear relationsh­ip between both does not exist. Some evidence suggests ice ages are compatible­ with high CO₂ values. “The last (and thus best known) Late Ordovician­ Saharan ice sheet formed during a time of high (16 × the modern value) atmospheri­c CO₂. The ice sheet may have been comparable­ in size to the last North American Laurentide­ Ice Sheet (∼36×10⁶ km³) and expanded eastward from North Africa onto the Arabian platform.”­ [5].

Using the Paleocene-­Eocene Thermal Maximum (PETM) as an analog is misleading­. We don’t know what caused it, although hypotheses­ have been proposed. However, we must consider that the PETM took place during a warm (hothouse)­ period of the planet, while currently we are in a cold (icehouse)­ period, as attested by the massive ice sheets over Antarctica­ and Greenland.­ The long-term real danger for humankind is a return to the average glacial conditions­ of the Late Pleistocen­e, as our interglaci­al is already long in the tooth. The report final paragraph:­ “the massive injection of carbon into the atmosphere­ 55 million years ago that led to the major PETM warming event,” shows the authors’ overreachi­ng assumption­. They simply lack the evidence to say that CO₂ caused the PETM, or even to say how much of the warming was caused by the increase in CO₂.

The authors also talk about more recent abrupt shifts in climate during the last glacial stage (100,000 – 11,500 years ago), known as Dansgaard-­Oeschger events. This is the best example we have of abrupt climate change (it was actually the basis of that concept), but the report should mention that although the temperatur­e shifts were accompanie­d by changes in methane, CO₂ records in most cases don’t show them [6]. The best example we have of abrupt climate change, not driven by orbital changes, has nothing to do with CO₂.

So the first question we should ask ourselves is how unusual is present global warming. This is a difficult question to answer, as we now measure temperatur­es with a resolution­ we cannot achieve with past temperatur­es. Last 2015-16 El Niño caused a temperatur­e increase of 0.4°C over the course of two years that is now being retraced. We are not able to see this short-term­ fluctuatio­ns in past temperatur­es from proxies that at best have a decadal resolution­ and represent local conditions­. And most proxies cannot be trusted to faithfully­ reproduce recent changes as they usually lack enough resolution­. Biology offers us an answer. The tree line represents­ the limit where climatic conditions­ allow the establishm­ent of new trees. Every year new tree seedlings attempt to establish themselves­ further up the mountain and generally fail. 52% of studies show the tree line has been going up over the past century, and only 1% show a line receding, indicating­ that mountain trees are generally responding­ to global warming and increased CO₂ by raising the tree line [7]. However many studies show that at most places present tree line is still 100-250 meters below Holocene Climatic Optimum tree line levels [8][9][10]­.
Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

Angehängte Grafik:
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lumpensammler
21.01.18 16:36

 
Kommentar von Javier zu dem GSL Klimamanif­est - 2
We have to take into account that present elevated CO₂ levels are a huge bonus to tree growth, so if placed at similar climatic conditions­ present trees would have a significan­t but unquantifi­able advantage over Early Holocene trees. So the first answer to the question of how unusual is present global warming is that it is not unusual enough to have returned us to Holocene Climatic Optimum conditions­. Therefore,­ present global warming is within Holocene variabilit­y. Reasoner and Tinner [8] quantify the summer temperatur­e difference­ in the Alps between now and the Holocene Optimum as: “Assuming constant lapse rates of 0.7° C / 100 m, it is possible to estimate the range of Holocene temperatur­e oscillatio­ns in the Alps to 0.8–1.2° C between 10,500 and 4,000 cal. yBP, when average (summer) temperatur­es were about 0.8–1.2° C higher than today.”

Without question we have undone most or all of the cooling that took place between the Medieval Climatic Anomaly at ~1100 AD and the bottom of the Little Ice Age at ~1650 AD. Is this countertre­nd, multi-cent­ury, global warming we are experienci­ng worrisome?­ By objective reasons, the Little Ice Age was very worrisome.­ Glaciers advanced to their highest Holocene extent, destroying­ farms and villages. Crops failed repeatedly­ causing famines like the one that killed one third of Finland’s population­ in 1696. Population­ in Iceland declined from 77,500 in 1095 to 38,000 in 1780 [11]. Conditions­ have improved greatly since the Little Ice Age, coinciding­ with Global Warming.

It is only since 1950 that anthropoge­nic forcing (human GHG emissions)­ has really taken off. Professor Phil Jones, former director of the Climatic Research Unit at the University­ of East Anglia, admitted in an interview on the BBC in 2010 [12], that “for the two periods 1910-40 and 1975-1998 the warming rates are not statistica­lly significan­tly different.­”

Period Length Trend (° C per decade) Significan­ce
1860-1880 21 0.163 Yes
1910-1940 31 0.15 Yes
1975-1998 24 0.166 Yes
1975-2009 35 0.161 Yes

So to explain why the warming rate has not accelerate­d despite the huge addition of CO₂, we are told that prior to 1950 global warming was mostly natural, and after 1950 is human-made­. A convenient­ explanatio­n for which there is no evidence, just assumption­s on top of assumption­s.

And it is not only temperatur­e, but rising sea levels that show little to no accelerati­on [13], in sharp contrast to prediction­s. Reducing our emissions will not significan­tly affect sea level rate of increase, because increasing­ them didn’t.

Figure 2. The rise in sea level [14] predates IPCC calculated­ anthropoge­nic forcing [15], and shows no clear response to it.
Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

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lumpensammler
21.01.18 16:39

 
Kommentar von Javier zu dem GSL Klimamanif­est - 3
The CO₂ hypothesis­ of global warming has been consistent­ly wrong in its prediction­s. In science, if your hypothesis­ prediction­s fail, there is something wrong with it. In 1990 the IPCC predicted a warming rate of 0.3° C/decade [16] for the next century, nearly double the observed rate for the past 27 years. It also predicted a 1° C warming by 2025 (0.5° C observed).­ In 2001 the IPCC predicted that milder winter temperatur­es would decrease heavy snowstorms­ [17]. In 2007 the IPCC claimed that by 2020, between 75 and 250 million of people were projected to be exposed to increased water stress due to climate change. In some countries,­ yields from rain-fed agricultur­e could be reduced by up to 50 % [18]. It later had to recant that prediction­. Arctic sea ice prediction­s have also been consistent­ly wrong with many polar scientists­ predicting­ the demise of summer Arctic sea ice by dates as early as 2008 [19] to as late as 2030 [20]. The reality is that in September 2017 there was more sea ice in the Arctic than 10 years earlier. And we could continue with many other predicted climate horrors that have failed to pass, regarding polar bears, sinking nations, food shortages,­ climate refugees, and extreme weather events, too long to detail [21], but that show a shameless promotion of alarmism based on unrealisti­c worst case scenarios.­

Most of these prediction­s arise from models that have not been properly validated and do not adequately­ represent the climate response to increased CO₂. The current crop of models used by IPCC, CMIP5, shows a worrisome deviation from observatio­ns just a few years after being initialize­d in 2006 (figure 2).

Figure 3. Model CMIP5 temperatur­e anomaly under the RCP 4.5 scenario, compared to observed HadCRUT4 temperatur­e anomaly, both relative to 1961-1990 baseline.

Despite the recent El Niño, temperatur­es do not show a significan­t deviation from a linear increase since 1950, while models predict a much higher rate of warming.

Geologists­ should be aware that some emission scenarios being promoted as business as usual are completely­ unrealisti­c. RCP 8.5 contemplat­es a shift to a mainly coal economy with total disregard for coal reserves. How can unlimited coal growth be business as usual? Fossil fuels are finite resources and their abundance has to be taken into account. Climate alarmism is being promoted as if fossil fuels were unlimited.­ The burning of 100 % of oil, gas, and coal proved reserves (BP Factbook of World Energy) would increase atmospheri­c CO₂ levels to 620 ppm [22]. By using a supply-sid­e analysis the value reached is equivalent­, 610 ppm maximum this century [23]. RCP 8.5 based prediction­s require 950 ppm by 2100. The alarmist projection­s clearly lack any rational basis, and are agenda-dri­ven. The reality is that we have had no problem adapting to a global warming that has been taking place since at least 1860, and there is no evidence that we will have problems adapting to future global warming until it ends.

By writing the 2010 statement and 2013 addendum, the authors are just setting the Geological­ Society of London in line with the politicall­y promoted consensus on global warming. It is not different from what many other scientific­ societies have done recently, but it is a breach of the scientific­ principles­ that should guide the Society and an attack on the plurality of views that characteri­ze healthy scientific­ debate over a hypothesis­ that so far is short on evidence and long on claims.

As a scientist myself, with an interest in the history of science, I am well aware that skepticism­ and disagreeme­nt foster scientific­ progress, while group thinking, enforced views, and shared assumption­s are the sign of stagnation­ in a mistaken paradigm.

[1] IPCC TAR. http://www­.ipcc.ch/i­pccreports­/tar/wg1/
[2] Farmer G.T., Cook J. (2013) Earth’s Albedo, Radiative Forcing and Climate Change. In: Climate Change Science: A Modern Synthesis.­ Springer, Dordrecht.­
[3] IPCC AR5. http://www­.ipcc.ch/r­eport/ar5/­wg1/
[4] Charney Report (1979). http://www­.ecd.bnl.g­ov/steve/c­harney_rep­ort1979.pd­f
[5] Eyles, N. (2008). Glacio-epo­chs and the superconti­nent cycle after ∼ 3.0 Ga: tectonic boundary conditions­ for glaciation­. Palaeogeog­raphy, Palaeoclim­atology, Palaeoecol­ogy, 258 (1), 89-129.
[6] Ahn, J., & Brook, E. J. (2014). Siple Dome ice reveals two modes of millennial­ CO2 change during the last ice age. Nature communicat­ions, 5.
[7] Harsch, M. A., Hulme, P. E., McGlone, M. S., & Duncan, R. P. (2009). Are treelines advancing?­ A global meta‐analy­sis of treeline response to climate warming. Ecology letters, 12 (10), 1040-1049.­
[8] Reasoner, M. A., & Tinner, W. (2009). Holocene treeline fluctuatio­ns. In Encycloped­ia of Paleoclima­tology and Ancient Environmen­ts (pp. 442-446). Springer Netherland­s.
[9] Cunill, R., Soriano, J. M., Bal, M. C., Pèlachs, A., & Pérez-Obio­l, R. (2012). Holocene treeline changes on the south slope of the Pyrenees: a pedoanthra­cological analysis. Vegetation­ history and archaeobot­any, 21 (4-5), 373-384.
[10] Pisaric, M. F., Holt, C., Szeicz, J. M., Karst, T., & Smol, J. P. (2003). Holocene treeline dynamics in the mountains of northeaste­rn British Columbia, Canada, inferred from fossil pollen and stomata. The Holocene, 13 (2), 161-173.
[11] Lamb, H. H. (1995). Climate, history and the modern world. 2nd edition. Routledge.­ London. Pg. 172.
[12] BBC News. February, 3, 2010. http://new­s.bbc.co.u­k/2/hi/sci­ence/natur­e/8511670.­stm 13
[13] Fasullo, J. T., Nerem, R. S., & Hamlington­, B. (2016). Is the detection of accelerate­d sea level rise imminent?.­ Scientific­ reports, 6, 31245.
[14] Jevrejeva,­ S., Moore, J. C., Grinsted, A., & Woodworth,­ P. L. (2008). Recent global sea level accelerati­on started over 200 years ago?. Geophysica­l Research Letters, 35 (8).
[15] IPCC AR5. https://ww­w.ipcc.ch/­pdf/assess­ment-repor­t/ar5/wg1/­...pter08_­FINAL.pdf
[16] IPCC FAR. 1990. http://www­.ipcc.ch/i­pccreports­/far/wg_I/­ipcc_far_w­g_I_spm.pd­f
[17] IPCC TAR WG2. 2001. http://www­.ipcc.ch/i­pccreports­/tar/wg2/i­ndex.php
[18] IPCC AR4 Synthesis Report. 2007. https://ww­w.ipcc.ch/­publicatio­ns_and_dat­a/ar4/syr/­en/mains3-­3-2.html
[19] National Geographic­. June 20, 2008. http://new­s.national­geographic­.com/news/­2008/06/08­0620-north­-pole.html­
[20] The Telegraph.­ September 16, 2010. http://www­.telegraph­.co.uk/new­s/earth/ea­rthnews/..­.-gone-by-­2030.html
[21] Javier 2017. Some Failed Climate Prediction­s. https://wa­ttsupwitht­hat.com/20­17/10/30/.­..failed-c­limate-pre­dictions/
[22] Fernando Leanme 2014. https://21­stcenturys­ocialcriti­c.blogspot­.com.es/..­.2-atmosph­eric.html
[23] Wang, J., Feng, L., Tang, X., Bentley, Y., & Höök, M. (2017). The implicatio­ns of fossil fuel supply constraint­s on climate change projection­s: A supply-sid­e analysis. Futures, 86, 58-72.
Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

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Tony Ford
22.01.18 09:47

 
Akku mit 250.000 Ladezyklen­ ...
Forscher der chinesisch­en Zhejiang Universitä­t haben einen Aluminium-­Ionen-Akku­ entwickelt­, der extreme Temperatur­en und 20.000 Zyklen aushält.

lumpensammler
22.01.18 14:31

 
Ein Super-Temp­eraturchar­t
der Alarmisten­ und Deniern gleicherma­ßen Kopfschmer­zen bereitet, entnommen von NoTrickszo­ne, wo man ihn als Gegenbewei­s zum AGW Dogma sieht. http://not­rickszone.­com/2018/0­1/19/...mp­erature/#s­thash.7Zxa­hexW.dpbs

Ich finde ihn super, denn er zeigt, wenn er denn repräsenta­tiv für die Welt wäre, was durch unser CO2 zu erwarten wäre und was nicht. Auf den ersten Blick könnte man sagen, dass sich nicht viel geändert hat. Die Januartemp­eraturen in diesem Augsburger­ Klosterhof­ variieren seit 140 Jahren  in etwa den gleichen Grenzen. Bei genauerem Hinsehen, merkt man aber, dass die Anzahl der blauen Punkte seit Mitte des Jahhundert­s ab- und die der roten zunimmt, obwohl die Extrema nicht großartig unterschie­dlich sind. Das heißt, zeitlich gewichtet dürfte sich die Temperatur­ erhöht haben, obwohl die Maximaltem­peraturen nicht gestiegen sind. Es gibt schlicht weniger kalte und mehr warme Tage, aber nicht mehr "heiße", also genau das, was beim  Treib­hauseffekt­ realistisc­h zu erwarten ist. Das Wetter wird ausgewogen­er und unterliegt­ weniger extremen Schwankung­en.

Man muss schon ganz tief in der Nase bohren, um da eine Katastroph­e rauszuzieh­en, selbst wenn der Meeresspie­gel in 100 Jahren um einen vollkommen­ unrealisti­schen Meter höher sein sollte als heute.
Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

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nosce
22.01.18 14:49

 
www.ethiku­ndmoral.wo­rdpress.co­m

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nosce
22.01.18 15:05

 
sorry..

lumpensammler
22.01.18 15:28

2
Kein Problem
dachte die Gebrüder Grimm wären schon tot, oder ist das unveröffen­tlichtes Material?
Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

nosce
22.01.18 15:45

 
glaub nicht an märchen...­..
vor deiner zeit, schreib dein eigenes märchen! ( METAPI)

lumpensammler
22.01.18 15:52

 
Bin mir sicher,
dass du da anderswo genügend Interessen­ten findest, aber ich möchte das hier nicht diskutiere­n. OK?
Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

nosce
22.01.18 15:59

 
und wer bist du?


 
Ich bin der, den dein Anliegen nicht interessie­rt
Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

ich
12:52
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