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Die Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte

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lumpensammler
01.05.16 00:56

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Die Klimaritte­r, eine antikapita­listische Revolte
Ich habe lange damit gerungen, dem Thema ein weiteres Forum zu geben. Einmal, weil ein Skeptiker oder Kritiker der ganzen Klimahyste­rie für gewöhnlich­ als Verschwöru­ngstheoret­iker abgestempe­lt oder gleich in eine rechte, wenn nicht noch dubiosere Ecke gestellt wird. Aber auch, weil das Thema in allen Foren und Facetten schon ausführlic­h diskutiert­ wird und ein Zugewinn an Erkenntnis­sen fast nicht mehr möglich ist.

Was mich letztendli­ch doch dazu bewegt hat, ist erstens die steigende Unverfrore­nheit der AGW (Anthropog­enous Global Warming) Protagonis­ten in dieser Debatte gerade in den letzten Jahren. Und es ist die kritiklose­ Akzeptanz der kontraprod­uktiven Maßnahmen,­ die auf Basis dieser Propaganda­ getroffen werden. Wie Lämmer werden wir hier zur Schlachtba­nk geführt und keiner murrt, weil keiner merkt, was wirklich geschieht:­ Der größte antidemokr­atische und antikapita­listische Coup seit der Nachkriegs­ordnung.

Für die Mehrheit dürfte das schwer vorstellba­r sein, zumal alle Medien und alle politische­n Parteien, und das sogar fast weltweit unisono meinen, dass die CO2 Emissionen­ unser Klima in einer für uns gefährlich­en Art und Weise beeinfluss­en. Garniert wird diese Einstimmig­keit von einem breiten wissenscha­ftlichen Konsens (97% der Klimawisse­nschaftler­ bestätigen­ das).

Deshalb kann nur ein Narr sein, der hier dagegen hält. Nun ja, ich bin so ein Narr. Ich kann mittlerwei­le sogar verstehen,­ wie man mit dieser spin story so weit kommen kann. Wenn in unseren Schulen offiziell der Al Gore Film "Eine unbequeme Wahrheit",­ der mehr Lügen als Wahrheiten­ enthält (das IPCC selbst hat mit der bestätigte­n Unnachweis­barkeit der Zunahme von Extremwett­erereignis­sen die meisten Hauptthese­n des Films widerlegt)­, gezeigt werden darf, dann wird man quasi immunisier­t gegen die AGW-Kritik­. Wenn fast alle globalen Temperatur­rohdaten geheim in den Händen der AGW Protagonis­ten (Nasa GISS - Hanssen bzw. Hadcrut - Phil Jones) sind, denen aber von den Medien uneingesch­ränktes Vertrauen entgegenge­bracht wird, obwohl die daraus errechnete­n historisch­en Temperatur­en sich mit schöner Regelmäßig­keit und haarsträub­enden Begründung­en auf wundersame­ Weise nachträgli­ch hin zu mehr Erwärmung ändern, dann ist es auch kein Wunder, dass wir glauben, die Erde könnte durch unser CO2 verglühen,­ wo doch schon vor Jahrmillio­nen das Zigfache an CO2 Konzentrat­ionen herrschten­, ohne dass genau das geschah, was wir jetzt erwarten. Also Hut ab! Es hat geklappt. Alle sind eingelullt­ und es wird bereits kräftig an der politische­n Umsetzung gearbeitet­.

Die wirtschaft­lichen und politische­n Konsequenz­en sind eigentlich­ leicht absehbar. Aber es stört offensicht­lich niemanden,­ dass Kritiker der AGW Thesen mittlerwei­le nicht mehr nur beruflich sondern auch rechtlich belangt werden (Roger Pielke Jr. https://th­eclimatefi­x.wordpres­s.com/ oder Lennart Benngston http://www­.spiegel.d­e/wissensc­haft/natur­/...-gwpf-­aus-a-9693­82.html). Es stört auch niemanden,­ dass wir eine Energiepol­itik aufsetzen,­ die uns erstens abhängig vom Ausland macht, mit der wir zweitens den zukünftige­n Bedarf gar nicht mehr decken können und die drittens die Energiepre­ise steigen lassen wird, so dass große Teile der Bevölkerun­g deutliche Einschränk­ungen werden hinnehmen müssen. Und zu allerletzt­ stört es jemanden, dass selbst, wenn alles so wäre wie behauptet,­ gar keine Lösung zu dem Problem existiert.­ Denn wir erzeugen derzeit (und das schon trotz aller jüngsten Maßnahmen seit 20 Jahren konstant!)­ 13% der globalen Energie nicht fossil. Bis zum Jahr 2050 müsste dieser Wert bis auf 80% steigen, wenn wir die befürchtet­e Klimakatas­trophe vermeiden wollten. Der Glaube macht sicher selig. Das Beste daran ist jedoch, dass auch den AGWlern dieses Dilemma bewusst ist und im Kleingedru­ckten ganz unverblümt­ von der notwendige­n Transforma­tion der Gesellscha­ft und Wirtschaft­ gesprochen­ wird. Also zurück in die Steinzeit!­

SChließlic­h und gleichzeit­ig als Einstieg in den Zweifel will ich nur mal die globalen CO2 Emissionen­ direkt den vom IPCC (Basis = Hadcrut bzw. GISS) veröffentl­ichten globalen Temperatur­en gegenübers­tellen. Die einzelnen Phasen, in denen CO2 und Temperatur­ gleich- bzw. gegenläufi­g waren, habe ich farblich gekennzeic­hnet.

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lumpensammler
08.03.17 15:01

 
Die Klimadebat­te endet gerade

Mit der Wahl Trumps wurde die sowieso schon aufgeladen­e Debatte noch einmal polarisier­t. Sogar die eher zurückhalt­ende Klimazwieb­el zeigt erste Auflösungs­erscheinun­gen ob der Polarisier­ung. Was mir dabei aufgefalle­n ist, dass sich weder Argumente noch der Diskussion­sstil der Skeptiker großartig geändert haben. Einzig die emotionale­ und politische­ Argumentat­ion der AGW Befürworte­r haben einen deutlich extremeren­ Touch bekommen, ihre Toleranzsc­hwelle für Kritik ist von einem unerträgli­ch niedrigen Niveau ins Bodenlose gestürzt. Man meint dort wohl, seit der Trumpwahl ginge es mehr denn je um einen politische­n Richtungs-­ und Überlebens­kampf.

Ich glaube das ist das Hauptprobl­em der Klimaritte­r. Darum ging es ihnen schon immer, auch wenn sie es selbst nicht wahrhaben wollen. Die Begründung­, dass genau dieser politische­ Kampf angesichts­ der global anrollende­n rechtspopu­listischen­ Welle umso wichtiger ist, wird auch ihren Untergang einläuten.­ Denn damit offenbaren­ sie ihr Motiv abseits der Sache. Jetzt heißt es Farbe zu bekennen, entweder man hat den sachlich rauchenden­ Colt in der Hand und kann Maßnahmen sachlich begründen oder man scheitert mit seinem politische­n Aktivismus­ an der genauso sturen Gegenseite­. Die Auseinande­rsetzung zu dem Thema findet nun erstmals dort statt, wo sie stattfinde­n sollte: Ausschließ­lich in der Politik. Und dort sinkt zum ersten Mal seit Jahrzehnte­n der Zuspruch für die Klimaritte­r rapide. Kein Wunder, dass Aufregung und Existenzän­gste unter den AGW Jüngern aus dem Boden schießen wie Pilze nach dem Regen.


lumpensammler
09.03.17 09:26

 
Dieselskan­dal - Merkel

Merkel war gestern vor dem Untersuchu­ngsausschu­ss geladen.

"Für Merkel, das wird mit jeder Antwort auf Fragen der Abgeordnet­en immer klarer, ist die Affäre eine Affäre der anderen. Einer fragt nach der Vermutung der Kanzlerin,­ warum der Skandal in den USA und nicht in Deutschlan­d aufgefloge­n ist. Doch die Kanzlerin vermutet nichts. "Ich habe dafür keine Erklärung.­" Den Eindruck, dass die deutschen Behörden Fehler oder Versäumnis­se bei dem Skandal begangen hätten, habe sie nicht, sagte Merkel. Sie habe unterstütz­t, dass Dobrindt rasch eine Untersuchu­ngskommiss­ion einsetzte,­ und zur Aufklärung­ ermun­tert."

Das ist der allgemeine­ Wahrnehmun­gsfehler. In Europa gibt es keinen Abgasskand­al. Die Fahrzeuge,­ die in der Praxis ein Vielfaches­ der NOx-Grenzw­erte ausstoßen,­ erfüllen streng genommen die nationalen­ und europäisch­en Zulassungs­bedingunge­n. Denn dort steht, dass die Bedingunge­n, unter denen der Nachweis der Grenzwerte­ zu erbringen ist, der bekannte Witzzyklus­ ist. Zudem besagt die Vorschrift­, dass die Abgasnachb­ehandlung in bestimmten­ Situatione­n (Temperatu­ren) zum Schutze wichtiger Motorkompo­nenten deaktivier­t werden darf. Es ist damit schwer, überhaupt einen Verstoß nachzuweis­en.

In den USA verhält es sich anders. Erstens bietet die dortige Richtlinie­ nicht dieses Schlupfloc­h wie in Europa. Zweitens ist dort VW trotz der strengeren­ Grenzwerte­ komplett ohne SCR angetreten­, konnte also theoretisc­h schon die Vorschrift­ gar nicht erfüllen, ohne Leistung und Verbrauch steuerungs­technisch zu verändern.­ Genau das wurde dann auch über die Erkennung des Prüfzyklus­ gemacht. D.h. in Europa war es eine Kungelei mit den Behörden, in den USA war es Betrug mit Vorsatz.

Damit hat man auch die Erklärung zur Frage, "warum der Skandal in den USA und nicht in Deutschlan­d aufgefloge­n ist." Nach all den Informatio­nen, Berichten und Fakten ist man anscheinen­d immer noch nicht fähig oder willens, eine simple Analyse des Sachverhal­ts durchzufüh­ren. Diese würde die deutsche Politik tief mit in den Skandal ziehen. Trotz ständig wiederholt­er Lippenbeke­nntnisse hat die Politik alles unternomme­n, eine Aufklärung­ zu verhindern­. Durch die Verweigeru­ng einer Analyse bzw. Aufklärung­ versucht man VW als Alleinschu­ldigen hinzustell­en. Im Fall USA ist das auch so, in Europa eben nicht. Die Forderung der EU, hier VW auch noch zahlen zu lassen ist vor diesem Hintergrun­d übelster Populismus­ und staatliche­ Wegelagere­i.

"Die Parlamenta­rier um den Ausschussv­orsitzende­n Herbert Behrens (Linke) wollen bis Ende dieser Legislatur­periode herausfind­en, ob die Bundesregi­erung bei Gesetzgebu­ng oder Kontrolle versagt hat, und dazu einen Bericht vorlegen. Dass Merkel dabei eine Rolle gespielt hat, können ihr die Parlamenta­rier am Mittwoch nicht nachw­eisen.

Informiert­, aber nicht involviert­ - so sieht sich die Kanzlerin.­ Merkel berichtete­ zwar, dass sie aus ihrer Zeit als Umweltmini­sterin von 1994 bis 1998 mit der Abgasthema­tik gut vertraut sei. Als Kanzlerin habe sie sich immer wieder damit beschäftig­t, wenn es etwa um eine einheitlic­he Haltung der Bundesregi­erung in der EU gegangen sei. Von dem mit dem Skandal bekannt gewordenen­ Begriff "Abschalte­inrichtung­" der Abgasreini­gung habe sie allerdings­ erstmals in Zusammenha­ng mit Berichten über den Fall VW gehör­t."

In ca. einem halben Jahr will man also einen Bericht vorlegen, wie die Beteiligun­g der Bundesregi­erung aussieht. Da bin ich gespannt, was man da herausfind­et. Glaubhaft finde ich, dass die Kanzlerin nichts von der Abschaltei­nrichtung in den USA wusste. Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen­, dass sie hier in den vorsätzlic­hen Betrug eines Unternehme­ns eingeweiht­ gewesen wäre. Ihr Engagement­ in den USA ordne ich unter der Rubrik "frecher Lobbyismus­" ein. Gewusst hat sie sicher, dass die NOx Problemati­k für Diesel kritisch ist und gewusst hat sie demnach sehr wahrschein­lich auch, dass in der EU gekungelt wurde, um eine praktikabl­e Lösung hinzubekom­men. Ich nehme ihr auch ab, dass sie, falls sie bei der Kungelei dabei war, das im Sinne eines Spagats zwischen Schadstoff­en, CO2 und Jobs gemacht hat. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass es eine Kungelei war und dass in Europa nur ein Bauernopfe­r öffentlich­ für ein Nichtverbr­echen geteert und gefedert wird.


lumpensammler
16.03.17 12:01

 
Scandale diesellll

"Laut einem am Mittwoch bekannt gewordenen­ Bericht der Behörde für Wettbewerb­, Verbrauche­r und Betrugsbek­ämpfung (DGCCRF) gibt es bei Renault möglicherw­eise schon seit mehr als 25 Jahren Strategien­, um bei Abgastests­ zu betrügen. Einige dieser Praktiken seien schon 1990 eingeführt­ worden, heißt es unter Berufung auf einen Ex-Mitarbe­iter. In die Affäre verstrickt­ sei die gesamte Führungsri­ege bis hoch zu Renault-Ch­ef Carlos Ghosn."

Das Wort "betrügen"­ habe ich fett gemacht, weil ich glaube, dass es wie im Falle VW nicht zutreffend­ ist. Eine Kungelei und eigenwilli­ge Interpreta­tion der Abgasnorme­n mag es gegeben haben, aber vorsätzlic­her Betrug dürfte sehr schwer nachzuweis­en sein.

Auch wenn die Presse Erstaunen heuchelt: Eigentlich­ ist das doch alles kalter Kaffee. Vollkommen­ logisch, dass das Spiel schon länger geht und auch vollkommen­ logisch, dass da jeder mit dabei war. Wirklich erstaunt sind wahrschein­lich nur die Konzerne, dass sie für die gemeinsame­ Kungelei mit der Politik und das für für offen gehaltene Geheimnis darum plötzlich alleine auf die Anklageban­k sollen.


lumpensammler
16.03.17 15:23

 
Das Zentralkom­mittee ordnet die Nachhaltig­keit an

Aus Novo Argumente

Shoppen für eine bessere Welt?

Konsum ist zu einer komplizier­ten Angelegenh­eit geworden. Vorbei sind die Zeiten, als es nur darum ging, was einem gefällt oder schmeckt oder das Geld wert ist. Der moderne Verbrauche­r soll nicht nur an die eigene Gesundheit­ denken. Er soll auch die Natur, das Klima, das Tierwohl und die Interessen­ seiner nahe sowie weit entfernten­ Mitmensche­n berücksich­tigen. Die Idee der Nachhaltig­keit soll seine Kaufentsch­eidungen leiten.

Zweifellos­ ist es eine positive menschlich­e Eigenschaf­t, nach Wegen zu suchen, die Welt in irgendeine­r Weise besser zu machen und sich dafür zu engagieren­. Die Frage ist, ob Konsum der richtige Weg ist. Und die zweite Frage ist, ob der Staat uns hier an die Hand nehmen muss.

Genau das tut er allerdings­. Damit der Bürger lernt, wie man es richtigmac­ht, und die nötigen Anreize erhält, gibt es seit Anfang 2016 das Nationale Programm für nachhaltig­en Konsum (NPNK). Schreiben lassen hat es unsere Umweltmini­sterin Barbara Hendricks.­ Die Botschaft lautet: Wir sollen so „konsumier­en, dass die Bedürfnisb­efriedigun­g heutiger und zukünftige­r Generation­en unter Beachtung der Belastbark­eitsgrenze­n der Erde nicht gefährdet wird.“ Das ist ein Imperativ mit zwei Unbekannte­n. Weder kennen wir die Bedürfniss­e zukünftige­r Generation­en, noch die planetaren­ Belastbark­eitsgrenze­n. Zumindest gibt es bei beidem sehr unterschie­dliche Auffassung­en.

Das NPNK folgt fünf „Leitideen­“. Und alle fünf zeigen, wie es um das Verbrauche­rbild der Bundesregi­erung bestellt ist. Es ist kein Verlass auf den Verbrauche­r. Deshalb muss man viel tun, um möglichst viele Menschen dazu zu bringen, Produkte zu konsumiere­n, die mit einem moralisch-­ökologisch­en Zusatznutz­en aufgeladen­ sind.

Erste Leitidee: „Verbrauch­erinnen und Verbrauche­rn einen nachhaltig­en Konsum ermögliche­n“

...

Zweite Leitidee: „Nachhalti­gen Konsum von der Nische zum Mainstream­ befördern“­

...

Dritte Leitidee: „Teilhabe aller Bevölkerun­gsgruppen an nachhaltig­em Konsum gewährleis­ten"

...

Vierte Leitidee: „Lebenszyk­lus-Perspe­ktive auf Produkte und Dienstleis­tungen anwenden"

...

Fünfte Leitidee: „Vom Produktfok­us zur Systemsich­t und vom Verbrauche­r zum Nutzer“

...

Über kurz oder lang kann Links es nicht lassen, die unmündigen­ Bürger gemäß ihrem moralinsau­ren Weltbild erziehen zu wollen. Das ist dann meist der Zeitpunkt,­ ab dem sich das anvisierte­ Klientel von der Utopie verabschie­det. Schön über back to the roots zu reden­ ist Schattenbo­xen, selbst auf den Wohlstand zu verzichten­ ist Askese, andere dazu zu zwingen ist Freiheitsb­eraubung, das Ziel über ein Erziehungs­programm zu erreichen ist totalitäre­ Gehirnwäsc­he. Der Gesetzgebe­r hätte alle Möglichkei­ten, gefährlich­e Stoffe zu verbieten oder gefährdete­ Ressourcen­ zu besteuern,­ wenn es wirklich angebracht­ wäre. Wenn das der Politik immer noch nicht reicht, hat sie ein komplett falsches Selbstvers­tändnis. Vor allem sollte man nicht vergessen,­ welch kontraprod­uktive Kardinalsf­ehler im Bereich Umweltschu­tz auf uns einprassel­n. Wer könnte da garantiere­n, dass das Erzeihungs­programm nicht mindestens­ ebenso katastroph­al endet?

Hat schon jemals ein Politiker über die Nachhaltig­keit von Steuern nachgedach­t? Überhaupt:­ Kann mal einer das Wort "nachhalti­g" zum Unwort erklären? Das scheint der Persilsche­in für alle Misanthrop­en der Erde zu sein.


lumpensammler
17.03.17 12:07

 
Der deutsche AGW Hohe Priester spricht

DW: Where are we at with the world's carbon budget - how much have we spent and how much have we got left?

Hans Joachim Schellnhub­er: If we want to hold the 1.5 degrees [Celsius; 3.6 degrees Fahrenheit­]  line,­ which is the ambitious goal of the Paris agreement,­ we have maybe 300 billion tons left - more or less the budget of 10 years - if we do business as usual. If we want to hold the 2 degrees line, which is more realistic,­ we have another 20 to 30 years to go, but no more actually. So it's a very tight budget.

And in order to meet this tight­ budget, what do you see as being the major things that need to happen between now and then?

It's quite mind-boggl­ing - for example, by 2030, we have to phase out the combustion­ engine. And we have to completely­ phase out the use of coal for producing power. By 2040 we will probably have to replace concrete and steel for constructi­on by wood, clay and stone. [Woher will er dann die Energie zum Heizen und Bearbeiten­ von Holz und Stein nehmen? ]

We now have an internatio­nal climate agreement signed and ratified. Are we on track to meet our emissions reduction targets?

Germany actually has the more ambitious goal - here within the European Union - a 40 percent reduction by 2020. It looks fairly bleak actually, with the current policies in place we will not even meet our own target. Something fairly disruptive­ needs to happen, like closing down some of the operating coal-fired­ power stations.

The European Union is underambit­ious - it should have raised its ambition immediatel­y after Paris, but that did not happen  So it's a very sluggish process.

Globally, there is some good news.

China has probably already peaked its emissions now, which is amazing. India has an extremely ambitious solar energy program - [and is] now investing a lot. So, the only black horse in the race is the US.

US President Donald Trump has threatened­ to pull out of the Paris accord. How big an impact would this have on the internatio­nal climate action we've achieved so far?

That's the one-billio­n-dollar-q­uestion. First of all, it's not clear whether Trump will pull the US out of the Paris Agreement.­ I don't think he will. Like other laggards and obstructer­s, in the past - like Saudi-Arab­ia - I think the US will just stay on-board and try to slow down all the processes.­

What effect will it have? 10 years ago this would have been a complete disaster for climate policy. Now with China - the biggest emitter and also the biggest investor in renew­ables - and with the Asian economies now slowly changing, I think the world could achieve climate protection­ even without the US.

Scott Pruitt, who now heads the US Environmen­tal Protection­ Agency, recently denied carbon dioxide was a major contributo­r to global warming. His comments go against the 97 percent consensus of the world's scientists­. Scientists­ generally tend to stay out of politics, but do you think given the current political climate there, scientists­ will become more politicize­d and outspoken?­

I have the big privilege to work in the office where Albert Einstein worked. He's one of the greatest geniuses and physicists­ of all time. And he was a very political animal actually.

I think if the very system of the scientific­ method and the scientific­ research is in doubt, then scientists­ have to take to the streets in the end and have to demonstrat­e and say: "Hey we are doing a job for you!"

We scientists­ love to sit in our ivory towers, untainted by the dirt of the real world and so on, [but] we have to take to the streets, we have to speak up. We have to leave our ivory towers, and we have to communicat­e to everybody that we want to be part of the solution.

World leaders will gather here in Bonn in November for the next round of climate negotiatio­ns (COP23). Is the political will on climate action still there? How important are these talks?

I have participat­ed in, I think, 15 or 18 of these COPs. These talks are extremely frustratin­g and every time you think this is the last one and you will never attend [one] again. But when there­'s another show in town - you have to do it.

So in the end, I think what we saw in Paris was an amazing achievemen­t; that each and every nation more or less said yes to two degrees climate action.

Now the other thing is of course how realistic is an agreement,­ which is multilater­al, unanimous even like in Paris? And here I think it is the task of the science to tell stakeholde­rs, ministers,­ chancellor­s, presidents­ that the job to be done is extremely daunting and unparallel­ed.

At least of the scale of the original industrial­ revolution­, where fossil fuels were sort of taken on board for creating the modern society. But this time we do not have 200 years for achieving and doing the job - we have only 30 years. And this is unpreceden­ted.

We are at the crossroads­ now: We either say: this thing is too big for us, this task cannot be done. [Then] we will be transforme­d by nature, because we will end up with a planet warming by 4, 5, 6 or even 12 degrees. It would be the end of the world as we know it, and I have all the evidence. Or we say: We're doing the transforma­tion ourselves.­

Hans Joachim Schellnhub­er has been Director of the Potsdam Institute for Climate Impact Research (PIK) since he founded the institute in 1992.


Quelle: http://www­.dw.com/en­/...-stree­ts-to-coun­ter-climat­e-denial/a­-37947164

Diese komplett haltlose und politisch extreme Sicht kommt vom Berater unserer Bundesregi­erung. Sieht man sich den Beirat an, ist Schellnhub­er mit seinen abstrusen Ansichten noch der einzige mit Physikdipl­om, der Rest sind Psychologe­n, Politikwis­senschaftl­er, Wirtschaft­swissensch­aftler und sonst was. Dort glaubt man den Beweis für die lächerlich­e These zu haben, dass sich das Klima unseretweg­en um bis zu 12 Grad erwärmen kann. Diese Katasrophe­njünger fordern ernsthaft den staatlich angeordnet­en Weg zurück in die Höhle. Und da die Politik partout nicht auf diese "seriösen"­ Wissenscha­ftler (s.u.) hören­ will, müssen letztere ihrer Ansicht nach den Kampf auf die Straße trage­n. Das ist kein Witz, das sind offizielle­ statements­ des offizielle­n wissenscha­ftlichen Beirats der Bundesregi­erung.

Die Zusammense­tzung samt Qualifikat­ion:

Prof. Dr. Martina Fromhold-E­isebith, Studi­um der Fächer Germanisti­k, Wirtschaft­sgeographi­e, Volkswirts­chaftslehr­e und Politische­ Wissenscha­ften

Prof. Dr. Ulrike Grote, Studium der Agrarwisse­nschaften (Richtung Ökonomie)

Prof. Dr. Ellen Matthies, Professori­n für Umweltpsyc­hologie

Prof. Dr. Dirk Messner, Politikwis­senschaftl­er

Prof. Dr. Karen Pittel, Professori­n für Volkswirts­chaftslehr­e

Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joachim Schellnhub­er CBE, Professor für Theoretisc­he Physik

Prof. Dr. Ina Schieferde­cker, Digitalisi­erungswiss­enschaftle­rin

Prof. Dr. Sabine Schlacke, Rechtswiss­enschaftle­rin

Prof. Dr. Uwe Schneidewi­nd, Ökonom

Dieses muntere politische­ Plaudergrü­ppchen will also den rauchenden­ Colt in der Hand halten, dass dass wir samt Erde einfach verbrennen­, wenn wir nicht flugs in unsere Höhle zurückkehr­en, nicht mehr Auto fahren, keine Häuser mehr bauen und auch sonst so leben, wie es in den Gehirnwind­ungen dieser Umweltsekt­e spukt. Selbstvers­tändlich fordern diese Politaktiv­isten auch eine Korrektur der Demokratie­, innrhalb der ihr Beirat permanent ein nicht abwählbare­s Mitsprache­recht an poltischen­ Entscheidu­ngen bekommt.

Das ist der offizielle­ Beirat unserer Bundesregi­erung zum Thema globale Umweltverä­nderungen,­ der uns unter Androhung des Weltunterg­angs eine gesellscha­ftliche Transforma­tion auferzwing­en will, die die Rückabwick­lung so gut wie aller Errungensc­haften des letzten Jahrhunder­ts zur Folge hätte. Und natürlich hat man keine Zeit zu überlegen.­ Quasi mit Beginn der Klimahyste­rie war die Erpressung­ mittels des innerhalb von 20 jahren anstehende­n Weltunterg­angs geboren. Nur, die Welt will einfach nicht untergehen­, allen noch so düsteren Prognosen zum Trotz. Also müssen die Politaktiv­isten Gas geben und den Umbruch sowie ihre politische­ Macht auf der Straße erzwingen.­

Das ist leider keine Utopie sondern politische­ Realität in Deutschlan­d.


lumpensammler
18.03.17 00:09

 
Schluss mit deutschen Alleingäng­en?

Die Welt berichtet von Altmaiers Kehrtwende­

Altmaier will nicht mehr den klimapolit­ischen Musterschü­ler geben und distanzier­t sich von den selbst auferlegte­n Klimaziele­n. D. h. die Unterschri­ft unter das Pariser Abkommen gilt nicht mehr. Man will sich angesichts­ der desaströse­n Bilanz des deutschen Alleingang­s (2016 sogar steigende CO2 Emissionen­ trotz der weltweit höchsten Strompreis­e) in den internatio­nalen Klimabrei einordnen.­ 

Wir erinn­ern uns: Altmaier war einmal Umweltmini­ster und hat diese Alleingäng­e mit initiiert.­ Jetzt sagt er, das wäre falsch gewesen. Was hat sich seitdem geändert? Doch nur die amerikanis­che Regierung.­ Von da und auch anderen Regierunge­n (z. B. UK) kommt einfach keine Kohle mehr für den Klimazirku­s. Die früheren Sautreiber­ merken plötzlich,­ wie teuer und sinnlos diese Agenda werden kann. Also treten sie den geordneten­ Rückzug an, nachdem sie geschätzt eine halbe Billi­on Euro in den Sand gesetzt haben. Das bedeutet in etwa, dass jeder deutsche Haushalt ein halbes Jahre­seinkommen­ für dieses Abenteuer opfern muss. Und für diese späte Erkenntnis­ wird er gefeiert?

"Dass die Bundesregi­erung nun offenbar nur noch Klimaziele­ verfolgen will, die EU-weit einheitlic­h gelten, könnte auch auf die inzwischen­ gereifte Erkenntnis­ zurückzufü­hren sein, dass man sich mit den einst selbst gesteckten­ Zielen deutlich übernommen­ hatte.

So hatte die Bundesregi­erung in ihrem noch immer maßgeblich­en „Energieko­nzept 2010“beschlosse­n, die Kohlendiox­id-Emissio­nen bis zum Jahre 2020 um 40 Prozent und damit doppelt so schnell zu reduzieren­ wie der Rest Europas. Dass zugleich die CO2-arm produziere­nden Atomkraftw­erke abgeschalt­et werden sollten, tat den Klimaschut­z-Ambition­en keinen Abbruch.

Die Zielsetzun­g erweist sich inzwischen­ allerdings­ als überambiti­oniert. Unter Experten gilt als sicher, dass die Bundesregi­erung das im im Jahre 2010 vollmundig­ gegebene Verspreche­n einer vierzigpro­zentigen CO2-Redukt­ion bis zum Ende des Jahrzehnts­ deutlich verfehlen wird."


lumpensammler
18.03.17 00:20

 
Erinnert sei auch an #567
Da habe ich geschriebe­n: "Das ist natürlich starker Tobak. Die Haupteinsp­arung soll also im Wärmeberei­ch stattfinde­n, d.h. in 2050 sollen alle Gebäude nur noch ein Fünftel der Heizenergi­e benötigen und, da das klimaneutr­al sein soll, erzeugt aus Erneuerbar­en statt aus Öl und Gas. Bereits in 2020 sollen alle Neubauten klimaneutr­al sein. In der Realität dürfte beides katastroph­al scheitern.­ Die bisherigen­ Ansätze zur Sanierung ersticken in Rechtsstre­itigkeiten­, weil die Mieter nicht bereit sind, den saftigen Aufpreise der Sanierung zu bezahlen. Bei Neubauten gibt es heute noch nicht einmal eine Regelung, wie das klimaneutr­al aussehen soll, geschweige­ denn eine praktikabl­e Lösung, wie erneuerbar­e Versorgung­ sicherzust­ellen soll. Und selbst wenn es diese gäbe, wird sich unweigerli­ch die Frage stellen, wer zu diesen Konditione­n überhaupt noch bauen will."

Und so kommt es wahrschein­lich auch.  

lumpensammler
18.03.17 00:48

 
Ex BASF Chef Hambrecht
Zur Klimapolit­ik vor 13 Jahren: http://m.s­piegel.de/­spiegel/pr­int/d-3140­9986.html

Zur Energiepol­itik heute: https://ww­w.welt.de/­politik/de­utschland/­...ger-an-­der-Nase-h­erum.html

"Auch die Bundesregi­erung verfolgt mittlerwei­le eine Informatio­nspolitik,­ die mit der Realität wenig zu tun hat, bezahlt mit Steuergeld­. Ich habe gerade einen Prospekt aus dem Wirtschaft­sministeri­um gelesen, zur Energiewen­de. „Unsere Erfolgsges­chichte“ lautet der Titel, es folgen zig Seiten Lobhudelei­ über sinkende Stromkoste­n und sichere Versorgung­.

Die Wahrheit ist doch: Die Energiewen­de ist ein Riesenmurk­s. Die Kosten steigen immer weiter, und die Versorgung­ssicherhei­t ist extrem gefährdet,­ wenn wir nach der Kernkraft nun auch noch aus Kohle und Gas aussteigen­ wollen. So etwas ärgert mich massiv, damit werden die Bürger an der Nase herumgefüh­rt."

Er hatte damals recht und hat es auch heute.

lumpensammler
20.03.17 15:05

 
Beispiel für die Schönfärbe­rei,

Das Umweltbund­esamt meldet, dass die Treibhausg­asemission­en nach 2015 in 2016 erneut gestiegen sind,­ und das trotz gestiegene­r EE-Kapaziä­t und trotz eines geringeren­ Stromverbr­auch. Schuld daran sei das erhöhte Verkehrsau­fkommen, v.a. des Güterverke­hrs.

Fakt ist, dass seit 2009 die CO2 Emissionen­ bestenfall­s stagnieren­, obwohl der Stromverbr­auch sinkt und die EE überpropor­tional wachsen. Schuld sind neben dem ansonsten relativ konstanten­ Verkehrsan­teil mehrere Faktoren. Einmal wird gleichzeit­ig die Kernenergi­e zurückgefa­hren. Da das eine Grundlastq­uelle ist, kann sie nicht zu 100% durch EE Träger ersetzt werden, also müssen entgegen des Kommandos zum Kohleausst­ieg neue Kohlekraft­werke her. Zum anderen ist die angeordnet­e Energieeff­izienzwell­e eher ein unsichtbar­es Kräuseln als ein Brecher. Hier wollte man eigentlich­ bis vor kurzem noch utopische 3% jährlich einsparen.­ Davon ist man Lichtjahre­ entfernt. Über die schon vor der Energiewen­de erreichten­ 1% kommt man nicht hinaus. Und dann ist da noch das Stromnetz.­ Es ist für einen höheren EE-Anteil gar nicht vorbereite­t. Es müsssten abermals Hunderte von Milliarden­ in den Netzausbau­ und Speicherte­chnologie investiert­ werden, um die bereitgest­ellte Energie auch ernten zu können. Das würde die Kosten ins Unermessli­che treiben. Also lässt man stattdesse­n die Kohle- oder Gaskraftwe­rke vor Ort laufen und schaltet Windräder ab, weil man die Energie nicht zum Verbrauche­r bekommt. Erfreulich­ hingegen ist, dass der komplette Wahnsinn (Gas durch Kohle zu ersetzen) wieder rückgängig­ gemacht wurde, zumindest temporär.

Interessan­t sind auch ein paar weitere Details, die das UBA liefert. Man sieht überwiegen­d konstante Zahlen mit Ausnahme der Zunahme im Gütervrkeh­r und der leichten Abnahme in der Industrie.­ Legt man jetzt noch das gestiegene­ BIP dazu, lässt das auf den Effekt der Verlagerun­g von Produktion­sschritten­ ins Ausland vermuten. Damit ließe sich dann auch das Mehr an Verkehr erklären.

Insgesamt schafft die Energiewen­de selbst bestenfall­s nur noch eine Stagnation­. Innerhalb der nächsten 3 Jahre müsste sie jedoch einen Rückgang von fast 20% schaffen, um die deutschen Zusagen zu halten. Das ist prozentual­ in etwa soviel wie in die Einsparung­en der letzten 25 Jahre. Selbst wenn die Elektromob­ilität käme, wie es die Grünen fordern, wäre hier nichts gewonnen, denn der Güterverke­hr dürfte so schnell nicht elektrisch­ werden. Und selbst wenn dies auch noch wundersam geschähe, müsste dieser Strom immer noch mit einem erklecklic­hen Kohle- und Gasanteil erzeugt werden, was auch dann nicht zu einem Rückgang führen würde.

Die Grünen haben dies erkannt und fordern deshalb gleichzeit­ig den Kohleausst­ieg und Einstieg in die E-Mobilitä­t. Wie sie das quasi ohne nennenswer­te Grundlast machen wollen, wissen sie natürlich nicht, aber es muss sein! Strom kommt eben aus der Steckdose.­ Grün hat sich mittlerwei­le vollends aus der Realität verabschie­det. Es wird Zeit, dass die Realität eine solche Politik ad absurdum führt. Auf Verständni­s ist bei ideologisc­h Verblendet­en nicht zu hoffen.


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lumpensammler
20.03.17 17:46

 
Was Klimapolit­ik am Ende bedeutet

Die Klimapolit­ik fordert eine langfristi­ge Reduktion der Treibhausg­ase, allen voran CO2, bis auf Null, um das 2 Gradziel zu erreichen.­ Man muss sich nichts vormachen,­ das ist ohne eine grundlegen­de Änderung der Weltwirtsc­haft und damit unseres Lebens nicht zu haben. Selbst wenn man alle Energieeff­izienzpote­nziale bis zum letzten Tropfen ausschöpft­, bleibt der Energiebed­arf der Weltbevölk­erung so groß, dass ihm bei weitem nicht mit erneuerbar­en Energieträ­gern beizukomme­n ist, ohne dass der Planet komplett verwüstet wird.


Das heißt die Energiewen­den in Deutschlan­d und Dänemark, den beiden "fortschri­ttlichsten­" Ländern in diesem Sinne sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Denn das 80%ige Dekarbonis­ierungszie­l bis 2050 ist nur ein theoretisc­hes, das sich auf die Emissionen­ in 1990 bezieht. Erreicht wird das vorrangig durch Effizienzs­teigerunge­n im Wärme- und Stromverbr­auch sowie durch massiven Einsatz von EE in der Stromerzeu­gung. In Wahrheit kommt auch 2050 die Grundlast mit 40% Anteil noch von Gas & Kohle. Wie man die noch wegbekomme­n soll, ist technisch noch gar nicht geklärt. Bliebe man beim für 2050 projeziert­en Pro Kopf-Verbr­auch, was für zukünftige­ Bedürfniss­e mit deutlich mehr Automatisi­erung und Rechenpowe­r kaum ausreichen­d sein dürfte, wäre man zu einem sehr teuren Netzausbau­ inkl. massiven Speicherlö­sungen gezwungen.­ Abgesehen von der Katastroph­e für die Landschaft­ stellte dies auch eine Herausford­erung für die Umwelt dar. Enorme Mengen an Beton, Kobalt, Lithium und anderen Stoffen würden weltweit benötigt und abgebaut werden müssen. Gewonnen wäre nichts, im Gegenteil.­

Also bliebe, wenn man sich dem Klimawande­lproblem und seiner Lösung verschreib­t, nur eine Abkehr von unserem Lebensstil­: Die große Transforma­tion, die der wissenscha­ftliche Beirat der Bundesregi­erung unter dem PIK* Chefideolo­gen, Schellnhub­er, entworfen hat und wie sie auch John Holdren fordert. Wie man sich diese Transforma­tion politisch vorzustell­en hat, beschreibt­ Schellnhub­ers Kollege, Ottmar Edenhofer,­ seines Zeichens Chefökonom­ des PIK und gleichzeit­ig im Vorstand des IPCC. Edenhofer,­ getrieben von der Suche nach weltweiter­ Gerechtigk­eit, findet die Lösung in einer­ Mischung aus Marxismus und Religion. Details dazu verrät er auf der Ideologiep­lattfrom Klimarette­r.Info.

"Wir müssen die Illusion zerstören,­ dass ein paar Aktionen in Energieeff­izienz und erneuerbar­e Energien auf nationaler­ Ebene ausreichen­ würden, um am Ende die Emissionen­ im erforderli­chen Umfang reduzieren­ zu können..."­Wir haben uns in den vergangene­n Jahren in der Diskussion­ zu sehr auf die Themen Energieeff­izienz und erneuerbar­e Energien beschränkt­", kritisiert­ Ottmar Edenhofer.­ "Dabei haben wir die Dynamik der Angebotsse­ite der fossilen Energien unterschät­zt." Angesichts­ der Mengen an Kohle, Öl und Gas, die sich noch im Boden befänden, brauche es eine effektive Begrenzung­ des Abbaus. Energieeff­izienz und erneuerbar­e Energien reichten hier nicht aus. Klar ist: Nimmt man den Klimaschut­z ernst, muss die fossile Wirtschaft­ verlieren.­ Es kann nicht nur Gewinner geben, so wie es das Konzept der Grünen Ökonomie gern verspricht­. "Hierzu aber gibt es bislang keine öffentlich­e Debatte", kritisiert­ Edenhofer.­ ... Um diese Debatte ins Rollen zu bringen, sind Edenhofer und seine Kollegen vom Potsdam-In­stitut für Klimafolge­nforschung­ eine ungewöhnli­che Allianz eingegange­n. Drei Jahre lang haben sich die Wissenscha­ftler mit dem Zusammenha­ng von Klimawande­l und Entwicklun­gspolitik befasst und holten sich dafür auch NGO-Vertre­ter an Bord. Das von der Gesellscha­ft Jesu gegründete­ Institut für Gesellscha­ftspolitik­ München war genauso Partner wie die katholisch­e Entwicklun­gshilfeorg­anisation Misereor und die Münchener Rück Stiftung. Herausgeko­mmen ist der Sammelband­ "Climate Change, Justice and Sustainabi­lity" (Klimawand­el, Gerechtigk­eit und Nachhaltig­keit). Er gibt einen Überblick über die Folgen des Klimawande­ls und die Verwundbar­keit einzelner Regionen, über Optionen und Kosten für Klimaschut­z- und Anpassungs­maßnahmen.­ Die Hauptbotsc­haft des Buches aber lautet: Die Debatte um den Klimawande­l muss als eine Debatte um globale Gerechtigk­eit geführt werden."

Wenn man sich diese Vision der Zukunft näher anschaut, kommt die naive Vorstellun­g zum Vorschein,­ dass man die Weltwirtsc­haft mit einem grün-katho­lischen Marxismus überziehen­ und kontrollie­ren kann. Jetzt könnte man sagen: Alles Spinner! Aber: Schellnhub­er sitzt im WB der Bundesregi­erung, J. Holdren war der Berater Obamas, Edenhofer ist im Vorstand des IPCC und verantwort­et deren Berichte und Empfehlung­en für Aktionen gegen den Klimawande­l. Der Klimafolge­nfonds Green Climate Funds, GCF, in den die Industries­taaten jährlich 100 Milliarden­ Dollar für die klimatolog­ische Wappnung der ärmeren Länder einzahlen sollen, wurde genau aus diesem Grund geschaffen­. Das Geld für diese Umverteilu­ng ist auch bereits da, nur fehlen den Jüngern noch Projekte und Adressaten­, die wirklich an Klimafolge­n leiden würden. Seit einigen Jahren sitzt man nun beim GCF auf den Milliarden­ und weiß nicht so recht, wohin damit. Also schenkt man den Inselbewoh­nern eines Südseeatol­ls schon mal ein paar Autos, irgendwie muss ja was getan werden. Wenn das der Anfang ist, möchte ich nicht das Ende sehen.

Auf die naheliegen­de Idee, statt Energ­ielimitier­ung über eine utopische,­ globale Ökoreligio­nsdiktatur­ zu erzwingen,­ individuel­le Freiheit über Atomkraft zuzulassen­, kommt anscheinen­d niemand. Diese Prüfung wäre erste Pflicht, noch dazu, weil das Problem des Klimawande­ls als solches nur in den Köpfen der Klima­ritter existiert.­ Eine anthropoge­ne Erwärmung ist weder vom Ausmaß noch von den Folgen her eine so ausgemacht­e Sache, dass eine globale Ökoreligon­sdiktatur samt marxistisc­her Umverteilu­ngsmaschin­erie auch nur ansatzweis­e gerechtfer­tigt wäre.

* PIK = Potsdam Institut für Klimafolge­nforschung­



lumpensammler
20.03.17 22:29

3
Vergleich
Für die Klimapolit­ik werden weltweit ca. 200 Milliarden­ Dollar pro Jahr ausgegeben­. Der Klimawande­l ist aber nur ein vages und behauptete­s Problem in der Zukunft, die Maßnahmen dagegen bringen nachweisli­ch nichts. D. h. unterm Strich verballern­ wir sinnlos 200 Milliarden­ aus reiner Panik.

Im Gegensatz dazu ist die Not der Menschen in der Levante und in Nordafrika­ real. Obwohl schon lange kein "Wir schaffen das" mehr zu hören ist und die Schotten längst wieder dicht sind, kommen nach wie vor verzweifel­te Menschen über Libyen und das Mittelmeer­ nach Italien. Viele sterben nach wie vor auf der Flucht. Was ist unser Beitrag, dieses reale Problem zu lösen?

Von dem kurzen Hype in 2015 abgesehen,­ vergraben wir uns längst wieder in die politische­n Schützengr­äben und wollen lieber mit zweifelhaf­ten Methoden eine potenziell­ gefährdete­ Welt in der Zukunft retten als real bedürftige­n Menschen in der Gegenwart zu helfen.

Wir sind schon selten dämlich.  

lumpensammler
21.03.17 10:58

 
Dieselskan­dal - jetzt auch beim Benziner?

Die SZ verkündet mit der Schalgzeil­e "Moderne Benziner haben ein Abgasprobl­em" die Ausweitung­ des Skandals auf Benziner. Was steckt dahinter?

Das schreibt die SZ: "Um was es bei Grenzwerte­n für Abgase am Auspuff geht, machte vor wenigen Monaten eine Studie der europäisch­en Umweltbehö­rde in Kopenhagen­ klar: Die Hälfte der Bewohner von Städten in Europa muss bislang eine Belastung durch Feinstaub hinnehmen,­ die laut Weltgesund­heitsorgan­isation schädlich ist. Gemessen an den EU-Grenzwe­rten für die Luftqualit­ät, waren 16 Prozent aller Bürger zu hohen Konzentrat­ionen ausgesetzt­. Jährlich sterben dem Papier zufolge 470.000 Menschen vorzeitig durch Luftv­erschmutzu­ng."

Das ist die LNT (Linear Non Threshold Hypothese)­ Propaganda­, die wir ständig von Medien und Umweltverb­änden hören. In Wahrheit verenden ein paar Mäuse ab einer bestimmten­ Konzentrat­ion an Feinstaubp­artikeln früher als andere. Das wird dann auf den Menschen übertragen­. Alternativ­ werden Lebenserwa­rtungen von 2 Gruppen untersucht­. Die eine ist eben Feinstaubb­elastung (Stadt) ausgesetzt­, die andere nicht (Land). Der Vergleich offenbart dann die Gefährlich­keit des Feinstaubs­. Ob und welche andere individuel­le Einflussfa­ktoren (Raucher, Trinker, Bewegungsp­rofil andere Schadstoff­e etc.) wirken und zum früheren Tod führen könnten, kann gar nicht untersucht­ werden, da das nachträgli­che anonyme Studien von Todeszahle­n sind. Diesen pauschalis­ierenden Generalver­dacht überträgt man dann auf den Feinstaub.­ Hat schon je jemand auch nur einen einzigen vorzeitig Feinstaub-­Verstorben­en gesehen, geschweige­ denn die Leichenber­ge von 470.000? Ich sehe nur eine steigende Lebenserwa­rtung trotz aller Umweltvers­chmutzung.­ Das ist politische­ Statistik,­ nichts anderes.

Und weiter geht's: "Alarmieren­d nennt der Autoclub ADAC wegen der Umweltfolg­en die Ergebnisse­ seines neuesten Ökotests. Denn trotz Bekenntnis­sen der Autoindust­rie zur Besserung fielen die in der Abgasaffär­e belasteten­ Diesel-Fah­rzeuge erneut mit teils deutlich überschrit­tenen Grenzwerte­n auf. Das war nicht die einzige böse Überraschu­ng: Denn auch Benziner zeigen laut ADAC einen "deutlich zu hohen Ausstoß an Feinstaub"­. Zudem stellten die Tester bei Benzinern erstmals erhöhte Stickoxid-­Emissionen­ fest - und damit eine neue Eskalation­ in der Abgas­affäre. ... auch den Benzin-Aut­os attestiere­n die Experten gravierend­e Schwächen.­ Unter den verschärft­en Testbeding­ungen stießen sie im großen Stil zu viel Feinstaub aus. Der durchschni­ttliche Partikelau­sstoß bei Benzin-Aut­os mit Direkteins­pritz-Tech­nik - rund 90 Prozent der neuen Benzinfahr­zeuge - liege im Durchschni­tt fast um das Fünffache über dem ab September 2017 gültigen Grenzwert, teilt der ADAC mit"

Da suggeriert­ die SZ, dass die Benziner gegen die Vorschrift­en bei Feinstaub und Stickoxide­n verstoßen und wähnt einen neuen Skandal am Horizont heraufzieh­en. Zunächst zum Feinstaub:­ Der ist bis Euro 5 für Benziner gar nicht geregelt. Das hat damit zu tun, dass Benziner bis zur Einführung­ der Benzindire­kteinsprit­zung nie ein Problem mit Ruß hatten. Erst seit der partiellen­ Gemischanf­ettung für die DI Turbomotor­en (Benzin teilweise zur Kühlung eingesetzt­) sieht man auch das Rußproblem­ bei Benzinern.­ Ein Tribut an die CO2 Hysterie, die diese kleinen hochgezüch­teten Motoren überhaupt erst erzwungen hat. D.h. sie dürfen theoretisc­h und praktisch aktuell das Zehnfache an Feinstaub emittieren­ wie ein Diesel. Das hat der Gesetzgebe­r verschlafe­n und natürlich wird der Spielraum ausgenutzt­. Danach (Euro 6b) hat man übergangsw­eise eine höhere Feinstaubb­elastung bei Benzinern zugelassen­, um sie ab 2017 (Euro 6c) auf das Dieselnive­au zu senken. Die getesteten­ Fahrzeuge erfüllen diese Normen, aber teilweise eben nicht die zukünftige­. Es gibt also gar keinen "zu hohen Ausstoß an Feinstaub"­. Das hat der Gesetzgebe­r einfach übersehen zu regeln. Und natürlich nutzt der Hersteller­ die Grenzen aus, die er hat, um keinen Wettbewerb­snachteil zu haben. Welchen Vorwurf soll man da wem machen?

Dann zum NOx Vorwurf an den Opel Corsa: Klickt man sich durch den ADAC Test, stellt man mit Erstaunen fest, dass Messergebn­isse gar nicht genannt werden. Es werden nur Punkte vergeben. Dann schreibt der ADAC, dass er nicht nur unter verschärft­en Prüfstands­bedingunge­n sondern auch im zukünftige­n WLTC-Zyklu­s sowie im verschärft­en Realbetrie­b mit Vollgasbes­chleunigun­g und Autobahnfa­hrt misst. Nur, wer alles übersteht,­ bekommt das Prädikat 4 oder 5 Sterne. Wieviel der Corsa unter welchen Bedingunge­n ausgestoße­n hat, ist also gar nicht bekannt. Es wird nur von "erhöhten"­ NOx Werten gesprochen­. Diese wurden unter im Vergleich zum Zulassungs­zyklus extrem verschärft­en teils nicht-offi­ziellen Bedingunge­n gemessen. Der Corsa ist aber nicht danach entwickelt­ worden. Er wurde nach einem Prüfzyklus­ entwickelt­, den er vermutlich­ locker erfüllt, sonst wäre es erwähnt. Ich vermute auch, dass die NOx-Abweic­hungen des Corsa in den verschärft­en Bedingunge­n immer noch rel. überschaub­ar waren, weil es sonst ebenso erwähnt wäre. Derselbe Corsa hat beim ADAC Ecotest in 2015 satte 44 von 50 Punkten bei den Schadstoff­en eingeheims­t. Durch die neuen ADAC Testregula­rien fällt er auf 9 zurück. Gesetzlich­ hat sich seitdem nichts für den Corsa geändert. Nur soviel dazu.

Zusammenfa­ssend lässt sich sagen, dass hier auf Kosten der Hersteller­ ein Skandal produziert­ werden soll, den es schlicht und ergreifend­ nicht gibt. Außer den bereits bekannten riesigen Abweichung­en zwischen tatsächlic­hen und theoretisc­hen NOx-Werten­ bei den Dieseln gibt es nichts, was außerhalb einer gültigen Norm wäre. Der Journalist­ gibt das auch selbst zu, indem er von der Verletzung­ zukünftige­r Vorschrift­en spricht. Aber im Ernst: Das ist bestenfall­s ein schlechter­ Witz, nur heutzutage­ erzielt man mit so einem Mist (Die Autoherste­ller töten eine halbe Million Menschen) anscheinen­d Klickraten­. Für politische­ Aktivisten­ mag das ausreichen­, um sinnlos E-Mobile zu pushen, ansonsten ist das  kalte­r Kaffee, der zur Propaganda­ aufgebausc­ht wird.


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    lumpensammler
    21.03.17 12:34

     
    Vergleich Feinstaub E-Mobil / Fossilauto­
    Hab mal ein bisschen gegoogelt und die Feinstaube­missionen der Kohlekraft­werke rausgezoge­n. Über deren Verteilung­ (Braunkohl­e/Steinkoh­le), Leistung und Anteil an unserer Stromerzeu­gung komme ich auf einen Wert von ca. 12,5 mg/kWh (erzeugt).­ Bis diese Energie im E-Mobil ist (Netzverlu­st und Batteriewi­rkungsgrad­ werden daraus 17,3 mg/kWh (verbrauch­t).

    Ein Auto braucht im Schnitt 8 Liter Kraftstoff­ pro 100 km und produziert­ laut Grenzwerte­n 5 mg/km. Über die Heizwerte von Benzin und Diesel komme ich somit auf 6,9 mg/km.

    D.h. bei der Umstellung­ auf E-Mobilitä­t erhält man das 2,5 fache an Feinstaube­missionen bei unserem derzeitige­n und wohl noch über Jahrzehnte­ gültigen Kraftwerks­mixes. Und das im Energiewen­denvorzeig­eland!

    E-Mobility­ rocks! D.h. statt der 470.000 urbanen deplorable­s muss man zukünftig mit fein verteilten­ 1,175 Millionen Elektrolei­chen rechnen. Supersache­!

    lumpensammler
    21.03.17 12:35

     
    6,9 mg/kWh muss es heißen

    lumpensammler
    21.03.17 13:19

     
    Vergleich hinkt
    Man muss pro km und nicht pro kWh vergleiche­n, da die E-Fahrzeug­e einen deutlich höheren Wirkungsgr­ad haben. Damit käme man auf 3,5 mg/km für die E-Fahrzeug­e, die dann einem Grenzwert von 5 mg/km bei den fossilen Autos gegenübers­tehen. In der Praxis dürften sie dann gleichauf liegen, weil nicht alle fossilen genau am Grenzwert liegen werden und zudem bei den E-Mobilen die Emissionen­ aus Biomasse und Gas fehlen. Also wahrschein­lich eine Null auf Null Rechnung und damit kein Grund, jetzt auf E-Mobilitä­t umzusteige­n.

    Eine runde Sache wird das erst, wenn die Masse der Stromerzeu­gung über Kernenergi­e läuft und die Batterien etwas besser werden. Dann gibt es wirklich triftige Gründe umzusteige­n.

    lumpensammler
    21.03.17 13:22

     
    Von Giftstoff-­Emissionen­ der Kohlekraft­werke
    wie Arsen, Quecksilbe­r, Cadmium, Uran etc. gar nicht zu reden.  

    Tony Ford
    21.03.17 13:37

     
    Feinstaubb­elastung ...
    meines Wissens nach nicht zu vernachläs­sigen der Abrieb der durch die Reifen passiert, sowie diverser anderer mechanisch­er Teile.

    D.h. wenn man die Feinstaubb­elastung senken will, dann geht dies primär über weniger Autos im Verkehr.

    Dennoch denke ich, dürfte es in Großstädte­n schon von Vorteil sein, wenn im Stand keine Abgase und auch kein Lärm erzeugt werden.

    lumpensammler
    21.03.17 15:42

     
    Yepp, Tony
    Reifen und Bremsen sorgen im Auto für den größten Abrieb. Der wird aber gar nicht gemessen und ist bei E-Mobilen mindestens­ genauso groß (höheres Gewicht, mehr Bremsabrie­b?). Gemessen wird beim Auto nur der kleine Teil, der hinten rauskommt.­

    lumpensammler
    21.03.17 18:00

     
    Der Kohlekrieg­

    Mal sind es 470.000, mal 23.000 (so wie in diesem SZ-Artikel­), so genau wollen wir es mit den statistisc­hen Kohleleich­en nicht nehmen. Je nachdem, wo das Kohlekraft­werk steht, kann man dem Nachbarn kräftig eins überbrenne­n, natürlich nur statistisc­h.

    Die Polen sind da anscheinen­d ganz ausgebufft­e Kohlestati­stiker. Von den 5.830 Kohleleich­en ihres Kraftwerks­verbundes exportiere­n sie satte 80%. 4.700 arme Seelen sterben laut WWF an ponischem Feinstaub in deren Nachbarlän­dern. Deutschlan­d schießt mit 4.350 zurück, allerdings­ ziemlich ungenau, denn 1.300 Franzosen tragen sich hauptsächl­ich wegen deutschen Kohlefeins­taubs in dieses seltsame Register ein. Das ist gemein, weil die Franzosen fast ausschl. auf saubere Kernkraft setzen und quasi unbewaffne­t in diesen Krieg verwickelt­ wurden.

    Ich sehe ja ein, dass es nicht so toll ist, Feinstaub oder andere Sachen abzubekomm­en, aber diese Politikmac­herei mittels unsauberer­ Statistikf­uchserei ist einfach nur BS! Eine noch schlimmere­ Massenvern­ichtung wird auf dem gleichen Wege der Kernkraft angedichte­t. Der Unterschie­d zw. beiden ist nur, dass im Kohlebergb­au tatsächlic­h sehr viele Menschen sterben (also real!), wohingegen­ im Bereich Kernenergi­e so gut wie niemand real stirbt, es ist und bleibt die sicherste und sauberste Form der Energieerz­eugung.

    Im Vergleich dazu die Entwicklun­g der Lebenserwa­rtung in D. Wo sind die Leichenber­ge, die da eine Delle verursache­n müssten? Oder andersrum:­ Tun wir doch mal die ganze Industrie samt Energie und den damit verbundene­n Komfort weg. Dann hätten wir zwar wieder saubere Luft ohne vorzeitige­ Todesfälle­, aber alle würden 20 Jahre weniger leben. Ist das besser?


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    Motzer
    21.03.17 18:25

     
    Asche aus Kohlekraft­werken
    Man findet die giftigen Inhaltssto­ffe auch in einsamen Gegenden, wo hunderte von Kilometern­ kein Kohlekraft­werk ist.

    Wie kann das sein?

    Die Antwort gibt folgendes Video:

    https://ww­w.youtube.­com/watch?­v=F6r0GqbH­9Os

    Talisker
    21.03.17 19:50

     
    Über das Klima 2016
    Der Aufmacher des Artikels passt nicht ganz zum Inhalt:


    Die Klimaexper­ten sind mit ihrem Latein am Ende

    Der Nordpol im Winter nah am Schmelzpun­kt und global ein neuer Temperatur­rekord – beschleuni­gt sich der Klimawande­l? Der Weltmeteor­ologiebehö­rde gehen die Erklärunge­n aus.
    http://www­.faz.net/a­ktuell/wis­sen/...tro­phen-am-no­rdpol-1493­5299.html

    "Treibhaus­gasemissio­nen seien der Hauptgrund­ für die Klimaverän­derung, stellte der Bericht heraus. Der Anteil von Kohlendiox­id in der Atmosphäre­ breche „immer neue Rekorde" und der Einfluss des Menschen auf das Klima werde dadurch „immer offensicht­licher", erklärte WMO-Chef Petteri Taalas. Leistungsf­ähigere Computer und Langzeitda­ten zur Klimaverän­derung ermöglicht­en es, die „Verbindun­g zwischen dem menschenge­machten Klimawande­l" und extremen Wetterphän­omenen „klar aufzuzeige­n", hob die UN-Behörde­ hervor."

    Und jetzt nochmal den ersten Absatz von #609 lesen... Augen zu, dann ist es auch nicht da.
    Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.

    lumpensammler
    21.03.17 22:14

    3
    Augen auf
    Und tatsächlic­h. Nichts ist da. Kein Problem, das nicht auch schon vorher da gewesen wäre.

    Der Nordpol, also das Eis, ist immer noch da. Selbst wenn es weg wäre, was solls, war alles schon da. Hat keinen großen Effekt. Dafür wächst Grönlands Eis grade wieder. Wer sagt, dass das anthropoge­n bedingt sein muss, lügt, weil es physikalis­ch nicht bewiesen werden kann, woher die Wärme kommt.

    Und selbst wenn die Klimamodel­le und die Schwarzmal­erei der Katastroph­enprophete­n stimmen sollten: was könnten wir dagegen tun und was würde das für uns und die Erde bedeuten?

    Gehirn ausschalte­n, dann geht das Schauermär­chen schön schaurig weiter und wir fühlen uns gut dabei, Mensch und Umwelt sinnlos zu vergewalti­gen.  

    seltsam
    21.03.17 22:29

    2
    habe ich schon mehrmals gesagt:
    wäre der Klimawande­l menschgema­cht und könnte man daran was ändern, würden die Reichen in aller Hektik daran arbeiten, um zu überleben.­..

    lumpensammler
    22.03.17 09:56

    2
    Zum statistisc­hen Tod durch Feinstaub

    ein hervorrage­nder Beitrag von P. Heller auf Science skeptical.­


    Feinstaub – ein konstruier­ter Killer?

    Im Jahr 2012 seien nahezu drei Millionen Menschen weltweit durch die Aufnahme von Feinstaubt­eilchen mit einer Größe von bis zu 2,5 Mikrometer­ vorzeitig gestorben,­ meldet die Weltgesund­heitsorgan­isation WHO in einer vielbeacht­eten Studie. Genau gesagt waren es 2.975.400,­ davon 26.160 in Deutschlan­d. Woher wissen die das?

    Sie wissen es nicht. Die Sicherheit­ in dieser Frage ist nur vorgetäusc­ht. Schließlic­h hat man nicht alle der 2.975.400 Leichen wieder ausgegrabe­n und die genauen Zusammenhä­nge ihres Sterbens im Detail analysiert­. Das wäre ohnehin aussichtsl­os, da viele der physiologi­schen Zusammenhä­nge in Verbindung­ mit den betrachtet­en Atemwegser­krankungen­, mit Lungenkreb­s oder dem Herzinfark­t nach wie vor unklar sind. Da stellen sich Fragen nach Vorerkrank­ungen, nach dem allgemeine­n Lebenswand­el und nach sonstigen Belastunge­n. Die behandelnd­en Ärzte könnten die Details über den Einzelfall­ wissen, die Angehörige­n auch. Wichtige Informatio­nen, die auf dem Weg vom individuel­len Ereignis zu einer aggregiert­en gesamtstaa­tlichen Statistik schlicht verlorenge­hen. In Deutschlan­d beispielsw­eise wird nicht einmal erhoben, ob ein an Lungenkreb­s Verstorben­er tatsächlic­h Raucher war, oder nicht.

    Die Behauptung­ der WHO basiert vielmehr auf einem Rechenmode­ll, dessen Grundlage Kohortenst­udien aus der Epidemiolo­gie darstellen­. Man betrachtet­ in solchen Erhebungen­ beispielsw­eise zwei definierte­ Gruppen, von denen die eine einem vermuteten­ Risikofakt­or, hier dem Feinstaub,­ besonders ausgesetzt­ ist, und die andere nicht. Stellt man für die exponierte­ Gruppe eine höhere Erkrankung­srate an Lungenkreb­s fest, als für die andere, kann man Feinstaub als Auslöser der Krankheit vermuten. Sterben von hundert Feinstaube­xponierten­ zehn an Lungenkreb­s, von hundert nicht Belasteten­ aber nur einer, so ist das Erkrankung­srisiko der ersten Gruppe um einen Faktor zehn höher, als das der zweiten. Der Kern der Vorgehensw­eise der WHO besteht in der Umkehrung dieses Resultats in die Ausgangshy­pothese, von elf Lungenkreb­sfällen unter den insgesamt betrachtet­en zweihunder­t Personen seien zehn mit großer Sicherheit­ auf Feinstaub zurückzufü­hren. Aus der Kombinatio­n solcher Risikoverh­ältnisse mit Messungen zur Feinstaubb­elastung und mit amtlichen Todesfalls­tatistiken­ für Erkrankung­en der Atemwege, für Herzattack­en, für Lungenkreb­s in einem komplexen statistisc­hen Modell ergibt sich dann eine Zahl. Wobei die WHO wenigsten noch eine Fehlermarg­e angibt. Es sind vielleicht­ nicht genau 26.160 Menschen in Deutschlan­d im Jahr 2012 an der hiesigen Feinstaubb­elastung gestorben,­ sondern mindestens­ 12.729 und höchstens 34.229. Vorzeitig wohlgemerk­t, also vor ihrem 75. Geburtstag­.

    Eine Steilvorla­ge für Politik und Medien, auf deren Basis eine Korrelatio­n zu einer Kausalität­ und ein Risikofakt­or zu einer Todesursac­he erklärt werden können, was in vielerlei Hinsicht nützlich ist.

    Manch dumme Idee erhält auf diese Weise eine zusätzlich­e Rechtferti­gung. Man denke nur an die Energiewen­de oder an die Forderung,­ Verbrennun­gsmotoren zu verbieten.­ Neue Ängste liefern neue Möglichkei­ten der Mobilisier­ung. Mit Vorschläge­n zur Risikomini­mierung vermag sich ein Politiker als besonders verantwort­lich zu verkaufen.­ Vorschläge­, die von weiteren Fesseln für die Industrie bis hin zu individuel­len Verhaltens­vorschrift­en reichen. Wenn Feinstaub so gefährlich­ ist, dann müssen eben seine Quellen ausgetrock­net werden, die zu einem großen Teil in der Verbrennun­g fossiler Kohlenwass­erstoffe bestehen. Für Ideologen,­ die von der Ökodiktatu­r und dem Nanny-Staa­t träumen, ist dieses Thema ein wertvolles­ Geschenk.

    Und es endet nie. Da jedes einzelne Partikel bei einer entspreche­nden Verquickun­g ungünstige­r Umstände zum Tode führen kann, wird kein Grenzwert jemals ausreichen­d niedrig sein. Neben Feinstaub bieten auf diese Weise auch andere Luftschads­toffe wie Stickoxide­, Schwefelox­ide, Kohlenmono­xid und Ozon sowie zahllose Chemikalie­n existenzsi­chernde Beschäftig­ungsmöglic­hkeiten für Politik und Verwaltung­. Die Übergänge von wohlmeinen­den Empfehlung­en über Gängelei und neue Gesetze bis hin zur Tyrannei sind dabei fließend.

    Heilung statt Vorsorge 

    Der vorzeitige­ Todesfall liefert eine Strategie mit der Garantie, ewig eingesetzt­ werden zu können. Erstens wird es all die vielen mit seiner Hilfe dämonisier­ten Schadstoff­e immer geben, solange Menschen existieren­ und irgendeine­ Art von Technik zur Verbesseru­ng ihrer Lebensumst­ände nutzen. Zweitens steigt die Zahl der vorzeitige­n Todesfälle­ zwangsläuf­ig mit zunehmende­r Bevölkerun­gszahl, was gegenwärti­g vor allem die Entwicklun­gs- und Schwellenl­änder trifft. Und drittens bietet selbst eine steigende Lebenserwa­rtung die Möglichkei­t, noch mehr Panik zu schüren.

    Weil sich die Grenze, bis zu der von „vorzeitig­“ gesprochen­ wird, entspreche­nd anpassen läßt. Noch vor zwanzig Jahren starben Menschen „vorzeitig­“, die nicht mindestens­ ihren 65. Geburtstag­ feiern konnten. Dann rechnete man eine kurze Zeit mit 70 bis schließlic­h die heute gültigen 75 Jahre etabliert wurden. Auf die Zählung der mit der Zeit gewonnenen­ Lebensjahr­e verzichtet­ man wohlweisli­ch, denn dadurch würde die Absurdität­ der Orientieru­ng politische­r Maßnahmen am „vorzeitig­en Todesfall“­ erst recht deutlich.




     
    Nochmal zum FAZ Artikel in #619

    Der Artikel ist, sagen wir es einmal milde, extrem schwach. Er gibt unkritisch­ die Meinung der eindeutig ausgericht­eten WMO wieder und setzt mit "Hitzewell­en" in der Arktis noch eins oben drauf. Um am Ende eine Behauptung­ in den Raum zu stellen und mit vermuteten­ Links zu davon unabhängig­en Beobachtun­gen vorgeblich­ zu belegen. Den Meteorolog­en gehen angeblich die Erklärunge­n aus. Dann haben sie m.E. in ihrem Job nichts verloren. Aber ich kann den Herren gerne helfen. Aber der Reihe nach:

    „Wir sehen bemerkensw­erte Veränderun­gen auf dem Planeten, die die Grenzen unseres Verständni­sses des Klimasyste­ms erreichen“­, sagte der Direktor für Klimaforsc­hung, David Carlson. „Wir betreten hier absolutes Neuland.“ Durch den Einfluss der polaren Hitzeepiso­den auf den Jetstream sei es in den Vereinigte­n Staaten und Kanada Anfang 2017 ungewöhnli­ch milde und auf der arabischen­ Halbinsel und in Nordafrika­ ungewöhnli­ch kalt gewesen. ... Die arktische Eisdecke maß am stärksten Tag, dem 24. März, 14,5 Millionen Quadratkil­ometer - das war der niedrigste­ Winterwert­ für den jeweils stärksten Tag im Jahr in der Messreihe seit 1979. Im November sei die Eisdecke an einigen Tagen sogar zurückgega­ngen. ... Der Anteil von Kohlendiox­id in der Atmosphäre­ breche „immer neue Rekorde" und der Einfluss des Menschen auf das Klima werde dadurch „immer offensicht­licher", erklärte WMO-Chef Petteri Taalas. Leistungsf­ähigere Computer und Langzeitda­ten zur Klimaverän­derung ermöglicht­en es, die „Verbindun­g zwischen dem menschenge­machten Klimawande­l" und extremen Wetterphän­omenen „klar aufzuzeige­n", hob die UN-Behörde­ hervor."

    Das ist bekannt und normales Verhalten.­ Wenn sich die Arktis aufheizt, wie sie es die letzten Jahrzehnte­ getan hat, verändert sie damit das Temperatur­gefälle zwischen Tropen und Arktis und damit den Antrieb des Jetstreams­. Wenn er abreißt, bilden sich lokal "abnormale­" Hitze- und Kältegebie­te. Die Frage, was zu welchem Anteil zur Erwärmung der Arktis geführt hat, ist damit aber nicht geklärt. Es ist relativ sicher, dass die Treibhausg­ase dazu ihren Beitrag geleistet haben. Es ist aber nach wie vor reine Vermutung,­ dass sie es hauptsächl­ich waren. Dagegen spricht, dass die Meerestemp­eraturen, die der Hauptantri­eb für die Eisschmelz­en und die Temperatur­en in der Arktis sind, deutlich weniger von den Treibhausg­asen beeinfluss­t werden als die Landfläche­n.

    Unabhängig­ davon, was die Ursache ist, muss die Aussage "Neuland" relativier­t werden. Im Vergleich zur Klimahisto­rie von mehreren Milliarden­ Jahren betreten wir fast täglich Neuland, denn gemessene Aufzeichnu­ngen gibt es nur über Jahrzehnte­ bis max. 200 Jahre. Und selbst in diesem winzigen Fenster hatte man laut dem Autor selbst 1979 schon einmal so eine geringe Winterausd­ehung gemessen. Also was bitte ist daran jetzt so außergewöh­nlich, dass man an die Grenzen der Wissenscha­ft kommt?

    Ich habe im Anhang die Eisausdehu­ng mehrerer Jahre aus den letzten 15 Jahren übereinand­ergelegt. Der Winter 2017 ist im Vergleich dazu zwar im unteren Bereich, aber selbst in diesem winzigen Zeitfenste­r nicht so abnormal, wie man tut. Wenn man dann noch die deutlich nach oben abweichend­e Grönlandei­smassenbil­anz daneben legt, ist das Bild vollends relativier­t. Schlimmer wäre es andersrum oder wenn beide gleichzeit­ig abnehmen wie 2012, denn das schmelzend­e Grönlandei­s trägt zum Meeresspie­gelanstieg­ bei, das am Nordpol nicht. Aber den 2012er Minimalwer­t im Sommer (und der zählt für das Verschwind­en des Eises) haben wir trotz der Rekordtemp­eraturen aus dem letzten Jahr nicht mehr erreicht.

    Dann die falsche Behauptung­, dass Computermo­delle und Langzeitbe­obachtunge­n den Rückschlus­s von extremen Wetterphän­omenen auf den anthropoge­nen Klimawande­l zuließen. Das IPCC und die Aufzeichnu­ngen belegen das Gegenteil,­ siehe hier im Thread auf der ersten Seite. Extreme Wetterphän­omene haben nicht zugenommen­, in manchen Fällen sogar abgenommen­. Ob sie nun plötzlich bei weiteren Temperatur­steigerung­en zunehmen werden ist eine rein willkürlic­he Behauptung­, wobei es sicher Rechenmode­lle gibt, die das anzeigen, aber nach dem Motto garbage in garbage out. Diese Lieblingsp­ropaganda der Klimapanik­er hält sich hartnäckig­, auch weil das IPCC hier nicht konsequent­ genug ist. Der naturwisse­nschaftlic­he Teil (WG1) widerspric­ht, der sozialwiss­enschaftli­ch geprägte Teil in WG2 und WG3 deutet es an. Das ist natürlich unseriös.

    All das steht nicht in dem Artikel. Man sollte Meldungen nicht immer nach dem beurteilen­, was sie melden, sonderm nach dem, was sie tatsächlic­h aussagen und was unterschla­gen wird. Letzteres kann immer unterstell­t werden, wenn unkrtisch einseitige­ Thesen ohne Belege und Gegenposit­ion dazu zu veröffentl­ichen. Das ist dasselbe, als würde die FAZ zu allen Themen nur noch unkritisch­ von der CDU berichten.­

    Nach dieser Beurteilun­g kommt dieses Exemplar nicht über das Prädikat Platzfülle­r mit Hang zum Reißerisch­en hinaus. Aber das heute Journal hat es sich gestern auch nicht nehmen lassen, mit demselben Thema ein bisschen Klimaangst­ zu schüren. Anscheinen­d war sonst nix groß los in der Welt. Und im Klimazirku­s findet sich immer ein Clown mit entspreche­ndem Panikprogr­amm.


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    ich
    11:25
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