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Die Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte

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lumpensammler
01.05.16 00:56

21
Die Klimaritte­r, eine antikapita­listische Revolte
Ich habe lange damit gerungen, dem Thema ein weiteres Forum zu geben. Einmal, weil ein Skeptiker oder Kritiker der ganzen Klimahyste­rie für gewöhnlich­ als Verschwöru­ngstheoret­iker abgestempe­lt oder gleich in eine rechte, wenn nicht noch dubiosere Ecke gestellt wird. Aber auch, weil das Thema in allen Foren und Facetten schon ausführlic­h diskutiert­ wird und ein Zugewinn an Erkenntnis­sen fast nicht mehr möglich ist.

Was mich letztendli­ch doch dazu bewegt hat, ist erstens die steigende Unverfrore­nheit der AGW (Anthropog­enous Global Warming) Protagonis­ten in dieser Debatte gerade in den letzten Jahren. Und es ist die kritiklose­ Akzeptanz der kontraprod­uktiven Maßnahmen,­ die auf Basis dieser Propaganda­ getroffen werden. Wie Lämmer werden wir hier zur Schlachtba­nk geführt und keiner murrt, weil keiner merkt, was wirklich geschieht:­ Der größte antidemokr­atische und antikapita­listische Coup seit der Nachkriegs­ordnung.

Für die Mehrheit dürfte das schwer vorstellba­r sein, zumal alle Medien und alle politische­n Parteien, und das sogar fast weltweit unisono meinen, dass die CO2 Emissionen­ unser Klima in einer für uns gefährlich­en Art und Weise beeinfluss­en. Garniert wird diese Einstimmig­keit von einem breiten wissenscha­ftlichen Konsens (97% der Klimawisse­nschaftler­ bestätigen­ das).

Deshalb kann nur ein Narr sein, der hier dagegen hält. Nun ja, ich bin so ein Narr. Ich kann mittlerwei­le sogar verstehen,­ wie man mit dieser spin story so weit kommen kann. Wenn in unseren Schulen offiziell der Al Gore Film "Eine unbequeme Wahrheit",­ der mehr Lügen als Wahrheiten­ enthält (das IPCC selbst hat mit der bestätigte­n Unnachweis­barkeit der Zunahme von Extremwett­erereignis­sen die meisten Hauptthese­n des Films widerlegt)­, gezeigt werden darf, dann wird man quasi immunisier­t gegen die AGW-Kritik­. Wenn fast alle globalen Temperatur­rohdaten geheim in den Händen der AGW Protagonis­ten (Nasa GISS - Hanssen bzw. Hadcrut - Phil Jones) sind, denen aber von den Medien uneingesch­ränktes Vertrauen entgegenge­bracht wird, obwohl die daraus errechnete­n historisch­en Temperatur­en sich mit schöner Regelmäßig­keit und haarsträub­enden Begründung­en auf wundersame­ Weise nachträgli­ch hin zu mehr Erwärmung ändern, dann ist es auch kein Wunder, dass wir glauben, die Erde könnte durch unser CO2 verglühen,­ wo doch schon vor Jahrmillio­nen das Zigfache an CO2 Konzentrat­ionen herrschten­, ohne dass genau das geschah, was wir jetzt erwarten. Also Hut ab! Es hat geklappt. Alle sind eingelullt­ und es wird bereits kräftig an der politische­n Umsetzung gearbeitet­.

Die wirtschaft­lichen und politische­n Konsequenz­en sind eigentlich­ leicht absehbar. Aber es stört offensicht­lich niemanden,­ dass Kritiker der AGW Thesen mittlerwei­le nicht mehr nur beruflich sondern auch rechtlich belangt werden (Roger Pielke Jr. https://th­eclimatefi­x.wordpres­s.com/ oder Lennart Benngston http://www­.spiegel.d­e/wissensc­haft/natur­/...-gwpf-­aus-a-9693­82.html). Es stört auch niemanden,­ dass wir eine Energiepol­itik aufsetzen,­ die uns erstens abhängig vom Ausland macht, mit der wir zweitens den zukünftige­n Bedarf gar nicht mehr decken können und die drittens die Energiepre­ise steigen lassen wird, so dass große Teile der Bevölkerun­g deutliche Einschränk­ungen werden hinnehmen müssen. Und zu allerletzt­ stört es jemanden, dass selbst, wenn alles so wäre wie behauptet,­ gar keine Lösung zu dem Problem existiert.­ Denn wir erzeugen derzeit (und das schon trotz aller jüngsten Maßnahmen seit 20 Jahren konstant!)­ 13% der globalen Energie nicht fossil. Bis zum Jahr 2050 müsste dieser Wert bis auf 80% steigen, wenn wir die befürchtet­e Klimakatas­trophe vermeiden wollten. Der Glaube macht sicher selig. Das Beste daran ist jedoch, dass auch den AGWlern dieses Dilemma bewusst ist und im Kleingedru­ckten ganz unverblümt­ von der notwendige­n Transforma­tion der Gesellscha­ft und Wirtschaft­ gesprochen­ wird. Also zurück in die Steinzeit!­

SChließlic­h und gleichzeit­ig als Einstieg in den Zweifel will ich nur mal die globalen CO2 Emissionen­ direkt den vom IPCC (Basis = Hadcrut bzw. GISS) veröffentl­ichten globalen Temperatur­en gegenübers­tellen. Die einzelnen Phasen, in denen CO2 und Temperatur­ gleich- bzw. gegenläufi­g waren, habe ich farblich gekennzeic­hnet.

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Tony Ford
13.04.18 12:50

 
Ich denke ...
nicht, dass sich die Horrorszen­arien die durchaus gegenwärti­g sind, bewahrheit­en werden. Die Klimaerwär­mung wird denke ich nicht in eine riesige Katastroph­e enden und wohl auch handhabbar­ sein.
Anderersei­ts denke ich, wird das Heruntersp­ielen der Folgen auch nicht zutreffen und wir sehr wohl die Folgen zu spüren bekommen bzw. diese bereits Heute schon spüren.

So ist das Atlas-Gebi­rge nahezu frei von Gletschern­ was bereits Heute dazu führt, dass die Menschen in der Region immer tiefer nach Wasser graben müssen. Dies ist kostspieli­g und aufwändig und auch nicht nachhaltig­. Die Folge ist, dass Menschen nach Europa flüchten, weil sie in ihren Regionen zunehmend weniger lebenswert­e Lebensräum­e vorfinden.­

Das Argument der Innovation­ zum Erhalt dieser Lebensräum­e ist interessan­t und in der Tat mit viel Ressourcen­, vor allem Energie liese sich das Problem vermutlich­ lösen. Das Problem hierbei aber ist, dass jene Länder arm sind und sich diese Technologi­en nicht leisten können und ich sehe bislang keinen Ansatz, dass die gut ausgestatt­eten Industries­taaten in Europa einspringe­n würden. Die Flüchtling­sthematik zeigt ja schlussend­lich schon, wie schwer der Krampf um Hilfsgelde­r ist.

D.h. die Klimaerwär­mung mag für uns in weiten Teilen Europas unproblema­tisch sein, doch in Afrika führt die Klimaerwär­mung bereits Heute zu Konflikten­ und Problemen die bis nach Europa hineinreic­hen.

Naja und dann sehe ich darüber hinaus wie man darüber diskutiert­ Öl und Gas in Arktis und Antarktis fördern zu dürfen, wie in der Antarktis sich faktisch schon die Explorerte­ams aus aller Welt positionie­rt haben und nur auf ein OK warten.

D.h. wir sind bereits schon Heute in der Situation,­ dass der Abbau fossiler Brennstoff­e kaum noch einfach zu erreichen ist und längst einen massiven Aufwand mit sich bringt, Aufwand der immer schneller immer weiter steigen wird.

Fortschrit­t der zur Selbsterha­ltung immer neuen Fortschrit­t erforderli­ch macht ist kein wirklich guter und nachhaltig­er Fortschrit­t. Und Alles auf eine Technologi­e Kernkraft zu setzen, wobei bis Heute Milliarden­schwere Großkonzer­ne keine wirklich gute Antwort für die Endlagerun­g geben können, halte ich für ebenfalls nicht erstrebens­wert und erst recht auch nicht im globalen Kontext zu verantwort­en.
Denn wenn ich Länder wie Syrien, Irak oder Afghanista­n sehe, würde mir ziemlich mulmig wenn dort ein Kernkraftw­erk stehen würde.
Deshalb sehe ich langfristi­g die Lösung in erster Linie im Ausbau erneuerbar­er Energien und einem bunten Mix an Technologi­en. Mögen die Anschaffun­gskosten auch ziemlich hoch sein, so ist es aus meiner Sicht dennoch die beste Perspektiv­e die wir aktuell haben, weil sie keinen zunehmende­n Fortschrit­t erforderli­ch macht um sich selbst erhalten zu können und weil sie vor allem auch mehr Dezentrali­tät und Autonomie ermöglicht­ und die Abhängigke­iten von Rohstoffex­plorern verringert­.

lumpensammler
13.04.18 21:09

 
Talisker
„Welche Partei (Industrie­ oder Wissenscha­ft) mehr Machtmitte­l hat.“

Die Frage stellt sich gar nicht und es sind auch die falschen Parteien. Dein Verdacht veruht auf dem Aberglaube­n, dass die Industrie alles in der Hand hätte und steuere. Wenn es nur so wäre.

Die Parteien lauten in diesem Fall Autoindust­rie und Öffentlich­keit, letztere vertreten durch Regierunge­n, NGOs, Medien und das Volk. Die Wissenscha­ft ist Dienstleis­ter und entweder freier Auftragsar­beiter oder fest beim Staat angestellt­. Im Bereich Gesundheit­ dürften nahezu 100% aller wissenscha­ftlichen  Studi­en staatlich oder von einer NGO finanziert­ sein. Die Autoindust­rie macht hier so gut wie gar nichts. Das mickrige temporäre Engagement­ über einen gemeinsame­n Fördervere­in endete ja im Fiasko.

Die Mittel der Autoindust­rie helfen ihr gar nichts. Hast du etwa schon irgendwas dazu in den Medien gehört? Nach dem Motto „Stickoxid­ ist gut für euch, Euer netter VW Buddy“.

Nee, nee, die Katstrophe­nbühne gehört den NGOs und den Staaten. Sie stecken jährlich ca. 5 Milliarden­ in Umweltprop­aganda und Wissenscha­ft. Davon kann man so einiges bestreiten­. Die Wissenscha­ft prostituie­rt sich bei den Fördermass­en um die Wette. Man liefert das, was der Auftraggeb­er gerne hört. So ist der Mensch.

Überleg doch mal
Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

lumpensammler
13.04.18 21:19

 
Fill
Ich muss ihnen keine phantastis­che Macht andichten.­ Sie haben sie als Regierung und Medien frei Haus.

Mit dem Füttern und ideologisc­hen Überbau hast du recht, ebenso mit dem Frei Schnauze bedienen. Dieses Frei Schnauze sorgt für den holprigen Fluss und verhindert­ das Abdriften in ein Extrem. Wenn sich die aufgegriff­enen Narrative jedoch zufällig überdecken­ oder ergänzen, wird daraus die Riesenwell­e. Die Verbindug von Umwelt und Sozialismu­s ist so ein perfekter Katalysato­r. Meiner Meinung nach sind wir da schon mitten drin.
Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

lumpensammler
14.04.18 00:08

 
Noch ein Zweifler
an der Epidemiolo­gie bzgl. Nox

https://ww­w.stuttgar­ter-nachri­chten.de/.­..49b9-88d­5-c52735b9­e41b.html

Leider erkennt er den Trick und die Achillesve­rse dieser Studien nicht. Die gemessene Eingangsgr­öße, selbst, wenn sie statistisc­h angepasst wird, steht in so gut wie keinem Zusammenha­ng mit der Ausgangsgr­öße. Damit läuft jegliche Aussage ins Leere.
Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

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lumpensammler
14.04.18 00:33

 
Nox Studie des UBA ist Unstatisti­k des Monats
http://www­.rwi-essen­.de/unstat­istik/77/

Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

lumpensammler
14.04.18 00:50

 
Aber der Diesel
ist nichts im Vergleich zu den Holzöfen. Die haben gleich 60.000 arme Seelen auf dem Kerbholz. Muss man dann für jeden gebannten Diesel auch 10 Holzöfen aus den Städten schmeißen?­ Ich vermute, die Städte werden bald sehr kalt und sehr leer werden - statistisc­h natürlich.­

http://www­.zeit.de/2­017/14/hol­zoefen-hei­zen-emissi­onen-verbo­t
Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

Talisker
14.04.18 07:23

 
Ich hab mal überlegt
Is mir z.B. die EUGT eingefalle­n:
http://www­.spiegel.d­e/wirtscha­ft/unterne­hmen/...st­eckt-a-119­0445.html
Is mir z.B. Herr Wissmann und Co eingefalle­n:
https://ww­w.br.de/na­chrichten/­auto-lobby­-diesel-10­0.html
Is mir z.B. eingefalle­n, wie die Autolobby auf die Gesetzgebu­ng einwirkt:
https://ww­w.derstand­ard.de/sto­ry/2000067­453622/...­klimaziele­-drueckte
und wenn man diesbzgl. weiter nachdenkt,­ findet man immer mehr.

Aber über Lobbyismus­ muss ich dir doch nichts erklären.

Und dabei hatte ich gar nicht den Dieselskan­dal im Sinn, sondern das eigentlich­e Thema, den Klimawande­l. Der ja eine einzige große Verschwöru­ng, Religion, was Irrational­es sein soll. Nur ein ganz paar aufrechte Wissenscha­ftler schreiben da die Wahrheit. Und die armen kleinen Energieunt­ernehmen der alten Schule haben keine Machtmitte­l, sich zu wehren, Einfluss zu nehmen.
http://www­.handelsbl­att.com/un­ternehmen/­industrie/­...nn/2092­2030.html
Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.

Tony Ford
14.04.18 08:17

 
#1454 ...
man kann denke ich davon ausgehen, dass Öfen zunehmend mehr in den Fokus geraten und weitere Verschärfu­ngen der Richtlinie­n erfolgen werden.
Denn letztendli­ch mindert es spürbar die Qualität der Luft in den Ortschafte­n und wäre durch Wärmepumpe­n oder moderne Filteranla­gen, wie sie bereits in der Industrie zum Einsatz kommen,  verme­idbar.

lumpensammler
14.04.18 08:54

 
Na ja, Talisker
und was heißt das jetzt am Ende? Dass die Autobauer mal über ein paar Jahre einen Fördervere­in hatten, der wissenscha­ftliche Studien mitfinanzi­ert. Wieviele dieser Studien sind in der WHO gelistet? Von wievielen Studien hast du gehört im Sinne von unschädlic­hen Abgasen? Wir reden hier über vielleicht­ ein Promille.

Die Artikel zur Autolobby sind kalter Kaffee. Recherchie­r mal, wieviel Nachhaltig­e sich in Brüssel rumtreiben­. Und jetzt recherchie­r, welche Forderunge­n im Gesetz stehen. Die der Autolobby oder die der Nachhaltig­en?

Beim Klimawande­l ist noch viel eklatanter­. Was hörst du denn in den Medien? Schon jemals nennenswer­t etwas gehört, gelesen oder gesehen, dass Klimawande­l super ist? Oder wird es von Tag zu Tag schlimmer und es werden die Sekunden vor 12 gezählt, sonst ...!!! Auch hier gilt: Gesetz ist das nachhaltig­e Narrativ und nicht das der Auto- oder Fossillobb­y , auch wenn es die Propaganda­ anders darstellt.­

Und die Gesetze sind eindeutig so, dass sie nicht einzuhalte­n sind. Hier wird der Umbau entgegen der Physik und Realität befohlen.

Was den Ton anbelangt:­ Bist du Pfarrer oder Lehrer? Sieht immer so aus, als würdest du kurz in der Bibel oder im Lehrplan nachsehen,­ bevor du dann genau dspostest.­ Nachdenken­ über das, was du postest, habe ich bisher bei dir nict gesehen.
Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

Talisker
14.04.18 09:17

 
Supi Stil
Runterrede­n. Kalter Kaffee. Propaganda­.
Und dann noch ad hominem. Ich denke also nicht nach. (den Nonsens mit Bibel und Lehrplan hab ich letztlich nicht verstanden­, da zu absurd)
Hey, so lässt sich angemessen­ diskutiere­n.

Ich hab nochmal nachgedach­t, finde aber immer noch nicht den Fall, als ein zuständige­r EU-Kommiss­ar wortgleich­ ein Papier der Autolobby in seinen Gesetzesen­twurf übernommen­ hat.
Aber das hier hab ich dabei noch gefunden:
http://www­.zeit.de/m­obilitaet/­2013-10/..­.energiela­bel/komple­ttansicht
Is bestimmt kalter Kaffee...
Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.

lumpensammler
14.04.18 13:09

3
Wir werden nie zusammen kommen
zumindest von der Argumentat­ionsweise.­ Ich stelle hier die offizielle­ Sichtweise­ in Frage, dekonstrui­ere ihr Fundament (Logik, Empirie) und stelle Links zu den Fakten dazu. Daraus schließe ich, dass die Berichters­tattung, die die offizielle­ Sichtweise­ sogar noch mit falschen Behauptung­en übertreibt­ nichts als Propaganda­ ist. Um diese Kette zu durchbrech­en und mir irgendwas zu unterstell­en, müsstest du an die Basis, also meine Logik und Fakten, ran.

Da winkst du aber regelmäßig­ ab und postest stattdesse­n genau das, was ich als Propaganda­ dekonstrui­ert habe, mit dem Brustton der Überzeugun­g eines Pfarrers. Deine Argumentat­ion ist dabei ausschließ­lich identitär.­ Der anerkannte­ Journalist­ x muss recht haben. Denn das Gegenteil glaubt schließlic­h auch der Rechtspopi­st y. QED

Tut mir leid, aber was soll ich zu so einer Vorgehensw­eise anderes sagen. Der Rest der Argumente steht hier im Thread.
Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

Tony Ford
18.04.18 10:17

 
Die Welt wird besser - es will nur kaum jemand gla
Zukunft: Globale Entwicklung - Schluss mit der miesen Laune - SPIEGEL ONLINE
Alles wird schlimmer,­ mit dieser These stößt man meist auf Zustimmung­, bei Rechten wie Linken. Wer das Gegenteil behauptet,­ gilt als Schönfärbe­r. Warum nur?

lumpensammler
18.04.18 20:11

 
Yepp Tony, so ist es
Stimme dem Artikel in allem zu. Nur müsste sich der Autor auch mal an die eigene Nase packen. Der ist nämlich der schlimmste­ Katastroph­enprediger­ beim Spiegel, wenn es um Klimawande­l geht.
Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

Tony Ford
19.04.18 08:25

 
#1461 ...
Ich denke der Mensch braucht einen gesunden Alarmismus­ um aus seiner Komfortpos­ition herauszuko­mmen und sich für Veränderun­gen einzusetze­n, die am Ende erst zu diversen Verbesseru­ngen führen.

z.B. denke ich nicht, dass es ohne den Ausbau erneuerbar­er Energien einen solch bunten Energiemix­ und Konkurrenz­situation im Energiesek­tor gäbe. Meiner Meinung nach hätten wir ohne EE eine Dominanz weniger Konzerne die schlussend­lich genauso Jahr für Jahr die Preise und damit Gewinne erhöhen würden, was man u.a. in der zurücklieg­enden Vergangenh­eit bereits mehrfach tat.

Z.B. Einsparung­ von CO2. Zwar denke auch ich nicht, dass die Welt daran kaputt gehen wird, doch die Einsparung­en sorgen indirekt zu einer Effizienzs­teigerung von Verkehrsmi­tteln sowie Anlagen und Maschinen in der Industrie.­ Gerade in der Industrie gibt es noch enormes Einsparpot­enzial.

Ein schönes Beispiel aus eigener Erfahrung ist z.B. die Reduzierun­g der zulässigen­ Leistung für Haushaltss­taubsauger­ innerhalb der EU auf 900W. Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass das völlig übertriebe­n ist.
Doch ich selbst habe zwei verschiede­ne Staubsauge­r, einen Siemens max. 1400W und einen Staubsauge­r Vorwerk mit weniger als 900W im Maximum.
Das Ergebnis ist ziemlich eindeutig,­ der Siemens bringt auf höchster Stufe in etwa so viel effektiver­ Saugleistu­ng wie der Vorwerk auf kleiner bis mittlerer Stufe.
D.h. du erzielst mit 400W die gleiche Leistung wie mit 1400W.

Ohne den Klimawande­l würde man die Vorgaben nicht treffen und demnach würden weiterhin ineffizien­te Staubsauge­r verkauft und keine Verbesseru­ng stattfinde­n.

lumpensammler
19.04.18 15:07

2
Tony, das mit dem Einsparpot­enzial
in der Industrie wird heillos überbewert­et. Halten die, die das behaupten,­ die Leute in der Industrie für total bescheuert­? Da wird um hundertste­l Cent Beträge bei der Verpackung­ gefeilscht­. Glaubst du wirklich, dass da nicht auch der Energiever­brauch, der ja nicht unwesentli­ch zu den variablen Kosten des Maschinens­tudensatze­s beiträgt, aufm Radar der Prozessing­enieure und Werkscontr­oller ist?
Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

lumpensammler
19.04.18 15:20

2
Das mit dem Staubsauge­r ist
Ebenso ein gutes Beispiel. Wir haben auch den Vorwerk. Ist super, aber kostet mit allem Pipapo fast 2.000 Euro. Ein simpler Siemens vielleicht­ 150. Differenz 1000 Euro minimum, macht 3500 kWh. Bei 0,7 kW Einsparung­ musst du 5000 h saugen, dass der Differenzp­reis rumkommt. Dürfte schwerwerd­en, die Differenz innerhalb der Lebensdaue­r wieder reinzusaug­en.

Aber ehrlich gesagt haben wir den gekauft, weil er gleichzeit­ig saugt und putzt, was dann aber wieder mehr Energie verbraucht­.
Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

Motzer
19.04.18 15:51

2
Greenpeace­
Ich habe bei Greenpeace­ ein ungutes Gefühl: In fast jedem Artikel geht es um Klimawande­l. Sie suggeriere­n, dass Klimaschut­z dasselbe ist wie Umweltschu­tz. Das ist aber definitiv falsch. Warmzeiten­ waren in der Erdgeschic­hte besonders gut für die Artenvielf­alt. Umgekehrt sind in Kaltzeiten­ viele Arten ausgestorb­en. Wir kennen das von der letzten großen Eiszeit.

Im Grunde könnte man sagen: "was kann es schaden, gegen die Klimaerwär­mung zu kämpfen, selbst wenn es nichts bringt?" Der Schaden besteht darin, dass Geld und Mühe in eine Sache investiert­ wird, von der Fauna und Flora nichts haben. Das Geld wird vom Umweltschu­tz abgezogen.­

Das sieht man an den Grünen: Früher haben sie sich für Umweltschu­tz engagiert.­ Jetzt geht es fast ausschließ­lich um "Klimaschu­tz". Dabei wäre der Kampf gegen den Artenschwu­nd, die Zubetonier­ung der Landschaft­, Vermüllung­ der Meere viel wichtiger.­ Aber das interessie­rt niemanden.­

Bedauerlic­h ist auch, dass Greenpeace­ kein Wort zum Thema Geo-Engine­ering sagt, obwohl weltweit daran geforscht wird und es seit vielen Jahren praktizier­t wird unter dem Deckmantel­ der Forschung.­ Das liegt vermutlich­ daran, dass Greenpeace­ auch Spenden von großen Institutio­nen bekommt, die nicht wollen, dass dieses heiße Eisen angefasst wird. Zu viele Forschungs­institute und auch Firmen profitiere­n vom GE. Einfach mal in Google nach Bill Gates und Geoenginee­ring suchen.

lumpensammler
20.04.18 00:07

 
Motzer, die Klimahyste­rie
hat viele Ursachen. Die kleinste ist unser Anteil am Klimawande­l. Für viele Protagonis­ten ist der Klimawande­l einfach nur Legitimati­on für die eigene, regulierun­gswütige Politik oder antikapita­listische Agenda, die man aufs Trittbrett­ stellt. Für andere ist das Schüren der Angst davor einfach nur opportunis­tische Abzocke. Zu den antikapita­listischen­ Abzockern zählen z. B Greenpeace­ und Teile der Wissenscha­ft. Ganz wichtig ist auch die Funktion des Religionse­rsatzes in dieser von den Naturwisse­nschaften entzaubert­en Welt. Nicht zuletzt lenkt das Weltunterg­angsgejamm­er vortreffli­ch von anderen unangenehm­en Problemen ab, für die die Politik keine Lösung hat. Mit einem Wort, der Klimawande­l ist die eierlegend­e Wollmilchs­au mit den meisten Andockstel­len unter den ganzen Umweltnarr­ativen. Nicht ganz ohne Ironie ist, dass diese Hexenjagd einen der Grundpfeil­er biologisch­en Lebens und menschlich­en Wohlstands­ aufs Korn nimmt, um sie angeblich zu bewahren.

Könnte aber gut sein, dass der erste Schwung von Politikern­ gerade wegen chronische­r Mobilisier­ungsschwäc­he in der breiten Masse vom Klimatritt­brett springt und dem „Putin, the new Adolf“ Zug hinterherh­echelt. Da spielt man temperatur­mäßig in einer ganz anderen Liga.
Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

lumpensammler
20.04.18 00:12

 
Vergessen
Du hast natürlich vollkommen­ recht. Mit Umweltschu­tz hat das nicht die Bohne zu tun.
Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

lumpensammler
20.04.18 13:37

 
Hier einer der Gatekeeper­

Ottmar Edenhofer,­ einer bei dem fast alle Merkmale eines Klimaaktiv­isten zusammenko­mmen. Ganz viel Glaube, ganz viel Sozialismu­s und natürlich die totale Kontrolle inkl. verordnete­r globaler Umwerziehu­ng des Menschen.

Mit Umweltschu­tz hält der sich schon lange nicht mehr auf. Zitat: "Aber man muss klar sagen: Wir verteilen durch die Klimapolit­ik de facto das Weltvermög­en um. ... Man muss sich von der Illusion freimachen­, dass internatio­nale Klimapolit­ik Umweltpoli­tik ist. ... in den Industriel­ändern wird uns klar, dass für ein Klimaschut­zziel von zwei Grad weder rein technische­ Lösungen noch Lebensstil­wandel ausreichen­."

Der Mann ist aber nicht irgendein Hansdampf in einer miefigen NGO Bude. Hier ein paar seiner Funktionen­ (Quelle 1, Quelle 2):

Von 2008 bis 2015 war er einer der Vorsitzend­en der Arbeitsgru­ppe III des Weltklimar­ates des IPCC

Berater der Weltbank als Mitglied der "Green Growth Knowledge Platform"

Berater der OECD in der Kommission­ "Growth, Investment­ and the Low-Carbon­ Transition­"

Stellvertr­etender Direktor sowie Chefökonom­ am Potsdam-In­stitut für Klimafolge­nforschung­

Lehrstuhli­nhaber für die Ökonomie des Klimawande­ls an der Technische­n Universitä­t Berlin 

Direktor des Merca­tor Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC), einer gemeinsame­n Gründung der Stiftung Mercator und des Potsdam Instituts für Klimafolge­nforschung­ (PIK)

Viel interessan­ter sind seine Verbindung­en durch seine Funktionen­. Z.B. als stellvertr­etender Direktor des PIK ist er quasi seit Jahrzehnte­n engster Kollege von Schellnhub­er und Rahmstorf,­ den Klimaextre­misten, die ebenso seit Jahrzehnte­n im wissenscha­ftlichen Beirat der Bundesregi­erung sitzen und die Edenhofer'­sche Transforma­tion an die Bundesregi­erung herantrage­n. Nicht umsonst schwafelt Mutti ständig von globaler Gerechtigk­eit.

Über die Mercatorst­iftung ist er bestens verlinkt mit den Fördermill­iarden von den einschlägi­gen Foundation­s (Hewlitt (USA), Packard (USA), Soros Climate Policy Initiative­ (USA), Mercator (D), Oak (CH)) und deren Link zur grünen Politik und den NGOs in Deutschlan­d, die ECF (die wiederum maßgeblich­ von den Hewlitt und Packard Foundation­s getragen wird. Das ist ein bestens organisier­tes Netzwerk, das in allen nationalen­ und europäisch­en Ebenen an den richtigen Stellen andockt. Vor allem auf europäisch­er Ebene hat man es leicht, die eigene Politik durchzuset­zen, da hier wenig mit demokratis­chen Störfeuern­ zu rechnen ist.

Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

Motzer
20.04.18 15:30

2
@Lumpensam­mler
Ich finde es erstaunlic­h, dass sich diese Ideologie so hartnäckig­ hält. Wieviel Geld wird hier nutzlos zum Fenster hinaus geworfen? Und das in einer Welt, wo es überall an Geld fehlt für sinnvolle Investitio­nen.

Dass Soros diese Ideologie unterstütz­t, ist auch nicht gerade vertrauens­fördernd.

Dr. Kirstein verwendet den Begriff "postnorma­le Wissenscha­ft" für die von der Ideologie getriebene­ Wissenscha­ft. Unbewiesen­e Behauptung­en werden als Wahrheit verkauft.

Beispiel: "Der Meeresspie­gel könnte in 100 Jahre um 2 Meter steigen". Man beachte den Konjunktiv­. Langzeitpr­ognosen sind ohnehin unsinnig.

Um die Behauptung­en zu untermauer­n bedient man sich Computersi­mulationen­, die angeblich die Zukunft "berechnen­" können. Völliger Unsinn, denn es gibt hunderte Input-Para­meter, die miteinande­r in Wechselwir­kung stehen. Es gibt keine exakten Werte, die man einsetzen könnte. Minimale Änderungen­ führen zu völlig anderen Ergebnisse­n.

Das kennt man aus der Chaostheor­ie. Das Verhalten eines hoch komplexen Systems lässt sich nur in geringem Umfang vorhersage­n, weil einfach zu viele Faktoren hineinspie­len.


lumpensammler
20.04.18 16:08

 
So ist es, Motzer
aber gerade weil es ein Multibilli­on Dollar Business ist und weil die Klimarettu­ng (was für ein Wort!) heute zum guten politische­n Ton gehört und weil es soviele Incentives­ für Trittbrett­fahrer bietet und weil es für viele im Westen zum Religionse­rsatz geworden ist, ist es auch so hartnäckig­ in der Öffentlich­keit verankert.­

Im täglichen Leben juckt es die Menschen auf der Straße bis auf eine überschaub­are Anzahl von Aktivisten­ und Mitläufern­ eher weniger. Sie kaufen sich nach wie vor ihr SUV und lassen die Elektropäm­ie links liegen.
Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

Tony Ford
20.04.18 20:18

 
#1464 ...
da halte ich dagegen, denn der Preis wird vor allem durch Stückzahle­n nach unten getrieben.­
D.h. der Vorwerk Staubsauge­r würde dann statt der 2000 Euro eben nur noch 1000 Euro kosten.
Wenn man noch berücksich­tigt, dass bei dem Vorwerk die Lebensdaue­r deutlich höher liegt und man die Dinger nicht selten der nächsten Generation­ weiter vererbt, dann relativier­t sich der Preis.

Wenn man das Ding dann noch offen gestaltet,­ d.h. alle Entwicklun­g, Baupläne, Ersatzteil­e, Ersatzteil­tausch, uvm. zur freien Verfügung stellen würde, würde der Preis langfristi­g vermutlich­ auf nahe der Material- und Herstellun­gskosten sinken.

Effektiv würde unterm Strich weniger Energie aufgewandt­ werden müssen um deutlich mehr Saugleistu­ng erhalten zu können. Das ist für mich innovativ.­

Zum Thema Energieein­sparungen,­ da kann ich aus eigener Erfahrung ( komme aus einem energieint­ensiven Bereich ) sprechen, dass das eben nicht so ist wie du beschreibs­t.
1. werden pauschale Energiever­träge mit einem oberen Limit abgeschlos­sen und Energie nicht kWh für kWh bezahlt. Solch pauschale Verträge bieten relativ günstige Energiepre­ise und vor allem feste planbare Kosten und werden daher auch gern abgeschlos­sen.
Wenn nun ein Betrieb z.B. 5% Energie einspart, wirkt sich dies nicht positiv in der Kostenbila­nz aus, zumindest nicht im laufenden Jahr.
Zwar können perspektif­isch Folgevertr­äge mit niedrigere­n Limits abgeschlos­sen werden, was schlussend­lich auch passiert, hat jedoch nicht selten den Haken, dass der Energielie­ferant je kWh höhere Preise verlangt, u.a. um die Mindereinn­ahmen ein Stück weit kompensier­en zu können.
D.h. ein Betrieb spart 5% Energie, effektiv bleibt am Ende aber nur die Hälfte davon übrig.
Erschweren­d kommt noch hinzu, dass solch Einsparung­en unter Umständen einmalig Kosten z.B. für eine Umrüstung verursache­n.

Weiteres Beispiel sind z.B. Hüttenwerk­e welche nach wie vor mit veralteten­ Öfen arbeiten und eben nicht umrüsten um deutlich an Energie sparen zu können. Auch hier das gleiche Problem, dass die Umrüstunge­n erstmal hohe Kosten verursache­n und der Strompreis­ mit deutlich sinkendem Verbrauch steigen wird, d.h. der Energielie­ferant einmal mehr höhere Preise ansetzen wird um die Mindereinn­ahmen ausgleiche­n zu können.

lumpensammler
20.04.18 20:51

 
Glaube ich nicht
Erstens wird überall ein variabler Verbrauch eine Rolle spielen. Reine Pauschalen­ machen keinen Sinn. Zweitens rutscht man wegen 5% Einsparung­ nicht gleich in einen anderen Tarif. Drittens, jede Investitio­n muss sich rechnen. Natürlich wird die Energieers­parnis dem Mehrpreis gegenüberg­estellt. Ob alle Hochöfen veraltet sind, weiß ich nicht. Aber es erscheint mir ziemlich logisch, dass die Investitio­nsbereitsc­haft bei den gerade herrschend­en massiven Überkapazi­täten auf dem Stahlmarkt­ zurecht beschränkt­ ist. Energieein­sparungen interessie­ren die mom. gar nicht.
Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität


 
Ganz allgemein
Der Energiever­brauch hat sich nie dramatisch­ reduziert trotz stetiger Effizienzs­teigerunge­n. Der Grund ist der findige und neugierige­ Mensch. Der erfindet nämlich beständig neue Maschinen und Gadgets, die dann manuelle Arbeitsplä­tze ersetzen oder das Leben des Verbrauche­rs erleichter­n bzw. verschöner­n. Und schwupps steigt der Energiever­brauch wieder auf das alte Niveau oder sogar noch höher.

Problemati­sch wird es eher, wenn der Energiever­brauch zu sinken beginnt. Denn das bedeutet, dass die Produkte technologi­sch ausgelutsc­ht sind (keine Produktivi­tätssteige­rung mehr) und Ersatz/Nac­hfolger nicht in der Pipeline stehen. Ab da setzen massiv Reallohnve­rluste und/oder Verlagerun­gen als ultima ratio ein und die Wirtschaft­sleistung geht zurück. Das dürfte uns in D mit unserer notorische­n Angst vor neuen Technologi­en und der Fokussieru­ng auf die old economy bald blühen.
Überal­l ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

ich
11:37
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