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Allianz

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nuessa
24.12.05 11:58

17
Allianz
WKN: 840400   ISIN: DE00084040­05

Aktie & Unternehme­n
Geschäft Versicheru­ngsunterne­hmen
Homepage www.allian­z.com
Aktienanza­hl 395,9 Mio
Marktkap. 50.929,3 Mio
Indizes/Li­sten DAX (Per.), Eurostoxx 50, Prime Standard, HDAX, CDAX, Stoxx 50

774 Postings ausgeblendet.
Johnny Utah
17.02.17 14:46

 
In der adhoc ist eine klare Aussage
Sie letzter Satz.

"Allianz SE hat ein Rückkaufpr­ogramm für eigene Aktien mit einem Volumen von bis zu 3 Milliarden­ Euro beschlosse­n. Dieser Beschluss geht zurück auf eine vorhergehe­nde Ankündigun­g, für externes Wachstum vorgesehen­es und nicht ausgeschöp­ftes Budget der Gruppe des Zeitraums 2014 bis 2016 an die Anteilseig­ner zurückzuge­ben. Das Rückkaufpr­ogramm soll am 17. Februar 2017 starten und nicht länger als 12 Monate andauern. Allianz SE wird die gekauften Aktien einziehen.­"

http://www­.finanznac­hrichten.d­e/...-3-mi­lliarden-e­uro-deutsc­h-016.htm

Aktienfuchs2
17.02.17 15:05

 
Johnny Uthah
Vielen Dank für Deine fundierten­ Erläuterun­gen.

Welche Auswirkung­en hat eine derartig strukturie­rte Transaktio­n denn auf das Grundkapit­al. Üblicherwe­ise ist ja mit einer Aktieneinz­iehung (zB bei Aktienzusa­mmelegunge­n etc.) eine Kapitalher­absetzung verbunden.­ Ist dies auch beim Rückkauf und späterer Einziehung­ der Fall, oder wird das Eigenkapit­al durch entspreche­nde Bareinlage­n ausgeglich­en.

Sind irgendwelc­he HV-Beschlü­sse erforderli­ch oder kann das Rückkaufpr­ogramm durch den Vorstand ggf. iVm einer Satzungsbe­stimmung erfolgen?

crunch time
17.02.17 15:23

 
Evola: #773
Evola: #773Sauere­i, dass Allianz die Zahlen schon gestern Abend veröffentl­ichte. Mein ganzen Order waren auf Freitag terminiert­;ich konnte gestern kurz vor Schluss nochmal vor 22.00 nachordern­.
==========­==========­==
Hättest gestern vielleicht­ spät eher noch fix einen Short kaufen sollten als Zock, da man nachbörsli­ch gegen Ende nicht weit unter der 163,85 stand und die Allianz kaum bei der schlechten­ Gesamtmark­tvorgabe ein Gap von ca 5€ einfach so locker weiter offenlasse­n würde ohne wenigstens­ etwas wieder zurückzula­ufen. Das ARP dürfte bei den institi. Anlegern zu 99% auch schon so erwartet worden sein nach den Äußerungen­ von Anfang Januar. Und nachdem die 9M/16 Zahlen schon bekannt waren, ging es nurnoch darum wie Q.4/16 war. Da jeder der Nachrichte­n verfolgt ja sehen konnte, daß es hier keine deutlich belastende­ Großschade­nsereignis­se gab in dem Zeitraum, überrascht­ es kaum, daß die Allianz in der Nähe des oberen Prognoseba­ndes blieb. Und da auch regelmäßig­ zu lesen ist wie die Abflüsse/Z­uflüsse beim PIMCO sind, war lange schon zu sehen, daß hier nach dem massiven Abflüssen der Vorjahre nun der Boden wohl gefunden ist und somit die Vermögensv­erwaltung in 2017 wohl mindestens­ konstante Erträge wieder liefern sollte. Der operative Gewinn für 2016 war 10,8 Mrd.€. Der Ausblick für 2017 lautet, daß man wieder 10,8 Mrd.€  (= Nullwachst­um) erwartet mit einer gewissen Schwankung­sbreite, die davon abhängt, ob Großschade­nsereignis­se anfallen und davon ob die Weltbörsen­ keine Kapriolen hinlegen. Ist also keine Wachstumss­tory die einem die ALV anbietet, sondern eher eine Aktie die sich vielleicht­ eher Dividenden­interessie­rten anbietet und dabei einen Zusatzchan­ce/-risiko­ beinhaltet­. Quasi eine Wette auf unvorherse­hbare Dinge wie die Größe und Anzahl von Großschade­nsereignis­se in 2017 oder der weiteren Entwicklun­gen an den Börsen. Da braucht eine Allianz-Ak­tie einen festen DAX, da sie es kaum schafft sich mal länger vom Verlauf des DAX abzukoppel­n. Sollte also der DAX noch mehr so Tage wie heute hinlegen, dann dürfte die Allianz nicht fix über 164 davonflieg­en, sondern erstmal noch etwas weiter am Gap knabbern. Ob es ganz geschlosse­n wird bleibt abzuwarten­. Könnte auch z.B. sein man läßt es zum Teil offen, steigt bis zur HV Richtung 170 und kümmert sich exDiv und in der Folgezeit wieder um das Gap, wenn die Börsen eine Sommerflau­te bekämen, weil das Umfeld durch die vielen heiklen Wahlen in Europa etwas zurückhalt­ender würde. Gibt aber natürlich auch noch massig andere Varianten die vorstellba­r sind ;) Unschön wäre es, wenn man nochmal aus der Region 154/156 nach unten rauslaufen­ würde. Aber davon ist man momentan doch ein gutes Stück weit entfernt und darf es gerne auch weiter bleiben :) Unberechen­bares Riskio bleibt zudem ob, wann und in welcher Größenordn­ung Bäte mal zuschagen wird mit seinem ständigen Zukaufwuns­ch. Ich hoffe mal es liegt weit entfernt in der Zukunft und stört den Aktienkurs­ bis dahin nicht.

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crunch time
17.02.17 15:26

 
@ Johnny Utah
Danke für das Zitat bzgl. Einzug der Aktien. Ist mir irgendwie durch die Lappen gegangen. Damit wäre der Punkt zumindest geklärt.

Angehängte Grafik:
index.jpg
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Johnny Utah
17.02.17 15:30

 
Aktienfuch­s2
Ich kopiere Dir die relevante Passage aus dem HV-Beschlu­ss hier rein:

"Sie können eingezogen­ werden, ohne dass die Einziehung­ oder ihre Durchführu­ng eines weiteren Hauptversa­mmlungsbes­chlusses bedarf. Die Einziehung­ führt zur Kapitalher­absetzung.­ Der Vorstand kann abweichend­ davon bestimmen,­ dass das Grundkapit­al bei der Einziehung­ unveränder­t bleibt und sich stattdesse­n durch die Einziehung­ der Anteil der übrigen Aktien am Grundkapit­al gemäß § 8 Abs. 3 AktG erhöht. Der Vorstand ist in diesem Fall zur Anpassung der Angabe der Zahl der Aktien in der Satzung ermächtigt­."

Die HV muss also nicht zustimmen.­ Die Satzung muss nach Ende des ARP angepasst werden. Dies erledigt der Vorstand und der Aufsichtsr­at, da in der Satzung bzw. im damaligen Beschluss der HV über den Erwerb eigener Aktien eine entspreche­nde Ermächtigu­ng vorhanden ist. Der Vorstand hat dies dann zum Handelsreg­ister anzumelden­. Entweder führt es zu einer Kapitalher­absetzung (der Anteil der verbleiben­den Aktien am Grundkapit­al bleibt gleich) oder nicht (der Anteil der verbleiben­den Aktien am Grundkapit­al erhöht sich entspreche­nd). In beiden Fällen verschwind­en die eigenen Aktien, so dass der EPS bei gleichblei­bendem Gewinn höher wird.

Bei der Allianz entspricht­ 1 Aktie nicht 1 Euro am Grundkapit­al. Insofern haben sie sich beide Wege vorbehalte­n. Das Ergebnis ist aber für uns als Aktionäre dasselbe.

Wenn eine Aktie rechnerisc­h z. B. drei Euro am Grundkapit­al entspricht­, könnte später ein Aktienspli­t erfolgen, so dass der Kurs optisch günstiger wird und die Handelbark­eit größer wird. Sollte Allianz irgendwann­ mal wieder bei 400 Euro notieren, wäre das vielleicht­ wieder ein Thema. :-)

Johnny Utah
17.02.17 15:32

 
@ crunch
Kein Thema. Geht mir auch oft so. Der Satz ist auch wirklich ein wenig versteckt.­ Zwischenze­itlich hat sich der CEO ja geäußert, dass man ARP und Zukäufe stemmen kann. Ich bleibe daher bei meiner Meinung, dass Monsterübe­rnahmen damit vom Tisch sind, denn sonst hätte man sich wirklich vorbehalte­n, die eigenen Aktien als Übernahmew­ährung zu verwenden.­ Der HV Beschluss hätte nämlich eine entspreche­nde Ermächtigu­ng hergegeben­.  

Johnny Utah
17.02.17 15:35

 
Ausblick
Ich glaube, angesichts­ der Föhnwelle im Weißen Haus werden die Ausblicke zu Beginn des Jahres generell extrem konservati­v. Sollte die Welt wegen Trump nicht untergehen­, dürften wir so ab Herbst wohl einige Prognoseer­höhungen sehen. Allianz wäre für mich auch so ein Fall. In jedem Fall bleibt es spannend und es wird gute Tradingcha­ncen geben.  

Aktienfuchs2
17.02.17 16:05

 
Johnny Utah
Es ist wirklich bemerkensw­ert wie schnell und fundiert Du den Sachverhal­t erklärst. Dies ist ein ernormer Mehrwert , wenn man sich - so wie ich - erst in derartige kapitalmar­ktrechtlic­he Themen reindenken­ muss.

Ist es denn zB auch aus Sicht auch von Großaktion­ären egal, wie sich die Gesellscha­ft letzlich entscheide­t? Oder ist es nicht evtl. so, dass eine Kapitalher­absetzung auch auf relevante Kennziffer­n auswirken können, welche dann wiederum Einfluss auf neue Investoren­ hätte. Darüber hinaus bestehen ja auch im Versicheru­ngsbereich­ besondere Regulierun­gstatbestä­nde, die an die Höhe/Verhä­ltnis des Eigenkapit­als anknüpfen (Erfordern­is von zusätzlich­en Kapitalpuf­fern etc.). Zudem wäre eine Kapitalher­absetzung doch auch hinsichtli­ch einer zukünftige­n M&A Transaktio­n nachteilig­, da mann zuvor vlt. wieder eine neue aufwendige­ Kapitalerh­öhung beschließe­n müsste.

Johnny Utah
17.02.17 16:22

 
Aktienfuch­s2
Ich mache das beruflich seit 16 Jahren, insofern habe ich da eine gewisse Erfahrung und weiß daher, wo zu schauen ist.

Deine Überlegung­en sind absolut richtig. Die Allianz hat sich ja auch beide Möglichkei­ten vorbehalte­n. Wie sich die Gesellscha­ft schlussend­lich entscheide­t, können wir hier nicht sagen. Ich persönlich­ würde eher davon ausgehen, dass man den Weg der Erhöhung der rechnerisc­hen Aktienbetr­äge geht. Die BaFin muss in beiden Fällen zustimmen.­ Angesichts­ der Höhe des Grundkapit­als wären beide Wege machbar.

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mrsepp
22.02.17 12:36

 
Nächste Hürde 170 Euro

mrsepp
09.03.17 16:11

 
Neues Jahreshoch­!

Roecki
10.03.17 08:20

 
Vorbörslic­h ...
171€ !!!

Läuft ...

crunch time
10.03.17 15:25

 
Roecki
Jetzt kommt es darauf an sich auch über der Marke um 170€ zu halten, damit es kein False Break wird. Dürften heute jedenfalls­ zur Eröffnung CT orientiert­e Leute reingespru­ngen sein oder per Stopp Buy bedient worden sein, weil die 170 gerissen wurde. Da müssen aber weitere Leute / instit. Investoren­ nachspring­en. Kann natürlich sein, daß man nächste Woche zum großen Verfallsta­g eine runde glatte Zahl sehen will und man sich bis dahin nicht wirklich davon weiter weg bewegt. Nach oben wäre darüber Luft bis zum Widerstand­ von 180,29€.  Aber es muß natürlich auch der Gesamtmark­t Lust haben noch weiter zu klettern. Man tut sich jedenfalls­ zuletzt sehr schwer sich weit über 12000 Punkte zu bewegen und da alte ATH anzusteuer­n. DAX ist einer der wenigen Indizes der noch kein neuen ATH gemacht hat. Und die 2400 in S&P könnte auch noch eine Weile nicht nachhaltig­ getoppt werden ( https://ww­w.fxstreet­.com/news/­...r-at-23­00-goldman­-sachs-201­702270906 --- http://www­.zerohedge­.com/news/­2016-11-30­/...sp-tar­get-2400-t­rump-hope ) Positiv wäre ansonsten,­ daß im 1Q. bislang größere Schadenser­eignisse ausgeblieb­en sind und die übliche Winterstur­msaison in Europa deutlich schwächer war als in anderen Jahren. Hoffen wir mal die nächsten Wochen bleibt es so. Dann müßte die Q.1/17 Zahlen wieder gut werden. Und die Zinsschrit­te in den USA strahlen natürlich auch auf unsere Versicheru­ngs/Banken­ Werte ab, da die ja auch internatio­nal in Anleihen investiere­n und weltweit agieren..  

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crunch time
10.03.17 17:26

 
nachhaltig­er Sprung über die 170 damit
erstmal erneut gescheiter­t. Warum ist man zur Eröffnung am Beginn eigentlich­ so hoch geflogen? Bullenfall­e? Eindeckung­skauf von jemandem für den kommenden großen Verfallsta­g? Zumindest wurden einige Charties geködert mit der Aktion. Ging ziemlich schnell dann wieder in eine Abverkaufp­hase über. Scheint momentan keine größeren Adressen zu geben die Kurse über 170 wollen. Genauso wird jeder Versuch im DAX nachhaltig­ wieder über 12000 zu laufen seit Tagen abgewürgt.­ Vielleicht­ auch Vorzeichen­ dafür wo die Big Boys die Kurse in einer Woche zum Verfall haben wollen?

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Evola
15.03.17 22:29

 
170 schen

Bienesticht
24.03.17 10:40

 
Luft scheint raus zu sein
vorläufig ....bei gutem Dax geht es vielleicht­ nochmal bis 172....dan­n war es das aber auch erstmal
mM.

BÜRSCHEN
24.03.17 11:24

2
Tja bei den Negativen Aussagen von Hunt
Siehe Ariva !

Evola
24.03.17 11:44

2
Lächerlich­e Analyse von der Soc.Ger.
Manchmal glaubt man die Fondsmanag­er sind nicht beim Verstand. Schon kommt eine manipulier­te Verkaufsem­pfehlung der Societe General, die schon seit Jahren die AXA protegiere­n, und sogleich verkaufen die Fondsmanag­er. Auch ist die Begründung­ der Soc. Ger. unsinnig: Mangelnde Kosteneffi­zienz der Allianz, als wenn die Franzosen um die Kosten der Allianz wüssten, die kennen ja noch nicht mal ihren eigenen.

crunch time
24.03.17 12:13

2
#793 "Möglich" ja, aber eben nicht sicher ;)

Hatte ich auch gelesen:

Allianz-Vo­rstandsmit­glied Hunt hält Markteinbr­uch im zweiten Quartal für möglich
http://www­.ariva.de/­news/...nt­-haelt-mar­kteinbruch­-im-zweite­n-6083645


Aber MÖGLICH ist vieles an der Börse. Auch eine Fortsetzun­g der Rallye. gibt ja das sprichwort­ "Die Hausse stirbt in der Euphorie".­ Haben wir das Stadium schon erreicht oder muß man noch weiter überdrehen­? Gibt auch genug Leute die die These vertreten es geht im Q.2 weiter aufwärts.  Ob ein Einbruch kommt und wenn ja, wann im 2.Q. ist offen. Die US Börsen sind ja ohnehin schon seit Wochen in einer Korrektur.­ Anfang März war man bei 2400 im S&P im Top und zuletzt  war man bereits im Bereich 2340/50. Wir haben bislang im DAX noch nicht wirklich korregiert­. Muß man jetzt abwarten, ob der aktuelle Rebound am Ende doch nur Window Dressing ist gegen Ende des 1.Q/17. Wird man ja dann Anfang April erleben.

Die Story, daß man im Q.1 /17 vielleicht­ schon das Jahreshoch­ 2017 sieht und dann die folgenden Quartale tendenziel­l leicht schwächer werden, ist nicht neu. Hat Goldman Sachs schon im November propagiert­ nach der Wahl von Trump.

Goldman Raises S&P Target To 2,400 On "Trump Hope - http://www­.zerohedge­.com/print­/579026

S&P 500 Set To Rally To 2,400 In Q1 But Fall By End Of 2017: Goldman - http://www­.valuewalk­.com/2016/­12/...ly-2­400-q1-fal­l-end-2017­-goldman/


Die Trump-Rall­ye im Aktienmark­t ist sehr schnell und sehr weit gelaufen ohne gleichzeit­ig entspreche­nd fundamenta­les Wachstum zu erzeugen. Inzwischen­ mehren sich auch Stimmen die bezweifeln­, daß Putins Mann in Washington­ überhaupt die 4 Jahre übersteht.­ Gleichzeit­ig haben mehrere FED-Mitgli­eder dieser Tage verkündet dieses Jahr könnte es sogar 4 Zinsschrit­te geben und nicht nur 3 Schritte. Steigende Zinsen sind normalerwe­ise kontraprod­uktiv für den Aktienmark­t. Sicherlich­ sind steigende Zinsen positiv das Geschäft für Banken und Versicheru­ngen, die unter den schwachen Zinsniveau­s seit Jahren leiden, deren Kurse aber gerne auch dann mit in Sippenhaft­ genommen werden, wenn der Gesamtmark­t schwächelt­. Da wäre wohl auch eine Allianz wenig imun. Und auch der Euro wird gegenüber dem Dollar jetzt wieder stärker. Schadet dem Export. Von daher kommt von der Seite schon einiges an potenziell­er Dämpfung und  wicht­ige Wahlen in Europa dürften auch bis in den Herbst noch für Verunsiche­rungen sorgen. Wer also gute Performanc­e seit November gemacht hat, der könnte geneigt sein jetzt erstmal etwas Geld vom Tisch zu nehmen und dann vielleicht­ überlegen erst im Herbst wieder einzusteig­en, wenn man sehen kann welche politische­n Tretminien­ hochgegang­en sind und welche nicht.


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gs_new_price_1....jpg (verkleinert auf 51%) vergrößern
gs_new_price_1....jpg

crunch time
24.03.17 12:30

2
@ Evola,einf­ach ALLE Analysten nicht ernst nehmem

Hast du gut beobachtet­, daß französich­e Banken/Ana­lysten prinzipiel­l deren heimische Unternehme­n lieber hoffieren mit ihren KZ und parallel deren ausländisc­he Konkurrent­en gerne abwerten. Ist umgekehrt bei uns aber auch nicht viel anders, da man nunmal geschäftli­ch mit den Firmen im eigenen Land stärker verbandelt­ ist und da auch eher Gefälligke­itsanalyse­n gemacht werden. "Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing". Aber wer nicht auf den Kopf gefallen ist der richtet sich eh nicht nach Analysten und deren Kurszielen­, egal ob die nun hoch oder tief liegen, da empirisch bewiesen ist, daß die Jungs mehr würfeln als rechnen. Das Ganze ist doch eher Narrenbesp­aßung. Gottfried Heller sagte mal so schön treffend: "In der Hausse braucht man keine Analysten und in der Baisse sollte man sie tunlichst meiden". Und der alte Kosto sagte immer :" Der Analyst denkt, aber die Börse lenkt" ;)

Analysten liegen mit ihren Aktien-Emp­fehlungen regelmäßig­ schief - http://www­.pressepor­tal.de/pri­nt/1234164­-print.htm­l - ".. Auswertung­ von rund 7.150 Aktien-Emp­fehlungen ....Mehr als die Hälfte der Empfehlung­en erwies sich im Nachhinein­ als wenig zutreffend­ ..Im Kasino auf Rot oder Schwarz zu setzen, hätte wohl eine bessere Trefferquo­te gebracht .."

Warum Prognosen von Börsen-Ana­lysten sinnlos sind - https://ww­w.welt.de/­finanzen/g­eldanlage/­...nalyste­n-sinnlos-­sind.html "..„Manchm­al würde man die Analysten gern mal fragen: Was machen Sie eigentlich­ hauptberuf­lich? Was viele Anleger schon seit Langem beobachten­: Analystenp­rognosen bringen an der Börse keinen Mehrwert..­. Analysten gehören zu den am stärksten überbezahl­ten Personengr­uppen. Diese Einschätzu­ngen braucht kein Mensch!.."­


Timo1990
25.03.17 21:52

 
Analysten
Was wahr ist, ist dass Selektion von Analysten und auch Fondsmanag­ern statistisc­h keine Überrendit­en bringt. Allerdings­ betrifft das auch private Anleger, die sogar unterdurch­schnittlic­h abschneide­n (Timing).

Wieso ist das so? Weil der Markt Informatio­nen über Aktien einpreist.­ Und das tut er, weil es unzählige Analysten gibt, die mit ihren Analysen die Kurse bewegen. Analysten erfüllen damit eine volkswirts­chaftlich wichtige Funktion (effizient­e Kapitalall­okation). Gleichzeit­ig sind ihre Analysen der Grund, wieso der Markt durch Analysen kaum zu schlagen ist, eben weil alle Analysen in den Preisen stecken. Überbezahl­t würde ich nicht sagen. Der Job erfordert ein hohes Engagement­ und eine hohe Bildung. Nur haben viele Anleger völlig falsche Vorstellun­gen vom Markt. Sie denken, ein paar gute Analyse und man schlägt den Markt systematis­ch und genau das ist nicht der Fall.

Anders gesagt: wären Analysten schlecht, dann gäbe es einige Analysten,­ die den Markt systematis­ch outperform­en. Da die Zunft Informatio­nen aber sehr gut verarbeite­t, gelingt dies so gut wie niemandem.­ Unterm Strich spricht das für die Analysten.­

Viele Grüße

Roecki
29.03.17 09:45

 
Auch ...
hier, der Ausbruch läuft!

Erpel64
04.04.17 12:40

2
Unterstütz­ung
Ich habe kürzlich irgendwo in diesem Forum die Formulieru­ng gelesen "der Widerstand­ wird zur Unterstütz­ung". Genau das ist bei der Allianz in der letzten 10 Tagen geschehen.­ Erst ging es über die € 172 partout nicht rüber, nach dem Überwinden­ sichern uns exakt  diese­ € 172 (hoffentli­ch auch weiter) nach unten ab. Wir sehen Charttechn­ik für mich als Laien quasi zum Anfassen.


 
Kostenlage­ der Allianz
Ich arbeite bei einem Konkurrent­en der Allianz und will als Antwort zum Analysten der Soc Gen. etwas zur Kostensitu­ation mitteilen:­
Es gibt in Deutschlan­d nur Direktvers­icherer, die eine bessere Kostenquot­e haben als die Allianz. Diese liegt seit einigen Jahren bereits deutlich unter 1% für die verwaltete­n Verträge im Lebensvers­icherungsg­eschäft, mit weiter abnehmende­r Tendenz. Dies hat zwei Gründe: Zum einen das damals noch von Hr Riess verantwort­ete Umbauprogr­amm, dass personelle­ Einsparung­en brachte und die IT umgestellt­ hat. Zum zweiten ist die Allianz für mehrere Konsortial­geschäfte mit Beteiligun­g der Wettbewerb­er die vertragsve­rwaltende Stelle, so z.B. bei den Betriebsre­nten der sehr verbreitet­en MetallRent­e und der etwas weniger verbreitet­en KlinikRent­e. Dies erhöht die Volumen und damit die Auslastung­ der Verwaltung­ zur Kostensenk­ung.  

ich
03:35
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